Gedanken & Videos

Ermutiger

Bernds- ERmutigER  Videos <  klicken


ERmutigER2ERmutigER1

 

03.06.2021
Shalom liebe Schwestern und liebe Brüder - da mich der Arzt vorerst "aus dem Verkehr" gezogen hat, muss leider auch der ERmutigER pausieren:
Seid reich gesegnet und bleibt in seiner Liebe behütet!

---------------------------------------------------------
02.06.2021
Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht werde … (Joh. 14,13)  „… in meinem Namen …“

Der Rektor schaut eigentlich immer relativ „von oben herab“ – jetzt allerdings eher relativ dämlich aus, was vermutlich daran liegt, dass er unwissentlich die Nichte des Landrats „zu sich zitiert hat“ und nun der Onkel – höchstpersönlich – in seinem Rektorat steht … Aber das ist mir relativ egal – ich beschreib ja nur eine Szene aus Ludwig Thomas‘ „Lausbubeng’schichten“ … Alles ist relativ! Es muss also „in Beziehung gesetzt werden“. Auf die richtige Beziehung kommt es an!
Jesus eröffnet seinen Freunden die „richtige“ Beziehung zu Gott. Dabei geht es um nichts Geringeres als die „Gerechtigkeit“. Denn eben diese ist nicht nur – und besonders nicht zuerst – ein „richtiges Verhalten“, sondern beschreibt in der Bibel eine Beziehung. Das Miteinander von zwei Menschen ist „gerecht“, wenn sie sich angemessen zueinander verhalten. Das gilt natürlich im Besonderen Gott gegenüber. Und Gott hat festgelegt, wie es angemessen – also „gerecht“ ist – sich IHM gegenüber zu benehmen. Wir lesen gleich auf den ersten Seiten der Bibel von Kain und Abel. Die Brüder machen vor dem EWIGEN zwar „dasselbe“, dennoch ist es nicht das „Gleiche“. Und das kam so: Während der Erstgeborene „sein Ding machte“ – Kain opferte (nur) von seinen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, obwohl er wusste, dass zur Aussöhnung mit Gott ein „Blutopfer“ nötig war – brachte Abel dem Schöpfer ein „gerechtes“ Opfer, nämlich ein dafür vorgesehenes Lamm. Die „gerechte“ Reaktion des ewigen Vaters: Abel fand Anerkennung – Kain hingegen nicht! Damit wird ein Urtypus biblischer „Gerechtigkeit“ beschrieben. Kain verkörpert den religiösen Menschen, der „sein Opfer darbringt“. So wie er es für richtig hält. Er sucht sich „seinen“ Weg zu Gott. Fragt nicht danach, was der Schöpfer als SEINEN Weg und Willen festgelegt hat. „Mein Opfer muss ihm reichen!“ So denkt und handelt der religöse Mensch – und übrigens auch der nicht „von oben herab geborene“ Christ. Der irgendwie doch im „alten Wesen“ stecken geblieben ist oder sich dahin zurück entwickelt. Dessen „Ich-Bezogenheit“ nicht wirklich „abgestorben“ ist. Er bleibt letztlich auf der Ebene des „ich hab es doch gut gemeint“ und fragt nicht nach „Gottes Gerechtigkeit“. Will heißen: Was hat Gott festgelegt, wie wir uns IHM gegenüber verhalten sollen. Das allerdings tat Abel. Sein „Opfer“ wurde angenommen. Wurde als GERECHT anerkannt. Und zwar von Gott. In gleicher Weise wird Abrahams Gehorsam – sein gelebter Glaube – vor Gott anerkannt: „ER vertraute dem Ewigen und das wurde ihm zur Gerechtigkeit angerechnet.“ Die Gerechtigkeit, die vor Gott zählt. Gottes Respekt und damit Gottes Wohlwollen „verdient“. Sie wird zum Urtypus der Glaubens-Gerechtigkeit, die anstelle des „Blutopfers“ tritt. Und das kommt so: „Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM zur Gerechtigkeit Gottes würden.“ Das ist JESUS. ER opfert sich selbst – sündlos – für die, die ihre „Zielverfehlung“ unter seinem Kreuz ablegen. Ihnen gilt dieser Tausch: SEINE Gerechtigkeit für unsere Unwürdigkeit. So – und nur SO – ist es „gerecht“, sich dem ewigen Gott und Vater zu nahen. Und darum ist Beten „in meinem Namen“, wie JESUS es hier verspricht, der einzige Zugang zum erhörenden Vaterherzen Gottes. Du darfst beten „im Namen Jesu“ und trittst damit ein ins Allerheiligste. In die unmittelbare Gegenwart des EWIGEN. Der sich Dir zugewandt hat. Dich freundlich anschaut. Und gerne hört, was Du IHM zu sagen hast. Du sprichst ja zu IHM im „Namen seines geliebten Sohnes JESUS“!

„Danke JESUS für diese geschenkte Beziehung!“ AMEN

Shalom Euch allen – habt einen ermutigenden Tag – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 14,13 <> 1.Mose 4 <> 1.Mose 15,6 <> 2.Kor. 5,21 <> Hebr 4,16)

-------------------------------------------------------------

01.06.2021
Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht werde … (Joh. 14,13)

„ … und was ihr … bitten werdet, das werde ich tun …“

„Mach mal einen ‚Diener‘“ – Brav hat man als kleiner Junge seinen Kopf gesenkt … Ich habe das noch so gelernt! Kleine Mädchen machten einen „Knicks“! Heute, natürlich genderneutral oder gendergerecht – man will ja das Geschlecht festlegende vermeiden - macht der Nachwuchs dann wohl eher einen ‚geknickten Diener‘ – was auch immer das ist …
Fällt es Dir leicht, etwas zu erbitten? Ich meine nicht so die Alltagshöflichkeit. Obwohl die weitgehend wohl auch schon abgeschafft ist – nein, ich meine: wenn es wirklich um etwas geht! Wenn eine „echte“ Not offenbart werden muss. Finanzieller Art. Gesundheitlich. Oder: die Seele ist verletzt – die selbstgewählten Tröster(chen) schaffen es einfach nicht mehr, Normalität aufrecht zu erhalten … Kannst Du gut „bitte“ sagen?
Angenehmer ist natürlich eine Position, in der man „erwartet“! Etwas „fordern kann“. Einen Anspruch hat. Und: Geld macht’s möglich! Alles kann man kaufen. Leckeres Essen. Schicke Klamotten. Sicheres Leben. Angemessenen Trost. Gute Pflege … und zukünftig auch: einen angenehmen Tod? Ärztlich garantiert? Für alles und jedes gibt es jemanden, der verantwortlich ist – wenn’s nicht nach Wunsch läuft. Schließlich hat man dafür ja bezahlt. Hat einen Anspruch darauf. Hat ein Recht, das zu erwarten – ja, das einzufordern … (!) Unser ganzes gesellschaftliches Leben im „reichen“ Westen ist auf die Vermeidung des „bitten Müssens“ ausgerichtet. Bloß nicht in diese Verlegenheit kommen. Keine Schwäche zeigen. Stark sein ist angesagt! Und wenn schon Untergang, dann mit wehenden Fahnen. „Ein deutscher Junge weint nicht!“ – Allerdings ist „ein Indianer kennt keinen Schmerz“ auch nicht besser … „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel“, sagt Jesus. Gemeint ist eben dieser Stolz, um alles in der Welt jede Form von Hilflosigkeit – und damit ja Hilfsbedürftigkeit – zu vermeiden. Und genug Knete zu haben scheint ein entscheidender Faktor dabei zu sein. Stimmt! Es scheint so … Aber „Schein“ ist nicht „SEIN“. Auch kein Geld-Schein! An einem Punkt werden wir ohne Bitten nicht weiterkommen. Spätestens wenn es um das „EWIGE LEBEN“ geht, werden wir BITTEN MÜSSEN. Auch wenn verschiedenste Religionen hier gerne „Selbstbedienungsläden“ eröffnen möchten. Der Wegweiser Gottes ist eindeutig. Die Bibel sagt es klar: Der „reiche Jüngling“, der Jesus mit dieser Fragestellung aufsucht, wird genauso, wie die engsten Vertrauten des Gottessohnes, darauf hingewiesen: „Bittet!“ „Bittet, und es wird euch gegeben werden!“ Zunächst die Weisung: Was muss ich tun, um das EWIGE LEBEN zu bekommen? Dann die Kraft, auch genau so leben zu können, dass dieses Ziel erreicht wird. Schließlich die Zusage, einen „Reiseleiter“ zu haben, der sicher durch alles Unwegsame des Lebens hindurchführt. Und DEN kann man BITTEN. DEN muss man BITTEN. DEN darf man BITTEN. Immer. Jederzeit. Allezeit ist er „anzurufen“. Kann um alles ersucht werden, was nötig ist. Gibt gerne. Liebt es, zu helfen. Aber besonders: ER liebt DICH! Darum spricht JESUS so be-geisternd vom VATER. Und dass ER selbst – JESUS - unsere BITTEN erhört. „Um was ihr mich bitten werdet … das will ich tun!“ Also: Sei ein Bittsteller. Schwimme gegen den Strom. Schau auf den, den man BITTEN kann … Und fang an zu BITTEN!

„Der HERR ist gut und teilt sich willig mit. Sein Wesen ist ein Brunnen guter Gaben. Er geht uns nach und fragt bei jedem Schritt, ob wir nicht was von ihm zu bitten haben. Wo ist ein HERR, der so mit Knechten tut? Der HERR ist gut!“ (Johann Jakob Rambach, 1727 – Str. 2 aus dem Lied: „Der HERR ist gut“)

Shalom – seid gesegnet und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 14,13 <> Mk. 10,17-27 <> Mk. 10,25 <> Mt. 7,7)

--------------------------------------------------------

28.05.2021
… denn ich gehe zum Vater! (Joh. 14,12b)

Der Ton macht die Musik. Gilt auch hier. Die Ankündigung „zum Vater zu gehen“ löst nicht immer Freudensprünge aus. Zu denken ist an die „Erziehungshilfe“ bei notorischen „Nein-Sagern“ im KiTa-Alter: „Warte bis der Papa nach Hause kommt …“ – die empörte Drohung, wenn man von den Geschwistern „gedisst“ wird – oder es gar in späteren Lebensphasen - um die Aufteilung des Erbes geht. Und – zumindest meine Eltern kannten das noch – der Vater wurde gesiezt …
Ganz anders bei Jesus! Wie haben wohl SEINE Augen ausgesehen als ER vom VATER sprach? Hatten seine Jünger noch die Story im Ohr – und im Herzen – die ER ihnen vom „wartenden Vater“ erzählt hatte? Der bereitwillig sein Erbe aufteilte, den jüngeren Sohn ziehen ließ und sehnsüchtig auf den Moment wartete, in dem ER ihn wieder in die Arme schließen konnte? Ein Vater, der keine Vorwürfe macht. Ein Ermöglicher. Der Vater, der Leben ermöglicht – Lebensentwürfe, unterschiedlicher geht’s gar nicht – und doch auch alles Scheitern, jede Bruchlandung – „unendlich sanft in seinen Händen hält“*? „Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, duldet alles…“ schreibt der Apostel Paulus in seinem Hohelied der Liebe. Eben über diese LIEBE. „Gott ist Liebe!“ Zu diesem Schluss kommt Johannes. Er gehört zu den engsten Vertrauten des Gekreuzigten. Dieses JESUS von Nazareth. Und es ist die Essenz seines Lebens als er es in seinem 1. Brief so formuliert. Von dieser Liebe ist er erfüllt. Und durchdrungen. Das hat ihn nicht mehr losgelassen. Sein Leben „nachhaltig (!)“ verändert. Der Blick in diese Augen. Und vielleicht ja auch an jenem Abend. Als sie den letzten Worten des Sohnes Gottes ihre volle Aufmerksamkeit schenken. In den sogenannten Abschiedsreden (Joh. 14-16) uns überliefert. „ER hat sie bis zuletzt geliebt!“ Ja, Jesus hat sich zu Tode geliebt! „Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“ Johannes sieht den VATER im SOHN. IHN, der „die Welt so sehr liebte, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ IHN, „der seinen einzigen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte ER uns mit IHM nicht auch ALLES schenken?“ IHN – den Vater – der „weiß, was wir brauchen, noch ehe wir bitten“. Den VATER, der allen gerne gibt „ohne Vorhaltungen zu machen“. IHN, der seinen Kindern weiß, gute Gaben zu geben. Der ganz gewiss „das GUTE gibt, denen die ihn bitten.“ Ja, der „den Heiligen Geist gibt denen, die ihn bitten.“ Und damit ja SICH SELBST verschenkt. SEIN LEBEN. SEINE KRAFT. SEIN WESEN. Womit wir wieder bei d e m VATER sind, „von dem jede Vaterschaft im Himmel und auf Erden ihren Namen hat“ („Wer hat’s erfunden? GOTT hat’s erfunden!) Der „Vater aller Vaterschaft“. Verwunderts da noch, dass JESUS so „be-geistert“ vom Vater spricht? Uns so „be-geisternd“ den VATER nahebringt? Sein Blick reicht weit über das „Tal der Todesschatten“ hinaus. Das liegt nämlich noch vor ihm. Unmittelbar. Das Kreuz ist bereits aufgerichtet! ABER: Der Kompass ist gestellt: „… ICH gehe zum Vater!“ sagt Jesus. Komm doch mit. SEINE Be-geisterung trägt Dich durch. Bringt Dich ans Ziel. Zum VATER. Die Richtung stimmt. Das Ziel der Reise fest gebucht. Das Ankommen garantiert. Denn „ER, der das gute Werk in euch angefangen hat, DER wird’s auch vollenden …“ Also: AUF, JESUS NACH … Du bist erwartet – vom VATER …!!! „Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der EWIGE über die, die IHN ehren!“

ADONAI – lieber HERR – mein VATER - Du bist einfach großartig! Danke, dass ich zu Deinen Kindern gehören darf – ein Günstling deiner unendlichen Liebeserweisungen bin! AMEN

Shalom – seid gesegnet mit einer tiefen Zuversicht in die Freundlichkeit unseres himmlischen Vaters – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 14,12 <> 1.Kor. 13,7 <> 1.Joh. 4,16 <> Joh. 13, 1 <> Joh. 15,13 <> Joh. 3,16 <> Röm. 8,32 <> Mt. 6,8 <> Jak. 1,5 <> Mt. 7,9-11 <> Lk. 11,13 <> Eph. 3,14 <> Ps. 23,4 <> Phil. 1,6 <> Ps. 103,8 – *Rainer Maria Rilke (1875-1926) aus „Herbstgedicht“ –„Die Blätter fallen“)

-------------------------------------------------------------

27.05.2021
„Ich und der Vater sind eins!“ (Joh. 10,30)
Kennst Du das auch? Mal so richtig den „Fettnapf“ getroffen? Eine supercoole Bemerkung. Ein absoluter Brüller. Ein wahnsinnig kluges Zitat – es hätte von Dir sein können (smile!) – oder eine 1.000.000 Euro Quizfrage einfach so gewusst … Aber keiner lacht. Keiner zieht – wenigstens innerlich – den Hut vor Dir. Kein anerkennendes Nicken. Stattdessen Schulterzucken. Wenn überhaupt. Vielleicht ja auch eher: die kalte Schulter. Eine gewisse Peinlichkeit macht sich breit. Oder dieses Gefühl, man betritt einen Raum, und plötzlich verstummen die Gespräche … oder noch schlimmer: Es wird „getuschelt“ …
Volltreffer! Etwa so müsste dies bei seinen Zuhörern angekommen sein: „Ich und der Vater sind eins!“ Jesus sagt das Unsagbare! Absoluter Tabubruch! Jetzt hat er’s wirklich übertrieben. Definitiv zu weit gegangen. Das hätte ihm nicht passieren dürfen! Wirft man ihm jedenfalls vor. Hat kein Verständnis für das, was er hier sagt. Deswegen wird Jesus zukünftig auch solche tiefen und verborgenen Wahrheiten nur noch seinen Jüngern anvertrauen. Im kleinsten Kreis. Kurz vor seiner Gefangennahme. In den sogenannten Abschiedsreden. Wie z.B. dies hier: „Wer mich sieht, sieht den Vater!“ Oder: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater als allein durch mich.“
Nun aber zu dem eigentlichen Ärgernis: Jesus stellt sich auf die gleiche Stufe wie Gott selbst. Das Urbekenntnis des Glaubens aus 5. Mose 6,4: „Höre Israel – der HERR ist unser Gott – der HERR ist einer“, wird von Jesus in Frage gestellt? Das wäre doch Gotteslästerung! Stimmt! Wenn Jesus eben genau das so täte. ABER: Jesus stellt nicht „in Frage“ – er offenbart das Wesen des EWIGEN. In seiner Person. Immer wieder schon hatte er an dem, was er tat, den Charakter Gottes aufgezeigt: „Der Sohn kann nichts aus sich selbst tun. Nur, was er den Vater tun sieht – das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Er spricht in der Offenbarungsformel Gottes – als er sich Mose vorgestellt hat: „ICH BIN!“ Und vertieft dies zugleich: „ICH-BIN der gute Hirte“ oder „ICH-BIN das Brot des Lebens“ oder „ICH-BIN die Auferstehung und das Leben.“ Und jetzt betont er die tiefste Wesensgemeinschaft mit dem EWIGEN: „Ich und der Vater sind eins!“ Fasse es, wer es fassen kann: Jesus ist Gott selbst. „Das Wort wurde Fleisch …“ Der unfassbare, ewige, allmächtige Schöpfer kommt in das begrenzte, enge und dem Tode verfallene Mensch-sein. Zeigt gerade in dieser unvorstellbaren Erniedrigung SEINE „unaussprechliche“ Liebe zu seinen Geschöpfen. Und schafft damit einen Zugang zur ewigen Herrlichkeit. Dem ewigen Leben. Und so ist JESUS die ausgestreckte Hand Gottes. In seine ganze Schöpfung hinein. Zur gesamten Menschheit aller Jahrhunderte – Generationen vor und nach uns … Gottes offene Hand zu DIR! Und nicht nur seine Hand ist weit geöffnet. Auch seine Arme. Am Kreuz – ausgebreitet für DICH. Und sein Herz? Es sehnt sich danach, DICH willkommen zu heißen. Im Vaterhaus der Ewigkeit. Wohnort: Herz Gottes. Mietverhältnis: Unkündbar. „Ich und der Vater sind eins!“ Darum: „Wer den Sohn hat, der hat das Leben!“ Und darum bete ich, dass der Sohn – der Christus – dass Jesus durch den Glauben in Deinem Herzen wohne …“ Komm nur: Du bist erwartet!

Euch allen einen reich gesegneten und ermutigenden Tag – mit einem herzlichen Shalom – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 10,30 <> Joh. 14.6.8 <> 5.Mose 6,4 <> Joh. 5,19 <> Joh. 10,11 <> Joh. 6,35 <> Joh. 11,25 <> 1.Joh. 5,12  Gebet nach Eph. 3,16 beiden Bibelworten für heute auch noch: Offb. 3,20 <> Joh. 1,12)

-----------------------------------------------------------

26.05.2021
Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun … (Joh. 14,12)

Selbst mit Luftanhalten – es ist nicht zu übersehen. Der Spiegel ist gnadenlos ehrlich. Und wie ist das mit dem „lichten Haaransatz“? Ist das eigentlich vererbbar? Auch die Nase – wenn man ganz genau hinsieht … „Ganz wie Dein Vater!“ Na, wer hört das schon gerne? Und wenn es um „innere Werte“ oder Charakterzüge geht, kann das auch schon mal echt „hart“ sein… Wer will schon gern „verglichen“ werden – mit seinem Vater?
Jesus wollte das. Mehr als alles andere. Immer wieder verweist er auf seinen Vater. Weiß sich zutiefst mit ihm verbunden. Ist ganz und gar auf ihn fixiert. Focussiert. „Ich und der Vater sind eins!“ Und: „Wer mich sieht, der sieht den Vater!“ Erstaunlich: Er hat – zumindest in seinem irdischen Leben - seinen Vater nie gesehen! So von Angesicht zu Angesicht. Aber die Gegenwart seines Vaters war ihm – buchstäblich – ins Gesicht geschrieben. Strahlte gleichsam aus allen Knopflöchern hervor. Wie einst Mose, von dem es heißt: „Er vertraute auf den Unsichtbaren so, als sähe er ihn.“ Worin zeigt sich bei Jesus diese beeindruckende Nähe zu seinem „himmlischen“ Vater? Antwort: Durch das, was er tut! Und Jesus selbst erklärt: „Der Sohn kann nichts aus sich selbst heraus tun. Nur was er den Vater tun sieht, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Jesus argumentiert weiter: „Wenn ihr mir auch nicht aufgrund meiner Worte vertrauen wollt, dann kommt ihr aber nicht umhin, es aufgrund meiner Werke zu tun!“ Und nun spricht Jesus von den Werken seiner Freunde. Also derer, die ihn kennen. Ihm nachfolgen. In der biblischen Sprache: „Wer an mich glaubt …“ Diejenigen, die Jesus so aussendet, wie er selbst vom Vater ausgesandt worden ist, werden von ihm selbst bevollmächtigt, „SEINE“ Werke zu tun. Und damit durch ihr Handeln weit über sich selbst hinaus zu weisen. Nämlich auf Jesus. Und der ist wiederum ein unübersehbarer Wegweiser auf den VATER. Den Schöpfer. Den der Himmel und Erde gemacht hat. Und von dem es heißt, dass „ER die Welt – und damit alle Menschen – so sehr liebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie alle dahin gegeben hat, dass niemand verloren gehen muss, sondern – durch das Vertrauen auf Jesus – das ewige Leben empfangen kann.“ Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910) formuliert: „Es geht kein Mensch über diese Erde, den Gott nicht liebt.“ Wie werden diese Werke charakterisiert, die Jesus getan hat? Zum einen heißt es: „Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre!“ Der Teufel als „Vater der Lüge“. Jesus steht für die Wahrheit. „Wer aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.“ Durch seine Worte werden Menschen zum Leben „in der Wahrheit“ – zum Leben mit Gott – befreit. „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“ Und zweitens: „Jesus – gesalbt mit Heiligem Geist und mit Kraft – zog umher und tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel überwältigt waren …“ Als Menschen, die mit Jesus verbunden sind – „an ihn glauben“ – tun wir es ihm gleich: Auch wir „lassen unser Licht leuchten vor den Leuten, dass sie unsere guten Werke sehen, und unseren Vater im Himmel preisen.“ Übrigens: So wie Jesus die „Werke des Vaters“ tut, tun wir gleicherweise SEINE Werke. Denn er hat nicht aufgehört, Gutes zu tun und zu heilen. Wiederherzustellen. Zu versöhnen. Und genau dazu sind wir auch gerufen. Und bevollmächtigt. Daran werden wir erkannt: „Herzlichen Glückwunsch allen, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden!“ Und das nicht nur zu Weihnachten … Allerdings ist das ein guter Zeitpunkt, damit anzufangen – oder erneut durchzustarten. Vergiss nicht: Du hast Jesus an Deiner Seite!

In diesem Sinne ein herzliches Shalom – Gottes Segen euch allen - Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 14,12 <> Joh. 10,30 <> Joh. 14,9 <> Hebr. 11,27 <> Joh. 5,19 <> Joh. 10,37 <> Joh. 3,16 <> 1.Joh. 3,8 <> Joh. 8,32 <> Apg. 10,38 <> Mt. 5,16 <> Mt. 5,9)

---------------------------------------------------------------------------

21.05.2021
„Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden.“ (Jak. 1,5)

Sie sind mit äußerster Gewalt vorgegangen. Haben sich einschließen lassen. Um dann, als keiner mehr im Haus war, an das Objekt ihrer Begierde zu gelangen. Die Tür zum Büro – völlig zerstört. Die Schublade im Schreibtisch – von hinten aufgebrochen. Die Tageseinnahmen des Obdachlosen-Treffs haben sie dort vermutet. Dort waren sie aber nicht. Die Sekretärin hatte vergessen, sie dorthin wegzuschließen. Sie standen ganz oben auf dem Regal, direkt neben dem Schreibtisch. Offen, für jeden frei zugänglich – und das immer noch, als wir am Morgen danach das völlig verwüstete Büro betraten … Es ist schon erstaunlich, welche Kraft freigesetzt wird, wenn man ein bestimmtes Ziel verfolgt. Was man bereit ist, zu tun. Wie weit man gehen würde, um zu bekommen, was man zu brauchen meint.
Jakobus spricht von einem Mangel. Einer Not. Es geht um Weisheit. Um ein Erkennen, was die Not wendet. Um Einsicht, einem konkreten Problem zu begegnen. Seine Strategie hat sich bewährt. Er, Jakobus, ist ein Mann des Gebets. Und er weiß: „Gott gibt gerne!“ Einzige Voraussetzung: Wir müssen ihn darum bitten. Er drängt sich nicht auf. Er wartet – höflich – bis wir fragen. Obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass ER - „ganz ungeduldig“ – es kaum abwarten kann … Schließlich „weiß ER, was wir nötig haben, ehe wir ihn bitten.“ Er brennt darauf, uns SEINE geniale Lösung zu präsentieren. Es „ist ja kein Wort auf unsrer Zunge, dass er nicht schon wüsste“. Kein Gedanke zu Ende gedacht, den ER nicht schon ‚mitgedacht‘ hätte … Ich weiß das. Ich bin auch ein Vater. Und ich bin die „Wege meiner Kinder“ mitgegangen, hab gebetet, geglaubt, gehofft, vertraut – und mehr als einmal gedacht: „Nun frag doch endlich“. Aber zum Erwachsenwerden gehört die „Würde der Entscheidung“. Manchmal auch für das Falsche. Oft für einen Umweg. Selten gleich zum Ziel führend. Menschlich. Allzu menschlich eben.
Und etwas auch allzu Menschliches, macht Gott gerade nicht. Obwohl wir es vielleicht erwarten. Befürchten. Vermuten. ER macht keine Vorwürfe. „Warum hast Du nicht früher gefragt?“ Oder „Das Ganze hättest Du Dir ersparen können!“ Oder: „Na endlich – das wurde aber auch Zeit …“ Wird man aus SEINEM Mund nicht hören. Wir machen uns vielleicht Vorwürfe. Hadern mit uns selbst: „Wie konnte ich nur.“ Oder „Warum hab‘ ich nicht früher …“ Der Vater im Gleichnis vom „verlorenen Sohn“, läuft dem ja entgegen, als er noch von ferne war. Das Bekenntnis, das der Sohn ausspricht, ist für ihn selbst viel wichtiger als für den Vater. Der hat ja schon vergeben. Jetzt geht es nur um das „wie“ der Zurückgabe der vollen Sohneswürde. Das „dass“ und das „ob“ ist längst geklärt. „…ohne Vorwürfe zu machen …“ Der Vater im Himmel gibt gern. Freiwillig. Großzügig. Ohne Hintergedanken. Ohne irgendetwas zurückzuhalten, was gut und hilfreich ist. Der „Vater der Lichter“ gibt gute und vollkommene Gaben“. Also, mach Dein Herz weit. „Bittet, und es wird euch gegeben werden.“ Du hast eine Not. Einen Mangel? ER hat die Lösung! Wo ist das Problem? Dein himmlischer Vater wartet auf Deine Bitte … Mach ihm doch die Freude!

Shalom – Euch einen behüteten und segensreichen Tag, denn „wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Ewige über die, die ihn ehren!“

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Jak. 1,5 <> Mt. 6,8 <> Ps. 139,2-4 <> Lk. 15,11-32 <> Jak. 1,17 <> Mt.7,7<><><>Segen: Ps.103,13)

------------------------------------------------------------

20.05.2021
„Amen, amen, ich sage euch: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben. Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen erbeten. Bittet und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist.“ (Joh. 16,23-24)

Da staunte sogar Günther Jauch. Prominenten-Special. Der Kandidat nannte als Telefonjoker: Angela Merkel. Er hatte ihre Handy-Nr. in seinem Smartphone gespeichert… Allerdings meldete sich dann doch nur die Mailbox. An „höchster Stelle“ anrufen können, weil man die „Geheimnummer“ kennt. Nicht schlecht. Das beeindruckt. Allein die Möglichkeit, dort anzurufen …
Da staunten auch die Jünger nicht schlecht. Dass Jesus einen besonderen Draht zum Schöpfer des Universums hatte. Oki – das war so! Dass sie von IHM lernen konnten. Na klar. Aber, dass sie nun selbst – wie Jesus – in gleicher Weise, den Ewigen anrufen könnten … Wie sollte das denn gehen? Jesus gebraucht das AMEN gleich zweimal. Und das sehr untypisch. Galt es doch als Bekräftigung, nachdem man etwas ausgesprochen hatte. Nach einem Gebet etwa. Oder als Bestätigung der Schriftauslegung. Jesus jedoch stellt es seiner Aussage voran. Was ich jetzt sage, ist absolut wahr. Deswegen übersetzt Luther mit „Wahrlich, wahrlich!“
Was ihr vom himmlischen Vater zu erhalten begehrt – ER selbst gibt es Euch „in meinem Namen“. Das heißt doch nichts anderes, als dass unsere Bitten bei Gott so willkommen sind! Wie von Jesus selbst vorgebracht. Wenn beim Chef das Telefon klingelt und der Name seines Sohnes auf dem Display erscheint – wird er nicht alles andere zurückstellen, um ihm den Vorrang zu geben? Vielleicht haben sie ein Zeichen verabredet – oder eine spezielle Leitung reserviert … Auf jeden Fall dürfen die Jünger Jesu auf der gleichen Frequenz funken. Und werden ohne Verzögerung direkt durchgestellt. Ja, es geht sogar noch einen Schritt weiter: So wie Jesus seinen himmlischen Vater „Abba“ nennt – Papi oder Vati – so dürfen seine Freunde es ihm nachsprechen. „Abba, lieber Vater“! Wir haben keinen versklavenden, religiösen Geist empfangen – tragen nicht mehr die Mentalität eines Angestellten in uns - um einmal in diesem Bild zu bleiben – sondern sind eingetreten in „die herrliche Freiheit der Söhne und Töchter Gottes“. In „SEINEM Namen“ bitten wir, in „SEINEM Namen“ empfangen wir. Welch ein Vorrecht. Unbezahlbar. Eine geschenkte Beziehung. Die Bibel nennt es: Gnade!
Jesus weiß, dass es „unglaublich“ ist, was er seinen Jüngern hier sagt. So „unglaublich“, dass sie sich vielleicht sogar scheuen, davon Gebrauch zu machen. Aber was nützt das schönste Geschenk, wenn es nicht ausgepackt wird? Nicht zur Anwendung kommt? „Bisher habt ihr nicht …“ sagt Jesus. „Aber jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um damit anzufangen.“ Ihr „werdet nehmen“ – „werdet empfangen“ – „dass Eure Freude keine Grenzen mehr kennt!“ „…über Bitten und Verstehen …“ Ihr werdet Euch freuen und der Vater wird verherrlicht! Darum: „Rufe mich an in Deiner Not, so will ich Dich erretten und Du wirst mich preisen!“ Denn: „Lasst Euer Licht leuchten vor den Menschen, dass sie Eure guten Werke sehen und Euren Vater im Himmel preisen!“ Und so „werfen wir unseren freien Zugang zum Vaterherzen Gottes nicht weg – er hat eine große Belohnung!“

Wir treten hinzu, zum Thron der Gnade – wir kommen zu Dir, himmlischer Vater, im Namen von Jesus, Deinem geliebten Sohn, unserem Herrn. Wir danken Dir, dass Du uns schon erhört hast, denn wir vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf Dein übergroßes Erbarmen – Abba, Du uns liebender Vater! AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 16,23-24 <> Röm. 8,15.21 <> Eph.3,20-21 <> Ps. 50,15 <> Mt. 5,16 <> Hebr. 10,25<><><>Gebet: Hebr. 4,16 <> Dan. 9,18)

----------------------------------------------------

19.05.2021
„Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren“ (Joh. 15,7)

„Einen Marathonlauf gewinnen? Nichts leichter als das!“ Dabei sieht Max gar nicht so sportlich aus. Aber er grinst über das ganze Gesicht: „Ich kenn eine Abkürzung!“
Tja, das wärs. Eine Abkürzung. Fast jeder sucht eine Abkürzung. „Wasch mich, aber mach mich nicht nass …“ Mit minimalem Einsatz das Optimale herausholen. Bei den Sachbüchern sind diese Ratgeber stets auf den ersten Plätzen. Und natürlich hat auch des Internet reichlich zu bieten. Jeder, der es irgendwie „geschafft hat“, weiß allerdings auch: Der Erfolg „über Nacht“ ist das Ergebnis vieler endloser Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre …
Geht es um das Beten und Bitten, spricht Jesus von zwei Dingen. Zunächst geht es um das „in Jesus bleiben“. Wie kommt man denn überhaupt erst einmal „in Jesus hinein“? Wie kann Jesus unser „Element“ werden? So wie Fische im Wasser und wir Menschen umgeben von Luft leben, soll die Wirklichkeit des Sohnes Gottes uns umgeben. Jesus verspricht: „…Ihr werdet eingetaucht werden in den Heiligen Geist …“ Dieser göttliche Atem ist es, der die „Geburt von oben“ oder die „neue Geburt“ bewirkt. „Jesus hauchte sie an und sprach: „Nehmt hin den Heiligen Geist!“ Damit ist eine neue Wirklichkeit geschaffen. „Aus Wasser und Geist geboren“, sind die Jünger Jesu nun in der Lage, mit Jesus Christus auf das Engste verbunden zu sein. „Wandelt im Geist…“ ermutigt Paulus. Darin liegt die Kraft des neuen Lebens. Sozusagen, ein äußerer Schutzraum. Ein Lebenselement. „In Christus“!
Aber es geht auch um ein „inneres Verbunden-sein“. Die Worte Jesu sollen in uns lebendig bleiben. „Lasset das Wort Christi reichlich in euch wohnen …“ Im täglichen Leben mit Jesus werden uns SEINE Worte immer wieder neu geschenkt. Ihre schöpferische Kraft entfaltet das, was IHM wohlgefällig ist. Wirkt sowohl „das Wollen als auch das Vollbringen“. Der Wunsch, wie Jesus zu sein, ist Werk des Heiligen Geistes. Und die Frucht des Geistes ist Ausdruck dieses inneren Wesens, dass zutiefst mit Jesus übereinstimmt. Und so entsteht das, was Paulus beschreibt: „So lebe nun nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir!“
Da „noch kein Meister vom Himmel gefallen ist“, wird klar: Eine Abkürzung gibt es nicht. Aber die gute Nachricht ist: Vollkommenheit ist auch nicht Voraussetzung für „erfolgreiches“ Beten. Wir dürfen uns darin „üben“. In unserem Vertrauen auf Jesus wachsen. Mit SEINER inneren Stimme und Führung vertrauter werden. Und jedes Gebet trägt dazu bei. Wir leben aus SEINER Verheißung. Beten „in SEINEM Namen“. Erfahren, wie ER uns Frucht anvertraut. Unsere Gebete erhört. Unser Leben mit SEINEM Segen erfüllt. Uns selbst zum Segen werden lässt, denen, für die wir beten. Weil wir mit IHM verbunden sind. Weil wir „in IHM bleiben“ und SEINE Worte „in uns bleiben“!

