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02.12.2020
CH-BIN das Licht der Welt – Wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.      (Joh. 8,12)

So werden Neulinge eben begrüßt. In Oxford. An dieser Elite-Uni. Natürlich nur im Film. Von 1940! Stan und Olli wurden in den Irrgarten geschickt. Mit dem Einbruch der Dunkelheit wird’s da drinnen so richtig unheimlich. Besonders weil die „zukünftigen Kommilitonen“ sie entsprechend „be-geistern“ – also besser „um-geistern“. „Stan – schau mal nach, was hinter der Hecke ist!“ Der völlig verängstigte Filmpartner von Oliver Hardy bekennt nun weinerlich: „Ich will gar nicht wissen, was hinter der Hecke ist!“
Gehörst Du auch zu denen, die erst gar nicht wissen wollen, was auf sie zukommt? Ist ja durchaus eine „Strategie zur Lebensbewältigung“ – Die Augen vor allem Unangenehmen verschließen. Probleme am liebsten nur „flüchtig“ zur Kenntnis nehmen. Oder, wie wär’s damit: Comme ci comme ca  – na, so ist das Leben halt! Man muss es so wie so nehmen, wie’s kommt. Oder gehörst Du zu denen, die sich ziemlich genau über ihre Zukunft Gedanken machen. Prognosen, Diagnosen oder auch die ein oder andere esoterische Vorausschau interessieren Dich schon – sehr? Natürlich nur so zum Spaß. >> Horoskope. Macht doch jeder. Und weiß doch jeder, dass dies reiner Humbug ist. Aber neulich hat meine Nachbarin erzählt … traf genau zu! Und das ist mir auch schon mal passiert … Außerdem kann man ganz anonym diese Hotline anwählen … Ist schon erstaunlich, was die da alles aus ihren Tarot-Karten über Dich wissen …?!?<<
Die Bibel spricht übrigens gleich im 3. Kapitel des ersten Buches (1.Buch Mose / Genesis) davon: „Ihr werdet wissen, was Gut und Böse ist …“ Ach ja, und ganz nebenbei: „…Ihr werdet sein wie Gott!“ Die Schlange verspricht viel. Und Menschen sind nur zu anfällig, wenn es um die Erweiterung der Erkenntnisfähigkeit geht: „Wie denn, Du hast noch nie gekifft? Und Du warst noch nie mal so richtig betrunken?“ – Oder wenn es um die Vergrößerung des eigenen Einflusses geht. Machtspielchen und Manipulation ausüben – macht doch auch jeder, auf seine Weise. Zumindest, der dazu die Gelegenheit hat … Wusstest Du, dass die Bibel in diesem Zusammenhang von „Zauberei-Sünde“ spricht? Also so ganz „ohne“ ist es eben nicht. Besonders in Gottes Augen! Es eröffnet so ganz nebenbei die Tür zu einer Wirklichkeit, die meist mit guten, wissenschaftlich erscheinenden Argumenten geleugnet wird. Aber schon Goethe (1749-1832) lässt seine Doktor Faustus bekennen: „Die Geister, die ich rief, werde ich nicht wieder los!“
Was ist zu tun? Nun, zu den drei oben durchdachten Bewältigungsstrategien, bietet Jesus eine vierte: „Ich bin das Licht der Welt!“ In IHM, dem Sohn Gottes, kommt endlich Licht in’s Dunkel. Nämlich: ER selbst. Und nun geht es nicht mehr um ein Konzept. Oder ein Prinzip. Es geht um eine Person. Und um eine Beziehung. Eine geschenkte Beziehung zu Gott, dem Schöpfer. Dem HERRN über Himmel und Erde, Licht und Finsternis, Schuld und Vergebung, Gericht und Begnadigung … Das Licht des Lebens, nach dem alles strebt. Von dem alles ausgeht und zu dem alles hingezogen wird. Dort wird unsere tiefste Sehnsucht nach Sicherheit, Geborgenheit für heute und morgen, gestillt. ER weiß, was „hinter der Hecke“ ist – und bietet Dir SEINE Hand: „Beständig wird der HERR Dich führen. Deine Seele sättigen an Orten der Dürre und Deine Gebeine stärken. So wirst Du selbst zu einer Quelle, der es nie an (Lebens-)Wasser fehlt.“ Denn „Was kein Auge je gesehen, was kein Ohr je gehört – was in keines Menschen Herz gedrungen ist: Das hält Gott für die bereit, die IHN lieben!“ Und Jesus verspricht: „Wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben!“ Jetzt und für immer! Da kann die Finsternis noch so toben – SEIN Wort gilt! Denn „ER ist (und bleibt) derselbe, gestern heute und in alle Ewigkeit!“ Und die will ich unbedingt mit IHM verbringen! Dur auch?

Shalom – der Friede Gottes geleite Euch durch diesen Tag – im Licht des HERRN! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Joh. 8,12 <> 1.Mose 3,5 <> Jes. 58,11 <> 1.Kor.2,9 <> Hebr. 13,8)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Beständig wird der HERR Dich führen und deine Seele sättigen an Orten der Dürre und deine Gebeine stärken. So wirst Du sein wie ein bewässerter Garten, dem es nie an Wasser fehlt
Was kein Auge je gesehen, was kein Ohr je gehört – was in keines Menschen Herz gedrungen ist: Das hält Gott für die bereit, die IHN lieben
Jesus Christus, derselbe, gestern heute und in alle Ewigkeit

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01.12.2020
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen.      (Joh. 1,5)

Komm doch mal mit! Es ist noch dunkel. Eine Nacht am Ufer des großen Flusses. Dort im Schilf:  Eigentlich ein sicherer Ruheort? Von wegen! Die mächtigen Nilkrokodile suchen hier Schutz. Und das aus gutem Grund. Ihnen – denen man tagsüber nicht zu nahekommen sollte (außer man bietet sich als „Festmahlzeit“ an – nachts ist alles anders. Diese Wechselblütler sind auf Licht angewiesen, um Energie zu tanken. Ohne Licht sind sie hilflos – können sich kaum bewegen … Das wissen übrigens auch einige übermütige Teenies aus der Nachbarschaft. Junge Nilpferde treiben ihren – sicherlich sehr schmerzhaften – Schabernack mit ihnen … Tja, nachts ist alles anders!
Finsternis muss man nicht anschalten. Abwesenheit von Licht reicht völlig aus. Überall, wo kein Licht ist, herrscht Finsternis! Daher hat Finsternis keine Macht über das Licht. Sondern genau andersherum: Finsternis fürchtet das Licht. In gewisser Hinsicht ist Finsternis also ein „Lückenfüller“! Mehr nicht. Aber auch nicht weniger. Um Finsternis zu vermeiden, muss – ja   M U S S  - Licht vorhanden sein.
Nun beschreibt uns die Bibel, wie sich die Finsternis unsrer Welt bemächtigt hat. Mit der Einverständniserklärung des obersten Hüters des Lichts – also der ganzen Schöpfung. Dazu hatte Gott ja den Menschen – ADAM – bevollmächtigt. Hatte als einziges Gebot die Liebe ausgesprochen. Die Liebe zu Gott und zueinander – zur Schöpfung, dem Wunderwerk SEINER Hände inbegriffen. Dem Wesen der Liebe ist das Wohlergehen, die Freude des Anderen höchstes Gebot. Was dem Geliebten wichtig ist, kann ein Liebender nicht verachten … Und eben darin hat der Mensch versagt. Beachtet Gottes Herzenswunsch – sein Gebot – eben nicht. Unterschreibt auf diese Weise seine Kündigung der Wohneinheit „Garten Eden“ – und wird Mitbewohner von dem, der in der Finsternis haust: Der Teufel, die Schlange – oder im letzten Buch der Bibel auch offenbart als „der alte Drache“. Damit ist Finsternis zur Normalität geworden. In dieser, unserer Lebenswelt. Nun das ABER Gottes. ER kommt selbst in diese – seine eigene – Welt. Und damit das Licht. Und die Finsternis muss weichen – muss sich vor dem Schöpfer beugen. Ja, die Macht Gottes zeigt sich darin, dass ER durch alle Finsternis hindurch zu uns Menschen kommt. Denn in der Finsternis ist ja bereits der   (Fin) STERN (is)   zu sehen. Der Stern von Bethlehem, der die Ankunft des Sohnes verkündet. Das „Licht der Welt“ ist zu uns gekommen. Und jeder, der es ergreift, wird Teilhaber dieses Lichtes. Und damit des Wesens Gottes. Und damit wiederum des EWIGEN LEBENS. Das Leben, das den Tod überwunden hat, kann von keiner Finsternis je wieder ergriffen werden. Darum ist es so wichtig, SEINEN Namen zu kennen. Und ihn anzurufen. Sein Name ist JESUS. Und „jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird errettet werden!“ Außerdem gilt Dir Gottes Versprechen: „Weil Du meinen Namen kennst – will ich Dich schützen!“ Und Jesus sagt: „ICH-BIN das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt … wird das Licht des Lebens haben!“
Danke, himmlischer Vater, für Jesus – Und: Danke, Jesus, Du Licht meines Lebens! AMEN

Shalom – seid reich gesegnet – Im Licht des HERRN miteinander verbunden grüßt herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Joh. 1,5 <> 1.Mose 3 <> Offb. 12,9 <> Joel 3,5 / Röm. 10,13 <> Ps. 91,14 <> Joh. 8,12)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird errettet werden
Weil er meinen Namen kennt – will ich ihn schützen
ICH-BIN das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben

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27.11.2020
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.   (Joh. 1,4)