Danke, Herr Jesus, für den Heiligen Geist, den Geist der Gnade und des Gebets. Danke für Deine Gegenwart in uns. Danke für Dein Beten durch uns. Wir öffnen Dir immer wieder neu unser Leben. Schaffe in uns, was wohlgefällig ist vor Dir und was den Vater ehrt. AMEN

Shalom – seid reich gesegnet in IHM, unserem HERRN Jesus! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 15,7 <> Apg.1,5 <> Joh.3,3.5 <> Joh. 20,22 <> Gal. 5,16 <> Kol.3,16 <> Phil.2,13 <> Gal. 2,20 Gebet: Röm. 8,15.26)

-----------------------------------------------------------------

18.05.2021
„Alles, was ihr betet und bittet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, so wird's euch zuteilwerden.“ (Mk. 11,24)

„Es ist einfach nur Zufall!“ Vehement schüttelt Ulli den Kopf. „Das kann gar nicht anders sein!“ Natürlich könnte es auch nur ein „zufälliges“ Zusammentreffen günstiger Umstände sein. Allerdings wäre das schon wieder sehr unwahrscheinlich. Interessant aber ist doch Folgendes: Als wir aufhörten dafür zu beten, hörten auch die „Zufälle“ auf …
Auch die Freunde von Jesus staunten nicht schlecht. Gestern noch stand der Feigenbaum in voller Blütenpracht. Deswegen war Jesus ja schließlich hingegangen. Er hatte Hunger und wollte sich eine Frucht pflücken. Früchte aber hatte er keine. Sein schönes Äußeres half da auch nichts. Jesus verfluchte diesen Feigenbaum. Und heute stehen sie vor dem verdorrten Altholz. Verwundert schauen sie Jesus an. „Habt Gottes Glauben. Wenn ihr zu diesem Berge sprecht: Wirf‘ dich ins Meer! Und nicht zweifelt in euren Herzen, so wird’s geschehen!“ Und um seinen Jüngern das Prinzip des vollmächtigen Gebets weiter zu erklären, führt er weiter aus: „Alles, um was ihr betet und bittet …“ Es geht also um etwas Grundlegendes. Und es gilt für alle Lebensbereiche. Für einen an Gott glaubenden Menschen ist Beten eine natürliche Handlung. So wie wir atmen, um unseren Körper mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff zu versorgen; so wie wir essen, um die dringend benötigten Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Salze, Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen, so ist Gebet tiefster Ausdruck unsrer Beziehung zu unserem Schöpfer. Dabei ist Beten natürlich auch so viel mehr als nur Bitten. Sören Kirkegaard (1813-1855) beschrieb es so: „Als mein Beten immer andächtiger und inniger wurde, da lernte ich, dass Beten nicht nur Bitten ist. Sondern stille werden und stille sein, bis der Betende Gott hört!“ Aus dieser Gemeinschaft mit Gott empfangen wir den „Glauben Gottes“, der uns durch SEIN Wort geschenkt wird. Gleich einem Samenkorn, dass alle notendigen Gene enthält, um die herrlichsten Früchte hervorzubringen. Denn „so kommt der Glaube aus der Predigt, die Predigt aber durch das Wort Gottes“. Darum: „Alles, was ihr betet und bittet, glaubt…“ also, vertraut fest darauf, „…dass ihr es empfangen habt …“ Und zwar in dem Moment, als ihr eure Bitte ausgesprochen habt. Denn der „Vater weiß ja, was ihr benötigt, ehe ihr bittet“. Und hat darum schon vorausschauend vorgesorgt. „Jahwe Jireh“ ist sein Name: „Der HERR ist mein Versorger“ Das wusste bereits Abraham. Und Jesus fährt fort: „…so werdet ihrs empfangen!“ Und zwar in der Zukunft. Als Vergleich: Schwangerschaft. Noch ehe etwas sichtbar wird, ist im Unsichtbaren schon das Entscheidende passiert. Gott hat in seiner Güte dein Gebet erhört. Bis das allerdings sichtbar und erfahrbar wird, mag noch eine kleine – oder große – Zeitspanne vergehen. Daher ist ja der Glaube so wichtig. Der ist nämlich „die feste Zuversicht auf das, was wir hoffen und das innere Überführt-sein von den Dingen, die wir nicht sehen.“ Also: Die Gewissheit des Herzens. Darum schenke euch „der Geist der Weisheit und Offenbarung die erleuchteten Augen des Herzens, damit ihr die Hoffnung SEINER Berufung erkennen könnt.“

Shalom – der HERR ist nahe! ER erfülle euch mit seinem Frieden, der höher ist als alle Vernunft.

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Mk 11,24 <> Mk. 11,22-23 <> Röm. 10,17 <> Mt. 6,8 <> 1.Mose 22,14 <>Hebr. 11,1 <> Eph.1,17-18<><><>Segen: Phil.4,5.7)

---------------------------------------------------------------

14.05.2021
„Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.“ (Mt. 7,7-8)

„Das ist so sicher, wie das AMEN in der Kirche…“ Ich kann’s trotzdem nicht glauben, was mein Gegenüber mir gerade erzählt hat. Jetzt nickt er noch einmal bestätigend. Ich denk mir meinen Teil und wechsle das Thema …
So manche Behauptung hat sich im Nachhinein als „…nicht so ‚gemeint‘ …“ herausgestellt. Wir tun gut daran „zwischen den Zeilen zu lesen“. Und mal ganz ehrlich: „…jedem, den anklopft, wird aufgetan!“ – Fragt mal die Postboten oder Paketzusteller. Und auch so mancher in existenziellen Nöten, hat erfahren müssen, wie „taub“ seine Mitmenschen sein können. Dennoch spricht Jesus hier von „…JEDEM, der …“ anklopft, sucht oder bittet. Dafür gibt es nur einen Grund: ER kennt das Herz des Vaters. ER kennt den „Vater, der weiß, was wir benötigen, ehe wir bitten.“ ER kennt den, der „weit über Bitten und Verstehen hinaus, zu geben vermag.“ Und es so gerne tut. Das macht den Unterschied. Beim Gebet geht es immer zuerst um eine Beziehung. Eine geschenkte Beziehung. Eine erneuerte Beziehung. Eine bereinigte Beziehung. Dazu lädt Jesus ein. Du darfst den Vater im Himmel kennen lernen. Und Du kannst zu IHM kommen, so wie Du bist. Und mit allem, was Dir Not macht. Stell Dir doch mal vor, dass jedes Problem, das sich vor Dir aufbaut wie ein „Mount Everest“, nur einem Zweck dient: Dich in die Arme Deines liebenden himmlischen Vaters zurückzubringen. Dir eine neue Erfahrungswirklichkeit zu erschließen. Nämlich: Da ist EINER, der das, was ER sagt, auch genau so meint. Ohne Hintertürchen. Ohne Hintergedanken. „Wer auch immer bittet, der empfängt. Wer auch immer sucht, der wird – ganz gewiss – finden. Und wer auch immer anklopft, dem wird – ganz sicher – aufgetan werden!“ Denn: „Jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird errettet werden!“ Das ist eine tief verwurzelte Zusage des Gottes Israels. Und Jesus verbürgt sich für dieses Versprechen mit seinem Leben. Hingegeben für zutiefst schuldige Menschen. „… um zu retten, was verloren ist“, starb ER für uns, „als wir noch Sünder waren.“ Also ziellos und bedeutungslos in unserem Leben nur so vor uns hin existierten. Jetzt aber, berufen zum EWIGEN LEBEN, wissen wir: „…was ER zusagt, das hält er gewiss.“ Denn „wir haben geglaubt und erkannt, dass ER der Sohn Gottes ist“ und dass ER „die Worte des ewigen Lebens hat“. Darum werden wir „Bitten und Empfangen – Suchen und Finden – Anklopfen und uns wird geöffnet werden! Vom himmlischen Vater. Ganz persönlich. Und ganz gewiss. Denn: „Wir werfen unser Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“

Danke Jesus, durch Dich sehen wir den Vater! In Deiner leidenschaftlichen Liebe zu uns, erkennen wir das Herz des Vaters. Ja, wir können uns nicht satt sehen, an Deiner Güte, die jeden Morgen neu ist. AMEN

Shalom – Seid gesegnet und bleibt behütet - herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Mt. 7,7-8 <> Mt. 6,8 <> Eph. 3,20 <> Joel 3,5 <> Lk. 19,10 <> Röm.5,8 <> Ps. 33,4 <> Joh. 6,68-69 <> Hebr. 10,35<><><> Gebet: Klgl. 3,23)

-------------------------------------------------------------

12.05.2021
„…wenn dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.“ (2. Chron. 7,14)

„Und wenn du dann dein Zimmer schön aufgeräumt hast …“ Wieviel Motivation ist eigentlich nötig, um das „Selbstverständliche“ zu tun? Was für eine „Belohnung“ wäre denn angemessen? Unser ganzes Leben scheint von inneren Belohnungsstrategien abhängig zu sein. Dopamine heißen die Glücksbringer. Hormone, die gute Gefühle machen. Nachdem man „den inneren Schweinehund überwunden hat“ und dann doch noch … was auch immer - endlich getan hat.
Das Versprechen Gottes ist gewaltig. Gebetserhörungen. Neu anfangen dürfen – Frei sein, von allen Verpflichtungen, die Schuld mit sich bringt. Und: „…das Land heilen!“ Wiederherstellung der göttlichen Lebensordnungen, die eine Existenz in Würde, Freiheit und Wohlstand für alle ermöglicht. Was muss dafür getan werden? Moment mal! Zunächst hat Gott etwas dafür getan. Immerhin ist es SEIN Volk. Das Volk, das SEINEN Ehrennamen trägt. Tragen darf. Aus freier Erwählung heraus. Weil der EWIGE Israel ausgesucht und angenommen hat. „…ich habe Dich erlöst. Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen: DU bist MEIN!“ Dann erst werden Israel die Ordnungen Gottes genannt, die die geschenkte Freiheit und Menschenwürde bewahren. Nicht schaffen. Sondern bewahren. Behüten helfen, was geschenkt wurde. Geschaffen wurden. Durch die freie Liebeswahl Gottes. Das ist SEINE Vorauszahlung. Ein Geschenk. Eine Gnade. Völlig unverdient. Letztlich bestätigt durch das Kreuz, an dem JESUS gestorben ist. Für Israel. Und für uns. Für Dich! Darum darfst Du nun „im Namen Jesu“ beten. ER hat Dich erwählt und erkauft. Bezahlt hat er mit SEINEM Leben, seinem teuren Blut. Du bist SEIN Eigentum. „Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut …“ ER hat uns zu Priestern gemacht – ein Volk von Priestern, „um die Wohltaten dessen zu verkündigen, der uns zu seinem Licht berufen hat“. Darum ist „Demut“ die einzig angemessene Haltung. „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Ewige von dir erwartet – Gottes Wort halten und die Güte lieben und demütig sein vor Deinem Gott.“ Demütig heißt auch, den Mut zu haben, zu dienen. Das Wohl des anderen zu suchen. Besonders aber auch, Gott zu dienen: „Dienet dem HERRN mit Freuden!“ Dann wird das Beten selbst ein aufrichtiges „Suchen SEINES Angesichts“. Dann wird die Sehnsucht nach „Gemeinschaft mit IHM“ unsere Gebete, unseren Lobpreis und unseren Dank bestimmen. ANBETUNG eben. Und dann wird die Abkehr von dem, was von IHM trennt, unsere Herzenslust sein! Keine Pflichterfüllung. Oder gar trotziges „Na gut, wenn’s denn sein muss …“ Dann werden wir „unsere Lust haben am HERRN“. Und dann wird ER unsere Herzenswünsche erfüllen. In nie dagewesener Fülle: „Dem aber, der über alle Maßen hinaus zu tun vermag, weit hinaus über alles, was wir bitten oder auch nur im kühnsten uns vorzustellen vermögen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre durch die Gemeinde und in dem Messias Jesus von Generation zu Generation und von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“

Shalom – Seid gesegnet und bleibt behütet in IHM, der uns erlöst hat und „uns gesegnet hat mit jeglichem geistgewirkten Segen in den himmlischen Welten in Christus“.

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 2.Chr.7,14 <> Jes. 43,1 <> Offb. 1,5-6 <> 1.Petr. 2,9 <> Micha 6,8 <> Ps. 100,2 <> Ps. 37,4 <> Eph.3,20-21<><><> Segen: Eph. 1,3)

-----------------------------------------------------------

11.05.2021
„Und Jabez rief den Gott Israels an und sprach: Ach dass du mich segnetest und mein Gebiet mehrtest und deine Hand mit mir wäre und schafftest, dass mich kein Übel bekümmere! Und Gott ließ kommen, worum er bat.“ (1. Chron. 4,10)

Träumst du noch oder lebst du schon? Lebe deinen Traum. Mancher Wunsch nach einem „traumhaften Leben“ endet im Alptraum. Oder in der Erkenntnis, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Karriere statt Beziehung. Nun ist sie zerbrochen, die Ehe mit dem Traumpartner. Oder waren die Mittel, die angewandt wurden, um das Ziel zu erreichen, nicht ganz legal – dann kommt im Knast (hoffentlich!) die Einsicht: Ich hab was falsch gemacht.
Die Startbedingungen für Jabez waren ganz und gar nicht optimal. Doch, was für andere eine Rechtfertigung für Lügen, Drogen und Gaunereien gewesen wären, ist ihm Grund zum Beten. Er ruft den Gott Israels an. Seine Not lehrt ihn beten. Als erstes fällt seine Herzenshaltung auf. Demut. An seiner Art zu bitten, wird deutlich: Auf den Segen Gottes hat er keinen Anspruch. Es ist eine wirkliche Bitte. Ende offen. Der Antrag ist alles andere als erfolgversprechend. Sünder haben keinen Anspruch auf Erhörung. Und „da ist keiner, der gerecht wäre, auch nicht einer!“ Auch nicht Jabez. In einer so stolzen Gesellschaft wie der unsrigen, ist eine solche Herzenshaltung selten zu finden. Auch in den Gemeinden nicht. Auf alles und jedes haben wir ein Recht. Bürgerrechte. Auch das „Recht“ auf Barmherzigkeit haben wir uns „gekauft“. Schließlich leisten wir uns ein extrem kostspieliges Gesundheitssystem … Und es sind unsere Steuern, die das alles finanzieren …
„Ach, dass Du mich segnetest …“ betet Jabez. Und dann: „…und mein Gebiet erweiterst …“ Diese Bitte entspricht dem Willen Gottes. Auch Jesus sagt: „Du bist über Weniges treu gewesen, ich will dich über Größeres setzen…“ Alles unterliegt auch einem natürlichen Wachstum. Selbst die „erstrebenswertesten“ Dienste im Reich Gottes erweisen sich letztlich nur als „Früchte des täglichen, kleinen Gehorsams“. Sind Antwort auf die demütige Bitte: „…erweitere mein Gebiet …“ Jabez erfährt seine Gebetserhörung durch eine Sehnsucht, die Gott ihm ins Herz legt und die ihn weiter bitten lässt: „…dass Deine Hand mit mir wäre …“ Wenn Gebete sich nur an der Gabe, nicht aber an dem Geber selbst orientieren – zu IHM hinführen, verfehlen sie ihr Ziel. Solche Bitten sind Sünde! Denn „Zielverfehlung“ ist die Übersetzung des griechischen Begriffs für „Sünde“. Jabez betet um eine wachsende Gemeinschaft mit dem EWIGEN. Darin begründet auch seine Hoffnung, vor dem Bösen bewahrt zu werden. „Erlöse uns von dem Bösen“, lehrt Jesus uns beten. Und wir dürfen wissen: „Habe deine Lust am HERRN, der wird dir geben, was dein Herz begehrt – Befiehl dem Ewigen deine Wege und vertraue ihm, er wird es gut machen.“ Denn „Ich weiß wohl, was für Gedanken ich über euch denke … Gedanken des Heils und des Friedens, dass ich euch Zukunft und Hoffnung schenke … Und ruft ihr mich an, so will ich euch erhören …“

Abba, lieber Vater, vielen Dank, dass wir durch Jesus in ein solches Vertrauen zu Dir gesetzt sind. Wir wissen, dass Du uns erhörst, weil wir in SEINEM Namen bitten. Und Du lässt es uns an nichts Gutem mangeln, weil wir Deinen Namen ehren. Danke! AMEN

Seid reich gesegnet - herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Chr.4,10 <> Röm.3,10 <>Mt.25,21.23 <> Mt. 6,13 <> Ps.37,4-5 <> Jer.29,11.13
Gebet: Joh.16,24 <> Ps. 34,10)

-----------------------------------------------------------------

07.05.2021
„Als sie geendet hatten, bebte die Erde an ihrem Versammlungsort. Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und verkündeten die Botschaft Gottes ohne Furcht“ (Apg. 4,31)

„Unmögliches wird sofort erledigt – Wunder dauern etwas länger“ Etwas verWUNDERT starre ich auf das Schild am Eingang unseres Labors. Sie hatten mich geschickt, die Blutproben dort abzuliefern. Praktikant war ich damals. Und nach einem ziemlichen „Irrweg“ durch den Krankenhausdschungel nun auch endlich angekommen … Zugegeben - Wunder waren hier nicht nötig und unmögliches wurde auch nicht erwartet, aber ein kleines Wunder ist das schon, aus einem Tropfen Blut ganze Krankengeschichten herauslesen zu können, um so angemessen helfen zu können!
Das Wunder als Antwort auf ihr Gebet hatten sie wohl so nicht erwartet – oder doch? Pfingsten ereignet sich wieder – und wieder – und wieder … Die Gegenwart Gottes im Heiligen Geist – die ganze Apostelgeschichte des Lukas ist durchzogen davon. Natürlich ist „Pfingsten“ einmalig! Klar, das Kommen des Gottesgeistes kann nur einmal zum ersten Mal geschehen. So wie derselbe Geist auch nur einmal über der Urflut brüten kann. Am Anfang. Als alles begann. Der erste Tag anbrach. Das Licht sozusagen das Licht der Welt erblickte. Aber dass sich Gegenwartserfahrungen Gottes immer wieder ereignen, liegt in der Natur der Sache. Natürlich ÜBERNATÜRLICH. So ist Gott. Das ist sein Wesen – das ist sein Name: „ICH-BIN-DA!“ Oder: „Ich erweise mich als der, der da ist!“ Der Zeitlose – EWIGE – wirkt in die Zeit hinein. Wird für uns Menschen erlebbar. Antwortet auf Gebete. Pfingsten ereignet sich wieder. Paulus fordert in seinen Gemeinden dazu auf: „Werdet immer wieder erfüllt mit dem Heiligen Geist …“ Ja, reicht denn nicht einmal? Einmal konfirmiert – einmal gefirmt – einmal Kommunion – Gnade abgeholt, Gnade empfangen – Himmel gebucht – nun gute Reise und noch ein schönes Leben? Die baptistische Version davon: Ich bin getauft – und zwar als Erwachsener – oder: ich gehöre bereits seit 50 Jahren zur Gemeinde … oder, noch besser: Ich stehe seit 50 Jahren in der Nachfolge! Hey!! Nachfolge Jesu heißt: Unterwegs sein. Mit JESUS. IHM nach. ER geht voran – Du folgst! So rum – und nicht anders! Du folgst JESUS nach. Wohin ER geht. Mit Dir. --- Wer das tut, der erfährt allerdings, dass sich die erfahrbare Gegenwart Gottes „verbraucht“. Oder so ähnlich. Jedenfalls brauchen wir einen alltagstauglichen Glauben. Ein Vertrauen auf Jesus, dass sich in den je unterschiedlichen Herausforderungen unseres Lebens, als wahr erweist. Und darum muss immer wieder mal „die Bude wackeln“. Der Heilige Geist sich kraftvoll in unser Leben einmischen. Uns JESUS wieder neu vor Augen stellen. Uns mit der Kraft „aus der Höhe“ begaben. Erfüllen. Ausstatten. Bevollmächtigen. Sie wurden alle erfüllt mit dem Heiligen Geist. „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist …“ Wann hast Du das zuletzt erlebt? Wann Dich zuletzt danach gesehnt? Danach ausgestreckt? Darum gebetet? Stell Dir vor Du betest – und Gott antwortet! So, wie oben in der Apostelgeschichte berichtet. „Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen sie bitte ihre Bibel!“ Auch Begleiterscheinungen können heftig und verwirrend sein: „… Ihr werdet meine Zeugen sein!“ Und: „Wer an mich glaubt wird die Werke auch tun, die ich tue …“ Und: „Wer an mich glaubt – von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen!“ Stell Dir vor Du betest – und jemand wird geheilt! Stell Dir vor, Du sprichst von Jesus – und jemand will IHN unbedingt kennen lernen. Oder: Stell Dir vor, Du bezeugst Dein neues Leben durch Jesus – und … „So wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch!“ sagt Jesus. Wer das glaubt, dem beweist ER es!

Euch einen ermutigenden Tag – Seid gesegnet mit SEINEM Shalom - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,31 <> 2. Mose 3,14 <> Eph. 5,18 <> Apg. 1,8 <> Joh. 14,12 <> Joh. 7,38 <> Joh. 20,21)

----------------------------------------------------------------

06.05.2021
„… und lass staunenerregende Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Bevollmächtigten Jesus!“ (Apg. 4,30b)
„Den bring ich um die Ecke und mach ihn kalt!“ Eindeutige Worte! Sollte man meinen – aber: Von Marlon Brando mit rauchiger Stimme im legendären Hollywoodstreifen „Der Pate“ gesprochen, was total anderes, als wenn der Chef eines Geheimdienstes so etwas ausspricht … Oder als Antwort bei der Prüfung zukünftiger DLRG-ler! Für die „Lebensretter“ eine durchaus sinnvolle Handlung bei Hitzschlag: Den bring ich um die Ecke und mach ihn kalt – will heißen: Den Verletzten aus der Sonne in den Schatten bringen und „kühlen“ … (und das nicht nur „bis der Arzt kommt“)
Dass man „Wunder“ so oder so betrachten kann, ist offensichtlich. Den einen ein schlagender Beweis der Existenz Gottes – den anderen nicht mal ein Schulterzucken wert … Wer hat diese Erfahrung noch nicht gemacht: Du erzählst begeistert – fast „atemlos“ – von Deinem Erlebnis mit Jesus. Kurze Zeit später stehst Du da wie ein Depp – alles, was Dir eindeutig Gebetserhörung war, ist verpufft. Dein Gegenüber hat Dir klar „bewiesen“, dass alles nur ein Zufall war! Interessant ist allerdings: Die „Zufälle“ hörten auf, als wir aufhörten zu Beten! O.k.! Aber dennoch bleibt – sehr nüchtern – festzustellen, dass selbst das größte Wunder den, der nicht glauben will, nicht überzeugen kann. Siehe: Die Auferstehung Jesu Christi. Oder siehe: Die Schöpfung! Und da sind wir beim Thema. Schon der Apostel Paulus berichtet davon, dass die Undankbarkeit die Augen verschließt. „… weil sie dem Schöpfer nicht die IHM zustehende Ehre erweisen“ … „gibt Gott sie der Verfinsterung ihres Herzens dahin“. Tja, bei realistischer Einschätzung – und im Hören auf die sehr zahlreichen biblischen Texte zum Thema: Wunder haben zumindest 2 Quellen. Gott, der geniale Schöpfer, durchbricht die für uns unwandelbaren Naturgesetze … Ebenso aber ist auch der Teufel in der Lage, uns dermaßen zu täuschen, dass auch er als Wundertäter in Erscheinung tritt. In unsrer Wissenschaft-vergötternden Zeit kommt noch ein drittes hinzu: „Das ist nur so lange ein Wunder wie wir die physikalischen Hintergründe noch nicht ausreichend betrachtet haben …“ lautet ihr Argument. Aber – Moment mal: Wenn Wunder an sich die Existenz Gottes gar nicht beweisen … Warum betet die Urgemeinde „um machtvolle Zeichen im Namen Jesu“? Warum hat JESUS den „Zeichen und Wunder“ gewirkt? Warum es seinen Nachfolgern versprochen: „… diese Zeichen folgen denen, die an mich glauben …“ Um zu beweisen, dass es Gott gibt? Oder dass JESUS der Sohn Gottes ist? Dann hätte JESUS doch einfach die Steine in Brot verwandelt und wäre vom Tempelgebäude heruntergesprungen! Beweis erbracht – na, dann „gute Nacht“ … Und zwar für unsre Welt! Kein Erlöser. Kein Retter. Keine Hoffnung auf eine „Teufelsfreie Zone“ in der Zukunft! Nein! Wunder beweisen Gott nicht! Sie sind Ausdruck seines tiefen Erbarmens. Es sind Wunderzeichen der Barmherzigkeit. JESUS ist überwältigt von der Liebe Gottes. Das ist ja sein tiefstes Wesen: Erbarmen – Erbarmen – Erbarmen … In SEINER unendlichen Barmherzigkeit kann – und will – er nicht abwarten, bis die natürlichen Dinge uns zur Hilfe gereichen. Die Selbstheilungskräfte der Natur, unseres genialen Körpers, unsrer Seele – dieser Notbehelf in einer von Gott abgefallenen Welt. SEINE Liebe durchbricht die Naturgesetze. Zugegeben nicht immer. Und nicht jedem Blinden werden die Augen durch ein Wunder aufgetan. Manchmal muss auch eine Brille helfen. Oder der Augenlaser … Aber die Zeichen und Wunder belegen Gottes unermessliche Gnade und Hilfsbereitschaft. Über alles hinaus, was wir uns vorstellen können! Und das ist WUNDER-BAR … entspricht SEINEM Wesen der Liebe. Darum betet die Gemeinde. Und – wer weiß - bestimmt erweist sich das Lied „Help is on the way“ der legendären Whitney Housten im Hollywoodklassiker „Rondevouz mit einem Engel“ als wahr! – Ja, „Hilfe ist unterwegs!“ Und wenn ein Wunder nötig ist? Wir haben einen Gott, der Wunder tut!