Früh – schon lange vor dem Tagesanbruch waren sie auf Tour. Es geht steil bergauf. Der Bergführer führt sie sicher zum höchsten Punkt. Der unbedeckte Sternenhimmel bewirkt eine gespannte Vorfreude. Es ist sehr frisch. Die meisten sitzen in Decken eingehüllt und warten … auf den Sonnenaufgang. Ein einmaliges, faszinierendes Erlebnis: Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Schatten der Nacht verdrängen und nach und nach alles in ein gleißendes Licht getaucht wird!
Fast hört man es. Das Schöpferwort: „Es werde Licht!“ Ein altes Kirchenlied – das eigentlich erst durch Cat Stevens (und dem meisterhaft gespielten Klavierpart von Rick Wakeman) – so richtig bekannt wurde, kommt mir in den Sinn: „Morning has broken - like the first morning …“ (Es wurde Morgen wie am ersten Morgen) Im Licht der Sonne blüht alles auf. Selbst Depressionen haben weniger Macht, ihre miese Stimmung zu verbreiten …
„Das Leben ist das Licht des Menschen …“ Und das ist ein Geschenk. David staunt: „Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin!“ Und dieser „Fürst unter den Liederdichtern“ erkennt deutlich den Zusammenhang von Licht und Leben: „Denn bei dir ist die Quelle des Lebens – und in deinem Licht sehen wir das Licht!“ So wie man das Licht sehen kann, kann auch das Leben selbst geschaut werden. „Und das Leben ist erschienen - das können wir bezeugen. Wir haben es gesehen, und wir verkünden es euch – das ewige Leben, das beim Vater war und unter uns erschienen ist.“ Johannes ist erfüllt von dieser Erfahrung. Und das, obwohl er inzwischen ein alter Mann ist. Zurückschauend auf Erlebnisse, die … „in einem andern Leben“? – weil schon so lange her, gewesen sind? Ja, vielleicht. Aber dennoch so real. So wirklich, wie sonst nichts auf dieser Welt. Für ihn jedenfalls. Den Jesus-Jünger. Dem Verfasser des vierten Evangeliums, der Offenbarung (die fälschlicherweise immer „Johannes“-Offenbarung genannt wird) und von drei seelsorgerlichen Briefen. Sie haben alle die Zeit überdauert. Sind bis zu uns – immerhin 2.000 Jahre später lebend – gekommen. Wir halten diese Zeugnisse als Bibel in unseren Händen. Und lesen darin von dem Leben. Dem Licht des Lebens. Das zu uns gekommen ist. Und jeder, der mit diesem Licht in Berührung gekommen ist, will mehr davon. Wird ergriffen von einem unstillbaren Durst nach diesem Leben. Diesem Licht. Dieser einzigartigen, faszinierenden Person: JESUS. „Ich bin das Licht der Welt!“ sagt er von sich. Und lädt ein: „Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Daher dringt die Botschaft des Bürgerrechtlers Martin Luther King (1929-1968) noch heute bin in die Herzen vor. Tröstet Verzweifelte. Unterdrückte. Ausgegrenzte. Abgeschriebene. Looser … und alle, denen die Ungerechtigkeiten dieser Welt schlichtweg „zum Halse heraushängen“ – die es nicht mehr aushalten, wie Menschen an anderen Menschen ihre sadistischen Triebe ausleben … sie einfach zu Untermenschen erklären und sich selbst zu Göttern machen … Und so, wie am ersten Tag, das Licht die Finsternis vertreibt, wird es auch wieder sein: „…Und wenn unsere Nacht dunkler ist als tausend Mitternächte, gibt es eine große segnende Kraft, die Gott heißt. Er vermag das Dunkle gestern in ein helles Morgen zu verwandeln - zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit!“
Noch immer blinzle ich der aufgehenden Sonne entgegen: Ja, „in IHM war das Leben …“ – Nein! Nicht „war“. Sondern: IST! In IHM ist das Leben. Hier und jetzt! Ergreife es – ER ist so nahe …

Herzlichst Euer Bernd Niemeier - Shalom

(Bibeltexte:  Joh. 1,4 <> Ps. 139,14 <> Ps. 36,10 <> 1.Joh. 1,2 <> Joh. 8,12  - Zitat: Martin Luther King)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens – und in deinem Licht sehen wir das Licht
Und das Leben ist erschienen - das können wir bezeugen. Wir haben es gesehen, und wir verkünden es euch – das ewige Leben, das beim Vater war und unter uns erschienen ist
Ich bin das Licht der Welt - Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben

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26.11.2020

Mache dich auf – werde licht! (Jes. 60,1)

Fehlstart! Bei Olympia ganz besonders schlimm für den, der’s verursacht. Es gilt: Wenn das noch mal passiert, war’s das! Die andere Seite: Wenn man den Startschuss nicht hört. Oder zu spät. Auch dumm gelaufen. Denn bei den Bruchteilen von Hundertsteln einer Sekunde, auf die es ankommt, hat man dann kaum noch eine Chance …
„Auf – jetzt geht’s los!“ Der Prophet ruft. Wir sollten besonders hellhörig sein: Jetzt ist die Zeit! Kennst Du das? Man wartet sehnsüchtig auf etwas. Und wenn es dann soweit ist, kommt’s gerade … na sagen wir mal: UNGELEGEN! Trifft es uns völlig unerwartet? Stecken wir zu fest in unserer Alltagsroutine? Wir wollten doch nur gerade noch…? Oder nur schnell mal eben...? Was passt denn jetzt nicht? Dieser Ruf Gottes? Weil es ein Weckruf ist? Haben wir uns zu sehr an den Komfort einer „Schlummer-Taste“ gewöhnt? Und an einen sanft lauter werdenden – mit lieblicher Melodie ja sowieso! Aber: In ein brennendes Haus ruft man nicht flüsternd. Und wenn es lebensbedrohlich wird, reicht eine „sanfte Therapie“ meist nicht.
Jetzt ist es soweit. Ja, freut ihr euch denn gar nicht, dass es endlich soweit ist? Aber wir feiern doch jedes Jahr „Advent“ – also: „Ankunft“. Da wird traditionell von der Wiederkunft Jesu gesprochen. Das machen wir so! Seit 2.000 Jahren! Das gehört dazu! Zu unsrer Alltagsroutine – im Jahreszyklus. Und dieses Jahr KEIN Weihnachten? Zumindest nicht so, wie wir’s gewohnt sind? Alles ist anders. Da müsste man ja mal - - - über Weihnachten nachdenken etwa? „Mache Dich auf – werde licht!“ Ein Text, der gerne zur Weihnachtszeit zitiert wird. Ein Weckruf. Genau wie die Erschütterungen, die uns momentan global – weltweit – ereilen. Letztlich aber ja von Gott angekündigt. In den heiligen Schriften. In der Bibel: Geburtswehen der neuen Welt Gottes. Hast Du Dein Licht schon angezündet? „Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, dass sie eure guten Werke sehen und Euren Vater im Himmel preisen!“ Jesus zeigt seinen Jüngern, was es heißt, inmitten dieser Welt – inmitten dieser Zeit – zu leben. (1) Mutig: Hab keine Angst davor, Dich zu der lebendigen Hoffnung – zum Evangelium, zu Jesus Christus - zu bekennen! Auch wenn Du belächelt wirst. In anderen Ländern „kostet“ es erheblich mehr. „Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir.“ (2) Zielbewusst: Die HERREN dieser Welt gehen – unser HERR kommt! Und wieder Paulus: „Wir sind gestorben – aber unser Leben ist verborgen mit Christus in Gott.“ Denn: „Wenn wir mit IHM – mit Jesus - leiden, werden wir auch mit IHM mitverherrlicht werden.“ Und damit als „Überwinder“ vor Gott stehen. Menschen der Hoffnung, die in den Erschütterungen dieser Zeit „auf dem Weg“ geblieben sind. Jesus sagt: „ICH-BIN der Weg!“ (3) Einladend: Auf dem Weg zum großen Ziel versäumen wir nicht, die mitzunehmen, die sich zum „Licht der Welt“ rufen lassen. Die dann wiederum mit uns zusammen „hell erleuchtete Wegweiser“ zum ewigen Leben sind. Gesegnet, um ein Segen zu sein. „Und wenn ich nur einem einzigen Menschen den Weg zur Erlösung zeigen konnte, hat sich mein Leben gelohnt!“ Das Zitat des Bürgerrechtlers und Pastors Martin Luther King (1929-1968) lässt aufhorchen. Und ermutigt. Also: „Mache Dich auf!“ Es gibt bestimmt (mehr als) einen, der auf Dich wartet. Dem Du zu einem „Licht“ werden kannst. Weil Du weißt: „Mein Erlöser lebt!“ Und: „Dein Licht kommt – und die Herrlichkeit des HERRN geht auf … auch über Dir!“ Schließlich ist „Advent“!

Seid gesegnet und bleibt behütet! Mit einem herzlichen SHALOM grüßt Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Jes. 60,1 <> Mt. 5,16 <> Gal. 2,20 <> Kol. 3,3 <> Röm. 8,17. 37 <> Joh. 14,6 <> Joh. 8,12 <> Hiob 19,25)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, dass sie eure guten Werke sehen und Euren Vater im Himmel preisen
Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir
Wir sind gestorben – aber unser Leben ist verborgen mit Christus in Gott
Wenn wir mit IHM leiden, dass wir auch mit IHM verherrlicht werden
Wir überwinden weit durch den, der uns geliebt hat
ICH-BIN der Weg und die Wahrheit und das Leben
ICH-BIN das Licht der Welt. Wer mit nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben
Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt

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25.11.2020

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finsteren Lande, scheint es hell. (Jes. 9,1)

Man nehme eine „mRNA“. Diese wird – gewissermaßen – als „vergiftete“ Erbinformation in das Corona-Virus einschleust. Damit ist es seiner „zerstörerischen Kraft“ beraubt. Bewirkt aber trotzdem, dass – wenn es mit dem menschlichen Immunsystem in Berührung kommt – wirksame Gegengifte produziert werden, die dann – im Falle eines wirklich (lebensbedrohlich) krankmachenden Befalls mit dem „echten“ Corona-Virus, dessen Angriff auf unseren Körper wirkungslos macht. Oder zumindest erheblich abschwächt … Diese eine Methode – es gibt sicherlich noch andere Ansätze – um einen Impfstoff zu entwickeln, ist momentan das „Licht“, das denen scheint, die im finsteren Land des „Corona“ wohnen …
Während wir heute mit einem „unsichtbaren“ Feind kämpfen, hatte es Israel damals – im 8.Jahrhundert vor Christus, als Jesaja seine Botschaft niederschrieb – mit einer furchtbaren militärischen Todesmaschinerie zu tun. Die Assyrer kannten nur ein Ziel: Unterwerfung! Terror, Angst und Schrecken gingen ihrem brutalen, menschenverachtendem und gnadenlosen Morden voraus. Verzweiflung, Leichengestank und verseuchtes Land folgten ihnen nach. Dabei mordeten sie so brutal und öffentlich wie nur möglich, denn die ganze Welt sollte vor ihnen erzittern. (Ähnlichkeiten mit aktuellen Ereignissen sind absolut NICHT zufällig!) … Dies ist die Methode von allen Despoten und Herrschern zu allen Zeiten!
Diesen zutiefst verängstigten und verzweifelten Menschen in Israel – zuerst natürlich, denen im Norden, also in Galiläa – sagt der Prophet seine Botschaft. „Es wird nicht dunkel bleiben …“ Ihr seid bei Gott nicht vergessen. Euch gilt das Erbarmen Gottes, der Euch – ja, gerade Euch – „Zukunft und Hoffnung geben will“. Diese Hoffnung trägt einen Namen. Genau genommen sind es vier Namen. Ehrennamen. Ehrentitel. Jeder enthält etwas „Menschliches“ und etwas „Göttliches“. Es sind die Namen des Messias. Des Gesalbten. Des Retters Israels und des Erlösers der ganzen Weltgemeinschaft: „Wunderbarer Ratgeber“ – „Gottes Held“ (oder „Starker Gott“) – „Ewig-Vater“ und „Fürst des Friedens“! Gerade den letzten Namen haben sich viele „Diktatoren“ gerne selbst geben lassen … (Kein Kommentar darüber, wer sich heutzutage so feiern lässt!) Hier aber wird es ausgesprochen über ein … über einem … - ja, über einem Baby!!! Einem Neugeborenen. Einem Sohn … dem, der sich selbst einmal „Sohn des Menschen“ oder „Menschensohn“ nennen wird. Der, der „wahrer Gott“ U N D „wahrer Mensch“ sein wird. Der die „Berufungsbetitelung“: ‚Immanu-EL‘ – „Gott ist mit uns“ - tragen wird. Der CHRISTUS. Der Gesalbte Gottes. Messias. ER ist „das Licht, das in die Welt gekommen ist“. Unscheinbar. Ein Säugling. Ein Neugeborenes. Auf IHM ruht die Hoffnung der Welt.
Ja, Gottes Rettung kommt klein und unscheinbar. Darum verachte nicht die Tage der kleinen Anfänge! Auch in Deinem Leben nicht. Denn: Was Gott anfängt, das bringt ER auch zum Ziel. Und wenn es noch so unscheinbar ist – oder so unsichtbar, wie die mRNA der Gen-Forscher und Virologen – Gottes Rettung kommt. Sie ist schon da. Hat einen Namen: JESUS. Und darum: „Ich bin gewiss, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, DER wird’s auch zum Ziel bringen bis zum Tag Jesu Christi!“ Ja und AMEN dazu!

In dieser Gewissheit des Vertrauens auf Jesus – Seid gesegnet und bleibt behütet! Shalom – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Jes. 9,1 <> Jer. 29,11 <> Jes. 9,5-6 <> Joh. 3,19 + 12,4 <> Phil. 1,6)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
ICH-BIN das Licht der Welt. Wer mit nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben
Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch denke – Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, dass ich euch Zukunft und Hoffnung schenke
Ich bin gewiss, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis zum Tag Jesu Christi

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24.11.2020

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.   (Ps. 36,10)

Das Lied hatte von je her eine gewisse Faszination für mich. Die Jazzharmonien, mit denen man es musikalisch arrangieren konnte – besonders aber auch die Bilder, die beim Singen des Textes vor den inneren Augen auftauchen: „…auf den Stufen vor Deinem Thron …“ Wir treten hinzu, zum Thron der Gnade. Haben eine Audienz beim Schöpfer. „Du – oh HERR – bist die Quelle des Lebens …“ Und wenn man bei „Quelle“ nicht gerade an ein Kaufhaus aus vergangenen Zeiten denkt … Das hat schon was! Frisches, sprudelndes Wasser! „Wie ein Hirsch lechzt nach frischem Wasser“, geht es mir durch den Sinn. Auch wir Menschen sind mit einem unglaublichen Durst unterwegs. Dem Durst nach Leben. Unstillbar brennt dieses Verlangen. Man erkennt es, wenn man einander in die Augen schaut. Interessant: Im biblischen Hebräisch ist das Wort für „Quelle“ das Gleiche, mit dem man auch dieses zentrale Sinnesorgan des Menschen benennt. Das Auge ist die Quelle. „Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein“, sagt Jesus. Man weiß heute, dass die Eindrücke, die wir „visualisieren“ – also über das Sehen – aufnehmen, eine enorme Macht über unser ganzes Leben ausüben. Weshalb dieses alte Kinderlied: „Pass auf kleines Auge, was du siehst …“ nicht ganz Unrecht hat. Leider ist es vielfach als „Erziehungshilfe“ für gestresste Eltern missbraucht worden – dennoch weiß jeder, dass ein Horror-Film (nicht nur) vor dem Schlafengehen keine „guten“ Träume hervorbringt … Die Bibel leitet uns an, guten Bildern Zugang zu unserer Seele zu verschaffen. Dies hat sogar entscheidenden Einfluss darauf, welche Richtung unser Leben nimmt. „Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Deinen Worten. Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Deinen Taten. Achte auf Deine Taten, denn sie bestimmen Dein Schicksal…“ lautet eine Weisheit aus dem jüdischen Talmud. Das trifft auf „verbilderte Gedanken“ in einem viel höheren Maße zu. Darum lohnt es Jesus anzuschauen. Anbetung ist genau das: Jesus anschauen. Sich an ihm erfreuen. Ihm, dem Sohn Gottes auf diese Weise Zugang zu unserem inneren Menschen gewähren. IHN gleichsam – in uns aufzunehmen. Jesus trinken. „Durch das Anschauen seiner Herrlichkeit“ – das Anbeten Seiner göttlichen Person – selbst einen Verwandlungsprozess zu durchlaufen: „… verwandelt von einer Herrlichkeit zur Anderen!“ So, wie wir von IHM „Gnade um Gnade nehmen“ und IHN gewissermaßen „TRINKEN“. Von IHM, von SEINER Gegenwart, ganz ausgefüllt werden. Trinken aus der Quelle. Das „lebendige Wasser“. „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe“, sagt Jesus „in dem wird dieses Wasser selbst wieder zu einer Quelle, die ins ewige Leben quillt!“ Johannes, der Evangelist ergänzt in seinem Evangelium: „Dies sagte er aber von dem Geist, den jeder empfangen sollte, der an ihn glaubt.“ Und genau das wird uns im 36. Psalm vor Augen geführt: „Bei DIR ist die Quelle des Lebens – und in Deinem Licht sehen wir das Licht!“ Das Licht des Lebens. JESUS! – Hast Du heute schon getrunken?

Shalom – Ich wünsche Euch eine „durstige“ neue Woche – nach mehr von Jesus: ER wird Euch satt zu trinken geben – hat ER ja versprochen. Und wenn nicht in der Adventszeit – wann denn dann? Seid gesegnet und bleibt behütet! Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Ps. 36,10 <> Ps. 42,1 <> Mt. 6,22 <> 2Kor. 3,17-18 <> Joh. 1,16 <> Joh. 4,13 <> Joh. 7,39)

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22.11.2020

Zum letzten Sonntag diese Kirchenjahres - dem Ewigkeitssonntag - grüße ich Euch mit einem PsalMutigER -
einer Meditation zum Psalm 23:
Jesus ist "der gute Hirte" IHM vertrauen wir uns an im Leben und im Sterben ....
Shalom, seid gesegnet und bleibt behütet!

Adonai
der Ewige
der ewige Name
der Name
des EWIGEN
ICH-BIN-DA
FÜR DICH
der HERR
der HERR ist
der HERR ist mein!

Ein Hirte ist der HERR für mich
Erbarmt sich meines Mangels
der HERR allein
ER hirtet mich
ER bürgt mit SEINEM Namen

Der ICH-BIN-DA
der sorgt für mich
SEIN weiden ist mir alles
die Auen grün – die Wasser still

ER führet mich
erfrischt mich auch
aus SEINEN ew’gen Quellen
an Leib und Seele tränkt er mich
gibt Ehre SEINEM Namen

Sein Leiten gibt mir Sicherheit
geborgen auf den Wegen
durch SEINEM Namen schütz er mich
steht treu zu mir
umgeben

Auch dunkle Pfade schrecken nicht
ist ER an meiner Seite
ER hütet mich
ich fürchte nichts
kenn ich doch SEINEN Namen
DU bist für mich
DU tröstest mich
DEIN Stecken und Dein Stab
ist mir vertraut
ich fürchte nichts
ich kenne DEINEN Namen

Vor mir ein Tisch
im Angesicht
im Blickfeld meiner Feinde
sie drängen mich
missgönnen mir
und können doch nicht schaden

denn gern geseh’n bin ich bei Dir
Liebhaber meiner Seele
Salbst Du mein Haupt
Ja, krönest mich
mit Deinen Königsgaben
an Deinem Tisch
da fehlt mir nichts
Du sparest nicht am Leben
Das Du mir schenkest
ewiglich
Ich kenn ja Deinen Namen

Nur Gutes und Barmherzigkeit
soll’n mir Begleiter sein
auf meinem Wege
hier und jetzt
auf allen meinen Pfaden

Nun bleibt für mich
Das eine nur
Der EINE hat geladen
Zu SEINEM Hause
allezeit
ich komm
ich bleibe
AMEN

In diesem Sinne Euch allen einen ermutigenden und reich gesegneten Sonntag im Shalom unseres guten Hirten Jesus

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

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20.11.2020

„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.“ (1.Joh. 4,18)

„Nicht immer sind bequeme Stühle ein Ruheplatz für die Gefühle …“ Da diese in einer Zahnarztpraxis stehen, wird man Eugen Roth schnell zustimmen können. Einen Gang durch das Tropenhaus – Abteilung Vogelspinnen – wird auch nicht jeden begeistern. Mich persönlich reizt die herrliche Aussicht über unsere Hauptstadt aus der Reichstagskuppel definitiv nicht … Wie immer Deine Ängste heißen – selbst wenn man die teilweise kuriosen Namen aussprechen kann – eigentlich wollen wir sie nicht. Und doch gehören sie zu unserem Leben. Sind seit dem Sündenfall sogar überlebenswichtig; warnen sie uns doch vor Gefahren für Leib und Leben. Aber eben erst NACH dem Sündenfall der Menschheit. Nach dem Vertrauensbruch zum Schöpfer. Zum liebenden Vater. Dem Ursprung allen Seins. Seitdem nimmt Angst eine Spitzenposition ein. Bestimmt unser Leben. Trotz „Angst ist ein schlechter Berater“ sind doch unsere Entscheidungen überwiegend davon geprägt. Nur keiner gibt’s zu. Die Wartelisten der Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten sind überlang. Therapiekonzepte für die Behandlung von Angststörungen und Panikattacken sind äußerst gefragt.
„Mut ist Angst, die gebetet hat!“ Corrie Ten Boom kann aus ihrer Lebenserfahrung schöpfen. Die Niederländerin hat ihre Lehrjahre dazu in einem deutschen KZ absolvieren müssen. Schlimmste Entwürdigungen und der Tod aller Angehörigen gehörten dazu. Und damit ja auch immer wieder die Begegnung mit ihren Ängsten. Sehr reale Ängste übrigens. Ihre Botschaft: Beten hilft! O.K., das glauben ja viele. Und als Christen ist das doch selbstverständlich. Oder? Kann man Ängste denn wirklich so einfach „wegbeten“? Und wer das nicht hinkriegt – glaubt der nicht richtig? Nun, das ist doch genau, was Corrie Ten Boom nicht sagt. Es geht nicht um einen Automatismus. Oben Gebet rein – unten ‚Ängste weg‘ raus. Eben nicht. Weit gefehlt. Beten ist nicht die Wundermedizin. „Furcht gibt es nicht in der Liebe …“ Es ist die Liebe, die der Furcht Grenzen setzt. Und je näher wir dieser Liebe kommen, desto mehr müssen – ja, MÜSSEN – die Ängste weichen. Gebet ist nur der Weg. Nur das Instrument. Nur das Werkzeug. Das Handwerkszeug eines Jesusnachfolgers. Gebet ist Ausdruck unserer Beziehung zu Gott. Und damit unsere Eintrittskarte in die Gemeinschaft der Liebe. „Gott ist Liebe – Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ Darum geht’s. Mit Gott verbunden bleiben. „Alle eure Sorgen werft auf ihn …“ Auch und besonders eure Ängste. Gebt der Liebe Gottes eine Chance, ihr heilendes und befreiendes Werk zu tun. Die Liebe Gottes hat einen Namen: Jesus Christus. Und Jesus Christus in’s persönliche Leben einladen – IHM die Herrschaft über all unsere Lebensbereiche anzuvertrauen – das ist der erste Schritt. Damit wird die Angst entmachtet. Hat ihren Alleinherrschaftsanspruch verloren und muss sich dem HERRN aller HERREN beugen. Dann wird das Gebet zu einer Quelle der Ermutigung. Und die Angst muss der Zuversicht weichen: Mut ist Angst, die gebetet hat, denn „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die Liebe triebt die Furcht aus.“ Und: Hast Du heute schon gebetet?