Shalom Euch allen – seid gesegnet und bleibt in seiner Liebe geborgen – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,30b <> Röm. 1,18-32 <> Mk. 16,17-18 <> Mt. 4,1-11 <> Ps. 103,8 <> Ps. 98,1)

-----------------------------------------------------------

05.05.2021
„Hilf uns dabei! Strecke deine Hand aus und heile Kranke!“ (Apg. 4,30a)
„Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister! …“ William Ling hat beide Hände über seinem Kopf. Seine Handbewegungen sind eindeutig. Selbst, wenn man seine Trillerpfeife nicht gehört hat. An diesem legendären 4. Juli 1954 … Unmittelbar nach dem „Abwinken“ überschlägt sich die Stimme des Sportreporters Herbert Zimmermann. Und danach steht eine ganze Nation Kopf… Das Wunder von Bern!
Was so eine Handbewegung von der richtigen Person zum richtigen Zeitpunkt alles auslösen kann! Auch in der Bibel gibt es deutliche Handbewegungen. Oder Armzeichen: „Mit meinem ausgestreckten Arm werde ich euch retten und eure Unterdrücker hart bestrafen …“ Mose hört die Worte des EWIGEN. Vorgestellt hatte er sich mit seinem Namen: „ICH-BIN-DA“ oder: „Ich erweise mich als DER, DER-FÜR-DICH-DA-IST!“ Und genau das wird er im Folgenden für Israel – durch Mose – tun. Mose begegnet dem Pharao am Ufer des Nils. Da streckt er seinen Arm aus. Das Wasser des Nils wird zu Blut! Ungenießbar. Der „Gott des Nils“: bloßgestellt. Entmachtet. Der Lächerlichkeit preisgegeben. Die „Lebensquelle Ägyptens“ versagt ihren Dienst. Und der EWIGE – „ICH-BIN-DA“ – weist den Monarchen in die Schranken seiner Vergänglichkeit. Letztlich sind alle Menschen gleich. „Arme Schlucker!“ Wenn sie nichts mehr zu „schlucken“ haben, war’s das! Was Mose hier „im Auftrag des HERRN“ macht, blieb allerdings nur ein Warnschuss. Der nicht gehört wurde. Noch einmal wird Mose seinen Arm ausstrecken. Über das ausgetrocknete Schilfmeer. Dem feindlichen, bis an die Zähne bewaffneten Soldaten entgegen. Keiner dieser gut durchtrainierten Kampfmaschinen wird dies überleben. Jämmerlich ersaufen sie in den Fluten der zurückkehrenden Wassermassen. Samt König und Kriegswagen – und den dafür benötigten PS … (die Pferde nun konnten tatsächlich am Wenigsten dafür – und verdienen unser Mitgefühl: Am falschen Ort zur falschen Zeit!) Und das alles, wegen eines „ausgestreckten Arms“. Einer ausgestreckten Hand. Im Auftrag des EWIGEN. In der Kraft Gottes. Durch Mose – SEINEN Diener. Den einen zum Gericht und Todesurteil – den Anderen zur Rettung. Nämlich dem Volk Israel. --- Auch das Gebet der Gemeinde beinhaltet diese beiden Stoßrichtungen: Gericht und Gnade! „Strecke Deine Hand aus zur Heilung …“ Gottes Wort und SEINE Hand bewirken Befreiung. Heilung und Hilfe den Bedürftigen. Gnadenvolle Zuwendung denen, die „ein Zeichen der Güte Gottes“ brauchen. Deren Glauben aufgebaut werden soll, durch die Erfahrung der Freundlichkeit des EWIGEN. So, wie er sich durch JESUS, seinen Sohn, den Menschen gezeigt hat. Und sein Name – JESUS – bedeutet ja: Gott rettet! Ja, das tut er! Durch seine ausgestreckte Hand. Die sich gleichzeitig auch den Verlorenen entgegenstreckt: „Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid …“ Und wer diesen Ruf hört, für den erschließt sich die Liebe Gottes ganz neu. Auch mit einer tiefen Sehnsucht, selbst Teil dieser Liebesbewegung Gottes zu sein. Mitzubeten. Mit Hinauszugehen. „Dem HERRN dienen!“ Anderen mit der Heilung dienen, die sie selbst erfahren haben. Denn: „Wir haben keinen Geist der Knechtschaft empfangen“ – (wie einst in Ägypten!) – sondern den Geist, der uns zu Kindern Gottes macht und uns zuversichtlich beten lässt: ABBA – lieber Vater!“ Der „Geist der Kraft und der Liebe Gottes …“ – „ausgegossen in unsere Herzen …“ Um denen Heilung zu bringen, die SEINE Hilfe begehren! „Mit ausgestreckter Hand“ – „Im Namen Jesu Christi!“ – Allen Drohungen zum Trotz: Unser Gott ist größer! Denn „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat!“ Siehst DU den ausgestreckten Arm Gottes? Dir zur Hilfe? Deiner Not zu begegnen? Heute? „Wer immer auch den Namen des HERRN anrufen wird, wird gerettet werden!“

Shalom – die Freundlichkeit Gottes leite Dich durch diesen Tag! – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,30a <> 2.Mose 6,6 <> 2.Mose 3,14 <> 2.Mose 15 <> Mt. 1,21 <> <> Mt. 11,28 <> Röm. 8,15 <> 2.Tim. 1,7 <> Röm. 5,5 1.Joh. 5,4 <> Joel 3,5)

----------------------------------------------------------

04.05.2021
„… Gib uns - deinen Dienern und Dienerinnen - die Kraft, deine Botschaft mutig und offen zu verkünden!“ (Apg. 4,29b)

Selbst wenn man optimal in den Muskelaufbau investiert und unzählbare Trainingsstunden im Fitness-Center absolviert: Der schönste „Six-Pack-Body“ würde es nicht bringen … Das 850-fache des eigenen Körpergewichts zu stemmen – und damit die Pippi-Langstrumpf-Version der Tierwelt ist – TADA …: Der Nashornkäfer! Er ist der absolute Superheld!
Gott allerdings braucht keine Superhelden. Auch keine Glaubenshelden. Die junge Gemeinde in Jerusalem weiß, wo sie Kraft herbekommen kann. Und das macht sie stark. Unüberwindbar stark. „Die Pforten der Hölle vermögen nicht, sie zu überwinden!“ sagt Jesus. ER selbst ist die alles tragende Kraft in ihrer Mitte. ER, dem „alle Macht gegeben ist, im Himmel und auf Erden“. Der den Namen trägt, „der über alle Namen ist“ – der Gekreuzigte und Auferstandene. Die Urgemeinde weiß sich mit ihm verbunden und von ihm abhängig. Und darin ruht das Geheimnis ihrer Stärke. So verwundert es nicht, dass wir sie betend antreffen. An diesem späten Vormittag im Frühjahr 33 unsrer Zeitrechnung. Behördenwillkür, Drohungen und sogar „körperliche Züchtigung“ haben sie erfahren. Verboten: Im Namen Jesu Christi zu lehren und zu heilen. Das hatten sie getan, weil sie „nicht schweigen konnten“ über das, was Jesus getan hatte. Was sie selbst „gesehen und gehört hatten“. Und über das, was SIE, die Machthaber, mit Jesus gemacht hatten! Abgeurteilt, misshandelt, hingerichtet. Allerdings hatten sie ihre Rechnung ohne Gott gemacht. Dieser JESUS ist der von Gott eingesetzte und rechtmäßig bestätigte Retter – zukünftiger König. „Von Gottes Gnaden“ Und das noch viel mehr als es das britische Königshaus für sich in Anspruch nimmt. Mit Blick auf JESUS sprachen die jüdischen Propheten vom „Stein, den die Bauleute verworfen haben und der zum Eckstein geworden ist“. Womit sich die damals zuständige Obrigkeit entlarvt und überführt sieht. Dies zu hören – aus dem Mund „einfacher Leute aus dem Volk“ (Wir erinnern an das „Wir sind das Volk“ im Jahre 1989 auf den Straßen der seinerzeit noch existierenden DDR) – also: Das Votum der „Am-HaAretz“, der Ungebildeten, der Landbevölkerung, der Unterprivilegierten, dieser Fischersbrut aus dem verhassten Norden des Landes – das tat weh. Das wollten sie auf keinen Fall hören. Das ließ ihr Stolz nicht zu. Darum all der Hass und all die Gegenwehr. Aber damit ihr System funktionieren kann – dazu gehören immer zwei. Die, die drohen und die, die sich einschüchtern lassen. Und genau das taten die Messias-gläubigen Juden in Jerusalem nicht. Sie wissen um ihre Kraft. „Alles vermag ich durch den, der mich mächtig macht – Christus!“ Und: „In diesem allen aber überwinden wir weit, durch den, der uns geliebt hat!“ Paulus beschreibt in seinen Briefen auch diese urchristliche Wirklichkeit. Und mehr noch: „Die Waffen unseres Kampfes sind nicht menschlicher Natur, sondern von Gott bevollmächtigt, Bollwerke, Gedankengebäude und jede Höhe zu zerstören, die sich Christus und seinem Reich entgegenstellt – und jeden Gedanken gefangengenommen dem Gehorsam unter Christus zuzuführen …“ Darum beten sie. Das ist ihre Kraft. Weil sie wissen, dass sie erhört werden. Darum beugen sie sich nicht dem Druck. Stehen auf – im Namen Jesu! Und erleben: IHN! Gott ist gut. Wer’s glaubt, dem beweist ER’s!

Shalom - Dir viele ermutigende Erfahrungen mit Jesus – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,29b <> Mt. 16,18 <> Mt. 28,18 <> Phil. 2,9 <> Apg. 4,20 <> Phil. 4,13 <> Röm. 8,37 <> 2.Kor. 10,3-5)

------------------------------------------------------------------------

30.04.2021
„Höre nun, Herr, wie sie uns drohen!“ (Apg. 4,29a)

Sie liegen sich weinend in den Armen. Lautes Schluchzen ist zu hören. Vor laufender Kamera. Ein „Wehklagen“ biblischen Ausmaßes … Auf der Bielefelder Alm (!) wurde es besiegelt: Abstieg ist angesagt! Schalke 04 ist raus aus der 1. Bundesliga. Schluss mit lustig. Verlustig seiner Würde. Mischen zukünftig nicht mehr ganz oben mit. O-Ton von Gerald Asamoah – einst bewundernswerter Nationalspieler: „Es ist schwer!“ Nun: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Herausforderndes bleibt nicht aus. Probleme drängen sich oft dort auf, wo man es gerade nicht erwartet hat. Allerdings macht der Ton die Musik. Will heißen: Wie bewertet man die Umstände? Letztlich ist alles „relativ“ – muss in Beziehung gesetzt werden. „Wenn man Geld ausgibt, das man nicht hat – für Dinge, die man nicht braucht – um Leute zu beeindrucken, die man nicht mag“ – ist das „relativ“ dämlich! Weil sinnlos. Es kommt also auf die Perspektive an. Welches ist denn der richtige Blickwinkel? Paulus – der Völkerapostel – schreibt in seinem sogenannten „Tränenbrief“ – es geht um ein sehr persönliches Ringen um die Christen der griechischen Weltstadt Korinth: „Darum verliere ich nicht den Mut. Die Lebenskräfte, die ich von Natur aus habe, werden aufgerieben; aber das Leben, das Gott mir schenkt, erneuert sich jeden Tag. Die Leiden, die ich jetzt ertragen muss, wiegen nicht schwer und gehen vorüber. Sie werden mir eine Herrlichkeit bringen, die alle Vorstellungen übersteigt und kein Ende hat. Ich baue nicht auf das Sichtbare, sondern auf das, was jetzt noch niemand sehen kann. Denn was wir jetzt sehen, besteht nur eine gewisse Zeit. Das Unsichtbare aber bleibt ewig bestehen.“ Von schwierigen Umständen kann der Gottesmann genug erzählen. Tut er aber nicht. Zumindest nicht hier. Hier bezeugt er eine Einsicht – eine geistgewirkte Weisheit – die zu einer völligen Neubewertung bestehender Verhältnisse führt. Die „erleuchteten Augen des Herzens“, mit denen er JESUS vor Augen hat, bringen ihn zu dieser Einschätzung: Ich bin nicht allein! JESUS ist bei mir. Stellt sich bedingungslos auf meine Seite. Tritt für mich ein. Mehr noch: JESUS identifiziert sich mit mir! Macht sich EINS mit mir! Und meiner Situation. So hatte es Paulus, der damals noch seinen hebräischen Namen Saulus (oder: Saul – nach dem ersten jüdischen König benannt) als Nennnamen trug, selbst erlebt. Auf der anderen Seite des Zaunes stehend. Als „Christenverfolger“ sagt ihm JESUS selbst: „Saul, Saul, warum verfolgst du MICH (!)“ Und so, wie JESUS sich dort mit den Christusnachfolgern identifiziert, tut er es hier auch. Diesmal FÜR Paulus. Denn der gehört inzwischen dazu. Darum auch FÜR Dich! Für jeden, der IHM anhängt. Und sich somit für SEINE Ziele, SEIN Reich einsetzt. Es gilt: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit – so wird euch solches alles hinzugefügt werden.“ Und genau das tun die Jünger Jesu. Das tut die Gemeinde. Darum geht es im Gebet der Jerusalemer Urgemeinde. Diese Messias-gläubigen Juden beten gemeinsam: „NUN, HERR, höre ihre Drohungen …“ Gemeint sind ja die Anfeindungen, die entstehen, wenn man sich ganz auf die Seite von Jesus stellt. Bei den Schwachen, Unterdrückten, Verfolgten, Kranken, Schutzbedürftigen – denen halt, die sonst keine Lobby haben. Den „Loosern“ – den Verlierern. Aber, da haben wir es ja schon wieder: Es kommt auf den Blickwinkel an! Ja, benachteiligt und eingeschränkt – oftmals auch „entwürdigt“ sind sie schon … Aber nicht in den Augen und besonders im Herzen von JESUS. Der ist nämlich gerade auch für sie „gestorben und auferstanden“. Und darum muss die Drohkulisse der Obrigkeit, der Mächtigen dieser Welt, ins Leere laufen. „In der Welt habt ihr Angst!“, sagt Jesus – „aber ich habe die Welt überwunden!“ Somit ist jeder, der an Jesus glaubt, in eine „andere Liga“ seines Lebens versetzt. „Vom Reich der Finsternis in das Reich des geliebten Sohnes!“ Damit kämpfst DU nicht mehr um den Sieg, sondern auf der Seite des Siegers – ja: Du kämpfst als Sieger! Denn: „Unser Glaube (an Jesus) ist der Sieg, der die Welt überwunden hat!“ Was kümmert uns da noch „ihr“ Drohen …?

Shalom Dir einen mutigen Tag – Du weißt doch: „Mut ist Angst, die gebetet hat!“ – Seid gesegnet und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,29a <> 2.Kor. 4,16-18 <> Eph. 1,18 <> Apg. 9,4 <> Mt. 6,33 <> Joh. 16,33 <> Kol. 1,13 <> 1. Joh. 5,4 --- Zitat: Corrie Ten Boom (1892-1983))

--------------------------------------------------------------------

29.04.2021
„Aber sie konnten nur vollziehen, was du in deiner Macht schon längst geplant und vorherbestimmt hattest“ (Apg. 4,28)

„Backstage“ – Das lässt den Puls vieler Fans höherschlagen. Seinem „Star“ mal persönlich erleben. Der „Blick hinter die Kulissen“ – faszinierend und ernüchternd zugleich! Natürlich ist es spannend, in eine gänzlich andere Welt abzutauchen … Andrerseits: Wie bei allem anderen auch – es wird halt überall „nur mit Wasser gewaschen“ …. Auch hinter den Kulissen der großen (und kleinen!) Weltgeschichte ist es ernüchternd und faszinierend: Ernüchternd für die, die sich als die „großen Weltherrscher“ betrachten – mit Abbo, dermaleinst in den Geschichtsbüchern aufzutauchen (in Klammern: Ja – wird vermutlich so sein, aber oftmals anders als gewünscht …) Ernüchternd für die, die meinen, etwas Großes und Besonderes zu bewirken – ernüchternd für die, die sich rühmen „ohne Gott und nur allein, bringen wir die Ernte ein“ … Fasziniert, Verwundert, Überrascht – im positivsten Sinne jedoch, stellen die Anderen fest: Letztlich ist Gott überhaupt nichts „aus dem Ruder gelaufen“. Auch wenn es vor den Augen der (ungläubigen) Welt so aussah. So erlebt im Jahr 33 unsrer Zeitrechnung. Deutung: Letztlich könnten die „Hohen Herren“ nur ausführen, was Gott bereits beschlossen hatte. Durch prophetische Ankündigung belegt, wie es nicht nur der weiter oben zitierte 2. Psalm beschreibt. Die Bibel ist voll mit „Backstage-Perspektiven“: Hiob erlebt unvorstellbares. Sein ganzes Leben fliegt ihm um die Ohren, als er von heute auf morgen all seiner Kinder, Besitz, Wohlstand, Gesundheit und – damit verbunden – seines Ansehens beraubt ist. „Beraubt“ im wahrsten Sinne des Wortes, denn „der Teufel kommt nur um zu stehlen, zu schlachten und ins Verderben zu stürzen“. Und genau der wird uns als Drahtzieher – graue Eminenz im Hintergrund – beschrieben. Es ist alles Satans Initiative? Nicht ganz! Gott lässt es zu. In gewisser Weise lässt er es sogar darauf „ankommen“. Ist selbst Initiator des Ganzen Procedere. Und behält letztlich Alles in SEINER Hand. Der Teufel ist und bleibt „Gottes Teufel“. Alles Gerede von Gott und Teufel als große Gegenspieler ist Nonsens. Der Teufel spielt in einer ganz anderen Liga. Höchstens unterste Kreisklasse gegenüber dem Schöpfer, der in einer Super-Premier-Universum-Liga anzusetzen wäre, die erst noch erfunden werden müsste … Das darf Hiob am Ende eines – leidvollen – Weges erkennen: „Ich hatte von Dir nur vom Hörensagen vernommen – aber nun hat mein Auge dich geschaut …“ will heißen: Hiob tritt aus dem Schatten der Religion ins helle Licht persönlicher Gottesbeziehung. Erkennt sich als geliebt, angenommen, geborgen in den segnenden Händen des EWIGEN. Eine Christus-Erfahrung des ersten Bundes – unserem „Alten Testaments“, der Paulus die überwältigende Erkenntnis ergänzend hinzufügt: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten mitwirken müssen …“ Eben weil alles „in SEINEM“ – göttlichen – Ratschluss bereits besiegelt ist. „…erwählt vor Grundlegung der Welt …“ – „…zum Lobpreis SEINER Herrlichkeit …“ – „…weil alle Tage schon in SEIN Buch geschrieben waren …“ noch ehe Dein erster für Dich angebrochen war. Darum wissen wir, dass „uns nichts zu scheiden vermag von der Liebe Gottes…“ die uns im Angesicht Jesu Christi freundlich entgegen lächelt … Auch Dir heute! „Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand!“ Und Du kannst nie größer über Dich hinauswachsen als in SEINER Gnade.
Fasse es, wer es fassen kann: „Von allen Seiten umgibst DU mich und hältst Deine – segnende – Hand über mir!“

Shalom - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,28 <> Hiob 1-2 <> Joh. 10,10 <> Hiob 42,5 <> Röm. 8,28 <> Eph. 1,4.6 <> Ps 139,14-16 Röm. 8,38-39 <> Ps. 139,5)

----------------------------------------------------------------------

28.04.2021
„Tatsächlich haben sie sich hier in Jerusalem verbündet gegen Jesus, deinen heiligen Bevollmächtigten, den du zum Retter bestimmt hast: Herodes und Pontius Pilatus, Menschen aus den fremden Völkern und Menschen aus dem Volk Israel“ (Apg. 4,27)

„I can’t breathe“ – „Ich kann nicht atmen!“ US-Präsident Joe Biden dazu: „Die Worte mit denen George Floyd starb, dürfen nicht mit ihm sterben!“ Gemeint ist das Bewusstsein, dass es an uns liegt, Verhältnisse – in diesem Fall einen weit verbreiteten Rassismus, der sich auch besonders in Polizeigewalt ausdrückt – dauerhaft zu verändern … Wieviel mehr jedoch sollte der brutale und gewaltsame Tod unseres HERRN Jesus Christus uns anspornen, SEINEN Willen zu tun? Umso mehr, als ER der Auferstandene und Wiederkommende HERR ist: Die Herren dieser Welt gehen – unser HERR kommt! Die Jerusalemer Urgemeinde hat es ins Gebet getrieben. Durch die prophetische Deutung des Heiligen Geistes – ausgesprochen in diesen „menschlichen“ Wortes ihres Gebets – werden die Umstände deutlich, in denen sie sich befinden. Es ist einzigartig! Weil historisch natürlich nicht wiederholbar. Der Sohn Gottes ist gekreuzigt worden. Verworfen. Als unbrauchbar abgestempelt. Genauso, wie es in den heiligen jüdischen Schriften vorausgesagt wurde. In Psalm 118 beispielsweise: „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein (Schlussstein / Verschlussstein) geworden!“ Einen größeren „Griff ins Klo“ kann man sich auf einer Baustelle gar nicht vorstellen. Das letzte und entscheidende Puzzleteilchen fehlt. Ist weg. Und nicht nur das – stell Dir vor Du hast den Sieg bei einem Millionen-Euro-Wettbewerb direkt vor Dir. Nur Dein ganzer Vorsprung nützt Dir nichts, weil Du das alles Entscheidende weggeworfen hast … unwiederbringlich! Genau das war ja geschehen. Nun steht der betenden Gemeinde dies vor Augen. Ihr Gebet wird konkreter. Die Absichten Gottes werden deutlicher. Ihr Beten inbrünstiger. Ihre Hingabe an Jesus treuer. Ihre Sehnsucht, dass „sich SEIN heiliger Wille erfüllt“ umso größer! Das, was sie in der Bibel gelesen haben, bekommt realpolitischen Bezug. Wirkliche Namen – Klarnamen. Und damit aber auch höchste Relevanz für das gelebte Christsein. Nein – Christsein ist kein Hobby. Es gilt immer noch: Ein halber Christ ist ein ganzer Mist! Ja – wenn Du Jesus nachfolgst, kostet es Dich was. Und nicht nur etwas! Spreche ich vom sogenannten Zehnten? Nein – sorry – das ist „Altes Testament“ – um dieses Klischee einmal zu bedienen … Das ist „Religion“ – geleitet von der Frage: Was muss ich tun, um von Gott angenommen zu werden? Im Neuen Testament – letztlich dem Ziel aller biblischen Offenbarung – geht es um JESUS. Dem Ziel der Tora – der jüdischen Gebote. Auf JESUS läuft alles hin. Hier gilt nicht mehr die alte Frage: Was muss ich tun …? Ab jetzt gilt, was ER – JESUS – für Dich getan hat! Das ist das Ende aller Religion. Und der Beginn aller Hingabe. Hingabe an Jesus. „Wer ihn aufnimmt, der bekommt das Recht, fortan als ein Sohn – eine Tochter Gottes zu leben!“ Darum geht es jetzt um einen „Lebensgottesdienst“ – „… euer ‚logischer‘ Gottesdienst sei die Hingabe eures natürlichen Lebens an Jesus, indem ihr euch nicht mehr mit dieser Welt in Einklang bringt …“ schreibt der Apostel Paulus. Darum: „Lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir!“ Weil „ER mich geliebt hat und hat sein Leben für mich dahingegeben!“ Und sollte Gott, „der seinen einzigen Sohn für uns alle dahingegeben hat, uns mit IHM nicht auch ALLES schenken?“ Und ein erfülltes Leben, dass in Ewigkeit nicht endet, ist auch dabei … Jesus sagt: „Ich lebe und ihr werdet auch leben!“ kein Wunder also, dass die Jesusnachfolger so „begeistert“ beten!

Shalom Dir – seid gesegnet und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,27 <>Röm. 10,4 <> Joh. 1,12 <> Röm. 12,1-2 <> Gal. 2,20 <> Röm. 8,32 <> Joh. 14,19)

---------------------------------------------------------------

27.04.2021
Die Könige der Erde haben sich aufgelehnt, die Machthaber haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Christus (Apg. 4,26)

„Dem sitzt aber die Angst im Nacken!“ Ganz davon abgesehen, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist – diese Redewendung kommt aus biblischer Zeit: Ein Besiegter musste vor dem Sieger flach auf dem Boden liegen. Dessen Fuß im Nacken. Eine kräftige Bewegung reichte nun aus, das Genick des Unterlegenen zu brechen! Angst war also hier mehr als angesagt. Die Erfindung der Guillotine im 18. Jahrhundert – Französische Revolution 1789 – war diesbzgl. definitiv keine Verbesserung. Die Gefahr, sein Gesicht zuzgl. der sich darin befindenden Denkmaschine zu verlieren, war umso wahrscheinlicher, je mehr man auf der „falschen Seite“ kämpfte …
Sollte eigentlich Warnung genug sein für die oben erwähnten Könige, Richter und Obrigkeiten. Allerdings scheint ja die „Geschichte“ ihnen Recht zu geben. Zumindest in dem für sie überschaubaren Rahmen. Der betrug zum angedachten Zeitpunkt immerhin schon einige Wochen: Jesus – und um den geht es hier ja – war als Aufrührer, Irrlehrer, Gotteslästerer abgeurteilt. Man hatte es so hingedreht, dass die römische Gerichtsbarkeit angewandt werden konnte. Und die Römer hatten lediglich einen weiteren – sowieso – verhassten Juden brutal hingerichtet. Die Behauptung, dass nun ausgerechnet dieser JESUS von Gott als Messias bestimmt – und durch die Auferstehung bestätigt – wurde, sollte eben jenen Mächtigen den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Krisenbewältigung im Jahr 33 n. Chr.: Prügelstrafe und strengstes Verbot von Jesus zu erzählen. Die so Verwarnten haben aber gerade nicht „ängstlich“ reagiert – wie man erwarten sollte, sondern sich direkt und ohne Umwege aus dem Gefängnis in die Gemeindeversammlung begeben. Und im gemeinsamen Gebet erfahren sie die Kraft Gottes. „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit!“ Mit diesem Geist sollen sie alle erneut erfüllt werden, um selbst zur Verwirklichung ihrer wichtigsten Gebetsbitte beitragen zu können: „DEIN Reich komme – DEIN Wille geschehe – wie im Himmel so auf Erden!“ Das Gebet der Jesusnachfolger ist durchzogen von geistgewirkter Spontaneität und prophetischer Vollmacht. So deutet der Heilige Geist ihnen ihre aktuelle Situation dadurch, dass er sie an den 2. Psalm erinnert. Das ist unser oben zitierter Bibelvers. Uns wird dadurch ein wichtiges biblischen Prinzip vor Augen gestellt: Kommst Du in Bedrängnis – erst mal „Stop!“, „Auszeit“ Und hören, „was der Geist den Gemeinden sagt!“ Lass einen Perspektivwechsel zu. Suche ihn aktiv! Indem Du betest. Dich durch ein Wort Gottes – ein Bibelwort ansprechen lässt. Deine gegenwärtige Situation deuten lässt. Das ist „Weisheit von oben“, um die Du jederzeit beten darfst, denn „Mangelt es jemandem an Weisheit, der bitte Gott - der gerne gibt ohne Vorhaltungen zu machen!“ – Gott macht Dir keine Vorwürfe! Ganz im Gegenteil: Sein Herz ist Dir zugewandt. Voller inbrünstiger Liebe! ER hilft so gerne! Steht schon in den Startlöchern. Scharrt bereits „mit den Hufen“ – Wartet lediglich auf Dein O.K.! „Rufe mich an in Deiner Not – so will ich Dich erretten und Du wirst mich preisen!“ Und die Notrufnummer Gottes ist leicht zu merken – (Psalm) 50 15 … Also: Selbst, wenn Du meinst, dass sich die ganze Welt gegen Dich verschworen hat – (Luthersprache: Und wenn die Welt voll Teufel wär‘ …) selbst dann bleibt ER Dein guter Hirte, der „Deinen Tisch deckt – im Angesicht Deiner Feinde!“ Und vielleicht ist’s ja doch nicht ganz so schlimm – ach, wenn schon: Mit Jesus an Deiner Seite? „Komm doch, was mag – Gott ist mächtig – Er verwandelt Dein dunkles Gestern in ein helles Morgen! Zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit!“

Shalom und herzliche Grüße: Euch einen zuversichtlichen Tag - Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,26 2.Tim. 1,7 <> Mt. 6,9-11 <> Jak. 1,5 <> Ps. 50,15 <> Ps. 23,5 <>---<> Zitat: Martin Luther King (1929-1968)

-------------------------------------------------------------------

23.04.2021
„Was soll das Toben der Völker? Wozu schmieden die Menschen im Land vergebliche Pläne?“ (Apg. 4,25b)

Er hatte es gewagt! War schon ein „kleines Abenteuer“ … Fußball-WM 1974. Im eigenen Land – d.h. im damaligen West-Deutschland. Bundesrepublik Deutschland gegen die Deutsche Demokratische Republik. Im Hamburger Volksparkstadion. Im „falschen“ Fanblock – ganz bewusst – dann jubelst Du an den falschen Stellen. Oder rufst „Buh“ über eine Schiedsrichterentscheidung, die alle um Dich herum „super“ finden - kurz und gut: Du stehst auf der „falschen“ Seite … zumindest „gefühlt“! Und das ist vom „feeling“ her nicht gut!
Das kleine Wörtchen „vergeblich“ in dem aus Psalm 2 zitierten Vers macht genau dies deutlich: Sie stehen auf der falschen Seite! Die Könige der Erde. Und wie oft hat sich genau das gezeigt: Die mit dem großen Namen wurden letztlich ganz klein mit Hut. Fallschirmspringen vom Teppichrand war angesagt! Oder wie heißt es so passend: „Du magst 195 cm LANG sein – Über die GRÖßE entscheidet die Nachwelt. Und da bleibt oft nicht viel. Alexander der Große z.B. – 333 bei Issos große Keilerei (wir erinnern an den Lernspruch!) hinterließ ein Riesenreich, als er mit nur 32 Jahren, fernab von seiner Heimat, nach einem Alkoholexzess vermutlich einer „Pandemie“ zum Opfer fiel … Vom „gottgleichen“ Nero, der in seinem Größenwahn ganz Rom niederbrennen ließ, um für ein Lied „inspiriert“ zu werden, überliefert man, dass er in seiner Todesstunde wie ein Schwein „um Gnade“ gequiekt haben soll … Und auch der Abgang großer Diktatoren „unsrer“ Zeit ist alles andere als „rühmlich“: Chauczescu, der brutale rumänische Schreckensherrscher – selbst seine Wasserhähne waren aus purem Gold, während sein Volk verhungerte – am 1. Weihnachtstag 1989 endete sein Leben (und das seiner Frau) – sie wurden trotz aller Unschuldsbekundungen niedergeschossen wie die zu Hauf rumlaufenden Straßenköter … Saddam Hussein – vor laufender Kamera hat er einfach jemandem eine Kugel in den Kopf geschossen – seine Selbstherrlichkeit endete in einem Erdloch irgendwo im Nirgendwo in einer Wüste … Ja – „alles hat seine Zeit“ wusste schon der Prediger in den heiligen Schriften der jüdischen Tenach, unseres Alten Testaments. Und: „Alles hat einmal ein Ende, nur die Wurst hat zwei…“ wusste dann auch die „Neue Deutsche Welle“ der 80-ger Jahre des letzten Jahrhunderts. Also: Wenn Du keine Wurst bist – und kein Hanswurst werden willst – ist es sehr wichtig, auf der richtigen Seite zu stehen! Lebenswichtig! Überlebenswichtig! Wenn schon die „zeitlich gesetzten“ Mächtigen dieser Welt ihr Grenzen durch den EWIGEN aufgezeigt bekommen … wieviel mehr mag es Gott um Dich und um Dein Leben gehen? Gott will, dass Dein Leben gelingt! Dass Du nicht vergeblich lebst – gelebt hast! Er hat einen Plan – ein Ziel für Dein Leben. Das zu erreichen, dazu lädt er Dich ein. Das ist IHM sogar so wichtig, dass ER Dich dahin drängelt. Zieht! Mit den Armen SEINER Liebe. „Sie merkten nicht, dass ich sie heilte. Mit menschlichen Seilen zog ich sie, mit Stricken der Liebe …“ Und: „Ich habe nie aufgehört, dich zu lieben. Ich bin dir treu wie am ersten Tag…“ Seine Liebensarme haben einen Namen: JESUS. Der Name JESUS heißt übrigens: „Gott rettet“. Und genau das tut er. Jeden, der IHM vertraut. Darum stell Dich auf die richtige Seite. Respektiere Gott und SEINEN Retter – SEINEN Messias! Den „Christus“ – sein Name ist JESUS. Und „wer auch immer seinen Namen anrufen wird, der wird gerettet werden!“ Dann gilt: Nicht länger „vergeblich“, sondern „Dir ist VERGEBEN!“ Du wirst von „neuem geboren!“ Du bist „versetzt aus dem Reich der Finsternis in das Reich des geliebten Sohnes!“ Herzlich willkommen IM LEBEN!