Seid gesegnet und bleibt behütet - Shalom Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: 1.Joh. 4,18 <> 1.Joh. 4,16 <> 1.Petr. 5,7)

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19.11.2020

Und Gott sprach: „Es werde Licht …“   (1.Mose 1,3)

Wo es Mangelware ist, wird es als Lockmittel eingesetzt. In der Tiefsee etwa. Oder nachts. Gibt’s zu viel davon, muss man sich schützen. Es kann gebrochen werden. Dennoch: Wir brauchen es. Es sind Wellen. Oder sind es Strahlen? Alles Leben richtet sich danach aus. Drängt zum Licht. Was aber ist das eigentlich: Licht? Professoren beschreiben dies Phänomen – lassen hochwertigste Computer umfangreiche Berechnungen ausführen – aber was Licht letztlich ist? Bibelleser wissen zumindest, wo es herkommt: „GOTT sprach ‚Es werde‘“ heißt es im ersten Buch der Bibel – der Genesis – des Buches der Entstehungen. Es ist das Wort Gottes. Der Schöpfer spricht: … und es ward Licht!“– „ER spricht und es steht da!“ - „Der das Nicht-Seiende ruft, dass es sei…“ - Somit ist „alles, was man sieht, aus nicht zu Sehendem geworden.“ Mit unfassbarer Geschwindigkeit breitet es sich seitdem aus. Knapp 300.000 Km pro Sekunde. Im Jahr sind das unvorstellbare 9,4 Billionen KM (das ist eine 1 mit 12 Nullen). = 1 Lichtjahr eben.
Licht ist göttlichen Ursprungs. Wohlgemerkt: Licht ist kein Gott. Sondern Gott hat das Licht erschaffen. Durch sein schöpferisches Wort. Da man ein Wort spricht, geht also alles Licht – und damit alles Leben – aus dem Munde Gottes hervor. Es geht um dieses schöpferische Wort. Die biblische Sprache – Hebräisch – umfasst 22 Buchstaben. Der erste – das sogenannte ALEPH – ist in gewisser Weise Gott vorbehalten. Das ursprachliche Wort für Gott beginnt mit diesem Buchstaben. Ebenso etliche weitere Begriffe, die eine unmittelbare Beziehung zum Schöpfergott haben. „Vater“ z.B. „Eins-Sein“ (oder auch die Zahl „eins“), „Mensch“, „Erdboden“, „Erde“ und auch „Wahrheit – Treue – Beständigkeit – Glaube“. Auch das Wort ‚Licht‘ beginnt in der hebräischen Schreibweise mit diesem „göttlichen“ Buchstaben. „Das Leben war das Licht des Menschen“, schreibt Johannes im Eröffnungskapitel seines Evangeliums. Und es geht aus seinem Munde hervor. Wie das WORT. Von dem der Mensch lebt. Und das nicht leer zum Schöpfergott zurückkehrt, „sondern ausführt, wozu es gesandt worden ist!“ Gott selbst ist Licht und wohnt im Licht – dem Licht, da niemand hinzutreten kann. Dem Licht, zu dem er uns ruft. Durch Jesus, den Sohn Gottes. Das Licht, das in die Welt gekommen ist und dem keine Finsternis widerstehen kann. Gott sprach – und Gott spricht. HEUTE. „Es werde Licht!“ Ob es um die dunklen Stunden Deiner Seele, das dunkle Tal Deines Lebensabschnittes oder die Finsternis geht, die sich momentan über diesen Globus ausbreitet. SEIN schöpferisches Wort ist Dir näher, als Du glaubst. Vom deutschen Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe heißt es, dass er in seiner Todesstunde nach „mehr Licht“ rief – Sein größtes Meisterwerk „Faust“ lässt grüßen … Wir wissen, dass das Licht des Lebens uns nahe ist: Nur ein Gebet weit entfernt. Bleib nicht im Dunkeln hocken – Lade doch einfach das LICHT ein:

Herr Jesus, Licht des Lebens, sei willkommen in meinem Leben. Bitte sprich Dein schöpferisches Wort und entzünde in mir Dein Licht. Danke! AMEN

Shalom - Euch allen einen lichtvollen Tag - und bleibt behütet - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: 1.Mose 1,3 <> Ps. 33,9 <> Röm. 4,17 <> Hebr. 11,3 <> Joh. 1,4-5 <> 5.Mose 8,3 <> Jak. 1,17 <> Joh. 8,12 <> Röm. 10,8)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Wenn er spricht, so geschieht's; wenn er gebietet, so steht's da
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern durch jedes Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht
Ich bin das Licht der Welt – Wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben
 Das Wort ist Dir nahe – in Deinem Munde und in Deinem Herzen

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18.11.2020

„Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“ ( Mt 6,33)

„Ich habe jetzt vier Jahre auf diese 10 Minuten hingearbeitet – und es hat geklappt“, so der Gewinner einer olympischen Goldmedallie in einer Ruderdisziplin. Ich staune, welche Motivation sich gewinnen lässt, wenn man ein lohnendes Ziel vor Augen hat. Andererseits: Fehlt das Ziel, nützen auch die besten Voraussetzungen nichts. Ohne Vision lebt’s sich schwer. Die biblische Bestandsaufnahme dazu: „Wo keine Vision (Offenbarung) ist, wird das Volk wild und wüst; aber wohl dem, der auf die Weisung achtet!“ Jesus ruft zu einem „visionären“ Leben. Ein Leben mit Ziel; ein Leben für Gott. Er selbst hat so gelebt. Diese Vision seinen Nachfolgern vorgelebt. Reich Gottes – das ist der Lebensraum, in dem Gott allein regiert. Wo sich SEINE heilvolle Herrschaft voll entfalten kann. So lehrt Jesus seine Jünger beten: „Dein Reich komme!“ Und: „Dein Wille geschehe“. Und zwar: „Wie im Himmel“ – also so, wie es in Gottes unmittelbarer Gegenwart schon jetzt ununterbrochen, allezeit, geschieht – „so auch auf Erden“ – also schon hier und jetzt. Inmitten unsrer so zerbrechlichen Existenz. Durch die dunkelsten Schatten der Vorläufigkeit strahlt schon Gottes ewiges Licht. Leuchtet auf. Durchflutet die Welt. Wer es sieht – ja, wer es nur erahnen kann, der wird die Faszination dieses Königreiches sein Leben lang nicht mehr los. Vielleicht kann sie überspielt werden. Oder verdrängt – um dann doch irgendwie so weiterzuleben, wie bisher. Tief im Herzen wissend, dass die Sehnsucht nach Gottes Reich nur vordergründig mit den Dingen dieser Welt betäubt kann … Gott hat die Ewigkeit in unser Herz gelegt. Alles in uns schreit – dürstet nach diesem Leben. Dieses „Reich Gottes“, von dem Jesus spricht, ist nicht erst nach dem Tod zu erwarten. Ganz anders: Wer hier und jetzt nicht Einlass in dieses Reich sucht, hat sein Leben vertan, vergeudet, „verpennt“ … Hier und jetzt muss am „Kreuz“ Zugang zum Reich Gottes erbeten werden. Muss die „Geburt von oben“ zu dem neuen Leben aus Gott, sich ereignen. Die Verheißung ist groß: „Wer den Namen des HERRN anrufen wird, wird gerettet werden.“ (Joel 3,5 auch zitiert in Apg. 2,21 u. Röm. 10,13) Der Olympionike hat vier Jahre auf diese 10 Minuten hingearbeitet. Geht es um das Reich Gottes, braucht es ein ganzes Leben der Vorbereitung. Allerdings ist die Zeit dazu individuell errechnet. Geschenkt – um verantwortet zu werden … Schwer vorstellbar, wenn es nicht geklappt hätte, mit der Medallie. Aber irgendwie wär das Leben auch so weitergegangen. Doch anders sieht es aus, wenn es mit dem Zugang zum Reich Gottes nicht klappt … Wer Jesu Worte beherzigt – im wahrsten Sinne des Wortes: „in’s Herz lässt!“ – dem steht das Reich Gottes offen! Welch eine Einladung! Bist Du dabei?
Shalom - seid gesegnet und bleibt behütet in diesen besonderen Tagen - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 6,33 <> Spr. 29,18 <> Pred. 3,11 <> Joel 3,5 <> Mt. 7,24-27)

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17.11.2020
Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme herzu und nehme das Wasser des Lebens - umsonst! (Offb. 22,17)

„Ein Theoretiker ist jemand, der praktisch nur denkt!“ Und genau das reicht nicht! Auch wenn es sehr gut ist, einen genauen Plan zu haben. Aber irgendwann kommt alles Überlegen an sein Ende - ist das letzte Argument vorgetragen - hat der Computer die letzte Hochrechnung abgeschlossen. Darüber nachzudenken, wie Brot schmeckt, hat noch keinen satt gemacht. Eine Wegbeschreibung auswendig zu lernen, bringt keinen ans Ziel …
Und genau dann ist es gut, das „KOMM!“ zu hören. Einer ist bereits da. Der EINE erwartet Dich. Dort. Ruft Dich zu sich. Ruft Dich in die Geborgenheit SEINER Nähe. Unter den Schutz SEINER Flügel. Das ist es, was rettet – Zukunft und Hoffnung schafft. Die Gegenwart des HERRN. Noahs Arche war nur eine „sichtbare Gestalt“, durch die der EWIGE gerettet hat. Und so ist die Gemeinde Jesu in dieser Zeit nur die „sichtbare Gestalt“ der rettenden Gnade Gottes. Für uns überwiegt ja das „Sichtbare“, „Fühlbare“ – unseren natürlichen Sinnen Erkennbare. Und so, wie es sicherlich auch in der Arche stank und das friedliche Miteinander der Reisegesellschaft wohl eher die Ausnahme war, mag ja auch in der Gemeinde Jesu der ein oder andere Wohlgeruch vermisst werden … und Partystimmung ist auch nicht immer angesagt! (Obwohl wir miteinander unterwegs sind zur großen Hochzeitsfeier …!)
Mose wiederum erfuhr, dass es sich nicht immer gut anfühlt, wenn Gott ein Date vereinbart hat. Dennoch war es auch hier das „KOMM!“, das ihm vor dem Despoten Standfestigkeit verlieh. Er vertraute dem „Unsichtbaren so, als wenn er ihn sähe.“ Schließlich haben wir auch Petrus gesehen, der dem Ruf Jesu folgt. Einmal völlig unvermittelt – in die Nachfolge. Dann aber auch auf seine Eigeninitiative. Das Vertrauen – den Glauben, den Jesus „in Wirksamkeit setzt“, indem ER Petrus ruft: „KOMM!“ Und der Chefapostel – der er damals noch nicht war – stieg aus … aus seinem Boot, aus seinem (gewohnten) Leben, aus seinen eigenen Zukunftsplänen (modern gesprochen: aus seinem Lebensentwurf!) … Übrigens: auch gläubige Menschen stecken oftmals in ihren – frommen – Lebensplanungen fest. Wie gut, dass Jesus ruft: „Komm!“ Es ist noch nicht zu spät, zum Aussteigen. Auf den Ruf Jesu zu antworten. Und das nicht als Theoretiker, sondern äußerst praktisch … Denn der endzeitliche Ruf wird immer lauter. Manche hören ihn bereits. Andere haben noch nicht so geübte Sinne. Erschütterungen – besonders, wenn sie immer globaler werden, gehören sicherlich zu den „Geburtswehen“ der neuen Welt Gottes. Und durch diese Erschütterungen hindurch erschallt ein Ruf: „Komm!“ „KOMM!“ „K O M M!“ Die letzte Phase unserer Weltgeschichte wird von einem Ruf durchdrungen. Der Geist Gottes und die vorbereitete Braut des Messias erheben gemeinsam ihre Stimme. Diese Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Andere stimmen mit ein. Jeder, der es hört. Und noch einmal wird die Tür zum Reich Gottes geöffnet. In nie dagewesener Weise: „Wer will, der komme herzu …!“ „Jeder, der den Namen des HERRN anruft wird gerettet werden!“ Das Wasser des Lebens quillt aus den durchbohrten Händen des Messias. Der Gottessohn verschenkt es. Noch gilt die Einladung. „Kommt! Es ist alles bereitet!“ Noch strömt das lebendige Wasser, das in jedem der trinkt, zu einer Quelle wird. Noch empfängt jeder den verheißenen Heiligen Geist. Und wird selbst jemand, „aus dessen Leib Ströme lebendigen Wassers fließen“ … Noch sind die „größeren Werke“, die Jesus verheißen hat, nicht vollendet … „KOMM!“ Du bist erwartet!

Oh Jeschua, geliebter HERR – Jesus, mein König und mein Gott, lass diese Stunde der Gnade nicht an uns vorüber gehen. Wir brauchen Dich – Du willst uns gebrauchen … Nicht uns, HERR. Nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre! AMEN

Shalom – der Friede Gottes geleite Euch durch diesen Tag! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Offb. 22,17 <> Hebr. 11,27 <> Mt. 14,29 <> Joel 3,5 /Röm. 10,13 <> Mt. 22,4 <> Joh. 7,38 <> Joh. 14,12 Gebet: Ps. 115,1)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird gerettet werden
Wer an mich glaubt, wie die Schrift es sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen
Wer an mich glaubt, wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird Größere als diese tun
 Nicht uns – HERR – nicht uns! Sondern Deinem Namen gib Ehre

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13.11.2020
Komm herüber und hilf uns!“ (Apg. 16,9)

Licht am Ende des Tunnels? Oder eher der Tunnel am Ende des Lichtes? Mit wieviel Hoffnung Paulus sich wohl schlafen gelegt hat? In der kleinen Hafenstadt „am Ende der Welt“… Denn vermutlich hatte er Troas nicht „gebucht“. War eher zweite Wahl. Oder besser noch dritte! In die Provinz Asia wollten sie – oder auch nach Bithynien. Und – wie wir Paulus kennen – hatte er bestimmt genau überlegt, wie das Evangelium am schnellsten zu den Menschen dort kommt. Immer dort predigen, wo man viele erreicht, die dann wiederum zu „Evangelisten“ werden, indem sie einfach von dem erzählen, was sie mit Jesus erlebt haben. Ein Prinzip übrigens, dass bis heute sehr gut funktioniert. So hat z.B. auch der Gründungsvater unsrer Bibel - und Gemeindebewegung (ab 1834) bereitwillig Auskunft gegeben: „Jeder Christ ein Missionar!“ Entgegen dem landläufigen Verständnis von Kirche, dass lediglich durch (bezahlte) hauptberuflich Tätige das Evangelium bekannt macht… Ist jemand „von Christus erfasst“, braucht die Notwendigkeit, dies mit anderen zu teilen nicht extra angeordnet zu werden. Eins ist doch klar: „Es geht kein Mensch über diese Erde, den Gott nicht liebt!“ (Friedrich von Bodelschwingh 1831-1910) Daher ist jeder eingeladen, die Versöhnung Gottes anzunehmen: „Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der mit keiner Schuld belastet war, für uns und an unsrer statt als schuldig zu verurteilen erachtet, damit wir, durch unser Vertrauen auf ihm, die Anerkennung vor Gott finden, die wir nötig haben!“ Und eben diese Botschaft zu verkünden ließ der Heilige Geist – der Geist Jesu Christi – nicht zu. Zumindest in der Gegend, die Paulus ausgeguckt hat. Wohlgemerkt: Ausgesucht unter Gebet und Bitten, dass Gott Gelingen dazu geben möchte. Wie man seine eigenen Pläne und Wege eben Gott anbefiehlt und darauf hofft, dass alles gut geht. Aber: Erstens kam es anders – und zweitens: als man denkt! Und so schläft Paulus nun in Troas. Vielleicht in irgendeiner Hafenspelunke. Oder wo auch immer er und sein Missionsteam untergekommen ist. Und jetzt kommts: Genau da wollte Gott ihn haben. Erst hier kann ER seine gewaltigen Pläne offenbaren. Ja, Gottes Gedanken sind immer „zu groß“, als dass wir sie erfassen könnten. Daher bleibt manches unverständlich – der ein oder andere Bruch unsrer Biografie; dieser oder jener Umweg: „Denn seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken und seine Wege nicht unsere Wege …“ So auch SEINE Ziele: „So viel höher als der Himmel über der Erde ist …“ Allein der „Friede Gottes“, der eben diese Qualität des „höher-seins als es unsere Vernunft(sgründe) erfassen könnten“, vermag uns Gewissheit der Führung Gottes zu schenken. „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch denke – spricht der HERR – Gedanken des Friedens … euch Zukunft und Hoffnung zu schenken!“ Und so träumt Paulus in dieser Nacht. Und weiß: Es ist der HERR, der ihn ruft! Das: „Komm herüber und hilf uns!“ ist SEIN Ruf, absolutes Neuland zu betreten. Damals – für Paulus: „Komm aufs Europäische Festland, um Jesus bekannt zu machen!“ – für Dich heute: … ich weiß es nicht. Wovon träumst Du? Wo schlägt Dein Herz? Welchen Ruf Gottes hast Du in Deinem Herzen? Aber bedenke den Ruf: KOMM! ER ist schon da! Du bist erwartet …

Shalom – seid reich gesegnet! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Apg. 16,9 <> 2.Kor. 5,20-21 <> Jes. 55,8-9 <> Phil. 4,7 <> Jer. 29,11 ><> ERmutiger für heute auch noch: Offb. 3,20 <> Offb. 22,17)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn, bewahren
Denn ich weiß wohl, was für Gedanken ich über euch denke – spricht der HERR – Gedanken des Friedens … dass ich euch Zukunft und Hoffnung schenke
Lasst euch versöhnen mit Gott
Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit Gottes werden
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an – so jemand meine Stimme hören wird und mir auftut, zu dem werde ich eingehen und das Mahl mit ihm halten
Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme und nehme das Wasser des Lebens umsonst

 
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12.11.2020
Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot …   (Mt. 14,29)


„Wie sie sehen, sehen sie nichts!“ Der Chemieprofessor schaut in ratlose Gesichter. „Aber warum sie nichts sehen, werden sie gleich sehen!“ Nun, das Warum war offensichtlich – nicht bei den Studienanfängern, sondern bei der kleinen Gruppe verängstigter Fischer. Sie konnten nichts sehen, weil Sturm und Wellen ihnen pausenlos die Sicht nahmen. Obwohl doch mit der Schiffsfahrt auf dem galiläischen Meer vertraut – diesmal war‘s wirklich heftig. Sie sahen nichts. Hatten sogar die Orientierung verloren. Und als sie kurzzeitig durch die peitschenden Regenwände hindurch etwas erkennen konnten, war es alles andere als beruhigend. Eine Stimme hörten sie. Inmitten dieser chaotischen Zustände. „Fürchtet euch nicht! Ich bin‘s!“ Petrus war der erste, der’s begriff: „Das ist Jesus!“ Den hatten sie – auf eigenen Wunsch – ja am anderen Ufer zurückgelassen. Jetzt kommt er ihnen, auf dem Wasser gehend, entgegen. „HERR“, Petrus hört wohl seine eigene Stimme nicht – zu ohrenbetäubend ist der Lärm: „HERR, wenn Du es bist …“ Keine Frage. Hier ruft jemand in äußerster Verzweiflung: „…wenn Du es bist…“ Ja, was dann? Was könnte Ihnen, den berufserfahrenen und – wohl buchstäblich - mit allen Wassern gewaschenen Seeleuten, jetzt noch helfen? „HERR, wenn Du es bist … dann sag, dass ich Dir auf dem Wasser entgegenkommen soll!“ Heute noch, während ich knapp 2.000 Jahre später diese Begebenheit in der Bibel nachlese, kann ich sie sehen. Die Fragezeichen über den Köpfen der anderen Freunde von Jesus. In diesem Boot. Dem Nussschälchen angesichts der gewaltigen Wellen, den meterhohen Wasserwänden, die pausenlos auf sie zurasen. Erschöpfungssyndrom? Er hat den Verstand verloren. Unser Petrus. Jetzt tickt er aus! Und dann die Stimme von Jesus: „Komm!“ Was jetzt? Wie denn? Petrus soll zu Jesus kommen? Jesus stoppt diesen vorlauten – und zumindest momentan etwas überspannten – Chefjünger nicht? Er unterstützt das auch noch. Und: Petrus steigt aus! Er verlässt das sichere Boot. Na gut: Sicher ist ja wohl übertrieben. Aber zumindest „vertraut“. Vertraut war es ihm schon. Und jeder, der mal eine lästige Gewohnheit los werden wollte, weiß, wovon ich spreche. Ja! Petrus geht aufs Wasser. Und er läuft auf dem Wasser. Jesus entgegen. Und das ist das Entscheidende. Er läuft JESUS entgegen! Weil Jesus ihn gerufen hat. Weil Jesus das „KOMM!“ ausgesprochen hat. Jesus ruft zu sich. Sogar das verwegene „HERR, wenn du es bist …“ findet ein Echo. Im Herzen Jesu. Der Sohn Gottes beantwortet das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wird. „Auf Dein Wort hin…“ hatte Petrus schon einmal etwas Ungewöhnliches gewagt. Nun wieder. Glauben heißt ja, auf Gottes Wort hin handeln. Und SEIN Wort an Dich heißt auch heute: „KOMM!“ ER, der Dich ruft, ist treu. Zutiefst vertrauenswürdig. Ihm können wir uns mit unseren „kühnsten“ Träumen anvertrauen. Unsere mutigsten Bitten sind bei ihm gut aufgehoben. Darum „lasst uns mit Kühnheit (ein anders Wort für das eher vertraute: Freimütigkeit): „Darum lasst uns mit Kühnheit zum Thron der Gnade treten, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe!“ Und wenn ER sagt: „KOMM!“ Dann trau Dich! Du weißt doch – Corrie Ten Boom hat’s mal so gesagt: „Mut ist Angst, die gebetet hat!“ Und immerhin ist ER es, der Deine Hand ergriffen hat – also: „KOMM!“

Shalom - Euch allen einen reich gesegneten und ermutigenden Tag – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Mt. 14,29 <> Lk. 5,5 <> Hebr. 4,16 ><> ERmutiger für heute: Mt.11,28 u Offb. 22,17)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute: … aber auf Dein Wort hin …
Darum lasst uns mit Kühnheit zum Thron der Gnade hinzutreten, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe
Kommt her zu mir, ihr alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken
Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme und nehme das Wasser des Lebens umsonst

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11.11.2020
Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch abmüht und belastet seid! Bei mir werdet ihr Ruhe finden!    (Mt. 11,28)