Shalom – Euch einen ermutigenden Tag und nicht vergessen: „Du kämpfst nicht um den Sieg, sondern Du kämpfst auf der Seite des Siegers!“ – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,25 /zitiert aus Psalm 2 <> Pred. 3,1 <> Hos. 11,3-4 <> Jer. 31,3 <> Mt. 1,21 <> Joel 3,5 <> Kol. 1,13 <>---<> Zitat im Segenswort: Christof Lenzen, Kalenderspruch aus „Mutig stark“)

-------------------------------------------------------------------------

22.04.2021
„Durch den Heiligen Geist hast du unseren Vater David, deinen Diener, sagen lassen …“ (Apg. 4,25a)

Im hebräischen Denken und in der jüdischen Theologie spielt die „2“ eine recht große Rolle. So beginnt die Tora – und damit auch unsere „christliche“ Bibel - in der Ursprache mit dem „Beth“ – also dem „B“. Dieser Buchstabe steht auch als Zahlensymbol für die „2“ – Gott schuf „Himmel und Erde“. Das Sichtbare und das Unsichtbare. Die göttliche Welt und die Menschenwelt – das Irdische, Leibliche, Materielle. In dieser Weise vollzieht sich auch Gottes Mitteilung an diese Welt. Das Wort Gottes – die Bibel – ist eben nicht „vom Himmel gefallen“, sondern von Gott in unsere sichtbare Welt hineingegeben. „Der Heilige Geist“ beschreibt dabei das GÖTTLICHE – uns unverfügbare – der Verweis auf den „menschlichen Autor“ – David – das innerweltliche Geschehen. „Keine Voraussage in den Heiligen Schriften darf eigenwillig gedeutet werden; sie ist ja auch nicht durch menschlichen Willen entstanden. Die Propheten sind vom Geist Gottes ergriffen worden und haben verkündet, was Gott ihnen aufgetragen hatte.“ Petrus deutet in seinem 2. Brief das Geheimnis der göttlichen Offenbarung. Es sind Menschen, die die biblische Botschaft in der ihnen gegebenen Weise „zu Papier“ gebracht haben. Daher auch die faszinierenden Eigenarten der so vielfältigen Textformen. Über mehr als 1.500 Jahre haben unterschiedlichste Menschen darin der göttlichen Offenbarung „ihre“ Stimme gegeben. Je nach Kultur, Bildungsstand, Herkunft, Beruf, Alter und Lebenserfahrung – so, wie es ihren Gaben und Fähigkeiten entsprach. Eins allerdings hatten sie gemeinsam: Sie waren vom Heiligen Geist geleitet – inspiriert. Wobei „inspiriert“ heutzutage ein sehr schwaches Wort ist, um diesen genauen Prozess, dieses Geheimnis der „WORTWERDUNG“ der göttlichen Offenbarung zu beschreiben. Als inspiriert wird ja heute fast jeder Autor bezeichnet, egal wieviel Sinn oder Unsinn hinter seinen „geistlichen Ergüssen“ zutage tritt. Die Bibel selbst verwendet einen Begriff, der tatsächlich nur einmal in der ganzen Bibel vorkommt: „theopneustos“. Man müsste übersetzen: „gottgegeistet“. (hier ein persönliches „Danke“ an unseren bekannten Bibellehrer Adolf Pohl (1927-2018) – auf den diese Übersetzung zurückgeht!). Paulus verweist in diesem Zusammenhang auf die umfangreiche Segenswirkung des Wortes Gottes – des gottgegeisteten Wortes: „Denn jede Schrift, die von Gottes Geist eingegeben wurde, ist nützlich für die Unterweisung im Glauben, für die Zurechtweisung und Besserung der Irrenden, für die Erziehung zu einem Leben, das Gott gefällt.“ Gerade in dem Zusammenwirken von göttlichem und menschlichem ereignet sich Offenbarung. Kommt Gottes - und Menschenwelt zueinander. Oder wie sollte ein sterbliches, der Vergänglichkeit unterworfenes, zeitliches Geschöpf das Unvergängliche, Unsterbliche, Ewige erfassen können. Was weiß ein Blinder von Farben? Ein Tauber vom Zirpen einer Grille? Eine Spinne von den unendlichen Weiten des Universums? >>Zwei Mönche machten sich einmal auf den Weg, um den Ort zu finden, wo sich Himmel und Erde berühren. Dort, so sagten sie sich, muss das Paradies sein. Und so zogen sie dem Horizont hinterher. Ohne je an ihr selbstgestecktes Ziel zu gelangen – wie man sich denken kann. Allerdings machten sie eine Entdeckung: Es gibt zwar nicht den „Ort“ an dem Himmel und Erde sich berühren – aber es gibt eine Person, wo Himmel und Erde zusammenkommen: JESUS - der Sohn Gottes. Durch IHN und in IHM kommen Himmel und Erde zusammen. << „Wahrer Gott und wahrer Mensch“ versucht es ein frühchristliches Bekenntnis auf den Punkt zu bringen. Dieses göttliche Geheimnis zu beschreiben. Und eben auch hier biblische Wahrheit – durch den Mund des Apostels Paulus: „…wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen …“ Und das ist gut so. Ansonsten würden die Heiligen Schriften zwar immer noch HEILIG sein – aber damit wären sie gänzlich in einem uns unzugänglichen Bereich. Durch die „menschliche“ Komponente wird es für uns gewöhnliche Leute nun absolut „ungewöhnlich“: Wir finden Zugang zu dem EWIGEN. Dem Sohn des lebendigen Gottes. Der die „Worte des ewigen Lebens zu uns spricht“. Und zwar so, dass WIR sie hören können! Und das kannst Du gewiss glauben …

Shalom – Seid gesegnet und bleibt behütet im Frieden Gottes - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,25 <> 1.Mose 1,1 <>2.Petr. 1,20-21 <> 2.Tim. 3,16 <> 2.Kor. 4,7 <> Joh. 6,68)

----------------------------------------------------------------------------

21.04.2021
Darauf beteten alle miteinander einmütig zu Gott: »Herr, du hast Himmel, Erde und Meer geschaffen und alles, was lebt. (Apg. 4,24)

Triumphierend haben vor gut 60 Jahren die Kommunisten Russlands auf ein genau 108 Minuten dauerndes Ereignis verwiesen. „Wostock 1“ hieß das Unternehmen. Juri Gagarin der Held. Er war am 12. April 1961 „im Himmel“ – genauer: im Weltall. Im Orbit – einer Umlaufbahn um die Erde. Und da war kein Gott! Später stellte sich heraus, dass man ihm diese Worte „in den Mund gelegt hatte.“ Und um Gesundheit und Überlebenschancen zu wahren, war es gut, den atheistischen Machthabern nicht zu widersprechen. Vielleicht war er ja auch einfach nicht weit genug vorgedrungen, um beurteilen zu können, was sich in den unendlichen Weiten des Universums noch so verbarg … Frank Borman zumindest hat 7 Jahre später – am 24. Dezember 1968 – aus der Raumkapsel von Apollo 8 aus der Mondumlaufbahn die Schöpfungsgeschichte verlesen: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde!“ Mit dem sagenhaften und unvorstellbaren Ausblick auf die Erdkugel, die sich – weil nur halb von der Sonne bestrahlt – als tiefblaue Sichel den Astronauten zeigte, muss offensichtlich geworden sein: Dieser geniale Schöpfer lässt sich mit den so begrenzten Methoden unsrer Wissenschaft weder beweisen noch widerlegen. Es bleibt bei der Erkenntnis des „kleinen Prinzen“ von Saint Exipery (1900-1944): „Man sieht nur mit dem Herzen gut – das Wesentliche ist für die Augen verborgen!“ Kein Wunder also, dass die Gemeinde ihr Gebet mit diesem Bekenntnis beginnt: „… Du hast den Himmel und die Erde, das Meer und alles, was darinnen ist, geschaffen!“ (Anmerkung: Die wissenschaftliche Durchdringung der Weltmeere – man schätzt, dass bisher höchstens 10 % davon erforscht sind – ist im Vergleich zur Astrophysik weit weniger fortgeschritten.) Also: Gott als Schöpfer anzuerkennen und damit auch, mit seiner unendlichen Kreativität in unserem Alltag zu rechnen, ist in jedem Fall oberstes Gebot. Das Gebet der bedrängten Urgemeinde mag uns zum Vorbild werden. Zugleich ist es uns Ansporn. Und zeigt ein wichtiges Prinzip: Steht das Lob und die Anerkennung – letztlich: die Anbetung - Gottes im Mittelpunkt, bekommt alles seinen „richtigen“ Stellenwert. Wie schnell kreisen wir auch in unseren hingebungsvollsten Gebeten „nur um uns selbst“? Was kann dabei herauskommen als NUR unsere Resignation angesichts der Begrenztheit unsrer Möglichkeiten. Weiten wir jedoch unseren Blick, indem wir Jesus anschauen, gibt’s einen Perspektivwechsel. Wir sehen den Auferstandenen. Bekommen Einblick in SEINE Welt. Empfangen Zuversicht und Mut. Und Glauben – also Vertrauen darauf, dass er sich um uns kümmert. „Alle eure Sorge werft auf IHN, denn IHM liegt (viel) an euch!“ Und mit der Rückbesinnung auf SEINE Schöpferkraft befinden wir uns in einer „großen Wolke von Zeugen“. Männer und Frauen Gottes, die „unmögliches“ bewirkt haben. Und damit meine ich Weltbewegenderes als „sich die Welt von oben anzuschauen“ und Mutmaßungen anzustellen, ob denn da ein Gott wäre … Stattdessen: Wie wäre es mit einem Segen, den wir uns immer wieder neu zusprechen dürfen: „Es segne Dich der Ewige, der HERR, der Himmel und Erde gemacht hat!“ Und wenn schon das ganze Universum in SEINEN Schöpferhänden verschwindend klein erscheint: Wieviel mehr werden Deine Probleme IHM Sorgen bereiten? „Vertraut auf den HERRN allezeit, denn Gott, der HERR, ist ein Fels ewiglich!“

Shalom – der Friede Gottes sei Dir Wegbegleiter und Wegbereiter durch diesen Tag! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,24 <> 1.Mose 1,1 <> Hebr. 12,2 <> 1.Petr. 5,7 <> Hebr. 12,1 <> Ps. 134,3 <> Jes. 26,4 --- Segen nach Phil. 4,7)

-------------------------------------------------------

20.04.2021
Nach ihrer Freilassung gingen Petrus und Johannes zu der versammelten Gemeinde und erzählten dort, was die führenden Priester und Ratsältesten zu ihnen gesagt hatten. (Apg. 4,23)

„Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.“ Dass Petrus und Johannes noch nicht wussten, was ein Atom ist, ändert nichts an ihrer Erfahrung: Die Vorsitzenden des höchsten jüdischen Gerichts haben das Zitat des Physiknobelpreisträgers Albert Einstein (1879 – 1955 - Nobelpreis 1921) mehr als bestätigt. Und wieviel Menschenleben den Vorurteilen schon geopfert wurden ist unzählbar: Antisemitismus, Rassismus oder einfach nur ideologische Verbohrtheit … In diesem Fall waren es die traditionellen Vorstellungen, wer und besonders wie der Messias, der Retter Israels zu sein hatte. Und der Sohn Gottes – JESUS – passt eben in kein Schema. Wie sollte der Schöpfer des Universums mit drei Pfund grauer Masse auch zu erkennen sein? Dazu braucht man ein Herz! Und genau das war verhärtet. Oder besser: Verfinstert! Benebelt durch die Überheblichkeit menschlicher Selbstgerechtigkeit, Stolz und Neid. Ja, Neid! Das hat wohl auch die größte Rolle gespielt als Jesus der „weltlichen Gerichtsbarkeit“ ausgeliefert wurde. Pilatus – seinerzeit römischer Gouverneur, und damit oberster Richter – wusch demonstrativ seine „Hände in Unschuld“. Hatte er doch die „wahren Motive“ der Ankläger des Messias erkannt. Allerdings blieb seine „Erkenntnis“ ohne Folgen, denn er machte sich zum Handlanger der größten Ungerechtigkeit der Menschheitsgeschichte. Der Rest ist Schweigen! Aber genau das taten die Jesusjünger nicht. Furchtlos standen sie vor den „hohen Herrn“ und hielten ihnen genau das vor: „Ihr habt den Messias ans Kreuz gebracht!“ Schwierig für die größtenteils studierten Theologen: Wer heilt, hat Recht! Das war damals schon so eine Art Volksglauben. Und geheilt vor ihnen stand der allseits bekannte Bettler, der immer an der „schönen Pforte“ gesessen hatte. Gelähmte – besonders von Geburt an und jetzt bereits im vierzigsten Lebensjahr - können nicht stehen! Der hier hüpfte sogar. Laut jubelnd und Gott lobend. Nämlich genau den Gott verherrlichend, den sie hier als Religionswächter zu verteidigen suchten … „Schwierig“ ist die Untertreibung des Jahrhunderts, wollte man ihr Dilemma beschreiben. Selbst der weise Rat Gamaliels, der allseits anerkannten Koryphäe in ethischen Fragen, half nicht wirklich weiter. Und so beließen es die Mitglieder des Sanhedriums bei Verbot und Drohungen: „..weder verkündigen noch lehren – und schon gar nicht heilen – im Namen dieses JESUS …“ Wie man sich als „zahnloser Tiger“ fühlt, dürfte ihnen in diesem Moment ziemlich klar gewesen sein …
Soweit – so gut! Aber es kam noch besser: Petrus und Johannes hatten nichts Besseres zu tun, als direkt und ohne Umschweife zur Gemeinde zu gehen. Der Apostel Paulus beschreibt ihre Erfahrung dann im 2. Korintherbrief, obwohl er dies hier absolut nicht miterlebt hatte. Klar ist, dass es sich um eine grundlegende Wahrheit handelt, die jeder machen kann, der an Jesus glaubt. Und dem der Missionsbefehl des Auferstandenen durch den Heiligen Geist „ins Herz gebrannt“ wurde: „Ich bin zwar nur ein Mensch, aber ich kämpfe nicht nach Menschenart. Meine Waffen in diesem Kampf sind nicht die eines schwachen Menschen, sondern die mächtigen Waffen Gottes. Mit ihnen zerstöre ich feindliche Festungen: Ich bringe falsche Gedankengebäude zum Einsturz und reiße den Hochmut nieder, der sich der wahren Gotteserkenntnis entgegenstellt. Jeden Gedanken, der sich gegen Gott auflehnt, nehme ich gefangen und unterstelle ihn dem Befehl von Christus …“ Und so hat der Nobelpreisträger Albert Einstein schon Recht mit seiner Einschätzung: „… vorgefasste Meinung zu verändern ist schwerer als ein Atom zu spalten …“ ABER noch wichtiger ist: „Bei Gott ist kein Ding unmöglich!“ Und: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ Deshalb, weil „Jesus alle Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden!“ Wie mächtig „Gebet im Namen Jesu“ ist, erfährt nur der, der betet. Logisch! Aber, dass „Gott nie weiter entfernt ist als ein Gebet!“ ist eine Tatsache – und damit sind sogar „ATOME“ zu spalten …

Shalom! Euch einen ermutigenden Tag – und nicht vergessen: „Der HERR ist – DIR - nahe!“ Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,23 <> 2.Kor. 10,3-5 <> Lk. 1,37 <> Apg. 4,19 / 5,29 <> Mt. 28,18 --- Segenswort: Phil. 4,5b)

------------------------------------------------------------

16.04.2021
Jesus Christus und sonst niemand kann die Rettung bringen. Auf der ganzen Welt hat Gott keinen anderen Namen bekannt gemacht, durch den wir gerettet werden könnten (Apg. 4,12)

Na, die trauen sich ja was! Die müssen ganz kräftig gebetet haben – oder es wurde für sie gebetet. Denn: „Mut ist - ja bekanntlich - Angst, die gebetet hat!“ Obwohl Corrie Ten Boom erst fast 2.000 Jahre später diese Lebensweisheit auf den Punkt bringt – Die ehrenwerten Mitglieder des höchsten jüdischen Gerichts schauen sich gegenseitig ziemlich ratlos an … (Anmerkung in Klammern: Das mit dem Beten kommt mit Sicherheit hin!) Hier jedenfalls stehen einfache Fischer aus dem „verachteten Norden des Landes“ und bekennen sich freimütig zu einem abgeurteilten Verbrecher. Mehr noch: Sie behaupten, dass ER der einzige Weg zu Gott ist. Was bilden sich diese Ungebildeten eigentlich ein? „Wer hat hier von Kuchen geredet, dass du Krümel dich meldest?“, mag der ein oder andere dieser hochdotierten Akademiker gedacht haben. Aber was diese Galiläer hier sagen klingt ganz und gar nicht nach dem Tal der Ahnungslosen, wohin diese ehrenwerten Herren sie gerne verordnet hätten. „Auf der ganzen Welt gibt es keinen anderen Namen …“ verkünden die Jesusnachfolger. Sie erleben, was Jesus ihnen zugesagt hat: „Wenn sie euch an die Gerichte ausliefern, dann macht euch keine Sorgen, was ihr sagen sollt oder wie ihr es sagen sollt. Es wird euch im entscheidenden Augenblick schon eingegeben werden. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird aus euch sprechen.“ Und das ist niemand anderes als „der Geist der Wahrheit“. Der „Tröster“. Der „Beistand“. Der „Herbeigerufene“ – der Geist Gottes, ja, Gott selbst: Der Heilige Geist. Der jetzt ja „in ihnen wohnt“ – Denn: „Gott ist Geist“. Und „wo der „Geist Adonais“ – der „Geist des HERRN“ ist, da ist Freiheit!“ Und diese Freiheit – diese Freimütigkeit bekommen die Vorsitzenden des jüdischen „Bundesverfassungsgerichts“ zu spüren. Und darin begegnet ihnen Jesus selbst. Der, den sie „ans Kreuz gebracht haben“ – aburteilen ließen. „Verworfen, wie einen unbrauchbaren Stein durch Bauleute“. Aber um gerade diesen Jesus geht es. Den Sohn Gottes. Dem, der den „Ehrennamen“ trägt, in dem allein Heilung und Rettung ist. „Den Juden zuerst, aber dann auch allen Völkern!“ Bis in den letzten Winkel dieses Globus. Und sei es auch noch so versteckt und unerreichbar im hintersten Regenwald Südamerikas oder den letzten unerforschten Urwelten irgendeiner Insel. Wo auch immer dieser Name angerufen wird, ist Rettung und Hilfe. „Wer den Namen des HERRN anrufen wird, der wird gerettet werden!“ verspricht Gott selbst. Das WORT Gottes, das auch jetzt – in diesem Augenblick – zu Dir kommt! Dir „nahe“ ist – an Dein Herz klopft – Einlass begehrt: „Siehe“, sagt Jesus zu Dir: „ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und mir auftut, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten!“ Komm – sei ein Gastgeber dem, der Dich hier und jetzt und bis in alle Ewigkeit mit seiner Liebe erfreut und überreich segnet!

Shalom Dir – seid gesegnet und bleibt in seiner Liebe geborgen – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Apg. 4,12 <> Mt. 10,19-20 <> Joh. 14,26 <> Joh. 4,23 <> 2.Kor. 3,17-18 <> Apg. 4,11 <> Röm. 1,16 <> Röm. 10,13 <> Offb. 3,20)

---------------------------------------------------------------

15.04.2021
… und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters! (Phil. 2,11)

„Was ist größer als Gott - bösartiger als der Teufel - die Armen haben es - die Geizigen geben es - die Verschwiegenen sagen es - die Zufriedenen brauchen es - und wenn du es isst, stirbst Du?“ Na, kommst Du drauf? NICHTS – lautet die Antwort! NICHTS ist größer als Gott! NICHTS ist bösartiger als der Teufel … und wenn man „nichts“ isst – kommt nicht so gut!
„DASS IN DEM NAMEN JESU SICH BEUGEN SOLLEN … und alle Zungen bekennen …“ Die höchste Anerkennung und Verehrung des Messias Jesus Christus darf Johannes schauen. Ihm, dem inzwischen „alten“ Apostel – seine letzten Lebensjahre verbringt er in Gefangenschaft, auf Patmos – zeigt sich der Auferstandene. JESUS begegnet ihm als das „Lamm Gottes“. Welch eine Verwandlung hat hier stattgefunden? Von dem jungen Rabbiner – dem Wanderprediger, dem er einst nachgegangen ist; dem einfallsreichen Verkündiger, dem unendlich trostspendenden Heiler, dem machtvollen Gebieter über Wind und Wellen, dem erbarmenden Brotvermehrer, dem liebevollen und fürsorglichen Sohn der Maria – unendlich entstellt an jenem Verbrecherkreuz … Jetzt sieht er IHN, den Messias – an seinen Wunden erkennt er ihn: „das Lamm, dass der Welt Sünden trägt“. An SEINEM Wesen, seinem Charakter erkennt der Autor von 5 maßgebenden Schriften des Neuen Testaments den, „der derselbe ist, gestern und heute und in alle Ewigkeit!“ Gott ist Liebe! Und diese Liebe ist es, die auch jetzt in seinem Erkennen des Gottessohnes sein Herz zutiefst erfüllt. „Das Leben ist erschienen – und wir haben erkannt und geglaubt …“ Und „Wer den Sohn hat, der hat das Leben!“ In seiner tiefen Anbetung hört und schaut der „Jünger, den Jesus liebt“ die grenzenlose – alle Vorstellungen sprengende – Verherrlichung JESU durch „alles, was im Himmel und auf der Erde und unter der Erde ist“. Seine Zählkünste reichen längst nicht aus – und auch die Fähigkeit modernster „künstlicher Intelligenzen“ fasst den Umfang SEINER Anbetung nicht. Allein: Es vollzieht sich, was bereits vor Jahrhunderten angekündigt ist. Durch den, der „Himmel und Erde geschaffen hat“ – durch den, dem alle Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gehört. Dem alle Zeit und Ewigkeit unterworfen ist und alle nur vorstellbaren geografischen Bezugspunkte dieses Universums: „Heilig, heilig, heilig ist ADONAI Zewaoth – alle Lande sind seiner Ehre voll! Und: „Heilig, heilig, heilig ist der Ewige – Adonai – der da war und der da ist und der da kommt!“ Alle dürfen, müssen, wollen triumphierend bekennen: JESUS ist ADONAI! JESUS ist HERR – JESUS, JESUS, JESUS – IHM gehört dieser gewaltige Ehrenname. Kein andrer Name – im Himmel und auf Erden. IHM, JESUS gebührt alle Ehre! Und: Freust Du Dich, dass Du, der Du zu Jesus gehören darfst, auf der Seite des Weltenüberwinders stehst? Ja, natürlich, die Kämpfe unseres Lebens sind ja noch nicht zu Ende gekämpft. Nur ER, JESUS, der eine hat gekämpft und GESIEGT – auch für Dich! Und darum: Wer zu Jesus gehört kämpft nicht mehr um den Sieg, sondern wer zu Jesus gehört kämpft als SIEGER! Das macht den Unterschied! Und: Freust Du Dich?

Shalom Dir einen ermutigenden, siegreichen Tag – ER, Jesus, hat für Dich überwunden! – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Phil. 2,11 <> Joh. 1,36 <> Hebr. 13,8 <> 1.Joh. 4,16 <> 1. Joh. 1,2 <> 1. Joh. 5,12 <> Jes. 6,3 <> Offb. 4,8)

-----------------------------------------------------------

14.04.2021
„… dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind …“ (Phil. 2,10)

Die Anzahl der Akkorde ist überschaubar – das Gitarrenpattern (die besondere Art, die einzelnen Saiten zu zupfen) relativ einfach einzuüben … Um es kurz zu machen: Jeder, der ein bisschen Eindruck schinden will, hatte den Jahrhundertsong von Reinhard Mey drauf: „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein!“ Den Text habe ich bis heute „drauf“ – auf etlichen Jubiläen und Geburtstagen in der je einen oder anderen Variante vorgetragen. „Grenzenlose Freiheit“ Wer wünscht sich das nicht. Wo zu finden? „… über den Wolken!“ Ja, das stimmt! Aber anders, als es der Berliner Musiker und Autor dieses Hits aus den 80-ger Jahren gemeint hat…
„… dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie …“ Nach seiner Auferstehung und seinem Zurückkehren zum Vater ist Jesus in dieser einzigartigen Position. Aufgefahren und erhöht. Sitzend zur Rechten des ewigen Vaters. Kein andrer Name hat solche Machtbefugnisse. Kein andrer Charakter verdient diese Machtfülle. „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der erstgeborene Sohn des Vaters, aller Schöpfung voraus und ihr weit überlegen. Denn in ihm ist alles erschaffen worden,
was im Himmel und auf der Erde lebt, die sichtbaren Geschöpfe auf der Erde und die unsichtbaren im Himmel – die Thronenden, die Herrschenden, die Mächte, die Gewalten. Alles hat Gott durch ihn geschaffen, und alles findet in ihm sein letztes Ziel.“ Und Johannes, der „Jünger, den Jesus liebte“, darf es in seiner Verbannung auf der Gefängnisinsel Patmos „schauen“ und „hören“: „Hab keine Angst! Ich bin der Erste und der Letzte. Ich bin der Lebendige! Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit. Ich habe Macht über den Tod und die Totenwelt.“ Als es dann um Einblicke in die letzten Ereignisse unsrer Weltgeschichte geht, überkommt ihn eine unsagbare Traurigkeit. Er muss zunächst feststellen, dass Keiner – weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde – keine momentan lebende Person und auch niemand von den „großen Namen“ der Vergangenheit, noch irgend ein Engel oder sonst wie anderes Geschöpf für würdig befunden wurde, unsere Welt(geschichte) zu ihrem Ziel zu führen. Den Urzustand wieder herzustellen. „Frieden auf Erden“ – und in der ganzen Schöpfung zu bewerkstelligen. Dass „Frieden und Gerechtigkeit sich küssen“ – wie es in den Schriften verheißen ist. Und dann, durch seine Tränenüberfluteten Augen sieht er: JESUS! Den „Löwen von Juda“ – aber er, Johannes, schaut ihn als „das LAMM!“ Das Lamm Gottes. Dieser einzigartige Charakter des Gottessohnes ist es, der ihn „berechtigt“, „… alle Macht im Himmel und auf Erden …“ (wieder) zu empfangen. Der NAME über allen Namen. Vor dem sich jedes Knie beugen muss … Und jetzt kommt das Unglaubliche: WIR – ja, WIR, die wir an Jesus glauben, ihm nachfolgen, durch Taufe und Hingabe IHM gleichgestaltet werden … WIR, sind „mitauferweckt und zusammen mit ihm in die himmlische Herrschaft eingesetzt …“ Welch eine faszinierende Berufung wartet auf UNS! Auf Dich und mich! Und darum können wir mit Paulus – jubelnd und triumphierend bekennen – trotz oder gerade obwohl unser gegenwärtiges Leben vielleicht gerade besonders angefochten und herausgefordert ist: „Darum lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir! Und was ich jetzt lebe, das lebe ich im Vertauen auf IHN, der mich geliebt und sein eigenes Leben für mich dahingegeben hat!“

„Danke, Danke, Danke, HERR Jesus – für dieses gewaltige, unaussprechliche Geschenk! AMEN“

Shalom – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Phil. 2,10 <> Kol. 1,15-16 <> Joh. 21,20 <> Offb. 1,17-18 <> Ps. 85,11 <> Offb. 5,3-6 <> Mt. 28,18 <> Eph. 2,6 <> Gal. 2,20)

-------------------------------------------------------------

13.04.2021
„… und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist …“ (Phil. 2,9)

„Herr Ober – Zahlen bitte!“ „Oki – wie der Herr wünschen: 21 – 291 – 5 – 1.301 …“ Vielleicht gäbe es ein ähnliches Missverständnis, wenn man einfach nach „Namen“ fragen würde? „George Washington – Walter von der Vogelweide – Putin – Charly Chaplin – Karl Marx – oder: Karl der Große …“ Was – oder besser: Wer würde Dir als erstes einfallen? Wie wäre es bei jemandem, der in einer ganz anderen Kultur aufgewachsen ist? In Afrika – oder Südostasien? Auf den Fidschi-Inseln oder in Patagonien? Oder welche Namen ständen jemandem vor Augen, dessen Vater oder Mutter Nobelpreisträgerin ist? Und was würde jemand sagen, der als Flüchtling vor den Toren Europas dahinvegetiert …? In dieser Welt hat alles und jedes einen „Namen“. Ein Tisch ist ein Tisch! Und der Himmel ist der Himmel … Oder? Abgesehen, dass jede Sprache und jede Mundart andere Begriffe und Worte dafür hat – Namen, Begriffe, Worte: Na klar kann man auch „mit Händen und Füßen sprechen“, aber irgendwie wird es schon benannt werden.
Die Bibel ist übervoll mit Namen. Sie beschreiben Geschichte und erzählen Geschichten. Manch banales – aber auch sehr wesentliches. Es wird allerdings immer wieder von Ereignissen berichtet, die durch „namenlose Leute“ bewirkt worden sind. Bedeutende Dinge. Etwas, was deutliche Spuren hinterlassen hat. Im Neuen Testament etwa Gemeindegründungen. Antiochia z.B. – das bedeutendste Missionszentrum der jungen messianischen Bewegung – der Jesusnachfolger – wovon die entscheidendsten Impulse für die Erfüllung des Missionsbefehles ausgingen. Oder die Gemeinde im Zentrum des römischen Machtimperiums: in Rom. Paulus - der Völkerapostel - strebte an, die Christen dort für seine Missionsstrategie zu gewinnen. Er wollte Richtung Spanien aufbrechen. Und diese, von „Namenlosen“ gegründete Gemeinde sollte ihm wichtige Dienste leisten … Aber auch, wenn wir viele, viele wichtige Namen nicht kennen – und im Reich Gottes werden wir einmal darüber staunen, welche Namen dort mit größtem Respekt und äußerst „ehrfurchtsvoll“ ausgesprochen werden (ich vermute, es sind wenige uns momentan so geläufigen!) – bei Gott ist jeder bekannt. Mit Namen. Und mag das für unsere europäischen Zungen auch noch so schwierig auszusprechen sein … Gott verspricht: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen: Du bist mein!“ – „… ich habe dich bei deinem Namen gerufen …“ Und das hängt einzig und allein an dem Namen zusammen, der über allen Namen zu nennen ist: JESUS. In IHM zeigt Gott sein Gesicht. Sagt Dir, dass Du nicht vergessen bist. Gibt Dir Zukunft und Hoffnung. Schließt Dir die Ewigkeit auf. Denn: „Wer den Namen des HERRN anrufen wird, der wird gerettet werden!“ Und das ist der NAME, der über allen Namen zu nennen ist: JESUS. Wer sich zu IHM richtig verhält bekommt selbst auch das größte Geschenk: „Denn ER (Gott) hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM die Gerechtigkeit Gottes würden.“ Und vor Gott als „GERECHT“ anerkannt zu werden, beinhaltet alles, was in diesem und im Ewigen Leben jemals Wert hat. „Wer den Sohn hat, der hat das Leben!“ Heißt übersetzt: Wer den Namen über allen Namen kennt, der hat selbst auch einen Namen – jetzt und in alle Ewigkeit! Der ist bekannt bei Gott! Und das ist doch schon mal was …

Shalom – Seid gesegnet und bleibt behütet - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Phil. 2,9 <> Jes. 43,1 <> Röm. 10,13 <> Apg. 4,12 <> 2. Kor. 5,21 <> 1. Joh. 5,12)

--------------------------------------------------------------------

09.04.2021
Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Zelt nahen. Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest (Ps. 91,10-12)

„Fahr bloß nicht schneller als dein Schutzengel fliegen kann!“ Auch wenn der „aufgeklärte Mitteleuropäer des 21. Jahrhunderts darüber nur müde lächeln kann. Die Botschaft, dass da jemand den Auftrag hat, auf uns aufzupassen, ist „tröstlich“. Der Verstand wehrt sich gegen eine solch „mittelalterliche“ Vorstellung – aber irgendetwas „in uns“ ist tief berührt.
Ich denke, es hat damit zu tun, dass wir sowohl eine rationale – also vernunftgesteuerte – Wahrnehmung haben, und eine „intuitive“. Manche nennen es „Bauchgefühl“ oder einfach ein „Gespür“ für eine Wirklichkeit, die sich unseren natürlichen Sinnen entzieht. Jesus spricht dies an: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …“ Ihnen ist es nämlich gegeben, eine Unmittelbarkeit zur „nicht-sichtbaren-Realität“ unseres Lebens zu haben. Und damit auch ein „kindliches“ Ur-Vertrauen, nach dem wir Erwachsene uns manchmal zurücksehnen. Der heutige Mutmacher aus dem 91. Psalm spricht genau diese Wirklichkeit an und lädt zum „Hören mit dem Herzen“ ein: „Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Zelt nahen. Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“ Beim betenden Lesen dieser Worte Gottes, wächst die Zuversicht in die Treue und Vertrauenswürdigkeit des Autors. Dein himmlischer Vater lässt Dir durch diese Worte ausrichten: „Es wird alles gut! In meiner Hand bist Du geborgen. Du kannst nicht tiefer fallen als in meine Hand. Und „ich habe Dich eingezeichnet in meine Hände, dass ich Dich nicht vergesse.“ Darum trösten uns auch die lebendigen Zeugnisse vertrauter und vertrauender Lieder: „…in wieviel Not, hat nicht der gnädige Gott über Dir Flügel gebreitet!“ Und auch Dietrich Bonhoeffers Worte wollen uns heute mit Zuversicht sättigen: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiss an jedem neuen Tag!“

Shalom – ich wünsche Euch von Herzen einen geborgenen Tag, denn „der Friede Gottes, der doch alles Denken übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Jesus, dem Christus, bewahren.“
Herzlichst Euer Bernd Niemeier
(Bibeltexte: Mt.18,3<><Ps. 91,10-12 <>< Jes. 49,16 Segen: Phil. 4,7)

----------------------------------------------------------------------------

08.04.2021
Ich beschütze ihn, weil er meinen Namen kennt (Ps. 91,14b)

„…Und ich bin der Hans!“ Wie wichtig doch manchmal Visitenkarten sein können. Jemanden mit Namen zu kennen, ist ein echter Türöffner. Beim nächsten Telefonat etwa – oder bei einem Besuch … Das „Vitamin B“ hat es in sich!
„Ich will ihn schützen!“ verspricht Gott im 91. Psalm (v14): „…weil er meinen Namen kennt!“ Den Namen Gottes zu kennen ist ein wirklicher Vorteil. Nicht nur, dass sich uns das Wesen Gottes, sein Charakter, dadurch erschließt – auch der Zugang zu SEINEM Herzen steht uns offen. Gott hat uns seine Visitenkarte gegeben. Jesus Christus steht darauf. Sein Profilbild ist allerdings anders, als wir es gewohnt sind. Es ist ein Kreuz. Darauf steht: Das habe ich für Dich getan! Und: „Wer auch immer den Namen des HERRN anruft, der wird errettet werden!“ sagt Gottes Wort. Darum: „Rufe mich an in Deiner Not, so will ich Dich erretten und Du wirst mich verherrlichen.“
Nun geht unserer Kenntnis des Namens Gottes etwas voraus. Es ist das Erkannt sein von Gott. ER kennt Dich mit Namen: „Fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst. Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen: Du bist mein.“ Und Jesus sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir und ich gebe ihnen das ewige Leben.“ Jesus ist der gute Hirte, der die SEINEN mit Namen kennt! Das faszinierende Versprechen Gottes erfüllt sich an Dir, wann immer Du den Namen des HERRN ausrufst! Und der Name Jesus ist der Name, der über allen Namen im Himmel und auf Erden zu nennen ist. Gebet „im Namen Jesu“ steht unter einer großen Verheißung. Jesus sagt: „Bisher habt ihr noch nichts erbeten in meinem Namen! Bittet, und ihr werdet empfangen, so dass Euch nichts mehr an der vollkommenen Freude fehlen wird!“

Shalom – ich wünsche Euch einen Tag mit vielen guten Erfahrungen mit Jesus, denn „Der Name des HERRN ist eine feste Burg. Zu ihm läuft der Gerechte und ist geborgen!“

 

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Ps. 91,14 <>Joel 3,5 u Röm.10,13 <>Ps.50,15<>Jes. 43,1-7<> Joh.16,23-24 --- Segen: Spr. 18,10)