Wen sieht Jesus? Was sieht Jesus? Wie sieht Jesus? Welche Menschen hat er vor Augen, als er diese legendären Worte ausspricht? Obdachlose in einer Nacht mit starken Minusgraden? Einen Trinker, der mit glasigem Blick auf seine leere Weinflasche starrt? Eine Frau, die stolz auf das Foto ihrer damals noch minderjährigen Tochter zeigt und traurig sagt: „Ich hab seit Jahren nichts mehr von ihr gehört!“ Wen sieht Jesus? Den erfolgreichen Geschäftsmann im Armani-Anzug, der weiß, dass Geld nicht satt macht – kein Kaviar und Champagner die schmachtende Seele erreicht? Oder die Frau von Welt, bewundert und respektiert – keiner verachtet sie so sehr, wie sie sich selbst? Wen sieht Jesus? Was sieht Jesus?  ER hebt seine Augen und sieht DICH! Seine Augen leuchten Dir entgegen. Sein Blick geht direkt in’s Herz. Von Herz zu Herz. In seinem Herzen brennt eine Sehnsucht: Kommt her zu mir! Nur wenn Du kommst, kannst Du bekommen - nur wenn Du aufbrichst, kannst Du empfangen. Empfangen, was Dein Herz ersehnt. Was Deine Seele satt macht. Was Dir Leben im Überfluss gibt. „Herr, wohin sollten wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens, und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Das könnten Deine Worte sein, mit denen Du antwortest. Du wärst nicht der erste, der   s o   mit Jesus selbst in’s Gespräch kommt. Und Du wirst nicht der Letzte sein, der so das Leben findet … Komm! ER ist schon da! Du bist erwartet. Aus dem Vaterherzen Gottes erklingt Sein Ruf. Premiumqualität. Absolut exklusiv: Komm! „Komm hier herauf! – Und … ich sah eine Tür im Himmel, die war offen!“ Ja, „der Geist und die Braut sie sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme herzu und nehme das Wasser des Lebens – umsonst!“

Mein Herr und mein Gott – ja, ich komme, denn Du allein hast die Worte des Lebens. Gib mir Dein lebendiges Wasser: Ich dürste nach Dir!             AMEN

Seid gesegnet und bleibt behütet! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Mt. 11,28 <>  Joh. 6,68-69 <> Offb. 4,1 <> Offb. 22,17)

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10.11.2020
Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen     (Mt. 4,19)

Irgend so ein paar Übereifrige gibt’s ja immer! Die waren schon im gechlourten Wasser der Schwimmhalle, bevor der Schwimmlehrer aus der Umkleide kam. (Ja, damals gabs noch Schwimmunterricht …) Und es machte schon einen Unterschied, ob er selbst auch „in die heiligen Fluten des Badetempels“ stieg oder nur vom Rand her seine Anweisungen gab.
Dieser kleine Unterschied: „Geh!“ oder „Komm!“ Der Ruf in die Arche war eben keine Hand, die einen Weg wies, selbst aber „im Trocknen“ blieb, sondern Einladung von dem, der schon DRIN war: Gott selbst. „Noah“ – oder wie immer Du auch heißen magst – „KOMM in die Arche!“ Ebenfalls wird Mose nicht ins Ungewisse geschickt. Der EWIGE - der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs – hat ihn nicht nur beauftragt und bevollmächtigt – was ja durchaus schon gewaltig genug wäre – nein(!) – ER erwartet ihn auch beim Date mit dem Pharao. Diesem selbsternannten Sohn des Sonnengottes Das war damals für Autokraten durchaus üblich! (Ähnlichkeiten mit heute lebenden Personen – na, ihr wisst schon …) Also Mose: „Komm zum Pharao!“ Dort wirst Du ERWARTET. Was auch immer Du als Deine Berufung empfindest – Gott erwartet Dich an den Orten der größten Herausforderungen! So wie der Gott Israels Mose erwartet hat. ER war bereits da. Der ICH-BIN-DA. Das ist ja sein ewiger Name. Unsichtbar. Aber dennoch in der Kraft SEINES Wortes – dem Befehl, den er Mose gab – und in der Wirkkraft seiner Shechina - seiner Gegenwart, die sich durch den Stab des Mose manifestierte.
Nun ruft Jesus: „Folgt mir nach!“ Der Sohn Gottes sammelt Menschen um sich, in denen ER die Auserwählung seines himmlischen Vaters erkennt. Und: Er ruft sie nicht zuerst zu einer Aufgabe. Das macht ja den Unterschied. Gott kann es sich leisten! ER ruft nicht die Begabten – ER begabt die Berufenen. Und diese Berufenen hören immer zuerst das Einladende: „Komm!“ „Komm zu mir!“ Es ist ein Ruf in die Gemeinschaft mit dem Gottessohn. Markus hebt dies in seinem Evangelium besonders hervor: „Er (Jesus) rief die, die er bei sich haben wollte … dass sie beständig bei ihm sein sollten.“ Darum ist jeder Ruf zu Jesus immer zuerst ein „Komm!“ ER will Dich bei sich haben! ER will DICH! Du bist ihm wichtig. Dabei geht es ihm nicht um irgendwelche besonderen Fähigkeiten oder Begabungen. Oder Deine Arbeitskraft. DU bist ihm unendlich kostbar. Weil Du DU bist. Ein einzigartiger Gedanke Gottes. Geschaffen und berufen als und zum Ebenbild Gottes. Du lebst zur Ehre Gottes. Bist Teil SEINER Herrlichkeit!
Falls Du Dich jetzt gerade umschaust und denkst: Von wem redet der da? Ich spreche von DIR! DU bist der geliebte Mensch! DU bist SEIN Werk – genauer: SEIN Kunstwerk: Geschaffen in Christus Jesus zu den guten Werken, die ER (Gott) vorbereitet hat, dass Du darin Deine Lebenserfüllung findest. Darum ist der Ruf Jesu immer eine Einladung: „Komm!“ – Dann erst: „Folge mir nach!“  - was so viel bedeutet wie: „Lerne von mir - Ich zeige Dir den Weg des Lebens und führe Dich sicher zum Ziel!“ Paulus betont: „Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.“ Und Johannes ergänzt in seinem ersten Brief: „Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.“  Darum „Komm!“ Du bist erwartet!

Danke Herr Jesus – Du hast das alles schon im Blick. Die guten Werke für uns sind vorbereitet. Wir selbst sind die ersten Nutznießer, Empfänger Deines Segens, den Du durch uns zu anderen lenkst. Danke, dass dabei auch unsere ausgedörrte Seele mehr als satt wird!    AMEN

Euch allen einen ermutigenden Wochenanfang – Seid reich gesegnet und bleibt behütet! Shalom – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Mt. 4,19 <> 1.Mose 7,1 / 2.Mose 6,11 / 7,26 / 9,1 / 10,1 <> Mk. 3,13.14 <> Ps. 139,14 <> Eph. 2,10 <> 1.Kor. 1,9 <> 1.Joh. 1,3          Gebet nach Eph. 2,10)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin
Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen
Gott ist treu durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn

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06.11.2020
Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen     (Mt. 4,19)

„Und das ist noch nicht alles …“ Seine ohnehin schon überlaute Stimme, schwoll noch weiter an: „Ich leg noch was drauf!“ Dieser Bär von einem Mann hatte ein großes Mikrofon um seinen Hals gehängt. Mit beiden Händen hielt er nun eine vollgepackte Einkaufstüte in die Luft. „Na, wer kann denn da nicht gleich zugreifen – junger Mann – was sagen Sie dazu?“
Tja, sie sind wirklich die Besten. Man muss früh aufstehen, um den Hamburger Fischmarkt live zu erleben. Unweigerlich muss ich an „Menschenfischer“ denken. Was Petrus wohl gedacht hat, als Jesus ihm diese Zukunftsperspektive eröffnete? Und alles fing damit an, dass Jesus sein Boot als Kanzel nutzen wollte. Eine ganze Nacht erfolglos gearbeitet, hatten sie. Diesmal war ihnen nichts ins Netz gegangen. Totmüde, hungrig und die Schwielen an den Händen waren auch nicht zu übersehen. Ein guter Morgen sieht anders aus. Dachte Petrus jedenfalls. Aber: Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden! Jedenfalls fuhr er Jesus in seinem Boot etwas vom Ufer weg. Und dann sagt der junge Rabbi zu ihm: „Wirf Dein Netz noch einmal aus?“ Petrus hört sich noch sagen: „Meister, auf Dein Wort hin…“ Später erinnert er sich nur, dass er den jungen Nazarener in einem völlig anderen Licht gesehen hat. „Herr, geh weg von mir. Ich bin ein sündiger Mensch!“ Vollkommen unvorbereitet trifft ihn diese Erkenntnis. Er begreift, dass er absolut nichts vorzuweisen hat, was den Sohn Gottes – denn als solchen hat er ihn hier erkannt – beeindrucken könnte. Aber: „Fürchte dich nicht! Von nun an wirst Du Menschen fangen.“ Jesus nachfolgen – sein Student zu werden, das wär schon was. Aber weißt du auch, wen du da berufst, Jesus. Ich hab nicht mal die Hauptschule geschafft. Und mit dem Sprechen vor anderen Leuten, hab ich‘s nicht so. Mein vorlautes Mundwerk ist das eine, aber da ist nicht viel dahinter. „Fürchte dich nicht …!“ Und tatsächlich: Immer wenn Petrus auf sich geschaut hat, ist’s danebengegangen. Später wird er sich direkt vor Jesus „bepeinlichen“ – bei seinem Gang über das Wasser… Jesus wird ihn zurechtweisen, als er ihn einmal „belehren“ wollte: „Weiche hinter mich, Satan, denn du sinnst auf das, was menschlich ist …“ Und eben nicht göttlich. Und er – Petrus – wird Jesus in der schlimmsten Stunde Seines Lebens allein lassen. Ja, IHN sogar verleugnen. Letztlich jedoch wird nur alles dazu führen, dass Jesus SEINE Berufung bestätigt. „Simon, Du Sohn des Johannes, liebst Du mich?“ Seine immer kleinlauter werdenden Antworten finden das Herz des Messias: „Weide meine Lämmer!“ Jesus ist der, „der das gute Werk, dass er in euch angefangen hat, zum Ziel führt…“ Und Gott können seine Berufungen nicht gereuen. Denn: „Treu ist er, der euch gerufen hat, er wird’s auch tun.“ Darum: „Befiehl dem HERRN deine Wege und vertraue ihm, er wird es wohl machen.“ Denn „wir wollen auf Jesus schauen, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens…“ Wir schauen auf IHN, denn „ER ist derselbe, gestern und heute und in alle Ewigkeit!“  Sein Wort trägt durch: „…aber auf DEIN Wort hin …“ Allen Widerständen zum Trotz. Der Glaubende erfährt das große „DENNOCH“ Gottes!

Du Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus, bitte gib uns den Geist der Weisheit und der Offenbarung, um Dich immer mehr zu erkennen. Erleuchte die Augen unseres Herzens, dass wir die Hoffnung Deiner Berufung erkennen und Dich ehren. Mit unserem ganzen Leben!    AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  (auch: Lk. 5,1-11)<>Mt.14,30<>Mt.16,23 <> Joh.21,15-17 <> Phil.1,6 <> 1.Thess.5,24 <> Ps.37,5 <> Hebr.12,2<>Hebr. 13,8         Gebet: Eph.1,17-18)

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05.11.2020
Geh hinein und rede mit dem Pharao, dem König von Ägypten …   (2.Mose 6,11)

„Sie werden mit dem nächsten freien Mitarbeiter verbunden …“ O.K., denke ich so, während ich in der Warteschleife ausharre, demnach scheint es also auch unfreie Mitarbeiter zu geben? Und wer die Arbeitsverhältnisse in einem sogenannten „Call-Center“ kennt, könnte da so seine Vermutungen anstellen … Überhaupt ist es ja mit unsrer Freiheit oftmals gar nicht so weit her. Die vielfältigen Abhängigkeiten unsres „normalen“ Lebens werden uns durch die „Corona-Krise“ deutlich vor Augen geführt. Allerdings sind die in keiner Weise vergleichbar mit denen, die in anderen Ländern erlebt werden. In Belarus z.B. oder Hongkong … Oder in den meisten Staaten Afrikas, wo Armut, Hunger, Mangel an medizinischer Versorgung, Terror und was nicht alles, durch die weltweite Pandemie erst so richtig Leben und Hoffnung zerstören. Auch die Lebensumstände der Israeliten im Königreich „Mizrajim“ – dem heutigen Ägypten – waren katastrophal. Oder wie fändest Du das, wenn Dir Dein Neugeborenes von der Mutterbrust gerissen wird – und Du bekommst es nur wieder, wenn’s ein Mädchen ist … Ganz zu schweigen von der 7 x 24-Stunden Arbeitswoche. Und den drastischen Maßnahmen bei Nichterfüllung der Arbeitsaufträge. „Geh zu dem Chef von’s Janze!“ Mose war definitiv nicht zu beneiden. Weder die Öffentlichkeit noch das Wohlwollen, das heutige Gewerkschaftler - zumindest in den heutigen demokratischen Ländern – erfahren, war ihm vergönnt. Stattdessen musste er mit einem Gott – zumindest einem, der sich für Gott hielt (Ähnlichkeiten mit heute lebenden Personen wären nicht beabsichtigt und rein zufällig!) – verhandeln. Da kann das „Geh hin!“ durchaus schon mal schwerfallen. Könnte ja auch eine Reise ohne Wiederkehr sein … Aber nun kommt’s – wer sich noch an den ERmutigER gestern erinnert, ist vorgewarnt: Da steht im hebräischen Urtext – also der jüdischen Tora – gar nicht: „Geh hinein!“ Sondern: „Komm!“ „Komm und rede zum Pharao …“ Und um jegliche Auf-oder Abschreibe-Fehler auszuschließen: Noch drei Mal heißt es im zweiten Buch Mose: „Komm – zum Pharao“! Und auch hier geht es darum: Gott ist schon da! Der Ewige schickt nicht hin – vielleicht sogar in eine gefährliche Situation … ER ist schon da! Natürlich ist er schon da! Es gibt ja keinen Ort, an dem Gott nicht schon da wäre. Weder kann man sich vor IHM verstecken – David buchstabiert das staunend (und letztlich erleichtert) in Ps 139 durch. Noch schickt er in’s Ungewisse. Selbst die „schwersten Wege“ ist er schon VORAUS-gegangen. Oder wie deutest Du Gethsemane für Dich? Dort erleidet Jesus – stellvertretend – alle Ängste, ja die tiefste Todesfurcht, für Dich. Oder den langen Weg zur Kreuzigung. Bis hin zu seinem – völlig unverschuldeten – gewaltsamen Verbrechertod … öffentlich zur Schau gestellt. „Sollte Gott, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, Dir damit nicht auch alles andere schenken?“ ER will, dass Du gesegnet bist mit jeglicher geistgewirkten Segnung der himmlischen Welt in Christus.“ Und eine davon lautet: „Siehe ich bin bei Dir alle Tage bis an der Welt Ende!“ Darum: „Komm!“ Du bist erwartet. ER, der Dich liebt, ist schon da. Und auch, wenn es ein „unangenehmer“ Weg ist, der vor Dir liegt: Dort, an dem Ort, den Du (vielleicht) am meisten fürchtest, wartet ER schon. Auf Dich! Und übrigens, das gilt auch und ganz besonders in diesem – traditionell „trüben“ - Monat, der uns an Tod und Sterben erinnert – die Vergänglichkeit unseres Lebens vor Augen führt. Auch dort – jenseits der Schwelle – bist Du erwartet … Denn „Nichts vermag uns zu trennen von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist, unserm Herrn!“

Shalom - Euch allen einen reich gesegneten und ermutigenden Tag – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  2.Mose 6,11 <> Röm. 8,32 <> Eph. 1,3 <> Mt. 28,20 <> Röm. 8,38-39)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Gott, der seinen einzigen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat, mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus
Siehe, ich bin bei euch alle Tage - bis an der Welt Ende
Nichts vermag uns zu trennen von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist, unserm Herrn

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04.11.2020
Und der HERR sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus …   (1.Mose 7,1)

Fußball hat eine lange Tradition! Sagt man. Sogar biblische Wurzeln? Sagte nicht einst der Herr zu Noah: „Geh du in den Kasten – ich sorg‘ für den Sturm!“? Nein, so steht‘s da wohl eher nicht! So kommt’s in der Bibel nicht vor! Dennoch ist der Versuch aller „Ehren wert“, die schönste Nebensache der Welt auf das „Buch der Bücher“ zurückzuführen…
Überhaupt tun wir gut daran, zu schauen: Was steht da wirklich? Manchmal – gar nicht mal so selten – sind es die kleinen Wörtlein, die doch eine große Wirkung haben. Wie z.B. im o.g. Fall: „Geh in die Arche!“ Gottes Anweisung an Noah ist eindeutig. So scheint es. Ich stutzte, als ich in der alt-ehrwürdigen „King-James-Bibel“ las. Diese – in der angelsächsischen Tradition stehende - Bibelübersetzung ins Englische, hat dort fast noch eine größere Wertschätzung, als in unserem Kulturkreis die Lutherbibel. Und darin heißt es: „Come … into the ark“ – also: „Komm!“ satt: „Geh!“ In allen gängigen deutschen Bibelausgaben wird mit „Geh!“ übersetzt. In der biblischen Offenbarungssprache (Hebräisch) steht jedoch: „Komm!“ Diesmal haben die Britten „die Nase vorn“ – zumindest, was den genauen Wortlaut der Übersetzung betrifft. Gut, dass wir trotz „Brexit“ auf diese Segnungen des anglo-amerikanischen Sprachraums nicht verzichten müssen …  – Also: „Komm in die Arche!“ Der Unterschied ist „klein, aber o-ho!“ Liest man nämlich: „Geh!“, ist man rein empfindungsmäßig ganz anders herausgefordert, als beim „Komm!“ Hin zu gehen, selbst wenn es ein „Gesandt-sein“ als von einer höheren Autorität Beauftragter ist, birgt seine Gefahren. Sind diejenigen, zu denen man gesandt ist, freundlich? Ist das, was man auszurichten hat, willkommen? Anders verhält sich das „Komm!“ Zeigt es doch auf, dass der Auftraggeber selbst auch dort ist. Er lädt ein. Hat gewissermaßen den Raum – die Situation – schon vorbereitet. Wenn Gott also zu Noah spricht: „Komm in die Arche!“ ändert sich atmosphärisch eben unendlich viel. Der Ewige ist schon da. Er wartet „in der Arche.“ Dann ist das Hineinkommen ein Nach-Hause-Kommen. „Ich werde zurückkehren in’s Haus des HERRN …“ Dorthin wo nach Psalm 23 bereits eine ewige Heimat geschaffen ist. Für Dich. Wo Du die Geborgenheit für Dein Leben findest, nach der Du Dich zutiefst sehnst. Gerade in diesen Tagen der Unsicherheit. Des Novembers 2020, den Du für Dich ja vielleicht auch eher „NO – vember“ buchstabierst, weil Du Dich fragst: Wie soll das alles werden? „Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch denke – so spricht der Ewige – Gedanken des Friedens, um alles zum Guten zu wenden und nicht zum Unheil, dass ICH euch Zukunft und Hoffnung schenke!“ Darum: „Komm!“ „Komm in die Arche!“ Ob Du nun Noah heißt oder wie auch immer: DU wirst erwartet. Es ist alles vorbereitet – im Vaterherzen Gottes: Für Dich! Wo bleibst Du?

Herr Jesus, wir treten voll Zuversicht hinzu zum „Thron Deiner Gnade und wir empfangen Barmherzigkeit und Hilfe zur rechten Zeit. Dafür bürgst Du mit Deinem Namen: Jesus! Vielen Dank Dir!     AMEN

Seid gesegnet und bleibt behütet - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: 1.Mose 7,1 <> Ps. 23,6 <> Jer. 29,11 Gebet: Hebr. 4,16)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Nur Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang. Und ich werde zurückkehren in’s Haus des HERRN (für) allezeit
Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch denke – so spricht der HERR – Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, dass ICH euch Zukunft und Hoffnung schenke
Lasst uns nun mit Zuversicht hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe

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01.11.2020
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm. 12,21)

Nichts blieb ungesagt! In der Öffentlichkeit. Der Amtsinhaber ließ keine Gelegenheit aus, die Fehler und Unzulänglichkeiten seines Herausforderers anzuprangern. Auch dessen Familie wurde regelrecht „in den Dreck“ gezogen. Schon längst spielte die Wahrheit nur noch eine untergeordnete Rolle. „Fake News“ – so heißt es wohl heute – waren an der Tagesordnung. Was kümmerts? Am Ende zählt doch nur der Erfolg. In diesem Falle, der Sieg der Präsidentschaftswahl! Wie gesagt: Er kämpfte mit allen erlaubten und unerlaubten Tricks – kämpfte mit äußerst harten Bandagen … Entgegen aller Voraussagen gewann sein Herausforderer die Wahl überraschend deutlich und – und der machte seinen „ärgsten“ Feind zu seinem Vize-Präsidenten! „In dieser schwersten Krise unseres Landes brauchen wir die allerbesten Leute!“ Sicherlich die beste Art, sich seiner Feinde zu entledigen: Mach sie doch einfach zu Deinen besten Freunden!
Allerdings ist dieser Weg kein Zuckerschlecken. Nichts für Softies. Oder Sozialromantiker. Menschen sind wie sie sind. Und jemand ohne „Hintergedanken“ ist schwer zu finden. Deshalb hat sich Jesus nie „den Menschen anvertraut, denn „er wusste, was in den Menschen ist“. Und Paulus, auf den das o.g. Bibelzitat zurückgeht, auch. Da brauchte er nur in den Spiegel zu schauen, die damals – zugegebenermaßen – noch längst nicht so leistungsfähig waren. Trotzdem hat er die „Fratze des Bösen“, die ihn da anschaute, deutlich erkannt: „Das Gute, das ich eigentlich will, tue ich nicht. Stattdessen tue ich, was ich eigentlich hasse …“ Udo Lindenberg singt: „Eigentlich bin ich ganz anders – ich komm nur viel zu selten dazu!“ Was im Klartext heißt: Wer das Böse besiegen will, muss bei sich selbst damit anfangen. Da sind sie wieder, die drei Finger, die auf mich zurückzeigen, während ich mit meinem Zeigefinger doch auf den Andern verweisen will … Im O-Ton Jesu: „Was willst du den Splitter aus dem Auge deines Nachbarn ziehen, während du doch selbst ein „Brett vor dem Kopf“ hast … - ach nein: lediglich: „…einen Zimmermannsbalken in der Zentraloptik …“
Gibt es bei dieser Gemengelage denn einen Weg aus dem Schlamassel? Fest steht: Ohne Opfer geht es nicht! Einer muss bereit sein, auf seine Rechte zu verzichten; Muss die Demut aufbringen, zu Schweigen, wo es doch so viel zu sagen gäbe. Anzuklagen gäbe. Einer muss ertragen, was andere zumuten. Nur so kann Böses überwunden – besiegt – werden. „Der Weg nach oben führt nach unten“, so ein Buchtitel (Autor: Derek Prince), dass man bei den Bestsellerlisten der populären Erfolgsratgeber vergeblich sucht. Ebenso wird das Zeichen oder Symbol, das dafür steht, heutzutage kaum noch mit diesem Inhalt in Verbindung gebracht: Das Kreuz! Darum ist „das Wort vom Kreuz denen, die „sich retten lassen“ Gottes Kraft!“ Und deshalb will der Apostel keinen anderen Orientierungspunkt durch seine Predigt setzen als „Allein Jesus – und ihn als den Gekreuzigten!“ Und darum ist es allein der „Geist des Gekreuzigten“ durch den wir das neue Leben empfangen, dass von Liebe, Annahme und Vergebung geprägt ist. Und damit dem Bösen jegliches Existenzrecht entzieht. Unter dem Kreuz hat niemand mehr recht. Hier gilt nur das eine: Dankbare Anerkennung dessen, der überwunden hat. Und zwar „durch sein Blut“! „Durch dessen Wunden wir geheilt sind“. Für Zeit und Ewigkeit. Hoffnung für eine krisengeschüttelte Welt. Zukunftsplanung für ein Morgen, wo das Böse nichts – absolut NICHTS – mehr zu melden hat. „Gott sei Dank – der uns den Sieg gibt durch (unser bedingungsloses Vertrauen auf) unseren HERRN Jesus Christus!“