----------------------------------------------------------------------

07.04.2021
Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist … (Phil. 2,9)

Blutdruck, Cholesterin oder Blutzucker – wenn der Arzt erhöhte Werte feststellt, ist dies keine gute Nachricht. Auch für Jesus ist das „erhöht werden“ nicht erstrebenswert gewesen! „Der Menschensohn MUSS erhöht werden …“ erläutert er dem jüdischen Professor Nikodemus. Der weiß sofort, worum es geht. Schließlich hat er diese alten Texte, auf die Jesus verweist, zig-mal gelesen, studiert, ausgelegt – es seinen Studenten wieder und wieder erklärt. Nun geht er in die Schule. Bei Jesus. Der alte Mann hört diese Begebenheit ganz neu: In der Wüste, als Mose die eherne Schlange für alle weit sichtbar aufrichtete … das war auch ein Hinweis auf den, der da als Retter für Israel einmal kommen sollte, um ein unendlich viel größeres Problem aus der Welt zu schaffen. Ja, die gesamte Tora – die 5 Bücher Mose – die Erfüllung der Tora geschieht vor seinen Augen. In der Person des Messias ist die Tora erfüllt – aufgerichtet. Zu ihrem Ziel gekommen. Alle unzählbar vielen Tieropfer, die immer und immer nötig wurden, um die Sünde des Volkes zu tilgen, werden durch dieses eine Opferlamm unnötig werden. „Siehe, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt!“ Nikodemus hat die Worte des Täufers in der Wüste noch im Ohr. Und im Herzen. Jetzt hört er die Worte des Messias und erkennt: ER ist der ERHÖHTE. Von IHM reden die Heiligen Schriften. War es in der Wüste der Ungehorsam, die Rebellion des Volkes, die einen tausendfachen Tod ins Lager der Israeliten brachte – durch giftige Schlagen – so ist es nun die Schuld-und Todesverfallenheit der ganzen Menschheit. „Den Juden zuerst – dann auch allen anderen Völkern …“ schreibt Paulus später. Es geht um den erhöhten Christus am Kreuz. „Das Wort vom Kreuz … ist uns eine Gotteskraft, die da rettet …“ Dieses als Opferlamm – unschuldig am Kreuz für alle sichtbare – zutiefst beschämende, entwürdigende, entmenschlichende „Erhöht werden“, geht dem „DARUM …“ des Siegesliedes, das Paulus im Philipperbrief anstimmt, voraus. MUSS ihm voraus gehen. Weil nur darin unsere Zukunft gewonnen wurde! Deine und Meine! Die der ganzen Welt. Zeit und Ewigkeit! Ja das „Erhöht werden“ am Kreuz, war die tiefste Erniedrigung. Und darum auch der absolute Sieg über allen Stolz, Rebellion, Selbstgerechtigkeit und Arroganz des ganzen Menschengeschlechts. „Du bist würdig zu nehmen Preis und Ehre und Lobpreis und Ruhm und Macht und Dank …“ Diese Würde wird IHM zugeteilt. Verliehen wird IHM – JESUS – der Ehrenname. Der Name über allen Namen. Womit deutlich ist, dass im Anrufen SEINES Namens eine unvorstellbare Kraft liegt: „Wer den Namen des HERRN anrufen wird, wird errettet werden!“ Und: „Es ist in keinem anderen Namen Heil als allein in dem Namen Jesu Christi!“ Denn „ER ist uns von Gott gemacht zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, damit wer sich rühmen will, der rühme sich allein dieses einen: Dass er zum HERRN aller HERREN gehören darf!“

Shalom – Seid gesegnet und bleibt behütet - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Phil. 2,9 <> Röm. 1,16-17 <> 1.Kor. 1,18 <> Offb. 4,11 <> Röm. 10,13 <> Apg. 4,12 <> 1. Kor. 1,30-31)

-------------------------------------------------------------------

04.04.2021
Jesus, der auferstandene Christus, spricht: „Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige! Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ (Offb. 1,17-18)

Lobpreis Gottes im Schichtbetrieb. Ganz ohne vorherigen Soundcheck. Auch keine weiteren Absprachen notwendig. Unglaublich. Jeder weiß, wann er dran ist. Und schon geht’s los: Morgen für Morgen … Der Vogel des Jahres 2021 startet ziemlich exakt 50 Minuten vor Sonnenaufgang. Zugegeben – das Rotkehlchen ist kein Frühaufsteher, wie der Gartenrotschwanz (immerhin fast 1 ½ Std vor Sonnenaufgang). Aber auch kein Langschläfer (der Buchfink bspw. beginnt seine Schicht erst 10 Minuten vorher)!
Was die beiden Marias wohl gehört haben? An jenem Morgen. Vermutlich hatten sie eine „schlaflose“ Nacht – und als endlich die ersten Sonnenstrahlen zu erahnen waren … In ihren Herzen wird davon wenig angekommen sein. Zu tief sitzt der Schock. Das Trauma. Bis zuletzt gehofft – Der EWIGE kann doch nicht zulassen, dass sie so mit Jesus umgehen! Und dann, als das Hoffen auf DAS Wunder – Jesus steigt vom Kreuz – immer deutlicher, schmerzlicher, erschütternder von der klar sichtbaren Realität in die Knie gezwungen wurde: Jesus blutet wie alle andern auch. Jesus stöhnt. Jesus japst nach Luft. Jesus kann nur noch flüstern – wie alle Sterbenden hat er unendlich Durst … Das wars! Das WARS!!! Kein Engel vom Himmel. Kein Elija. Kein sonst was. Ein römischer Soldat hatte die „Arschkarte“ gezogen. Musste mit einem Knüppel „Sterbehilfe“ leisten, indem er den Gekreuzigten die Beinknochen zertrümmerte; ihnen so die letzte Chance nahm in ihrem Todeskampf wenigstens noch kleine „Atempausen“ zu haben … Jetzt kommt er zu Jesus. Er ruft einen Kumpel – sie stechen Jesus mit einer langen Lanze direkt unter den Rippenbogen … und gehen weiter: Totenschein ausgestellt – auf Römisch, im Jahr 33 unsrer Zeitrechnung.
Das Begräbnis erlebten sie halt so, wie man etwas erlebt unter Schockstarre: man funktioniert! Oder besser: Frau funktioniert. Nur das mit dem „Salben“, dem Einbalsamieren mit Kräutern – die letzte Würde, die man einem Verstorbenen erweisen kann – das konnten sie nicht mehr. Die Sonne war schon fast nicht mehr zu sehen: Es war Schabbat. Und zudem noch ein ganz besonderer – Pessach. Das jüdische Volk „feiert“ die Befreiung aus dem Sklavenleben in Ägypten …
Darum kramen sie jetzt ihre Salben und Öle und Kräutermischungen zusammen. Maria und Maria. Und werden Zeuginnen des Ereignisses, nach dem die Welt nie mehr sein wird wie zuvor. Und zwar in ganz anderer und viel weitreichenderer Weise als nach dem „Holocaust“, dem 11.Septemebr und – von mir aus auch – nach der Corona-Pandemie: Der Tod ist tot! Lautet die Botschaft! Dem Tod ist die Macht genommen. Satan ist entrechtet. Oder besser: GERICHTET. Und abgeurteilt. JESUS LEBT – ist auferweckt worden – AUFERSTANDEN. Der ewige Vater hat Wort gehalten. Jesus bezeugt: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden!“ JAAAAA – denn „ER ist der Erstgeborene der neuen Schöpfung!“ ER, „… das Ebenbild des unsichtbaren Gottes …“ – „Das Leben ist erschienen …“ „…und wir sahen SEINE Herrlichkeit …“ „Was wollen wir nun hierzu sagen?“ – fragt Paulus. Nun, vielleicht erst mal gar nichts! „Nun im heiligen Stilleschweigen stehen wir auf Golgatha – vor dem Wunder, das geschah …“ Nur eins bleibt: Mit Einstimmen in das nie verklingende Lob des Schöpfers – gerne mit den „Frühaufstehern“ des Tierreichs“ (wer’s mag!). Mitsingen, mitloben, mittriumphieren. Eins-werden mit der Lobpreisband vor dem ewigen Thron der Gnade – und vor dem Lamm: „Heilig, heilig, heilig…“ Und: „Würdig ist das Lamm, das geopfert ward …“ Und das ist nur der Anfang eines NEUEN, EWIGEN Lebens – zu SEINER Ehre … Ach übrigens: Jesus hat bereits seine Koffer gepackt! Um seinen Regierungssitz in Jerusalem einzunehmen. Sein Umzug dorthin – sprich: Seine Wiederkunft - steht unmittelbar bevor! Er ist bereit jederzeit anzureisen! Hast Du schon alles für SEINE Ankunft vorbereitet?

Jesus, wir beten Dich an als HERR aller Herren und König aller Könige – Du, Sieger von Golgatha – Träger des höchsten Ehrennamens: JESUS – JESUS -JESUS – „HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist Dein Name in allen Landen!“ AMEN

Shalom – seid gesegnet mit der lebendigen Hoffnung und der unüberwindlichen Kraft des Auferstandenen: Jesus lebt – mit ihm auch ich! - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Offb. 1,17-18 <> Mt. 28,20 <> Kol. 1,15 <> Röm. 8,30 <> Liedzitat: Friedrich von Bodelschwingh, 1938 <> Jes. 6,3 / Offb. 4,8.11 + 5,9-10 <> Gebet: Ps. 8,2)

---------------------------------------------------------------------------

01.04.2021
„Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.“ (Jes. 53,7)

„Reden ist Silber – Schweigen ist Gold!“ Sagt man so. Klar, wenn man nichts zu sagen hat, soll man besser Schweigen. Und so mancher „Weise“ ist in die Geschichtsbücher eingegangen, weil er an der richtigen Stelle geschwiegen hat. Man muss ja auch nicht zu allem seinen Senf dazugeben. Zugetextet wird man ohnehin genug … Aber JESUS? Hat der nichts zu sagen? Kann definitiv nicht sein! Das ganze Neue Testament ist nur geschrieben worden, weil seine Worte eine solch durchschlagende Kraft haben. Im Gedächtnis geblieben sind. Wirkung gezeigt haben. Und was für eine: Ein Sturm steht still, Gelähmte laufen, Taube hören und Blinde können wieder sehen – nur, weil Jesus sagt: Dein Glaube hat Dir geholfen!
Hey, Jesus, warum schweigst Du? Du bräuchtest doch nur mit dem Finger schnippen und … Aber Jesus tut seinen Mund nicht auf! Hat er nichts mehr zu sagen? Na, doch! Auf alle Fälle! Und was er noch zu sagen hat – die sieben letzten Worte des Erlösers (am Kreuz) – ist das gewaltigste Vermächtnis, das je hinterlassen wurde. Allein: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ ist welterschütternd! Nicht Rache. Oder Vergeltung. Oder Rechtfertigung … Vergebung. Verzeihung. Neu anfangen können – eine zweite (dritte, vierte oder: hundertste?) Chance! Vergebung halt! Aus dem Mund des sterbenden Messias gehaucht, immer noch millionenfach mächtiger als alles was Weltenherrscher jemals durch die teuersten Mikrofonanlagen ihren Untertanen zugebrüllt haben! Was hat ein Krümelchen zu melden, wenn es um die festliche Torte am Hochzeitstage des Lammes geht? Oder das Staubkörnlein angesichts der alles verschlingenden Kraftwirkung, die von einem schwarzen Loch im Universum ausgeht? Und der, der das alles geschaffen hat – es in seiner hohlen Hand hält … ER, der von Ewigkeit her existiert – wir vermögen nicht mal zu erklären, was Zeit ist! – ER – JESUS – schweigt! Verstummt „…wie ein Mutterschaf vor seinem Scheerer …“ und „… wie das Lämmlein vor seinem Schlächter …“ Unfassbar! Unglaublich! Unaussprechlich! Ja, „… für SEINE unaussprechliche GABE …“ können wir nur danken. Anbetend danken! ER schweigt! Und wenn der König aller Könige schweigt, MUSS – ja, MUSS es einen absoluten Grund dafür geben!! Jesus verstummt vor den Müllhaufen dieser Welt. Vor dem unglaublichen Sch… den die Menschheit als Früchte ihrer Zivilisation zu präsentieren wagt. Dem Schöpfer. Der reinen und unfassbaren LIEBE, die diesen Kosmos am Leben erhält. Und dabei sind die Plastikkontinente auf unseren Weltmeeren das kleinste Problem. Jesus verstummt vor den Massengräbern des Kosovokonfliktes genauso wie vor den millionenfach missbrauchten Kindern als Killermaschinen in Afrika oder Deiner „kleinen Ungenauigkeit“ bei Deiner letzten Steuererklärung … Jesus schweigt. Ist verstummt – kein Wort. Kein Sterbenswörtchen. Er weiß: Nur SEIN Schweigen kann nun noch das GROßE Wort hervorbringen, dass alles – ja, wirklich ALLES – verändern kann. Was diese Welt auf den Kopf stellt. In Wirklichkeit aber, diese kopfstehende Welt wieder auf die Füße bringt. Erst am Ende SEINES freiwilligen Leidensweges wird es zu hören sein. Ganz leise gehaucht. Fast nicht zu hören wird es seinen Siegeszug durch diese Welt antreten. Ist bis heute nicht verklungen. Klingt immer wieder neu auf. Wird gehört. Verändert alles. „ES ist VOLLBRACHT!“ Es ist vollbracht! Und damit vollzieht sich eine Vorankündigung Gottes. Durch den Propheten Zephanja ausgesprochen – für Dich – an Dir – Dir zu Gute kommt es: Das Schweigen des Opferlamms wird zum Schweigen des Richters. Und zwar an der Stelle, wo eigentlich Deine ewige Verurteilung ausgesprochen werden müsste! Aber Du wartest vergebens! Denn „Der HERR, Dein Gott, ist in Deiner Mitte ein siegreicher Held (nämlich über Deine Sünde und Todverfallenheit) ER freut sich über Dich mit jubelnder Freude (weil Du erlöst bist! Zum Menschsein befreit!) In seiner Liebe schweigt er (als Dein Richter!) Er freut sich über Dich wie an einem festlichen Tag!“ Und das ist nichts anderes als das Hochzeitsmahl des Lammes. Dein Tortenstück ist schon reserviert! Bist Du dabei?

Shalom und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Jes. 53,7 <> 2.Kor. 9,15 <> Joh. 19,30 <> Zeph. 3,17)

------------------------------------------------------------

31.03.2021
„Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.“ (Jes. 53,6)

Alles ist vorbereitet. Wir warten. Wir freuen uns auf unsere Gäste. Und warten. Stunde um Stunde. Juli 1987. Berlin-Kreuzberg. Etwa 400 überwiegend junge Leute waren unterwegs nach Berlin. „Love-Europa“ hieß das große Event, bei dem in allen Hauptstädten Europas missionarisch hochmotivierte Jugendliche und junge Erwachsene die örtlichen Gemeinden unterstützen wollten. Richtig: alle Hauptstädte – auch die hinter dem damals noch existierenden „Eisernen Vorhang“ (also: Osteuropas) Wir warteten … Unser Bus kam mit seinen uns zugeteilten 30 reichlich übermüdeten (aber glücklichen!) jungen Weltbürgern nach ca. 6 Stunden Verspätung an. Der Busfahrer war falsch abgebogen – im damaligen Ost-Berlin gelandet, gestrandet (zum Glück dann doch nicht verschollen!) Irgendwann fanden sie dann doch den Ausgang …
Einmal falsch abgebogen. Kann passieren. Im obigen Fall gings dann ja doch noch gut. Was aber, wenn man aus den Umwegen des Lebens nicht mehr herauskommt? Sich eine Sachgasse nach der anderen auftut – zur Einbahnstraße wird? Festgefahren! Was nun? Mit dem Kopf durch die Wand? O.K. Kann man versuchen – kann schiefgehen … oder zumindest erhebliche Spuren hinterlassen! Und: Wer weiß, was auf der anderen Seite der Mauer auf einen lauert?
„Wir alle …“ schreibt Jesaja. Alle auf dem falschen Dampfer? Du auch? Und was ist mit mir? Hab doch mein Leben gut durchdacht und alles sorgfältig geplant. Beruf, Karriere, Familie, Kinder – was so dazu gehört … „Wir alle …!“ Das Urteil ist eindeutig: „Alle haben gesündigt und verfehlen das Ihnen von Gott gesetzte Ziel!“ Mit diesen Worten schreibt der jüdische Rabbiner Paulus an Messias-gläubige jüdische und (sogar überwiegend) nicht-jüdische Leute in der Hauptstadt Rom. Ja, auch SEIN Unternehmen könnte man „Love-Europa“ nennen. Eher vielleicht: „Love zur ganzen Welt!“ Gottes Liebe zu allen Menschen ist offenbar geworden durch den Juden Jesus. Ihn hat Gott als Messias und Retter gesandt. Das durfte Paulus erkennen – zugegeben, der Weg bis dahin (und auch später) war absolut nicht leicht – nun folgte er selbst dem Nazarener nach. War in den Augen seiner jüdischen Landsleute – und seiner Kollegen, den jüdischen Schriftgelehrten – ein NOZRI geworden. So heißen sie bis heute in Israel, die Jesus-Nachfolger. Die Christen. Die Anhänger des „neuen“ WEGES … Denn das (!) ist ja DER Weg – Jesus sagt es selbst: „ICH-BIN“ der Weg und die Wahrheit und das Leben – niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ Um diesen Weg geht es! Umkehren ist angesagt! Und möglich! Jesaja stellt fest: „Wir alle gingen in die Irre …“ Alle haben wir uns verlaufen! „ABER der HERR …“ geht es dann weiter. Ja, der HERR hat sich unserer Not angenommen. Hat uns den Weg gezeigt – den Weg, der ER selber ist: JESUS „Dies ist mein geliebter Sohn, auf den sollt ihr hören!“ Und: „Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst – ich will dich mit meinen Augen leiten!“ Siehst Du SEINE Augen? Sie sind auf Dich gerichtet. Schau hinein. Was siehst Du? LIEBE! LIEBE! LIEBE! In einem Kinderlied heißt es: „Jesus liebt mich ganz gewiss – denn die Bibel sagt mir dies!“ Dem ist nichts hinzuzufügen … Und jetzt lies bitte den heutigen Bibelvers noch einmal – ganz persönlich …

Seid reich gesegnet und bleibt behütet - Shalom - Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Jes. 53,6 <> Röm. 3,10.23 <> Joh. 14,6 <> Mt. 17,5 <> Ps. 32,8)

-----------------------------------------------------------------

30.03.2021
„Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jes. 53,5)

„Na, ein bisschen komisch ist das schon?“ Der Koch kratzt sich am Hinterkopf. „Schmeckt ihm mein Essen nicht mehr?“ „Aber seit ein paar Tagen kann er super rechnen – nur mit der Grammatik haperts jetzt!“ Ob Küchenchef, Hauslehrer oder auch die Kammerzofe – der junge Prinz ist nicht mehr wiederzuerkennen. Nun, das liegt daran, dass er nicht wiederzuerkennen ist! Die Verfilmung des Buchklassikers „Der Prinz und der Bettelknabe“ von Mark Twain (1835-1910) setzt diese tiefgründige Verwechslungsgeschichte meisterhaft in Szene. Der Thronfolger und ein x-beliebiger Junge von der Straße entdecken „zufällig“ ihre unglaubliche Ähnlichkeit. Rollentausch ist angesagt …
Das ABER in dem prophetischen Text des ersten Testaments, setzt Jesaja sehr bewusst. In der Sprache, in der er vor etwa 2.700 Jahren aufschreibt, was er von dem Messias „schaut“, ist es nur ein „Strichlein“. Dass sich an Jesus von Nazareth seine Worte „buchstäblich“ erfüllen, sprengt bis heute jede Vorstellungskraft. Gut 700 Jahre werden vergehen. Dann, ja dann bekommt dieses „Strichlein“, diese ABER, seine Weltgeschichte „auf-den-Kopf-stellende“ Bedeutung: Es ist UNSER Frevel, unsere Missetat, unsere – ach manchmal so geringgeachtete – „kleine“ (und „kleinste“) Sünde – und bis hin zur globalen Gewalttat und offenen Rebellion gegen den Schöpfer und sein Gebot … Es trifft IHN, den unschuldigen Sohn des Höchsten. Den Fürsten und Urheber des Lebens DARF der Tod „bestrafen“. Denn Todesstrafe ist ja das Urteil: „Der Lohn für die Sünde ist der Tod …“ Und: „Sie haben alle gesündigt – da ist keine der gerecht wäre!“ lautet das Urteil Gottes. Und jetzt nochmal das ABER: „Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM die Gerechtigkeit Gottes würden!“
Noch eine „unglaubliche“ Geschichte – diesmal aber wahr: Zwillingsschwestern tauschen ihre „Identität“. Auf diese Weise kann die straffällig gewordene Frau nun an der Beerdigung der Mutter teilnehmen, während die andere – von Wärterinnen und Mitgefangenen völlig unbemerkt – ihre Rolle im Knast einnimmt …
Jesus kam für Dich! In Dein Gefängnis. Aber noch erheblich mehr: Er nimmt nicht nur zeitweise Deinen Platz ein. Der Sohn Gottes identifiziert sich so sehr mit Dir, dass er sogar „Deinen“ Tod stirbt. Und der ganze, schreckliche Leidensweg – seine PASSION – nur für Dich! An Deiner statt! Und FÜR Dich!“ Warum eigentlich? Es gibt nur einen Grund: Weil ER Dich liebt! Jesus liebt Dich! Es bricht ihm das Herz, zu sehen, wie Dein Leben den Bach runter geht … Darum ist er gekommen! In Deine Haut! Leidet für Dich! Stirbt für Dich! Und bittet Dich: Lass mich in Dein Leben! Bitte! Erst dann wird dieser „Rollentausch“ Dir zur Kraft, zur Hilfe, zur entscheidenden Wendung Deines Lebens. „Wer IHN aufnimmt, bekommt das einzigartige Geschenk, von nun an als Sohn und Tochter des ewigen Gottes zu leben.“ Womit wir wieder beim Prinzen und dem Bettelknaben sind … Also: Wer oder was bist Du? Schon Prinz oder Prinzessin? Oder noch x-beliebiges Straßenkind? Bedenke das ABER!

Shalom – Du von Gott reich geliebter: Sei gesegnet und bleib behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Jes. 53,5 <> Röm. 3,10.23 <> Röm. 6,23 <> 2.Kor. 5,21 <> Joh. 1,12)

---------------------------------------------------------

29.03.2021
Shalom und eine gnadenreiche, ermutigende Kar-Woche: Jeden Tag nehme ich Euch diese Woche mit "unter das Kreuz", dass wir "Aufblicken auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens"! Wir tun dies mit prophetischen Worten von Jesaja, der 700 Jahre vor Christi Geburt lebte ... Seid gesegnet und bleibt behütet

„Er hat unsre Schwachheit auf sich genommen, und unsre Krankheiten hat er getragen!“ (Mt. 8,17)

Beeindruckend! Am Eingang zum Ärztehaus stand es schwarz auf weiß. Neben den jeweiligen Fachrichtungen stellten sich die Mediziner auch mit ihren zusätzlichen Kompetenzen vor. Der Orthopäde verfügte sogar über zwei Doktortitel. Und Zusatzqualifikationen in Naturheilkunde, Hydrotherapie und Psychosomatik …
Wie sehr ich auch suchte – passenderweise den Augenarzt – mit diesem Hinweis warb keiner: „Er hat unsere Schwachheiten auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen!“ Matthäus hätte Jesus bestimmt davon abgeraten, solch ein Schild drucken zu lassen. Ohnehin war Jesus bedrängt bis zum geht-nicht-mehr. Von überall – so berichtet er – kamen die Leute. Kaum war der Sabbath zu Ende - (nach jüdischem Verständnis ging ein Tag von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang: Der neue Tag begann also am Abend!) - da brachten sie alle Kranken zu Jesus. Wie gut, dass Jesus nicht in einem (Ärzte)Haus praktizierte, sondern barrierefrei für alle erreichbar war. Jeder darf kommen. Jeder ist willkommen. Kein Krankenschein und keine Gesundheitskarte nötig. Privatversichert oder Selbstzahler? Egal! Alter? Spielt auch keine Rolle! (Auch wenn es im Zusammenhang mit der momentanen Impfstrategie durchaus sinnvolle Argumente gibt, eine Prioritätenliste abzuarbeiten) Jeder darf kommen – meint auch wirklich: JEDER. Und das hängt mit der besonderen, absolut einzigartigen Qualifikation und Kompetenz von Jesus zusammen. „Er hat unsere Schwachheiten auf sich genommen …!“ SEINE Liebe zu Dir ging so weit, dass er selbst „in Deine Haut“ geschlüpft ist. Hat einen Tausch vollzogen, der – zugegebenermaßen – erst einige Zeit später vollzogen wurde. Als Jesus verspottet, gefoltert und hingerichtet wurde, hat er die Last Deines Lebens auf sich genommen. Dich, mit all Deinen Schwächen und (Lebens)Brüchen. Mit all Deiner Schuld und Deinem Versagen. Dich, in all Deiner Vergänglichkeit. „… und unsere Krankheiten hat er getragen!“ Ja, hinauf ans Kreuz. Dorthin, wo alles endet. SEIN Leben. Und: DEIN Leben! Ja, Dein Leben, dass unter die Macht des Todes geraten ist und nach Erlösung schreit. Auch Dein Leben „darf“ am Kreuz von Jesus enden. Du darfst dieses Tauschangebot Gottes annehmen: „Er (nämlich: Gott selbst) hat ihn (gemeint ist Jesus!) für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit zugesprochen bekommen, die Gottes letztgültigen Freispruch hervorbringt!“ Das ist „das EWIGE LEBEN“! Und weil dieses ewige Leben schon hier und heute durch Jesus zu empfangen ist, gilt SEINE Heilungskompetenz auch Dir! ER hats getan. „Es ist vollbracht!“ Und: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen: Du bist mein!“ Und: „Die Strafe liegt auf IHM zu unserem Frieden und durch SEINE Wunde ist uns Heilung geworden!“ Darum: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat, der Dir alle Deine Sünde vergibt und heilt alle Deine Gebrechen …!“

Ja, das ist wahr: „Er hat unsere Schwachheiten auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen!“ Shalom und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 8,17 / Jes. 53,4 <> 2.Kor.5,21 <> Joh. 19,30 <> Jes. 43,1 <> Jes. 53,5 <> Ps. 103,2-3)

 

-----------------------------------------------------------

26.03.2021
„ … damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten …“ (Mt. 8,17)

Ich mag Samuel Longhorn Clemens! Der für seine markigen Sprüche bekannte (und berüchtigte) Schriftsteller hat es tatsächlich durchgezogen: Sein letztes literarisches Werk – seine Autobiografie – hat er erst 100 Jahre nach seinem Dahinscheiden zur Veröffentlichung freigegeben! Das wiederum ist nun auch schon wieder 11 Jahre her … Tja, der Zahn der Zeit nagt. Vergangenheit kommt schneller als man denkt …
Nicht ganz so lange her – aber eben auch schon aus der Erinnerung – schreibt der Rabbiner Matthäus. Als messianischer Jude will er besonders seine Kollegen von der viel größeren Schar der pharisäisch ausgerichteten Thoragelehrten ansprechen. Ihr Herz erreichen. Nach der „Shoah“ (Katastrophe) der Niederschlagung des jüdischen Aufstandes im Jahr 70 unsrer Zeitrechnung – Jerusalem zerstört, Tempel niedergebrannt, weitestgehende „Auflösung“ jüdischen Lebens in der Davidstadt – gab es nur noch zwei Ausrichtungen im Judentum, die „überlebt“ haben. Sadduzäer, Zeloten – gehörten der Vergangenheit an. Essener waren eine verschwindende Minderheit – abgeschottet in klösterlicher Gemeinschaft irgendwo am Toten Meer - (sie sollten zu Beginn des 2. Jh. nochmal eine gewisse Bedeutung gewinnen, bis dann 135 n. Chr. In der Zerschlagung des „Bar-Kochba-Aufstandes“ mehr oder weniger „alles“ verloren war) – Einzig existent waren die Pharisäer – das sich zum orthodoxen Judentum entwickelte. Schließlich mussten sie fortan ohne die Möglichkeit der Ausübung des Opferkultus zurechtkommen. Durch das vorausschauende, weise Handeln einzelner Gelehrter (u.a. Rabbi Akiba ben Yosef (50-135 u.Z.)) wurde dafür bereits während des römischen Vernichtungsfeldzuges gegen Jerusalem entsprechende Grundlagen geschaffen. Die zweite Ausrichtung waren die an den Messias Yeschua gläubig gewordenen Juden. (Die übrigens mehrheitlich durch prophetische Weissagungen frühzeitig Jerusalem verlassen hatten und so der Vernichtung entkommen sind!) Zu ihnen gehört Matthäus. Augenzeuge weil Schüler („Jünger“) Jesu Christi. Und Evangelist: Verfasser des (für uns ERSTEN) Evangeliums. Dessen Motivation bestand eben auch zu einem erheblichen Teil darin, seine jüdischen Schwestern und Brüder – und besonders die jüdischen Gelehrten seiner Zeit – mit Jesus bekannt zu machen. Daher entfaltet er seinen „Lebensbericht“ von Jesus – sein Evangelium – mit deutlichen Hinweisen auf die Erfüllung (bzw. Aufrichtung) der in den 5 Mose-Büchern und den Propheten angekündigten Voraussagen. Jesus ist der vom Gott Israels angekündigte Messias. Retter. Erlöser. Sohn Abrahams und Sohn Davids. Immer wieder blickt Matthäus zurück – weit zurück: 700, ja fast 1.000 Jahre – denn „es erfüllt sich, was geschrieben ist durch …“ Das hat Bestand. Was sich über die Jahrtausende bewährt hat. „Himmel und Erde werden vergehen“, sagt Jesus „aber meine Worte werden nicht vergehen!“ Weil ER von Ewigkeit her ist. Und die Worte des lebendigen Gottes spricht. Die Matthäus hier bezeugt. Aufgeschrieben hat für Dich. Damit DEIN Glaube Bestand hat. Durch das und in dem, was Gott versprochen hat. DIR! Durch seinen Sohn Jesus Christus. In IHM hat er „… zuletzt gesprochen …“ Endgültig: „Dies ist mein geliebter Sohn – auf den sollt ihr hören!“
Ach Übrigens – der Schriftsteller, von dem ich eingangs gesprochen habe - besser bekannt als Mark Twain (1835-1910) – wurde einmal gefragt, warum er die Bibel lese. Und ob er nicht beunruhigt sei, dass er so vieles nicht verstehe? Seine Antwort: „Was ich nicht verstehe beunruhigt mich viel weniger als das, was ich verstehe!“ Die Bibel ist uns geschrieben, damit wir verstehen: „Ich habe Dich je und je geliebt – darum habe ich Dich zu mir gezogen: Aus lauter Güte!“

Seid gesegnet und bleibt behütet – Shalom – Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 8,17 <> Mt. 1,1 <> Mk.13,31 <> Hebr. 1,1 <> Mk. 9,7 <> Jer. 31,3)

Ermutigende Bibelworte für Dich heute:
Denn wenn er spricht, so geschieht's; wenn er gebietet, so steht's da (Ps. 33,9)
Du bist mein geliebter Sohn – auf ihn sollt ihr hören (Mk. 9,7)
Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden (Mt. 28,18)
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen (Mk. 13,31)
… damit Euer Glaube nicht beruhe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft (1.Kor.2,5)
Ich habe Dich je und je geliebt – darum habe ich Dich zu mir gezogen: Aus lauter Güte (Jer.31,3)

----------------------------------------------------------------------------

25.03.2021
„… und machte alle Kranken gesund.“ (Mt. 8,16)

Auch wenn „Urlaub machen“ z.Zt. ein Reizwort ist – wie wäre folgendes: „Wir waren 14 Tage im Urlaub!“ „Ja, und wie war das Wetter?“ Naja – ging so: Es hat nur zwei Mal geregnet! Einmal 6 Tage lang - und einmal 8 Tage lang …!“
Zusammenfassende Schilderungen sind nicht immer ermutigend. Wenn Matthäus aber von Jesus spricht, kann man nur staunen: „… und machte ALLE Kranken gesund!“ Oder bereits kurz nachdem Jesus im Jordan getauft wurde: „… und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte ALLE Krankheiten und ALLE Gebrechen im Volk!“ Und nochmal ist es Matthäus wichtig: „… Und Jesus zog umher in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte ALLE Krankheiten und ALLE Gebrechen.“ Als Petrus ins Haus des römischen Befehlshabers Kornelius gerufen wurde, fasst er Jesus Wirken so zusammen: „Gott hat Jesus von Nazareth mit Heiligem Geist und Kraft gesalbt; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und ALLE gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm.“ Warum so ein Über-Gewicht auf den Heilungen, die Jesus vollbracht hat? Und: Warum ist Jesus dann nicht als „berühmter Arzt“ in unseren Geschichtsbüchern zu finden? Oder wenigstens gleichgenannt mit Hippokrates, Paracelsus oder Sauerbruch? Sind denn die Heilungen, die Jesus bewirkt hat weniger beeindruckend? Nein – ganz anders: Jesus ruft zu einer Tiefenschau. Während letztlich alles ärztliche Handeln nur „Schadensbegrenzung“ sein kann – also das Behandeln von Symptomen – geht es bei Jesus um die Beseitigung der Ursache. „Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen …“ Und „UNSERE KRANKHEIT“ ist die Sünde. Die Gottesentfremdung. Die Rebellion gegen den Willen des Schöpfers. Der unwiederbringliche Verlust zur Quelle allen Lebens. Die „Zielverfehlung“ unseres Geschaffen-seins. Sie bringt all das hervor, was als Vorboten des Todes uns Tag für Tag vor Augen steht. „Die ganze Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen worden …“ Jesus wird dieses Grundproblem lösen. ER bezahlt den Preis für unsere Gott-losigkeit. Einen Verbrechertod wird er sterben. Abgeurteilt. Misshandelt. Hingerichtet. Dafür steht das Kreuz. Aber weil es Jesus um das Leben geht, ist sein Wirken durchdrungen von „Symptomen“ der Wiederherstellung. Sogar diese vorläufige Welt ist es wert. Und die Menschen allemal. Wertgeachtet und geliebt in Gottes Augen. Daher soll das LEBEN bis in den letzten Winkel dieser vergänglichen Welt vordringen. Darum ist Jesu Dienst auch ein Heilungsdienst. Den er an Seine Jünger – seine Gemeinde weitergegeben hat: „Das sind die Zeichen, die denen folgen, die glauben: In meinen Namen werden sie … Kranken die Hände auflegen und sie werden geheilt werden!“ Und Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, wird die Werke auch tun, die ich tue …“ Darum: „Geht hin …“ Jedes Gebet hilft. Jede – vielleicht in Deinen Augen – noch so geringen Geste … Wir haben einen Gott, der da helfen und heilen will! Auch durch Dich! Jesus ist da – wer will SEINE Liebe aufhalten … ?

Shalom – Seid gesegnet und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 8,16 <> Mt. 4,23 / 9,35 <> Apg. 10,38 <> Jes. 53,4 <> Röm. 8,20 <> Mk. 16,17-18 <> Joh. 14,12 <> Mt. 10,7-8)

Ermutigende Bibelworte für Dich heute:
Jesus von Nazareth – von Gott gesalbt mit Heiligem Geist und Kraft – der umherzog und Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm
Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen … die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt
Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, in neuen Zungen reden … Kranken werden sie die Hände auflegen, so wird's gut mit ihnen
Wer an mich glaubt, wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, denn ich gehe zum Vater
Siehe, ich habe euch Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über die ganze Kraft des Feindes, und nichts wird euch schaden

---------------------------------------------

24.03.2021
Seid um das Wohl der Städte besorgt, in die ich euch habe hinführen lassen, und betet für sie zum HERRN! Denn wenn es ihnen gut geht, dann geht es auch euch gut!“ (Jer. 29,7)

Zugegeben: Angst ist kein guter Ratgeber! Aber Respekt vor dem, was dieses Covid-19-Virus – so unsichtbar es ist – doch für Spuren hinterlässt, ist schon angesagt. B.1.1.7 heißt die Mutation, die es nun auch auf erheblich jüngere Menschen „abgesehen“ hat als das „ursprüngliche Virus“, dass uns vor einem Jahr in einen Lock-down nötigte. Die Kritik an den politischen Weichenstellungen, um dieser Pandemie zu wehren, sind sicherlich gut begründet – ohne Zweifel hätte man manches besser machen können … Mich bewegt ein anderer Gedanke – hab ich irgendwo aufgeschnappt: „Wenn in den Kirchen und Gemeinden statt jeder – noch so berechtigten – kritischen Äußerung 1.Tim. 2 praktiziert worden wäre, sähe es heute vermutlich anders aus!“ Und diesen Schuh können sich sicherlich auch viele ernsthafte Jesus-Nachfolger (einschließlich des Autors dieses Ermutigers) anziehen. (Ich verweise darauf, dass die Zahl der Bundestrainer, Bundeskanzler und Gesundheitsminister – geschätzt – etwa 80 Millionen beträgt – smile!) Aber Vergangenes kann man nicht ändern – zukünftig aber vieles besser machen! So eben auch, die Anweisungen des Apostels an seinen Mitarbeiter berücksichtigen: „Das Erste und Wichtigste, wozu ich die Gemeinde aufrufe, ist das Gebet, und zwar für alle Menschen. Bringt Bitten und Fürbitten und Dank für sie alle vor Gott! Betet für die Regierenden und für alle, die Gewalt haben, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, in Ehrfurcht vor Gott und in Rechtschaffenheit. So ist es gut und gefällt Gott, unserem Retter, der will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ Ähnlichkeiten oder Übereinstimmungen mit bereits bestehenden Anweisungen aus dem ersten (= „Alten“) Testament (s.o.) sind eben nicht rein zufällig, sondern voll beabsichtigt! Und obwohl knapp 600 Jahre zwischen der Niederschrift dieser göttlichen Weisung liegen … Gottes Plan hat sich ja nicht geändert: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe: Gedanken des Friedens – nicht des Unheils – dass ICH Euch Zukunft (= ein „Danach“) und Hoffnung gebe.“ Die Hoffnung ist eine „… lebendige Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten …“ – Gott lädt Dich ein, an SEINER Zukunft – dem ewigen Leben – teilzuhaben; Und die Zukunft betrifft das Hier und Jetzt: Schon heute fließt Gottes Gnade und Güte über! ER ist reich an Barmherzigkeit und überaus willens, „unser dunkles heute in ein helles Morgen zu verwandeln“. (Unvergessene Worte des Bürgerrechtlers Martin Luther King (1929-1968)) Darum die Anweisung – ja, dringliche Aufforderung: BETET – Bittet – Dankt und Fleht … Vor Risiken und Nebenwirkungen wird gewarnt: ES KÖNNTE DEIN GANZES LEBEN VERÄNDERN (!) – Und: ES KÖNNTE DAS GANZE LEBEN IN DEINER STADT VERÄNDERN (!!) Das kann tatsächlich passieren, wenn man Gott „beim Wort nimmt“ – wenn Du (und ich!) anfangen, IHM zu vertrauen – IHM zu gehorchen!
Darum eine Einladung: „5 Minuten für Deine Stadt“ Jeden Tag – zunächst erstmal bis Ostern – fünf Minuten für Deine Stadt zu beten! Fang mit dem „Vater-unser“ an (Das Gebet hat uns Jesus gelehrt und es verbindet uns alle, die wir Jesus nachfolgen) Und dann bete – segne die Verantwortlichen in Deiner Stadt – und bete für alles, was Dir dazu einfällt … Jeden Tag (nur) 5 Minuten. Und damit man sich das gut merken kann: „5 vor 12“ (bis die Glocken läuten …) Aber selbstverständlich kannst Du Dir Deine Lieblingszeit dafür „reservieren“ – Nur: BETE MIT … Und wie gesagt: Stell Dir vor Du betest – und Gott antwortet … DAS wird passieren! Darauf hat Gott Dir SEIN Wort gegeben!

Shalom – Seid reich gesegnet und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Jer. 29,7 <> 1.Tim. 2,1-4 <> Jer. 29,11 <> 1.Petr. 1,3)

Ermutigende Bibelworte für Deine Gebete heute:
Bittet und es wird euch gegeben (Mt. 7,7-11 / Lk. 11,9-13)
Alles, was ihr betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden (Mk. 11,25)
Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren (Joh. 15,7)
Das ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir nach seinem Willen etwas bitten (1.Joh. 5,13)

----------------------------------------------------------------------------

23.03.2021
„… und er trieb die Geister aus durch sein Wort und machte alle Kranken gesund.“ (Mt. 8,16)

Geister, Dämonen, Teufel, das Böse, Besessenheit … passt das noch in unsere moderne Welt? Alles nur Schwarz-weiß? Gibt es nicht längst die unterschiedlichsten Grautöne dazwischen? Und was ist mit den Farben? Unsere Welt ist doch viel komplexer. Vielschichtiger. Unendlich kompliziert? Wer blickt da noch durch? Das, was die Bibel hier beschreibt, ist doch eine überalterte Wirklichkeitsdeutung! Für das hier Beschriebene, gibt es doch längst etliche psychologisch untermauerte, wissenschaftlich anerkannte Erklärungen. Na, wohl besser: Erklärungstheorien. Ja, ja – grau ist alle Theorie … Johann Christoph Blumhardt, Pfarrer im frommen Süddeutschland des 19.Jahrhundert – sein aufgeklärtes Weltbild wird zutiefst erschüttert. Er kümmert sich um eine schwer „psychisch“ kranke Frau. Besonders auffällig reagiert sie, wenn er vom Blut Jesu spricht. Schließlich betet Blumhardt – völlig entgegen all seiner bisherigen Überzeugung und Erfahrung in „gebietender Weise“. Im Namen Jesu gebietet er dem Teufel zu weichen … Ein über mehrere Jahre hinweg andauernder „Kampf“ – wie die Bibel sagt: „… nicht gegen Fleisch und Blut …“ beginnt. Als dann endlich „der Teufel“ ausfährt, passieren zwei beeindruckende Dinge: (1) Die Frau spricht mit einer tiefen männlichen Stimme: Jesus ist Sieger – Jesus ist Sieger! Und (2) ist sie vollkommen geheilt. Sowohl psychisch als auch von ihren zahlreichen körperlichen Symptomen. In dem Text aus dem Jahre 1852 bezeugt Blumhardt seine Erfahrung: „Dass Jesus siegt bleibt ewig ausgemacht. Sein wird die ganze Welt. Denn alles ist nach seines Todes Nacht in seine Hand gestellt. Nachdem am Kreuz er ausgerungen, hat er zum Thron sich aufgeschwungen: Ja – Jesus siegt!“ Letztlich aber kann man diese Erfahrung nur als Kommentar zu unserem heutigen Text aus dem Evangelium lesen. Sozusagen Matthäus 8 v.16 als Version 2.0! Besser aber wohl als Version 2.000 000 Punkt Null (und das wird überhaupt nicht annähernd reichen!) Denn den Nachfolgern von Jesus sind ja genau diese „Machterweise der Liebe Gottes“ versprochen: „… und das sind die Zeichen, die denen folgen, die da glauben: In meinem Namen werden sie … Dämonen austreiben … Kranken die Hände auflegen und sie werden geheilt werden.“ Die Zusage Jesu gilt: „Wer an mich glaubt wird die Werke auch tun, die ich tue …“ Denn: „Siehe, ich habe euch Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über die ganze Kraft des Feindes, und nichts wird euch schaden.“ Und Johannes bezeugt in seinem ersten Brief: „Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“ Und „Der (nämlich: JESUS) der in euch lebt, ist stärker als der in der Welt ist!“ Und darin „ist unser Glaube der Sieg, der die Welt überwunden hat!“ Noch heute! Gerade heute! In Deiner und meiner Welt! Weil es Gottes Welt ist. Und Jesus ist Sieger! Das steht fest! Sein Name hat bis heute die Kraft, jede Machenschaft des Bösen zu überwinden. Auch heute – in unsrer „ach, so komplexen Wirklichkeit“ – hat SEIN Name Kraft. Verändernde Kraft. Befreiende Kraft. Erneuernde Kraft. „Jesus, Du bist Sieger! Wir vertrauen Dir! Du allein bist der HERR!“ Amen!

Shalom – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 8,16 <> Röm. 7,18-20 <> Eph. 6,12 <> Mk. 16,17-18 <> Joh. 14,12 <> Lk. 10,19 <> 1.Joh. 3,8 / 4,4 / 5,4 <> ><> Liedzitat: Johann Christoph Blumhardt, 1852)

 

Ermutigende Bibelworte für Dich heute:
Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, in neuen Zungen reden … Kranken werden sie die Hände auflegen, so wird's gut mit ihnen
Wer an mich glaubt, wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, denn ich gehe zum Vater
Siehe, ich habe euch Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über die ganze Kraft des Feindes, und nichts wird euch schaden
Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre
Der, der in euch ist, ist stärker als der in der Welt ist
Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat

---------------------------------------------------------------------------

19.03.2021
„… und sie stand auf und diente ihm.“ (Mt. 8,15)

Tigerfell, Miss Sophie und von mir aus noch Admiral Sneyder (oder Mr. Pomeroy) – das dürfte eigentlich reichen. Ein 90-ster Geburtstag. Ein Diener. Eine Jubilarin. Vier Gäste, die aus verständlichen Gründen – sie sind bereits verstorben – nicht anwesend sein können …
„Same procedure as last year – same procedure as every year, James!“ Dinner für one.
Gerade das scheint aber doch im Haus des Petrus eben nicht der Fall gewesen zu sein. Es ist doch undenkbar, dass Jesus nun – nachdem die Schwiegermutter „fieberfrei“ ist - als einziger bewirtet wird – und herzhaft mampft, begleitet vom Magenknurren der übrigen Gäste. Und so beschreiben sowohl Lukas als auch Markus in ihrem „Jesus-Report“, dass die Dame des Hauses – selbstverständlich – ihren umfassenden Gastgeberpflichten nachkommt. Sie dient „ihnen“. Also allen Anwesenden. Zwischen den Zeilen ist ihr Glück zu spüren, dass sie das tun kann. Denn Gastfreundschaft zu gewähren ist – nicht nur zur Zeit Jesu – in den orientalischen Ländern, ein großes Vorrecht! Man denke an Abraham, der drei Durchreisende aufnimmt und sie mit „ein wenig Wasser und einem Bissen Brot“ versorgt … Da haben sich – gelinde gesprochen – die Tische gebogen: Das Beste vom Besten war gerade gut genug! (Die morgendliche Gewichtskontrolle auf der Badezimmerwaage sollte für einige Tage ausgesetzt werden …) Und auch die motivierende Ansage im Hebräerbrief ist nicht „von schlechten Eltern“: „Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt …“ Also: Gastfreundlich sein zu können, war für den Gastgeber ebenso erstrebenswert wie für die Gäste. Nun stellt aber Matthäus in seiner „Guten Nachricht von Jesus“ besonders heraus, dass sie – gemeint ist die soeben geheilte Hausmutter – IHM – also JESUS – dient. Beeindruckend finde ich: (1) Obwohl sie sicherlich alle im Haus versorgte – ihnen somit diente – dient sie doch ALLEIN dem HERRN. Welch ein Segen liegt darin, im Wohltun an Anderen – sei es in der Pflege, Sozialarbeit oder letztlich „in allem, was ihr tut“ – Jesus sehen zu können. Ihm gebührt alle Ehre. Ihm auch alle Mühe, Einsatz und Dienst: ER ist es wert! Und in dem, was ich Anderen Gutes tue, handle ich letztlich an IHM! (Lies ruhig mal in Mat. 25 nach!). (2) Schafft das „IHM dienen“ eine große Freiheit: frei von Menschenfurcht, d i. die Abhängigkeit von gutem oder schlechtem Feedback … und frei von inneren Zwängen (z.B. Helfersyndrom), können wir allein SEINE Anerkennung suchen – und IHM alle Ehre geben: „Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn!“ Und (3) wird dieses „sie diente IHM“ auch eine Lebenswende beschreiben: Von nun an! Das war so etwas, wie eine Umkehr. Lebenswende. „… sie diente (fortan) ihm …“ steht übrigens unter einer wunderbaren Verheißung: „Gehört jemand zu Jesus Christus hat für ihn ein neues Leben begonnen! Das Frühere ist abgeschlossen – vergangen – nicht mehr existent. Völlig neues Leben – Leben aus der Kraft Gottes – hat begonnen!“

In diesem Sinne, Euch den Mut und die Freude, jeden Tag dieses neue Leben zu wagen – IHM zu dienen! Shalom und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 8,15 <> 1.Mose 18,3-5 <> Hebr. 13,2 <> Kol. 3,17 <> 2.Kor. 5,17)

Ermutigende Bibelworte für Dich heute:
Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt
Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden

 

--------------------------------------------------------------

18.03.2021
„ … und das Fieber verließ sie …“ (Mk. 1,31)

„Mit uns“, steht ganz groß auf der Heckscheibe des Stadtbusses, der vor mir an der Ampel wartet. Erheblich kleiner steht darunter: „Immer eine gute Wahl!“ Ich denke so: Irgendetwas fehlt … Wie wäre es, wenn auf dem freien Platz über dem „mit uns“ ganz groß „GOTT“ stände? Dann hieße es: „Gott mit uns – immer eine gute Wahl!“
Bestimmt waren Simon und seine Kollegen sehr froh, dass sie diese Wahl getroffen haben. Zugegeben – zu diesem Zeitpunkt wohl eher, ohne es zu wissen. Sie hatten Jesus eingeladen. Waren nun im Zuhause von Andreas und Petrus angekommen. Die Schwiegermutter des „ersten Papstes“ – zumindest beruft man sich in der katholischen Kirche auf diese Erbfolge – also die Mutter von Petrus‘ Frau lag danieder. Sie hatte „das Fieber“ – selbst der Historiker und Arzt Lukas benennt die Krankheit nicht deutlicher. Aber ein kleiner, vorübergehender – grippaler – Infekt wird’s vermutlich nicht nur gewesen sein … Bemerkenswert: Sowohl Markus, als auch Matthäus und – der eben bereits erwähnte – Lukas berichten von dieser Begebenheit. Jedem scheint dabei etwas anderes wesentlich zu sein. Matthäus hebt die besondere Nähe Jesu zu der schwerkranken Frau hervor: „… er berührt ihre Hand …“ Lukas ist scheinbar – neben der sofort eintretenden Heilung – Jesu Umgang mit dem Krankheitssymptom wichtig. Er „bedroht“ das Fieber. Jesus behandelt es wie einen „Dämon“. So geht der HERR mit dem Teufel um: Er treibt ihn aus! Übrigens charakterisiert Petrus das Wirken Jesu in seinen Predigten ebenfalls so: „Jesus von Nazareth – von Gott gesalbt – der umherzog und Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren …“ Also völlig „unwissenschaftlich“. Obwohl Lukas als Arzt der – zumindest damaligen – „Schulmedizin“ sicherlich nicht so kritisch gegenüberstand wie heutzutage etliche Leute mit ihrem medizinischem „Halbwissen“. Faszinierend jedoch ist, dass Markus in seinem Evangelium uns einige wichtige Details beschreibt, die zu der Heilung geführt haben: „…er (Jesus) trat zu ihr, ergriff sie bei der Hand und richtete sie auf …“ Als der Evangelist, der wohl die größte Nähe zu Petrus hatte – er hatte ihm wohl als Übersetzer auf seinen Missionsreisen begleitet – zeigt er uns Jesus als den, der zu uns kommt: „Er tritt herzu!“ Nichts kann die Sehnsucht des Sohnes Gottes ausbremsen: Er sucht Dich! Hat absolut keine Berührungsängste. Wenn ihn schon ein todbringendes Fieber nicht aufhalten kann – was ist Deine Not, in der Du Dich nach der Nähe Gottes ausstreckst? Dann wird’s praktisch: Jesus kommt zu Dir und ergreift Deine Hand. Er ist Dir nicht nur nahe. Jesus selbst ist Dein Helfer! Der stärkste Halt, den Du Dir vorstellen kannst. „Der HERR ist mein Licht und mein Helfer – vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft – vor wem sollte mir grauen?“ Und: „… ich stärke Dich – ich helfe Dir auch – ich ergreife Dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit!“ lässt Gott Dir durch den Propheten Jesaja zusprechen. Und schließlich richten Jesus den Kranken auf! Gibt Starthilfe. Setzt die ersten Schritte mit Dir zusammen. In ein neues Leben. Ein Leben mit Zukunft und Hoffnung! Ja, Jesus ist nie weiter entfernt als ein Gebet! Wer ruft, wird gehört! Wer IHN anRUFT, dem wird geholfen! Ganz gewiss! Denn Jesus ist ja der „GOTT mit uns!“ so wird er genannt: „Immanu-EL“ – Wie gut ist es, IHN an unsrer Seite zu wissen!

Shalom, Euch einen gnadenreichen Tag: Seid gesegnet und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 8,15/Mk. 1,31 <> Apg. 10,38 <> Ps. 27,1 <> Jes. 41,10 <> Mt. 7,7-11 <> Mt. 1,23)

Ermutigende Bibelworte für Dich heute:
Jesus von Nazareth – von Gott gesalbt mit Heiligem Geist und Kraft – der umherzog und Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm
Der HERR ist mein Licht und mein Helfer – vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft – vor wem sollte mir grauen?
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir – weiche nicht zurück, denn ich bin dein Gott. Ich stärke Dich – Ich helfe Dir auch – ich ergreife Dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit
Bittet und es wird euch gegeben; suchet und ihr werdet finden; klopft an und so wird euch aufgetan

-----------------------------------------------------

17.03.2021
„ … und das Fieber verließ sie …“ (Mt. 8,15)

„Oma, was machst Du denn da?“ Der Drei-Käse-hoch staunt nicht schlecht. Ein dicker Schal umhüllt den Computer der alten Dame. Tja, irgendwie muss man den PC ja vor Viren schützen können …
Wenn das man so einfach wäre! Aber das funktioniert weder bei diesem technischen Wunderwerk der Neuzeit noch in der immer wieder neu erschreckenden Pandemie der Gegenwart.
Ein leichter „Schnupfen“ wird’s bei der Schwiegermutter von Petrus wohl auch nicht nur gewesen sein. Sie hatte das „Fieber“. Und schon damals gab es äußerst fiese Krankheiten. Zumindest lag sie danieder, als Petrus seine Family über seine Zukunftspläne informieren wollte. Dazu hatte er seinen künftigen Lehrmeister gleich mitgebracht. Ja, das ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn man den Studienplatz „in der Tasche“ hat. Aber die Vorstellungsrunde steht unter keinem guten Stern. Sogar ohne Lockdown ist hier Bewirtungspause angesagt. Das „Fieber“ hat eben seine Auswirkungen. In diesem Fall war die Gastfreundschaft auf Eis gelegt. Eine ziemliche Katastrophe. Nicht nur angesichts des „hohen“ Besuchs. Sondern ganz besonders angesichts des extrem hohen Stellenwertes den das Aufnehmen von Gästen – ja bis heute – in der orientalischen Gesellschaft hat. Oft wird man dort bewirtet mit Speisen und Getränken, die sich die Gastgeber für sich selbst nicht leisten können. Aber darum geht es hier letztlich nicht. Matthäus hat anderes – wichtigeres – im Blick. Und auf dem Herzen, es uns mitzuteilen. (Ganz nebenbei erfahren wir, dass der „erste Papst“ verheiratet war – er hatte zumindest eine „Schwiegermutter“!) Worum geht es Matthäus? Er beschreibt Jesus! Und der kommt in das Haus und „sieht“ die Not. Besser noch: Er sieht den Menschen. Den leidenden Menschen. Die schwerkranke Frau. Und nun schildert er mit welcher „Behutsamkeit“ Jesus ihr begegnet: „… er berührt ihre Hand …“ Die ganze Zärtlichkeit Gottes spiegelt sich in dieser Begegnung wider. Der Sohn Gottes, der Mensch wird. Der seine himmlische Herrlichkeit verlässt, um als Mensch unter Menschen zu leben. Der der Liebe Gottes ein Gesicht gibt. Ein freundliches. Liebevolles. Zugewandtes. Hilfsbereites. Unendlich erbarmendes. „Der HERR ist nahe!“ lautet die Trostbotschaft des Philipperbriefes. Und die Liebe Gottes wird von der Schwiegermutter des Petrus als genau diese sanfte, gütige, aufrichtende Gnade Gottes erlebt. Jesus berührt ihre Hand – und das Fieber verließ sie. Das Böse, Zerstörende, das „Leben bedohende“ kann die Gegenwart Gottes nicht aushalten. Den Ursprung des Lebens, der Quelle allen Seins, dem Urgrund aller Existenz kann nichts standhalten, was auch nur den kleinsten Hauch des Todes in sich trägt. Und so kann Petrus es später beschreiben: „Jesus von Nazareth – von Gott gesalbt – der umherzog und Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren …“ Worin die besondere Salbung und Kraft Jesu lag, erfahren wir etwas später von Matthäus, wenn er auf den „für uns leidenden Gottesknecht“ verweist, der in Jesaja 53 beschrieben wird. Hier geht es ihm schlicht um die zärtliche – ja fast intime Liebe Gottes zu DIR! Du bist ja Adressat Seiner Botschaft. Dir will er Jesus nahebringen, der sich gerade auch Deiner Not liebevoll annimmt. Auch Dein „FIEBER“ muss weichen, wenn es mit Jesus in Berührung kommt … Spürst Du schon, wie Jesus Deine Hand berührt? Und vielleicht kennst Du ja auch jemanden, dem Du eine solche Berührung wünschst? Jesus ist nie weiter entfernt als ein Gebet …

Shalom und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 8,15 <> Phil. 4,5 <> Apg. 10,38 <> Jes. 53,4-5)

-------------------------------------------------------

16.03.2021
Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch abmüht und belastet seid! Bei mir werdet ihr Ruhe finden! (Mt. 11,28)
Wen sieht Jesus? Was sieht Jesus? Wie sieht Jesus? Welche Menschen hat er vor Augen, als er diese legendären Worte ausspricht? Obdachlose in einer Nacht mit starken Minusgraden? Einen Trinker, der mit glasigem Blick auf seine leere Weinflasche starrt? Eine Frau, die stolz auf das Foto ihrer damals noch minderjährigen Tochter zeigt und traurig sagt: „Ich hab seit Jahren nichts mehr von ihr gehört!“ Wen sieht Jesus? Den erfolgreichen Geschäftsmann im Armani-Anzug, der weiß, dass Geld nicht satt macht – kein Kaviar und Champagner die schmachtende Seele erreicht? Oder die Frau von Welt, bewundert und respektiert – keiner verachtet sie so sehr, wie sie sich selbst? Wen sieht Jesus? Was sieht Jesus? ER hebt seine Augen und sieht DICH! Seine Augen leuchten Dir entgegen. Sein Blick geht direkt in’s Herz. Von Herz zu Herz. In seinem Herzen brennt eine Sehnsucht: Kommt her zu mir! Nur wenn Du kommst, kannst Du bekommen - nur wenn Du aufbrichst, kannst Du empfangen. Empfangen, was Dein Herz ersehnt. Was Deine Seele satt macht. Was Dir Leben im Überfluss gibt. „Herr, wohin sollten wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens, und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Das könnten Deine Worte sein, mit denen Du antwortest. Du wärst nicht der erste, der s o mit Jesus selbst in’s Gespräch kommt. Und Du wirst nicht der Letzte sein, der so das Leben findet … Komm! ER ist schon da! Du bist erwartet. Aus dem Vaterherzen Gottes erklingt Sein Ruf. Premiumqualität. Absolut exklusiv: Komm! „Komm hier herauf! – Und … ich sah eine Tür im Himmel, die war offen!“ Ja, „der Geist und die Braut sie sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme herzu und nehme das Wasser des Lebens – umsonst!“

Mein Herr und mein Gott – ja, ich komme, denn Du allein hast die Worte des Lebens. Gib mir Dein lebendiges Wasser: Ich dürste nach Dir! AMEN

Seid gesegnet und bleibt behütet! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Mt. 11,28 <> Joh. 6,68-69 <> Offb. 4,1 <> Offb. 22,17)

--------------------------------------------------------------------------

12.03.2021
Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen (Mt. 4,19)

„Und das ist noch nicht alles …“ Seine ohnehin schon überlaute Stimme, schwoll noch weiter an: „Ich leg noch was drauf!“ Dieser Bär von einem Mann hatte ein großes Mikrofon um seinen Hals gehängt. Mit beiden Händen hielt er nun eine vollgepackte Einkaufstüte in die Luft. „Na, wer kann denn da nicht gleich zugreifen – junger Mann – was sagen Sie dazu?“
Tja, sie sind wirklich die Besten. Man muss früh aufstehen, um den Hamburger Fischmarkt live zu erleben. Unweigerlich muss ich an „Menschenfischer“ denken. Was Petrus wohl gedacht hat, als Jesus ihm diese Zukunftsperspektive eröffnete? Und alles fing damit an, dass Jesus sein Boot als Kanzel nutzen wollte. Eine ganze Nacht erfolglos gearbeitet, hatten sie. Diesmal war ihnen nichts ins Netz gegangen. Totmüde, hungrig und die Schwielen an den Händen waren auch nicht zu übersehen. Ein guter Morgen sieht anders aus. Dachte Petrus jedenfalls. Aber: Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden! Jedenfalls fuhr er Jesus in seinem Boot etwas vom Ufer weg. Und dann sagt der junge Rabbi zu ihm: „Wirf Dein Netz noch einmal aus?“ Petrus hört sich noch sagen: „Meister, auf Dein Wort hin…“ Später erinnert er sich nur, dass er den jungen Nazarener in einem völlig anderen Licht gesehen hat. „Herr, geh weg von mir. Ich bin ein sündiger Mensch!“ Vollkommen unvorbereitet trifft ihn diese Erkenntnis. Er begreift, dass er absolut nichts vorzuweisen hat, was den Sohn Gottes – denn als solchen hat er ihn hier erkannt – beeindrucken könnte. Aber: „Fürchte dich nicht! Von nun an wirst Du Menschen fangen.“ Jesus nachfolgen – sein Student zu werden, das wär schon was. Aber weißt du auch, wen du da berufst, Jesus. Ich hab nicht mal die Hauptschule geschafft. Und mit dem Sprechen vor anderen Leuten, hab ich‘s nicht so. Mein vorlautes Mundwerk ist das eine, aber da ist nicht viel dahinter. „Fürchte dich nicht …!“ Und tatsächlich: Immer wenn Petrus auf sich geschaut hat, ist’s danebengegangen. Später wird er sich direkt vor Jesus „bepeinlichen“ – bei seinem Gang über das Wasser… Jesus wird ihn zurechtweisen, als er ihn einmal „belehren“ wollte: „Weiche hinter mich, Satan, denn du sinnst auf das, was menschlich ist …“ Und eben nicht göttlich. Und er – Petrus – wird Jesus in der schlimmsten Stunde Seines Lebens allein lassen. Ja, IHN sogar verleugnen. Letztlich jedoch wird nur alles dazu führen, dass Jesus SEINE Berufung bestätigt. „Simon, Du Sohn des Johannes, liebst Du mich?“ Seine immer kleinlauter werdenden Antworten finden das Herz des Messias: „Weide meine Lämmer!“ Jesus ist der, „der das gute Werk, dass er in euch angefangen hat, zum Ziel führt…“ Und Gott können seine Berufungen nicht gereuen. Denn: „Treu ist er, der euch gerufen hat, er wird’s auch tun.“ Darum: „Befiehl dem HERRN deine Wege und vertraue ihm, er wird es wohl machen.“ Denn „wir wollen auf Jesus schauen, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens…“ Wir schauen auf IHN, denn „ER ist derselbe, gestern und heute und in alle Ewigkeit!“ Sein Wort trägt durch: „…aber auf DEIN Wort hin …“ Allen Widerständen zum Trotz. Der Glaubende erfährt das große „DENNOCH“ Gottes!