Shalom – Seid gesegnet und bleibt behütet: „Mag auch die Nacht finsterer sein als 1.000 Mitternächte: Gott ist mächtig. Er vermag das dunkle gestern in ein helles Morgen zu verwandeln. Zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit!“ (Martin Luther King, 1929-1968)

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Röm. 12,21 <> Joh. 2,25 <> Röm. 7,15.19 <> Mt. 7,1-5 <> 1.Kor. 1,18 <> 1.Kor. 2,2-5 <> Offb. 12,11 <> Jes. 53,5 <> 1.Petr. 2,24 <> 1.Kor. 15,57)

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30.10.2020
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.   (Micha 6,8)

„Drei Dinge braucht der Mann …“ Na – wer kennt’s noch? Loriots geniale Werbung für „Feuer, Pfeife, Stanwell.“ Mit seinen niedlichen „Knollennäschen-Männern“ und den einprägsamen Dialogen - heute längst verbotene Tabakwerbung im Öffentlich-Rechtlichen. Das Wesentliche auf drei – einprägsame, und damit leicht zu merkende – Punkte zu bringen, ist aber eine durchaus schon ältere Erfindung. Bereits Micha von Moreschet setzt im 8. Jahrhundert vor unsrer Zeitrechnung dieses rhetorische Stilmittel ein. Seine Botschaft ist eindeutig: Eine Volksgemeinschaft, die das Ziel aus den Augen verloren hat, hat keine Zukunft! „Wenn ein Volk das prophetische Wort nicht annimmt, verliert es jeden Halt.“ Diese Weisung Gottes kommt aus seinem erbarmenden Wesen. Ist Ausdruck tiefsten Mitgefühls und hingebungsvoller Liebe. Zugleich letztes Stoppschild und Chance, das bevorstehende Unheil noch abzuwenden. Es geht nicht so weiter! Das Ende der Fahnenstange ist erreicht! Jetzt gilt es, die Mauer am Ende des Weges nicht mehr zu leugnen. Rechtzeitig umzukehren. Dass die Mauer nachgibt, ist nicht zu erwarten. Micha erinnert an die Basics. Auf welchen Absprachen fußt das gesellschaftliche Miteinander? Worauf kann man sich verlassen? Was glaubst Du? Wie können die „Paukenschläge“ - gerade auch dieser Woche – uns zum Guten führen? Zu dem Guten – dem allein wahrhaftig Guten: zu Gott? Rückbesinnung ist in diesem Fall der größte Fortschritt! Und jetzt kommen die drei Punkte: Gottes Wort halten, Liebe üben, demütig vor Gott leben. Zuerst geht es um unsere Gottes(er)kenntnis. Und zuletzt um unsere Herzenshaltung vor IHM. „Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit!“ Also von allem, was zum Gelingen des Lebens führt. Dazwischen – also letztlich das, was das Lebens ausmacht: Die Liebe. Als gelebte Nächstenliebe. „Der Glaube, der durch die Liebe zur Tat wird.“ Wo es um das Wohl und den Schutz des anderen geht. Ja, sogar soweit, eigene Freiheiten einzuschränken, um des anderen willen. In diesen Tagen besonders gefragt, wenn es um das Einhalten von Schutzkonzepten angesichts der sich rasant ausbreitenden Pandemie handelt. Und es steht uns gut an, wenn wir als Christen einmal nicht bestehenden Entwicklungen hinterher-hasten, sondern den prophetischen Lebensstil entfalten, der uns in der Apostelgeschichte vor Augen gestellt wird: Dem HERRN entgegen. Denn: „Der HERR ist nahe!“ Darum: „Seid nüchtern und besonnen zum Gebet (für alle Menschen, besonders der Verantwortungsträger (1.Tim.2,1-2)) … und habt eine hingebende (= engagierte) Liebe – nicht nur – untereinander …“ Darin zeigen wir uns als „Menschen der Hoffnung“. Zuversichtliche Leute, die auch angesichts schwerer Zeiten, fröhlich glauben und leben. Denn sie wissen um Gottes Gedanken – nicht nur über Israel, sondern über der ganzen Weltgemeinschaft: „Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu schenken.“ Dafür bürgt Gott mit seinem Namen, der doch aus Ehrfurcht davor oft nur mit „HERR“ wiedergegeben wird. Diese vier Buchstaben des Urtextes - JHWH – kann man auch umschreiben oder übersetzen als: „ICH-BIN-DA“ Oder „Ich bin der, der für dich da ist!“ Und damit wir alle Scheu verlieren, uns IHM anzuvertrauen, begegnet uns dieser Schöpfer-Gott in seinem Sohn. Somit ist JESUS der Name für uns, durch den der EWIGE uns das DU anbietet. Um das zu erkennen, lohnt es sich über alle Massen, die Bibel zu lesen. Sie zu kennen – uns an SEIN ewiges Wort zu halten – ist somit Anfang und Einladung zu einem Leben mit Fundament und Hoffnung. Lebendiger Hoffnung. „Glaube an den HERRN Jesus, so wirst Du und Deine ganze Familie Zukunft gewinnen!“ Komme was mag. Wie auch immer die „Paukenschläge“ heißen … Bau Du Dein Lebenshaus auf den Felsen Jesus, den Gesalbten!

Danke, Herr Jesus, dass durch Dich alles, was uns in unserem Leben begegnet, zum Guten führen wird! Wir nehmen Dich beim Wort! AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Micha 6,8 <> Spr. 29,18 <> Hiob 28,28 /Spr. 9,10 <> Gal. 5,6 <> 1.Petr. 4,7-9 <> Jer. 29,11 <> Apg. 16,31      Gebet: siehe auch Röm. 8,28)

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04.10.2020
Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit (Ps. 145,15)

„Man braucht immer genau die Geduld, die man gerade nicht hat!“ Warten ist nervig. An der Supermarktkasse funktioniert bei jemandem die EC-Karte nicht – Stau bis sonst wo. Du mittendrin. Oder: Nur mal eben ein Rezept bestellen. Warteschleife. Besetztzeichen. „Bitte rufen sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal an!“ Anders ist allerdings, wenn man etwas ER-WARTET. Ein Versprechen wird eingelöst. Oder: Die Raubtierfütterung im Zoo. Gleich geht’s los. Der Tierpfleger ist schon gesichtet worden …
Die ganze Schöpfung wartet. Mensch und Tier sind abhängig von der Güte des Schöpfers. „Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.“ Die Augen sind auf das Erwartete gerichtet. Oder besser noch: Auf den Erwarteten. Denn: „Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.“ Es geht um eine Begegnung mit dem Schöpfer. Im Empfangen SEINER Gaben kommt er selbst zu uns. Zu mir. Zeigt SEINE Liebe. Sein Fürsorgen. SEIN Versorgen. „Unser täglich Brot …“ steht auf seiner täglichen „to-do-Liste. Und zwar ganz oben. Dabei allerdings hat er nicht nur die Vollbeschäftigung unseres Verdauungstraktes im Blick. Geist, Seele und Leib. So sind wir geschaffen. Und so will er uns versorgen. Ein Schöpfer, der uns Vater ist. Durch Jesus. Und der verspricht: „Euer Vater weiß was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.“ Und weil er sich seiner ganzen Schöpfung annimmt, bekommt das Warten einen ganz anderen Charakter. Wir ER-warten. Und zwar IHN selbst. Wenn wir Gottesdienst feiern ER-warten wir seine Gegenwart. In den Zeichen des Abendmahls ER-warten wir seinen spürbaren Segen in Heilung, Vergebung und im Empfangen neuer Kraft für die nächste Wegstrecke. Im Hören auf SEIN Wort ER-warten wir Weisung, Ermutigung, Korrektur… Bekommen wir diesen Charakter der ER-Wartung auch in unseren Alltag hinein. In die 24 Stunden Tag für Tag, die uns gegeben sind? Jesus warnt vor einer Frömmigkeit, die auf bestimmte Gewohnheiten und Rituale ausgerichtet ist. Gottesdienst ist Lebenshingabe – Lebensgottesdienst: „Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung. Es soll wie ein lebendiges und heiliges Opfer sein,
das ihm gefällt. Das wäre für euch die vernünftige Art, Gott zu dienen. Und passt euch nicht dieser Zeit an. Gebraucht vielmehr euren Verstand in einer neuen Weise und lasst euch dadurch verwandeln. Dann könnt ihr beurteilen, was der Wille Gottes ist: Ob etwas gut ist, ob es Gott gefällt
und ob es vollkommen ist.“(Röm. 12,1-2) Das ist „gelebte ER-wartung“. Und damit ein Einüben der Zukunft. Denn: Die ganze Schöpfung wartet. ER-wartet. Erwartet letztlich SEIN Kommen. Das Israel es aussprechen kann: „Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN.“ (Ps. 118,26) Und dass unsere Gebete endlich erhört werden: „Maranatha – unser HERR komm!“ Dass das Seufzen der Vergänglichkeit vorübergeht und die Geburtswehen der neuen Welt Gottes endlich das Ersehnte hervorbringen: Eine neue Schöpfung. Und darin auch das Offenbarwerden der Söhne und Töchter Gottes. ERNTEDANK ist auch Vorausschauen. Vorausfeiern. Vorausfreuen. Vorausfiebern auf die Welt Gottes. Und dann bekommt „warten“ einen anderen Charakter: „Das Warten der Gerechten wird Freude sein!“ (Spr. 10,28) Weil in diesem Warten unsere Augen gerichtet sind auf IHN. Der da kommt. Und schon da ist. Mit Israel heben wir zusammen „unsere Augen auf den, der da wohnt in den Himmeln – bis SEINE Gnade sich vollendet.“ (Ps. 123) Auch an uns. Und seiner ganzen Schöpfung. Darum: „Lasst alle Menschen eure Freundlichkeit erleben – der HERR ist nahe!“ (Phil. 4,5)

Shalom und ein reich gesegnetes ERNTEDANKFEST – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

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