Du Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus, bitte gib uns den Geist der Weisheit und der Offenbarung, um Dich immer mehr zu erkennen. Erleuchte die Augen unseres Herzens, dass wir die Hoffnung Deiner Berufung erkennen und Dich ehren. Mit unserem ganzen Leben! AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: (auch: Lk. 5,1-11)<>Mt.14,30<>Mt.16,23 <> Joh.21,15-17 <> Phil.1,6 <> 1.Thess.5,24 <> Ps.37,5 <> Hebr.12,2<>Hebr. 13,8 Gebet: Eph.1,17-18)

Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen (Mt. 4,19)

„Und das ist noch nicht alles …“ Seine ohnehin schon überlaute Stimme, schwoll noch weiter an: „Ich leg noch was drauf!“ Dieser Bär von einem Mann hatte ein großes Mikrofon um seinen Hals gehängt. Mit beiden Händen hielt er nun eine vollgepackte Einkaufstüte in die Luft. „Na, wer kann denn da nicht gleich zugreifen – junger Mann – was sagen Sie dazu?“
Tja, sie sind wirklich die Besten. Man muss früh aufstehen, um den Hamburger Fischmarkt live zu erleben. Unweigerlich muss ich an „Menschenfischer“ denken. Was Petrus wohl gedacht hat, als Jesus ihm diese Zukunftsperspektive eröffnete? Und alles fing damit an, dass Jesus sein Boot als Kanzel nutzen wollte. Eine ganze Nacht erfolglos gearbeitet, hatten sie. Diesmal war ihnen nichts ins Netz gegangen. Totmüde, hungrig und die Schwielen an den Händen waren auch nicht zu übersehen. Ein guter Morgen sieht anders aus. Dachte Petrus jedenfalls. Aber: Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden! Jedenfalls fuhr er Jesus in seinem Boot etwas vom Ufer weg. Und dann sagt der junge Rabbi zu ihm: „Wirf Dein Netz noch einmal aus?“ Petrus hört sich noch sagen: „Meister, auf Dein Wort hin…“ Später erinnert er sich nur, dass er den jungen Nazarener in einem völlig anderen Licht gesehen hat. „Herr, geh weg von mir. Ich bin ein sündiger Mensch!“ Vollkommen unvorbereitet trifft ihn diese Erkenntnis. Er begreift, dass er absolut nichts vorzuweisen hat, was den Sohn Gottes – denn als solchen hat er ihn hier erkannt – beeindrucken könnte. Aber: „Fürchte dich nicht! Von nun an wirst Du Menschen fangen.“ Jesus nachfolgen – sein Student zu werden, das wär schon was. Aber weißt du auch, wen du da berufst, Jesus. Ich hab nicht mal die Hauptschule geschafft. Und mit dem Sprechen vor anderen Leuten, hab ich‘s nicht so. Mein vorlautes Mundwerk ist das eine, aber da ist nicht viel dahinter. „Fürchte dich nicht …!“ Und tatsächlich: Immer wenn Petrus auf sich geschaut hat, ist’s danebengegangen. Später wird er sich direkt vor Jesus „bepeinlichen“ – bei seinem Gang über das Wasser… Jesus wird ihn zurechtweisen, als er ihn einmal „belehren“ wollte: „Weiche hinter mich, Satan, denn du sinnst auf das, was menschlich ist …“ Und eben nicht göttlich. Und er – Petrus – wird Jesus in der schlimmsten Stunde Seines Lebens allein lassen. Ja, IHN sogar verleugnen. Letztlich jedoch wird nur alles dazu führen, dass Jesus SEINE Berufung bestätigt. „Simon, Du Sohn des Johannes, liebst Du mich?“ Seine immer kleinlauter werdenden Antworten finden das Herz des Messias: „Weide meine Lämmer!“ Jesus ist der, „der das gute Werk, dass er in euch angefangen hat, zum Ziel führt…“ Und Gott können seine Berufungen nicht gereuen. Denn: „Treu ist er, der euch gerufen hat, er wird’s auch tun.“ Darum: „Befiehl dem HERRN deine Wege und vertraue ihm, er wird es wohl machen.“ Denn „wir wollen auf Jesus schauen, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens…“ Wir schauen auf IHN, denn „ER ist derselbe, gestern und heute und in alle Ewigkeit!“ Sein Wort trägt durch: „…aber auf DEIN Wort hin …“ Allen Widerständen zum Trotz. Der Glaubende erfährt das große „DENNOCH“ Gottes!

Du Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus, bitte gib uns den Geist der Weisheit und der Offenbarung, um Dich immer mehr zu erkennen. Erleuchte die Augen unseres Herzens, dass wir die Hoffnung Deiner Berufung erkennen und Dich ehren. Mit unserem ganzen Leben! AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: (auch: Lk. 5,1-11)<>Mt.14,30<>Mt.16,23 <> Joh.21,15-17 <> Phil.1,6 <> 1.Thess.5,24 <> Ps.37,5 <> Hebr.12,2<>Hebr. 13,8 Gebet: Eph.1,17-18)

-----------------------------------------------

11.03.2021
Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen (Mt. 4,19)

Irgend so ein paar Übereifrige gibt’s ja immer! Die waren schon im gechlourten Wasser der Schwimmhalle, bevor der Schwimmlehrer aus der Umkleide kam. (Ja, damals gabs noch Schwimmunterricht …) Und es machte schon einen Unterschied, ob er selbst auch „in die heiligen Fluten des Badetempels“ stieg oder nur vom Rand her seine Anweisungen gab.
Dieser kleine Unterschied: „Geh!“ oder „Komm!“ Der Ruf in die Arche war eben keine Hand, die einen Weg wies, selbst aber „im Trocknen“ blieb, sondern Einladung von dem, der schon DRIN war: Gott selbst. „Noah“ – oder wie immer Du auch heißen magst – „KOMM in die Arche!“ Ebenfalls wird Mose nicht ins Ungewisse geschickt. Der EWIGE - der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs – hat ihn nicht nur beauftragt und bevollmächtigt – was ja durchaus schon gewaltig genug wäre – nein(!) – ER erwartet ihn auch beim Date mit dem Pharao. Diesem selbsternannten Sohn des Sonnengottes Das war damals für Autokraten durchaus üblich! (Ähnlichkeiten mit heute lebenden Personen – na, ihr wisst schon …) Also Mose: „Komm zum Pharao!“ Dort wirst Du ERWARTET. Was auch immer Du als Deine Berufung empfindest – Gott erwartet Dich an den Orten der größten Herausforderungen! So wie der Gott Israels Mose erwartet hat. ER war bereits da. Der ICH-BIN-DA. Das ist ja sein ewiger Name. Unsichtbar. Aber dennoch in der Kraft SEINES Wortes – dem Befehl, den er Mose gab – und in der Wirkkraft seiner Shechina - seiner Gegenwart, die sich durch den Stab des Mose manifestierte.
Nun ruft Jesus: „Folgt mir nach!“ Der Sohn Gottes sammelt Menschen um sich, in denen ER die Auserwählung seines himmlischen Vaters erkennt. Und: Er ruft sie nicht zuerst zu einer Aufgabe. Das macht ja den Unterschied. Gott kann es sich leisten! ER ruft nicht die Begabten – ER begabt die Berufenen. Und diese Berufenen hören immer zuerst das Einladende: „Komm!“ „Komm zu mir!“ Es ist ein Ruf in die Gemeinschaft mit dem Gottessohn. Markus hebt dies in seinem Evangelium besonders hervor: „Er (Jesus) rief die, die er bei sich haben wollte … dass sie beständig bei ihm sein sollten.“ Darum ist jeder Ruf zu Jesus immer zuerst ein „Komm!“ ER will Dich bei sich haben! ER will DICH! Du bist ihm wichtig. Dabei geht es ihm nicht um irgendwelche besonderen Fähigkeiten oder Begabungen. Oder Deine Arbeitskraft. DU bist ihm unendlich kostbar. Weil Du DU bist. Ein einzigartiger Gedanke Gottes. Geschaffen und berufen als und zum Ebenbild Gottes. Du lebst zur Ehre Gottes. Bist Teil SEINER Herrlichkeit!
Falls Du Dich jetzt gerade umschaust und denkst: Von wem redet der da? Ich spreche von DIR! DU bist der geliebte Mensch! DU bist SEIN Werk – genauer: SEIN Kunstwerk: Geschaffen in Christus Jesus zu den guten Werken, die ER (Gott) vorbereitet hat, dass Du darin Deine Lebenserfüllung findest. Darum ist der Ruf Jesu immer eine Einladung: „Komm!“ – Dann erst: „Folge mir nach!“ - was so viel bedeutet wie: „Lerne von mir - Ich zeige Dir den Weg des Lebens und führe Dich sicher zum Ziel!“ Paulus betont: „Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.“ Und Johannes ergänzt in seinem ersten Brief: „Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.“ Darum „Komm!“ Du bist erwartet!

Danke Herr Jesus – Du hast das alles schon im Blick. Die guten Werke für uns sind vorbereitet. Wir selbst sind die ersten Nutznießer, Empfänger Deines Segens, den Du durch uns zu anderen lenkst. Danke, dass dabei auch unsere ausgedörrte Seele mehr als satt wird! AMEN

Euch allen einen mutmachenden, zuversichtlichen Tag – Seid reich gesegnet und bleibt behütet! Shalom – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Mt. 4,19 <> 1.Mose 7,1 / 2.Mose 6,11 / 7,26 / 9,1 / 10,1 <> Mk. 3,13.14 <> Ps. 139,14 <> Eph. 2,10 <> 1.Kor. 1,9 <> 1.Joh. 1,3 Gebet nach Eph. 2,10)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin
Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen
Gott ist treu durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn

-------------------------------------------------------

10.03.2021
„Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“ ( Mt 6,33)

„Ich habe jetzt vier Jahre auf diese 10 Minuten hingearbeitet – und es hat geklappt“, so der Gewinner einer olympischen Goldmedallie in einer Ruderdisziplin. Ich staune, welche Motivation sich gewinnen lässt, wenn man ein lohnendes Ziel vor Augen hat. Andererseits: Fehlt das Ziel, nützen auch die besten Voraussetzungen nichts. Ohne Vision lebt’s sich schwer. Die biblische Bestandsaufnahme dazu: „Wo keine Vision (Offenbarung) ist, wird das Volk wild und wüst; aber wohl dem, der auf die Weisung achtet!“ Jesus ruft zu einem „visionären“ Leben. Ein Leben mit Ziel; ein Leben für Gott. Er selbst hat so gelebt. Diese Vision seinen Nachfolgern vorgelebt. Reich Gottes – das ist der Lebensraum, in dem Gott allein regiert. Wo sich SEINE heilvolle Herrschaft voll entfalten kann. So lehrt Jesus seine Jünger beten: „Dein Reich komme!“ Und: „Dein Wille geschehe“. Und zwar: „Wie im Himmel“ – also so, wie es in Gottes unmittelbarer Gegenwart schon jetzt ununterbrochen, allezeit, geschieht – „so auch auf Erden“ – also schon hier und jetzt. Inmitten unsrer so zerbrechlichen Existenz. Durch die dunkelsten Schatten der Vorläufigkeit strahlt schon Gottes ewiges Licht. Leuchtet auf. Durchflutet die Welt. Wer es sieht – ja, wer es nur erahnen kann, der wird die Faszination dieses Königreiches sein Leben lang nicht mehr los. Vielleicht kann sie überspielt werden. Oder verdrängt – um dann doch irgendwie so weiterzuleben, wie bisher. Tief im Herzen wissend, dass die Sehnsucht nach Gottes Reich nur vordergründig mit den Dingen dieser Welt betäubt kann … Gott hat die Ewigkeit in unser Herz gelegt. Alles in uns schreit – dürstet nach diesem Leben. Dieses „Reich Gottes“, von dem Jesus spricht, ist nicht erst nach dem Tod zu erwarten. Ganz anders: Wer hier und jetzt nicht Einlass in dieses Reich sucht, hat sein Leben vertan, vergeudet, „verpennt“ … Hier und jetzt muss am „Kreuz“ Zugang zum Reich Gottes erbeten werden. Muss die „Geburt von oben“ zu dem neuen Leben aus Gott, sich ereignen. Die Verheißung ist groß: „Wer den Namen des HERRN anrufen wird, wird gerettet werden.“ (Joel 3,5 auch zitiert in Apg. 2,21 u. Röm. 10,13) Der Olympionike hat vier Jahre auf diese 10 Minuten hingearbeitet. Geht es um das Reich Gottes, braucht es ein ganzes Leben der Vorbereitung. Allerdings ist die Zeit dazu individuell errechnet. Geschenkt – um verantwortet zu werden … Schwer vorstellbar, wenn es nicht geklappt hätte, mit der Medallie. Aber irgendwie wär das Leben auch so weitergegangen. Doch anders sieht es aus, wenn es mit dem Zugang zum Reich Gottes nicht klappt … Wer Jesu Worte beherzigt – im wahrsten Sinne des Wortes: „in’s Herz lässt!“ – dem steht das Reich Gottes offen! Welch eine Einladung! Bist Du dabei?
Shalom - seid gesegnet und bleibt behütet in diesen besonderen Tagen - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 6,33 <> Spr. 29,18 <> Pred. 3,11 <> Joel 3,5 <> Mt. 7,24-27)

---------------------------------------------------------------

09.03.2021
Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen. (Jer. 17,14)

„Drei Tage lang war einer krank – nun hüpft er wieder, Gott sei Dank …“ so beginnt ein Gedicht von Eugen Roth (1895-1976). Nun ist gestern bekannt geworden, dass auch der durch seine Giftgasangriffe auf die eigene Bevölkerung gefürchtete „König von Damaskus“ - Baschar Assad – positiv auf COVID-19 getestet wurde. Wird es ihm mit seinen „leichten Symptomen“ und einem Heer an besten Hochleistungsmedizinern – zu den entsprechenden Kosten in Millionenhöhe auch gelingen, Corona „zu besiegen“. Und anschließend Seinen jubelnden Anhängern triumphierend zuzurufen: „Ist doch gar nicht so schlimm!“ Scheint ja momentan bei den schlimmsten Despoten in Mode zu sein, während Massengräber ausgehoben werden müssen für das „einfache Volk“ …
O.K. Zumindest hat Gott kein Gefallen „am Tod des Sünders“, was allerdings seit mehr als 2 ½ Jahrtausenden bekannt sein sollte, da bereits der biblische Prophet Hesekiel so zu den Exiljuden in Babylon gesprochen hat. Und – zumindest im Fall des inzwischen abgewählten US-Präsidenten - haben wohl auch die tausendfachen Gebete, die den mächtigsten Mann der Welt von Amts wegen tragen, sicherlich auch eine Rolle gespielt …
Jeremia – übrigens ein Zeitgenosse des oben erwähnten Hesekiel – setzt einen ganz anderen Akzent in seiner Botschaft. Er weiß um das tiefe Geheimnis von Schuld und Krankheit. Vom sogenannten „Tat-Ergehen-Zusammenhang“. Allerdings darf man nicht zu kurz denken. Wer die Schwere persönlicher Schuld anhand der Schwere einer Erkrankung ermessen will, landet ganz leicht in den Sphären menschlichen Hochmuts, der ja bekanntlich vor jedem Fall kommt. Jesus hat dem radikal einen Riegel vorgeschoben. Von seinen Studenten (im biblischen Sprachgebrauch: „Jüngern) auf die Ursache der Blindheit eines Passanten angesprochen, stellt er heraus: „Weder dieser noch seine Eltern haben gesündigt, sondern an ihm sollen die Werke Gottes offenbar werden.“ Und damit sind wir genau in dem Zentrum der Botschaft des Wochenspruches aus dem Munde des Jeremia. „Wen Gott heilt, der ist wahrhaftig geheilt!“ Die Devise: „Wer heilt hat Recht“, die gerne zitiert wird, führt in die Irre. Bei der Vielzahl der sogenannten „Alternativen Heilmethoden“, die sich der Not einer immer älter – und damit immer „krankheitsanfälliger“ - werdenden Gesellschaft bedient, tummelt sich so mancher Scharlatan. „Heile Du mich, so werde ich heil!“ Jeremias Gebet führt zum Ziel. Denn bei aller Heilung geht es doch letztlich um die Wiederherstellung der wunderbaren und einzigartigen Schöpfungsordnung Gottes. Ein HEIL-SEIN an Geist, Seele und Leib. Der biblische Begriff dafür ist: SHALOM – Der Friede Gottes. Die Grundordnung allen Lebens, allen menschlichen Zusammenlebens bis hin zum friedevollen Zusammensein der Völkergemeinschaften. Und damit gehört zu der Heilung, die von Gott kommt, immer auch die Bereinigung menschlicher Schuld – die Vergebung der Zielverfehlungen (= Sünden). Und wenn Jesus einem Gelähmten zuerst die Heilung seiner zwischenmenschlichen Beziehungen UND seiner Gottesgemeinschaft – zum ewigen Leben – zuspricht, bevor auch das „Symptom“ der „gefallenen Schöpfung“ in Form eines körperlichen Leidens geheilt wird, dann geschieht hier wahrhaftige Heilung. Darüber jubeln die Menschen. Das ist der Sieg von Golgatha. Der Triumph des Gekreuzigten: „Es ist vollbracht!“ Das ist die Heilung, die Jeremia im Geist schaut. Nach der er ruft. Und die durch Jesus hier und jetzt geschieht. Wo immer sein Name angerufen wird. Denn: „Jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird gerettet werden!“ JEDER! Halleluja!

Shalom – Mit diesen Gedanken Euch einen gnadenvollen und ermutigenden Tag – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Jer. 17,14 <> Joh. 9 <> Joh. 19,30 <> Joel 3,5 / Röm. 10,13)

-----------------------------------------------------

05.03.2021
„Sprich nur ein Wort … “ (Mt. 8,8)

Einmal das Sagen haben! Nur EINMAL – Der Hauptmann von Köpenick lässt grüßen. Carl Zuckmaiers Meisterwerk - Heinz Rühmanns unverwechselbare Stimme noch im Ohr. Einmal Bundeskanzler sein – oder Gesundheitsminister – oder Bundestrainer: Merkel, Spahn, Jogi Löw – na, einen Traumjob haben sie trotzdem nicht unbedingt … Aber: Einmal Sagen, wo’s langgeht. Im großen Stil … Das wär ja schon mal was …
Er hatte schon das Sagen! Im ganz großen Stil vielleicht nicht. Aber: Ihm zu widersprechen erforderte schon ganz schön Mut. Machte daher wohl auch keiner. Jetzt war er sprachlos. Sprachlos vor Schmerz. Das Schicksal seines Sklaven ging ihm an die Nieren. Raubte ihm den Schlaf. Hat ihn zumindest so umgetrieben, dass er nun vor Jesus stand. Der wiederum sagt ohne Zögern zu: Ich komme mit dir! Tja, um so eine Reaktion von Jesus zu bekommen, muss man wohl schon „wer“ sein. Was darstellen. Entsprechend gut positioniert sein. Wer ist das schon? Allerdings fühlt sich der Hauptmann von Kapernaum (hmm – auch ein Hauptmann von K. – bis dahin stimmts mit Zuckmaier überein …) – also der oberste Militär dieser Region – ziemlich missverstanden. „Halt, Jesus – ich weiß doch, dass Du als Jude nicht das Haus eines Nicht-Juden betreten darfst … - erwarte ich gar nicht!“ Und jetzt kommts – das haut sogar Jesus aus seinen Latschen: „Ich stehe ja auch unter Autorität“ sagt der Befehlshaber. Und dann entfaltet er seine Theologie: „Du bist der Sohn Gottes …“ Nun, zugegeben, das sagt er so nicht wörtlich, aber zwischen den Zeilen ist es unüberhörbar: „Du bist der Sohn Gottes! Du hast alle Autorität und Vollmacht. Was Du sagst, das geschieht!“ Erstaunlich, dass dieser Ungläubige (zumindest aus jüdischer Sicht – er ist nie in den Heiligen Schriften unterwiesen worden!) Also, was er WEISS – zumindest „im Herzen weiß“ – und das in völliger Übereinstimmung mit den heiligen jüdischen Schriften, der Tora – den 5 Büchern Mose bzw. dem ganzen sogenannten alten Testament. „Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht!“ Oder „ER gebot und es stand da!“ Wort und Geschehen, Ausspruch Gottes und Tat sind eine Einheit. Untrennbar miteinander verbunden. Und genau das traut er Jesus auch zu! Diese Gewissheit hat er im Herzen! Das nennt man übrigens „Glauben“. Glaube ist in der Bibel nie Ungewissheit. Oder „nicht genau wissen können“. Sondern: Gewissheit des Herzens. Ein inneres Überzeugt sein – Überführt-sein – eine „Erkenntnis des Herzens“. Mit dieser inneren Überzeugung trägt der Hauptmann sein Anliegen vor: „Sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund!“ Ja, wer dem ewigen Gott – und Jesus ist ja der SOHN Gottes, „Ebenbild SEINES unsichtbaren Wesens“ – wer dem EWIGEN mit diesem Vertrauen begegnet, darf gewiss sein, dass seine Bitte erhört wird. Denn – so schreibt es Paulus – in IHM (also: in Jesus) ist Gottes ewiges JA und AMEN ausgesprochen. ER erhört unsere Gebete sehr gerne. Begegnet unsrer Not mit äußerster Hilfsbereitschaft. Und erweist sich als der Inhaber aller Autorität. „Im Himmel…“ – das ist die uns (noch) unsichtbare Welt –„… und auf Erden“. IHM ists gegeben. Und er hat das Sagen! Und das ist gut so, denn was er sagt, ist absolut gut für uns. Erinnern wir uns an die vorige Begegnung. „ICH WILL!“ sagt Jesus. Ich will Dich heilen. Ich will Dir helfen. Ich will, dass Dein Leben gelingt. Ja, Gott ist gut! Und wer das glaubt, dem beweist er es! Sehr gerne sogar … !

Shalom und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 8,8 <> 1. Mose 1,3 <> Ps. 33,9 <> Hebr. 11,1 <> Kol. 1,15 <> 2.Kor. 1,20 <> Mt.28,18 <> Mt. 8,3)

Ermutigende Bibelworte für Dich heute:
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht
Denn wenn er spricht, so geschieht's; wenn er gebietet, so steht's da
ER ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes
Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre
Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden

------------------------------------------------

04.03.2021
„Ich will! Sei rein!“ (Mt. 8,3)

Was ist der Unterschied zwischen Marx und Murks? Nun: Marx ist die Theorie und Murks die Praxis! Und tatsächlich klafft ja nicht selten ein Riesenloch zwischen guten, wohlmeinenden, erhebenden Worten und dem, was sich wirklich in den Niederungen des – oftmals – grauen Alltags umsetzen lässt. Auch für Jesus kam die Probe aufs Exempel unmittelbar und direkt. Noch waren die Menschen tief bewegt von seiner Rede – da drängt sich ein Mann ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Befolgung der AHA-Regel (Abstand halten, Hygiene und - besonders!! – Alltagsmasken) hätte hier niemand per Gesetz anordnen müssen: Ich sehe es regelrecht vor meinem inneren Auge, wie die Menschenansammlung „gesprengt“ wird. Allein der Geruch wird ausgereicht haben. Und eine Schönheitskonkurrenz wird er wohl auch nicht gewinnen. Aussatz entstellt einen Menschen – macht ja auch vor den gut sichtbaren Stellen am Körper nicht halt. Die „Unreinheit“ dringt aus allen Poren. Und die gebotene akustische Warnung haben längst andere für Dich übernommen. Der Ruf eilt Dir gewissermaßen weit voraus. Trotzdem ist er jetzt bei Jesus. Ist vor ihm auf die Knie gegangen. Wagt das Undenkbare. Beansprucht die kostbare Zeit des Rabbis Jesus. Yeschua – so sein Name in Israel. Yeschua d.h. Retter, Helfer – Gott befreit! Das ist seine einzige Hoffnung. Und sein Glaube. Den formuliert er: „Adonai – wenn Du es willst …“ Er spricht Jesus als Adonai, als HERR, an. Die Anrede, die allein Gott zusteht. Zumal in Israel. Und auch seine – vielleicht mühsam hervorgebrachten – Worte unterstreichen dies: „… wenn Du es willst, dann kannst Du …“ Du kannst es! Du hast die Macht. Die Möglichkeit und die Mittel. Allein dies drückt aus, dass er Jesus als Messias anerkennt. Und damit seine Gottessohnschaft anerkennt. Das, was Petrus zu einem erheblich späteren Zeitpunkt einmal formuliert: „Du bist der Sohn des lebendigen Gottes!“ wird durch diesen aussätzigen – und damit ja auch ausgegrenzten, sozial und religiös gebrandmarkten – Menschen bekannt. Das glaubt er zutiefst. Davon ist er so sehr überzeugt, dass er den ganzen „Knigge“ über Bord wirft und sich bedingungslos der – erhofften – Gnade Jesu unterwirft. Er setzt alles auf eine Karte. Hat kein Ass mehr im Ärmel. Auch keinen, der für ihn auch nur einen Finger rühren würde.
Sein mutiger Glaube hat aber auch einen heftigen Zweifel im Schlepptau: „… wenn Du es willst …“ Nicht jeder, der helfen kann, will das auch! Die Gründe reichen von „nachvollziehbar“ über „absolut unverständlich“ bis hin zur Bosheit und Freude am Leiden anderer. Willst Du helfen, Jesus? Oder genauer: Willst Du m i r helfen, Jesus? Sekunden können zu Stunden werden. Augenblicke des Schweigens zum Marterpfahl. Eigentlich ist das „willst Du“ noch nicht mal zu Ende ausgesprochen – Dein Gegenüber holt nur gerade Luft … Für Dich dauert es eine ganze Ewigkeit! Jesus begegnet dem aussätzigen Menschen mit einem dreifachen „Ich will!“ 1. Er berührt ihn. Noch ehe sein heilendes Wort das Ohr des Leidenden erreicht, hat seine Hand schon zugepackt. Gottes Hilfe ist immer umfassend. Praktisch. Direkt. Berührend – im wahrsten Sinne des Wortes. 2. Jesus spricht das befreiende, zukunftsschaffende, schöpferische Wort: „ICH will!“ Ja, Gott will, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ Und Du stehst ganz oben auf seiner Liste! 3. Diese Hilfe geschieht „sofort“. Und auch wenn die Heilung in dem vorliegenden Fall direkt und unmittelbar erfolgt, meint doch „sofort“ eben auch: Es geschieht zu Gottes Zeitpunkt. „Als die Zeit erfüllet war …“ Und das heißt: Nie zu spät – und immer so, dass SEINE Hilfe das für Dich absolut Beste hervorbringen kann. Und da tendieren Gottes Einschätzung Deiner Situation und Deine Eigenwahrnehmung schon mal kräftig auseinander … Aber, nicht vergessen, wie es in einem alten Gospel heißt: „Help is on the way …“ Hilfe ist unterwegs! Sie kommt. Und sie kommt rechtzeitig. Und sie wird Dich überraschen. Überrascht von Gottes Großzügigkeit … Das war übrigens auch der aussätzige Bettler, als er Jesus hörte: „ICH WILL!“ Hörst Du es auch schon?

Shalom und bleibt behütet – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 8,3 <> Joh. 6,63 <> 1.Tim. 2,4 <> Gal. 4,4)

--------------------------------------------------

03.03.2021
„Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium“ (2.Tim. 1,10)

Anatidaephobie oder Paraskavedekatriaphobie – Sie mit einem wissenschaftlichen Namen benennen zu können, hilft meist wenig. Die kleinen oder großen Ängste – Phobien – des Alltags. „Angst, von Enten beobachtet zu werden“ oder vor „Freitag, dem 13.“ Bekannter – aber auch gefürchteter (im wahrsten Sinne des Wortes!) – ist die „Angst vor Spinnen“. Manch einer musste schon erschrocken feststellen, dass „sie“ höchst lebendig aus dem Staubsaugerrohr wieder hervorkrabbelten und sich auch „unsere“ Arachnophobie sich als „immer noch erschreckend gegenwärtig“ erwies …
Die Bibel benennt schonungslos den Ur-Grund aller Ängste: „…die (alle Menschen) durch Furcht vor dem Tod, ihr ganzes Leben lang zur Knechtschaft verurteilt sind …“ Angst vor dem Tod. Vor dem Unausweichlichen. Vor dem „letzten Termin“, der schon seit unsrer Zeugung feststeht – wenn auch noch nicht im Kalender unseres Lebens eingetragen … „ADAM – Mensch, wo bist du?“ Immer noch ruft der Schöpfer SEIN genial geschaffenes Gegenüber – sein Ebenbild, den Menschen. Immer noch lautet die Antwort: „Ich hörte dich – Gott – und bekam Angst … da versteckte ich mich.“ Angst wovor? Vor dem Entdeckt werden. Vor dem Offenbar-werden der eigenen Schuld. Der Übertretung. Der Aneignung dessen, was einem nicht zusteht. Und sind die Gründe dafür noch so „human“ – menschlich, wohltätig, gut begründet … „Ihr müsst des Todes sterben.“ Lautet der Gottesspruch. Denn „der wohlverdiente Lohn für die Übertretung ist der Tod.“ Darum hat es „die Furcht immer mit (Angst vor) Strafe“ zu tun. Und so verwundert es nicht, dass Furcht – Phobien – in allen möglichen Formen und Farben und Variationen in unserem Alltag das Sagen haben. Ableger dieser einen „Ur-Furcht“ – vor dem Tod. Letztlich: Angst vor der notwendigen Rechenschaft über unsere Existenz und dem Urteil, dass seit den Tagen Adams über uns ausgesprochen werden muss: Schuldig!
Nun bezeugt die Bibel aber auch: „Furcht ist nicht in der LIEBE!“ Denn: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“ Und „wir haben eben keinen Geist der Furchtsamkeit empfangen, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Es muss also eine Brücke geben. Von der – absolut berechtigten – Furcht vor (der Strafe durch) Gott zur „herrlichen Freiheit der Söhne und Töchter Gottes“. Denn „wir haben ja keinen Geist empfangen, dass wir uns abermals fürchten müssten, sondern wir haben den Geist der Sohnschaft empfangen, durch den wir rufen: ABBA, lieber Vater!“ Wie heißt die Brücke? Wie wäre es damit: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahingab …“ Und: „Wer an ihn glaubt, der hat das Leben!“ Wir haben die Versöhnung durch das Blut Jesu Christi. Wir sind „erkauft durch das kostbare Blut eines unschuldigen Opferlamms“ und „wiedergeboren aus dem unvergänglichen Samen des ewigen Wortes Gottes“. Die Brücke heißt: JESUS!
Ein Spruch unsrer Tage: „Lieber eine Maske im Gesicht als einen Zettel am Zeh!“ Umso mehr gilt: „Lieber durch das Blut Jesu Christi – ganz altmodisch und unzeitgemäß - mit Gott versöhnt als „aufgeklärt“ ohne Versöhnungsopfer vor dem Schöpfer zu erscheinen!“ Ja, es bleibt dabei: „ER hat den, der von keiner Sünde wusste – JESUS – für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM – JESUS - die Gerechtigkeit Gottes sind!“ Und damit ist unser Spruch aus dem „Testament des Paulus“ – dem 2. Timotheusbrief - in’s rechte Licht gerückt und ich frage Dich heute: „Fürchtest Du Dich noch oder lebst Du schon?“ Denn der „Christus JESUS hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium!“ Gott ist so gut – wer’s glaubt, dem beweist er’s!

Shalom – ein mit reicher Gnade und Liebe Gottes erfüllter Tag Euch allen – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 2.Tim. 1,10 <>Hebr. 2,15 <> 1.Mose 3,9-10 <> 1.Mose 3,4 <> Röm. 6,23 <> 1.Joh.4,17-18 <> Röm.5,5 <> 2.Tim.1,7 <> Röm. 8,21 <> Röm. 8,15 <> Joh. 3,16 <> 1.Joh. 5,12-13 <> 1.Petr. 1,18-19. 23-24 <> 2.Kor. 5,21)

--------------------------------------------------------------

 02.03.2021
„… denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Röm. 5,5)

Einmal nicht aufgepasst – und schon verteilte sich das frisch gezapfte Mineralwasser über den ganzen Frühstückstisch. Das passiert ja nicht nur kleinen Kindern. In diesem Fall war ich ungeplanter Auslöser eifriger Aktivitäten zur Schadensbegrenzung.
Um Schadensbegrenzung geht es in gewisser Weise auch bei dem Pauluszitat aus dem Römerbrief. Und noch eine Gemeinsamkeit: Auch hier wird etwas „verschüttet“! Besser aber: „ausgeschüttet“! Aber der Reihe nach: (1) Schadensbegrenzung. Es ist etwas abhandengekommen. Das Leben, so wie Gott es als genialer Erfinder gedacht hat. Im liebevollen, vertrauten Miteinander und Füreinander. Gott und Mensch. Mann und Frau. Eltern mit den Kindern. Generationen untereinander, Mensch und Tier und Natur, Völker und Nationen … Eine faszinierende Schöpfung. Fundiert und gegründet im einzigartigen Wesen und Charakter seines Erfinders: LIEBE. „Gott ist Liebe!“ Und alles – wirklich alles atmet und lebt durch und in der Liebe. Und wie so vieles – Erst wenn’s nicht mehr da ist, merkt man es. Erst wenn das – vermeintlich – selbstverständliche nicht mehr da ist … Na, muss ich viel sagen: Reisefreiheit, sich gegenseitig besuchen können, (Tag und Nacht) einkaufen können, was man braucht und auch, was man nur haben will (weil‘s der Nachbar hat …) – So mussten Adam und Eva eben auch feststellen, dass die LIEBE abhandengekommen ist, nachdem sie so „frei waren“, von der Frucht zu essen. Der „verbotenen“ Frucht. Aus dem Naschen der Frucht wurde auf einmal Furcht. Welch ein kleinster Unterschied der Buchstabenfolge. Auf einmal war da Furcht statt Liebe. Adam erschrak fürchterlich – im wahrsten Sinne des Wortes – als Gott, wie jeden Abend, im Garten Eden unterwegs war, um bei ihnen vorbei zu schauen – und ihr Tagwerk zu loben; mit ihnen zusammen zu sein. „Adam – wo bist Du?“ Bis heute erschallt dieser Ruf durch die einst so vollkommene Schöpfung. Schadensbegrenzung ist angesagt. „Furcht ist nicht in der LIEBE …“ Aber: Wenn die Liebe nicht mehr da ist, dann regiert die Furcht. Statt „Furcht Gottes“ – im Sinne von Anerkennung, Respekt, Liebe, Vertrauen zum Schöpfer – nun Menschenfurcht, Geldliebe und Selbstgerechtigkeit. Wie aber kommt die LIEBE – also Gottes ureigenstes Wesen – wieder in seine Schöpfung zurück?
Also: (2) Neuschöpfung. Sie ist einzig und allein Gottes Initiative. Anfang, Durchführung und Vollendung. Gott wird Mensch. Bezahlt den Preis für den eingetretenen Schaden – und der ist gewaltig … Und „schüttet“ etwas aus. Jesus, der Sohn Gottes, „… kommt in sein Eigentum“ – wird als Lösegeld für uns in den Tod gegeben – „das Lamm, dass der Welt Sünde trägt“ – und überwindet damit alle Gottesferne. Und indem er nun seinen Stellvertreter sendet – den Heiligen Geist – wird das „Verlorengegangene“ in unsere Herzen – d.h. in unser Lebenszentrum – zurückgebracht. „… die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen …“ Wodurch? „… durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist!“ Und das ist eben jener Geist, der „…kein Geist der Furcht“ ist, sondern „der Geist der Kraft und der Liebe …“ Dieses „Verschütten“ war kein Versehen. Geschah nicht aus Unachtsamkeit oder mangelnder Vorsicht … Nein! Das war volle Absicht. Entspricht dem heiligen Willen Gottes. Er will Dich versöhnt sehen. Voller Hoffnung. Voller Glauben. Voller Vertrauen. Zuversichtlich und vollkommen ausgefüllt mit SEINEM Wesen. Verwandelt in das Bild SEINES Sohnes. Erfüllt mit der Liebe Gottes, die Dich stark macht: „Alles vermag ich durch den, der mich mächtig macht.“ Und „Wir überwinden weit durch den, der uns geliebt hat.“ Und „Der, der in uns ist, ist stärker als der, der in der Welt ist.“ Ja, „Furcht ist nicht in der Liebe …“ Und diese Liebe ist ausgegossen in Dein Herz – Jesus lebt in Dir! Danke, lieber HERR!

Seid gesegnet und bleibt behütet - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Röm. 5,5 <> 1.Joh. 4,16 <> 1. Mose 3 <> Joh. 1,11. 29 <> 1.Joh. 4,18 <> 2.Tim. 1,7 <> Phil. 4,13 <> Röm. 8,37 <> 1.Joh. 4,4)

Das baut Deinen Glauben auf:
Gott ist Liebe
Siehe, das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt trägt
Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit
Alles vermag ich durch den, der mich ermächtigt hat
In diesem allen aber überwinden wir weit durch den der uns geliebt hat
Der, der in uns ist, ist stärker als der, der in der Welt ist
Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat

 

-------------------------------------------------------------------

26.02.2021
„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.“ (1.Joh. 4,18)

„Nicht immer sind bequeme Stühle ein Ruheplatz für die Gefühle …“ Da diese in einer Zahnarztpraxis stehen, wird man Eugen Roth schnell zustimmen können. Einen Gang durch das Tropenhaus – Abteilung Vogelspinnen – wird auch nicht jeden begeistern. Mich persönlich reizt die herrliche Aussicht über unsere Hauptstadt aus der Reichstagskuppel definitiv nicht … Wie immer Deine Ängste heißen – selbst wenn man die teilweise kuriosen Namen aussprechen kann – eigentlich wollen wir sie nicht. Und doch gehören sie zu unserem Leben. Sind seit dem Sündenfall sogar überlebenswichtig; warnen sie uns doch vor Gefahren für Leib und Leben. Aber eben erst NACH dem Sündenfall der Menschheit. Nach dem Vertrauensbruch zum Schöpfer. Zum liebenden Vater. Dem Ursprung allen Seins. Seitdem nimmt Angst eine Spitzenposition ein. Bestimmt unser Leben. Trotz „Angst ist ein schlechter Berater“ sind doch unsere Entscheidungen überwiegend davon geprägt. Nur keiner gibt’s zu. Die Wartelisten der Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten sind überlang. Therapiekonzepte für die Behandlung von Angststörungen und Panikattacken sind äußerst gefragt.
„Mut ist Angst, die gebetet hat!“ Corrie ten Boom kann aus ihrer Lebenserfahrung schöpfen. Die Niederländerin hat ihre Lehrjahre dazu in einem deutschen KZ absolvieren müssen. Schlimmste Entwürdigungen und der Tod aller Angehörigen gehörten dazu. Und damit ja auch immer wieder die Begegnung mit ihren Ängsten. Sehr reale Ängste übrigens. Ihre Botschaft: Beten hilft! O.K., das glauben ja viele. Und als Christen ist das doch selbstverständlich. Oder? Kann man Ängste denn wirklich so einfach „wegbeten“? Und wer das nicht hinkriegt – glaubt der nicht richtig? Nun, das ist doch genau, was Corrie ten Boom nicht sagt. Es geht nicht um einen Automatismus. Oben Gebet rein – unten ‚Ängste weg‘ raus. Eben nicht. Weit gefehlt. Beten ist nicht die Wundermedizin. „Furcht gibt es nicht in der Liebe …“ Es ist die Liebe, die der Furcht Grenzen setzt. Und je näher wir dieser Liebe kommen, desto mehr müssen – ja, MÜSSEN – die Ängste weichen. Gebet ist nur der Weg. Nur das Instrument. Nur das Werkzeug. Das Handwerkszeug eines Jesusnachfolgers. Gebet ist Ausdruck unserer Beziehung zu Gott. Und damit unsere Eintrittskarte in die Gemeinschaft der Liebe. „Gott ist Liebe – Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ Darum geht’s. Mit Gott verbunden bleiben. „Alle eure Sorgen werft auf ihn …“ Auch und besonders eure Ängste. Gebt der Liebe Gottes eine Chance, ihr heilendes und befreiendes Werk zu tun. Die Liebe Gottes hat einen Namen: Jesus Christus. Und Jesus Christus in’s persönliche Leben einladen – IHM die Herrschaft über all unsere Lebensbereiche anzuvertrauen – das ist der erste Schritt. Damit wird die Angst entmachtet. Hat ihren Alleinherrschaftsanspruch verloren und muss sich dem HERRN aller HERREN beugen. Dann wird das Gebet zu einer Quelle der Ermutigung. Und die Angst muss der Zuversicht weichen: Mut ist Angst, die gebetet hat, denn „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die Liebe triebt die Furcht aus.“ Und: Hast Du heute schon gebetet?

Seid gesegnet und bleibt behütet - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: 1.Joh. 4,18 <> 1.Joh. 4,16 <> 1.Petr. 5,7
ERmutiger für heute: 1.Petr.5,7 / Lk. 8,50 / Mt. 14,26 / Röm. 8,37 / Phil. 4,13 / Jes. 41,10 / Ps. 27,1 )

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch
Fürchte dich nicht – glaube nur
Seid getrost, Ich bin’s - Fürchtet euch nicht
In diesem allen aber überwinden wir weit durch den der uns geliebt hat
Alles vermag ich durch den, der mich ermächtigt hat
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir – weiche nicht zurück, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit
Der HERR ist mein Licht und mein Heil – vor wem sollte ich mich fürchten. Der HERR ist meines Lebens Kraft – vor wem sollte mir grauen
„Mut ist Angst, die gebetet hat“

 

__________________________________

25.02.2021
„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die größte unter ihnen ist die LIEBE“ (1.Kor. 13,13)

„… und gewonnen hat …“ Sehr geschickt verzögert die Laudatorin – die Sprechpause dehnt sich - im Festsaal ist es mucks-mäuschen still - vereinzeltes Hüsteln – ein Baby schreit (typisch) – irgendwo packt einer ein Bonbon aus – der Moderator atmet nervös ins Mikro – es pfeift bedrohlich, aber der Techniker hat aufgepasst und den Level angepasst …
Stell Dir vor, diese Preisverleihung findet im Himmel statt. Unmittelbar vor dem Thron Gottes. Alles wartet gespannt auf die Bekanntgabe der faszinierendsten, herrlichsten, glorreichsten, großartigsten, schönsten, besten und – was weiß ich nicht alles - Charaktereigenschaft des Schöpfers: „… und die größte unter ihnen ist DIE LIEBE!“ Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Das würden wohl auch die wenigsten Menschen bestreiten … Udo Jürgens sprach in einem seiner letzten Interviews vor seinem – letztlich doch – überraschenden Tod davon: „Nach dem Tod ist nur noch Liebe!“ In unzählbaren Liedern, Gedichten und wie auch immer gearteten Äußerungen hervorgehoben. Auf dem Sterbebett wird wohl kaum einer nach seinen Pokalen, Urkunden oder Kontoauszügen verlangen – aber die Nähe „geliebter“ Menschen … Manchmal auch die resignierte Feststellung, mit ihnen zu wenig des kostbarsten verbracht zu haben, was wir Menschen besitzen: unsere Zeit. Alles, was letztlich zählt ist … (nun ratet mal?): Ja, klar: die Liebe.
Auch Johannes – vermutlich der „Benjamin“ unter den Jesus-Schülern Anfang der 30-iger Jahre des ersten Jahrhunderts unsere Zeitrechnung, als der Messias die staubigen Wege der damaligen römischen Provinz Syrien durchwanderte – kann in seinem 1. Brief nur staunend erkennen: „Gott ist Liebe“! Aber: Von welcher Liebe spricht er? Das, was in dunklen Straßen oder den Rotlichtvierteln angeboten wird? Oder die „… und lebten glücklich bis an ihr Lebensende“ – Storys, der Hollywood, Bollywood, Babelsberg - und wie sie nicht alles heißen - Traumfabriken? Was ist Liebe? „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde!“ sagt Jesus. Und wie ist es mit der Liebe, die uns erlöst hat, „als wir noch Feinde waren“? Die Liebe, die sich selbst verschenkt? Die Bibel hat dafür sogar ein eigenes Wort: AGAPE. Die hingebende Liebe Gottes. Die Liebe, die sich das „Liebste“ aus dem Herzen reißt, um sich der Todgeweihten zu erbarmen. Die Liebe, die nur „begreifbar“ ist, wenn wir Jesus anschauen: „Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es (uns) verkündigt.“ Und der sagt über sich: „Wer mich sieht, der hat den Vater gesehen!“ Denn: „Ich und der Vater sind eins!“ Darum gilt: „Wer den Sohn hat, der hat auch den Vater!“ Und in IHM das „ewige Leben“! Ja, diese LIEBE ist „…the WINNER …“ Diese Liebe siegt. Diese Liebe ist DAS Größte und ist DER Größte. IHM zu gehören ist das größte Glück meines Lebens – Deins auch?

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Kor. 13,13 <> 1.Joh.4,16 <>Joh. 15,13 <> Röm. 5,8.10 <> Joh. 1,18 <> Joh. 14,9 <> Joh. 10,30 <> 1.Joh. 5,12 <> Joh. 15,16)

Deinen Glauben stärkende Bibelstellen für heute:
Gott ist Liebe
Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde
Ihr seid meine Freunde
Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch “Feinde“ waren
Wer den Sohn hat, der hat das Leben
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt

 

---------------------------------------------------------------

24.02.2021
„Die Liebe … duldet alles …“ (1.Kor. 13,7)

„Na, in deiner Haut möchte ich jetzt nicht stecken!“ Sofort denke ich an den Hafenarbeiter in Beirut, den Demonstranten in Minsk oder auch die Christen in Nordkorea. Was hier an Unmenschlichkeit erlebt wird, können selbst die Betroffenen kaum in Worte fassen.
Fühlst Du Dich eigentlich wohl in Deiner Haut? Die wachsende Zahl derer, die die Wartezimmer der Hautärzte bevölkern spricht eine deutliche Sprache. Gegen was wehren wir uns damit eigentlich. Unbewusst. Das ist ja das Problem … Das Unbewusste – oftmals das Intuitive, das sogenannte vegetative Nervenkostüm ist löchrig. Nicht nur dann kommt der Wunsch auf, jemand ganz anderer zu sein. „Eigentlich bin ich ganz anders – ich komm nur viel zu selten dazu!“ zelebriert der Hamburger Altrocker Lindenberg ins Mikro. Ja, manchmal ist es wirklich zum „aus der Haut fahren!“
„In deiner Haut möchte ich nicht stecken!“ Ein indianisches Sprichwort sagt: „Urteile nie über einen anderen, wenn du nicht wenigstens einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.“ Sehr weise. Denn in der Tat, wie sich etwas „anfühlt“ kann man definitiv nicht vermitteln! Das ist nur zu erfahren, wenn man es selbst durchlebt.
Jesus hat es so gemacht. ER ist aus seiner Ewigkeit „ausgefahren“, hat Knechtsgestalt angenommen und unter uns gelebt. 30 Jahre ist er „in unseren Mokassins“ gelaufen. Der Sohn Gottes wird Teil unsrer Geschichte. Erforscht von Heerscharen von Historikern und auch Theologen gaben sich die Klinken gegenseitig in die Hand … Dar gestellt in unzählbaren Kunstwerken unterschiedlichster Machart. Jesus kommt in der Enge unsrer Haut: Wird ein Flüchtlingskind, weil ihm ein wahnsinniger König bereits als Säugling umbringen will – Jesus stirbt als Verbrecher, zählt zu dem Abschaum unsrer Gesellschaft, durch bestochene Zeugen „überführt“ und durch einen korrupten Richter ab geurteilt, der dann auch noch - großkotzig – „seine Hände in Unschuld wäscht“. Jesus kam buchstäblich, um in unsrer Haut zu stecken. Damit wird ER der Weg zum Vaterhaus Gottes. „Niemand kommt zum Vater“, sagt Jesus, „als nur durch mich!“ Der Zimmermann aus Nazareth hämmert aus den Balken seines Kreuzes die offene Tür zum Vaterherzen Gottes. Denn „der hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM die Gerechtigkeit Gottes werden!“ Martin Luther King hat gesagt: „Bestimmt wusste Jesus genau, wie schwer es ist die Menschen zu lieben. Er wusste, dass jeglicher Ausdruck von Liebe allein dem Herzen Gottes entspringen muss.“ In Anlehnung an einen Filmtitel: „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“, können wir sagen: „Ich weiß, was DU vor zweitausend Jahren am Kreuz für mich getan hast!“ Darum komm heute zu mir! Nimm Deinen Platz ein, in meinem Herzen. „Nicht uns; HERR, Nicht uns – sondern Deinem Namen gib Ehre! Um Deiner Treue und (überwältigend großen) Liebe willen …“ Ja, DIESE Liebe duldet alles!“

„HERR Jesus, ich öffne Dir mein Herz. Komm heute und mach Wohnung bei mir!“ AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Kor. 13-7 <> Joh. 14,6 <> 2.Kor. 5,21 <> Ps. 115,1)

Deinen Glauben stärkende Bibelstellen für heute:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben
Der Geist der Wahrheit wird uns in die ganze Wahrheit führen
Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.
ER hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM die Gerechtigkeit Gottes würden
Nicht uns; HERR, Nicht uns – sondern Deinem Namen gib Ehre! Um Deiner Treue und Liebe willen

-------------------------------------------------------------------

23.02.2021
„Die Liebe … glaubt alles - hofft alles …“ (1.Kor. 13,7)

„Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint. Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht fühle. Ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt!“ Ein jüdisches Bekenntnis aus den 30-ger Jahren des letzten Jahrhunderts. Ein mutiges „dennoch“ des Glaubens. Beschreibt ihn vom Wesen her. Letztlich so, wie wir es auch im Hebräerbrief lesen: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Biblischer Glaube ist also demnach nicht das, was man allgemeinhin darunter versteht: Ein nicht-genau-wissen. „Ich glaube, dass …“ wird ja gerade dann ausgesprochen, wenn man sich nicht sicher ist. Oder aber etwas erhofft. Besseres Wetter beispielsweise. Oder eine gelungene Geburtstagsfeier am kommenden Wochenende. In der Bibel ist der Glaube eine „Gewissheit anderer Art“. Die Gewissheit des Herzens. „Ich bin gewiss …“ Denn der Heilige Geist bewirkt „erleuchtete Augen des Herzens.“ Trotz dem „nicht-sehen-können“ mit den Augen, wohnt dem inneren Menschen eine Überzeugung inne. „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist den Augen verborgen“. Antoine de Saint-Exupery hat es in seinem „Kleinen Prinzen“ auf den Punkt gebracht. Glaube ist die Gewissheit des Herzens. Des neuen Herzens, dass Gott jedem schenkt, der sein Leben Jesus anvertraut. Dieses Herz glaubt. Es vertraut. Und in seinem Vertrauen ist es gegründet in der Hoffnung. Dabei ist die Hoffnung, dass durch den Horizont des Lebens schauen können. Diese Hoffnung verwirklicht sich im hier und jetzt der Gegenwart. Wer in einer ewigen Hoffnung gegründet ist, kann HEUTE zuversichtlich leben. Er gehört zur GmbH: zur Gemeinschaft mit berechtigter Hoffnung. „Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. Denn unsre Bedrängnis, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“ Diese Hoffnung, die sich im Alltag durch den Glauben bewähren muss, braucht einen Motor. Etwas, was sie antreibt, vorwärts bringt, Wirkung entfaltet. „Diese Hoffnung aber lässt uns nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ Und darin gewinnt sie eine Qualität, die alle Vorstellungskraft bei Weitem übersteigt. Denn „die Liebe … glaubt alles; hofft alles …“ In ihr begegnet uns der Sohn Gottes selbst. „In der Welt habt ihr Angst!“ sagt Jesus. „Aber seid voller Zuversicht, ich habe die Welt überwunden!“ Darum ist „Unser Glaube der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ Und „…in IHM sind wir mehr als Überwinder …“ Denn „alles vermag ich durch den, der mich ermächtigt hat: Christus!“ Sind das nicht überzeugende Gründe dafür, mit Paulus zu beten, „dass Christus durch den Glauben in unseren Herzen wohne und wir in der Liebe eingewurzelt und gegründet sind …“? Bete zuversichtlich. Sei gewiss, denn „ER vermag zu geben, weit über das hinaus, was wir zu erbitten oder auch nur (im Kühnsten) uns vorzustellen vermögen!“

„Vater, wir sind Geschöpfe, die von so vielem beeinflusst werden. Unsere Meinung ändern wir im Minutentakt. Und unsere Hoffnung ist so zerbrechlich. Bitte gib Du uns eine Vision von Jesus in unser Herz. Eine Zuversicht, eine Gewissheit, eine Leidenschaft für Jesus, die teilhat an SEINEM Glauben und SEINER Hoffnung für diese Welt. Den Glauben, der in der Liebe tätig ist und Dich in Deinem Sohn Jesus verherrlicht. Gib uns solche Liebe ins Herz!“ AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Kor.13,7 <> Hebr. 11,1 <> 2.Kor. 4,16-18 <> Röm. 5,5 <> Joh. 16,33 <> 1.Joh. 5,4 <> Röm. 8,37 <> Phil. 4,13 <> Eph. 3,17.20-21 Gebet: Hebr. 12,2 u. Gal. 5,6)

Deinen Glauben stärkende Bibelstellen für heute:
Wir werden nicht müde, wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird … denn wir schauen auf das Unsichtbare. Das Sichtbare ist zeitlich; das Unsichtbare aber ewig
Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist
In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden
Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat
Wir überwinden weit durch den, der uns geliebt hat
Alles vermag ich durch den, der mich ermächtigt hat
Lasst uns aufschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens


---------------------------------------------------------

19.02.2021
„Die Liebe … erträgt alles …“ (1.Kor. 13,7)

Mittagsonne. Texas. Parkplatz eines Supermarktes. Irgendwo im Nirgendwo. Vollgepackter Einkaufswagen. Nancy bleibt abrupt stehen. „Das gibt’s doch nicht!“ In ihrem Auto tummeln sich drei Fremde. Junge Männer. Lachen ist zu hören. Mucke auf „Trommelfell komm raus-Niveau“ … Die rüstige Mitt-Siebzigerin greift in ihren Einkaufswagen und holt eine 38-ger raus – wie gesagt: Texas. Die jugendlichen Eindringlinge sind aus ihrem Auto schneller weg als sie durchatmen kann. „Also so was“, denkt sie noch. Und will ihren Kofferraum aufschießen. Geht aber nicht. Verkehrter Schlüssel. Verwundert schaut sie sich um. Und entdeckt IHR Auto – gleiche Marke, gleicher Typ, gleiche Farbe – etwa 10 Meter weiter rechts … Und im Büro des Scheriffs berichten drei verängstigte junge Männer über den dreisten Überfall einer durchgeknallten Alten. Auf einem Supermarktparkplatz. Im Nirgendwo. In Texas. In der Hitze des Tages … wie gesagt: Mittagsonne!
Es gibt Tage, da läuft praktisch alles schief. Was muss man nicht alles ertragen? „Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!“ Oder „Herr, gib mir Geduld – aber bitte sofort!“ so die bekanntesten Stoßseufzer, die dann an den Himmel adressiert werden. Besser – weil erheblich sinnvoller - ist das Bekenntnis, der Anonymen Alkoholiker: „Gib mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Und gib mir die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.“ Wegen der weltanschaulichen Neutralität dieser Gruppen, wird dies nicht als Gebet bezeichnet. Ganz nüchtern betrachtet: Wer sollte denn diese Bitte (er)hören, wenn nicht Gott? Egal wie: Es geht um unseren Umgang mit den Dingen, die – für uns – nicht (mehr) zu ertragen sind. Selbstschutz ist angesagt. Notwendige Abgrenzungen sind vorzunehmen. Etwas, was gerade sensiblen und mitfühlenden Menschen sehr schwerfällt.
Die Liebe … erträgt alles! Der Apostel Paulus hat Jesus im Blick. Diese „menschliche Gestalt annehmende Liebe Gottes“. Jesus ist die Liebe Gottes in Person. Die ganze Güte und Freundlichkeit Gottes lächelt Dich durch Jesus an! Und der …erträgt alles? …erträgt ALLES! Seine Story – ein paar Fakten in Kürze: (1) „zweifelhafte“ Herkunft: seine Mutter ist mit ihm als „Teenie“ schwanger, unverheiratet (oder, andere Variante – bis heute sehr beliebt: sie hatte was mit einem römischen Söldner). (2) Jesus ist Flüchtlingskind – hat also Migrationshintergrund (3) Von einem seiner engsten Freunde wird er verraten. (4) Ein anderer lügt das Blaue vom Himmel, um zu beteuern: Ich kenne ihn nicht! (5) Angeklagt, durch bestochene Zeugen seines „Verbrechens“ überführt, Verurteilt, Misshandelt – auf das Übelste. An’s Kreuz genagelt und wie ein Stück Vieh einfach verrecken gelassen … Ach ja – ich hab den beißenden Spott und das „augenscheinliche“ Rechthaben der arroganten, intriganten Lügner vergessen! Die Liebe … erträgt alles? … erträgt ALLES! Es bleibt die eine Frage: „Wie sollte der, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, uns mit ihm nicht auch ALLES schenken?“ Ja, ALLES! „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeglichem durch den Geist gewirkten Segen der himmlischen Welten ‚in Christus‘ …! Das kannst Du glauben! Und – glaub mir – das bleibt nicht ohne Folgen … Dieser Liebe kann NICHTS standhalten! Und dieser LIEBE ist NICHTS unmöglich!

Seid gesegnet und bleibt behütet in IHM
Shalom Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Kor. 13,7 <> Röm. 8,32 <> Eph. 1,3)

Deinen Glauben stärkende Bibelstellen für heute:
Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist
Gott, der seinen einzigen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben: Wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeglichem geistlichen Segen der himmlischen Welten in Christus

--------------------------------------------------

18.02.2021
„Die Liebe … freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.“ (1.Kor. 13,6)

„Hat der Sturm letzte Nacht, dein Dach auch so schwer beschädigt?“ „Nö, kann ich eigentlich nicht sagen! Wir haben es ja noch gar nicht wiedergefunden …“
Dachschaden hin – Dachschaden her: „Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!“ Die „Pechsträhne“ des Nachbarn oder die „Ungeschicklichkeit“ des Arbeitskollegen sind beliebte Gesprächsthemen. Leider meistens, wenn der Betroffene nicht dabei ist. Nicht selten verstummt urplötzlich die angeregte Unterhaltung in der Raucherecke oder bei der zufälligen Begegnung im Supermarkt. Wohl dem, der nicht alles so „bierernst“ nimmt. Es braucht schon eine gehörige Portion Humor, um die kleinen Alltagsgehässigkeiten zu ertragen.
Aber: Darf man als Christ keinen Humor haben? Ist Lachen Sünde? Weit über das Mittelalter hinaus, hat sich diese These in der Kirche verbreitet. „Der Name der Rose“ – Umberto Eco hat einen spannenden „Mittelalter-Krimi“ aus dieser Thematik gemacht.
„Die Liebe … freut sich nicht …!“ Wenn man nur bis hierher liest, scheint das also so zu sein: Christsein und Freude passen nicht zusammen. Allerdings müsste man dann schon sinnvolle Erklärungen finden, warum Freude ein zentraler Begriff der christlichen Botschaft ist. Als Nachfolger Jesu sind wir ja zu einem Lebensstil der Freude berufen worden. Freude an der Auferstehung Jesu. Freude an dem, was Gott für uns getan hat und immer wieder tut.
Das „sich-nicht-freuen“ bezieht sich eindeutig auf das Unrecht. Das Ungeschick anderer. Die Verachtung der Geringen und Armen. Die Übervorteilung der Schutzbefohlenen. Die Ausbeutung der Einflusslosen. „Besser reich und gesund als arm und krank!“ lautet die Devise. Denen, die auf der anderen Seite des Zauns leben, bleibt oft nur ein „müdes Lächeln“.
„Die Liebe … freut sich nicht über das Unrecht!“ Gott ist es nicht egal, wie es Dir geht. Sein Herz schlägt ja gerade für Dich! Die Entrechteten, Unterdrückten und (von allen) Vergessenen stehen auf seiner Prioritätenliste ganz weit oben. Als Erstes. ER hat es zur Chefsache erklärt: „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ Ja, „so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahingab …“ nämlich in diese Welt. Einer Welt, die oftmals nur ein verbittertes Lachen übrig hat angesichts ihrer ganzen Ratlosigkeit und arrogant überspielten Hilflosigkeit. Allein Jesus ist der Grund, dass der verlorenen Menschheit nicht das Lachen im Halse steckenbleibt. Denn „die Liebe … freut sich mit der Wahrheit!“ Jesus sagt: „Ich bin die Wahrheit!“ Und er schenkt uns „den Geist der Wahrheit“. Er mahnt und motiviert uns am „Wort der Wahrheit“ festzuhalten: „Dein Wort ist Wahrheit!“ Ja, Jesus sagt weiter: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.“ Und: „Wer aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme!“ Darum freut sich die LIEBE mit der Wahrheit. Wer Jesus hat, lebt in der Wahrheit. Daran dürfen wir uns erfreuen. Es reicht, zu wissen, dass uns das „Wort der Wahrheit“ gegeben ist. Durch Jesus. Und in Jesus Christus. „Darum „lasst das Wort Christi mit seinem ganzen Reichtum bei euch wohnen ... und alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater!“

Euch allen einen reich gesegneten Tag – Shalom Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Kor. 13,6 <> Lk. 19,10 <> Joh. 3,16 <> Joh. 14,6.17 <> Joh. 8,32 <> Joh 18,37 <> Kol. 3,16-17)

Deinen Glauben stärkende Bibelstellen für heute:
Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben
Der Geist der Wahrheit wird uns in die ganze Wahrheit führen
Dein Wort ist Wahrheit
Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.
Lasst das Wort Christi mit seinem ganzen Reichtum bei euch wohnen
Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn

----------------------------------------------------------

17.02.2021
„Die Liebe … trägt das Böse nicht nach …“ (1.Kor. 13,5)

„Vielen Dank, Tante Irmgard“ sagt der kleine Leo, und fügt noch hinzu: „für das Geschenk!“ „Aber das war doch nicht der Rede wert!“ Die Verwandtschaft gibt sich großzügig. „Das finde ich auch!“ entgegnet der altkluge Neffe. „Aber Mama hat gesagt, ich soll mich trotzdem bedanken!“
Das ist doch nicht der Rede wert! Hand aufs Herz: Wie oft hast Du das schon gedacht, wenn Du auf den ein oder anderen kleinen Fehler aufmerksam gemacht wurdest? „Alle machen Fehler – keiner ist perfekt!“ Wissen wir. Trotzdem leben wir all zu leicht in einer inneren „Zwei-Klassen-Gesellschaft“. Eigene Fehler werden erheblich milder beurteilt als die der anderen. Aber: den einen trifft dies – den anderen das … Und ein „Sei nicht so empfindlich!“ oder „Nun reiß Dich aber mal zusammen!“ helfen oft nicht weiter. Auch nicht: „Ein Christ muss doch vergeben können!“ Wie sieht es denn aus mit den Dingen, die „nicht der Rede wert sind“? Und: Wer legt das eigentlich fest? Ab wann ist etwas „leichtfertig dahin Gesagte“ oder das so „gedankenlos“ Getane eigentlich Sünde? Welcher Grad an (seelischem) Schmerz muss ertragen werden? Muss ein Vorsatz erkennbar sein? Oder reicht schon eine „permanente Unbelehrbarkeit“, die zu dem immer gleichen, verletzendem Verhalten führt? Tatsache ist, dass darüber nur der Betroffene Auskunft gegeben kann! Dieses Persönlichkeitsrecht abzusprechen – und sei es nur mit einem: „War ja nicht so gemeint!“ oder „Ist ja nicht so schlimm!“ – stellt eine erhebliche „Übergriffigkeit“ dar, die wiederum als solches schon sehr demütigend und verletzend ist…
„Die Liebe … trägt das Böse nicht nach …“ Guter Wille reicht dazu nicht aus! Eine „Ach, Schwamm drüber – Mentalität“ hilft hier nicht weiter. Auch wenn im zwischenmenschlichen so manches geklärt – oder zumindest erstmal „auf Eis“ gelegt werden kann; und dann Ruhe einkehrt … Gottes Angebot reicht viel tiefer. Er befreit zu einem aktiven Verschenken der Liebe: „Lasst uns lieben, denn ER hat uns zuerst geliebt!“ Weil wir geliebte Töchter und Söhne Gottes sind, haben wir eine Annahme und Zuwendung erfahren, die zum Lieben befähigt. „Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und es auch sind!“ Geliebt und reich beschenkt! „… denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, den uns gegeben worden ist.“ Und das ist ja „… kein Geist der Furchtsamkeit, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Denn „… wir haben den Geist der (Gottes)Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: ‚Abba – lieber Vater‘“ Diese Liebe trägt Böses nicht nach. Entzieht sich dem Anspruch des Widersachers, der zugleich Verführer und Verkläger ist. Steigt nicht auf die „Rolltreppe abwärts“, die ganz schnell den Keller der Empörung, Entrüstung, Wut und Rachsucht erreicht. „Lass dich nicht vom Bösen übervorteilen, sondern überwinde das Böse …“ Ja, wie denn? „… mit dem Guten!“ Denn: „Wir sind mehr als Überwinder …“ Wow! Hört sich nach echtem Heldentum an! Nein, Moment mal – wir müssen weiterlesen: „… mehr als Überwinder, durch den, der uns geliebt hat!“ Also durch Jesus! Nur „in IHM“ liegt die Kraft – und die Vollmacht – zu vergeben. Einen neuen Anfang zu setzen. Und das IMMER WIEDER. „Siebzig mal Sieben-mal!“ Sagt Jesus. Und das ist keine Matheaufgabe. „Wie Gott mir – so ich Dir!“ lautet die Formel. Und sie ist jederzeit anwendbar! Denn: „Alles vermag ich durch den, der mich dazu bevollmächtigt: Christus!“
In diesem Sinne wünsche ich eine wachsende Freude daran, dem Bösen richtig „übel“ mitzuspielen, indem wir auf seine Spielchen nicht eingehen! Zugegeben: Gelingt nicht immer – aber immer öfter! Wirst schon sehen!

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Kor. 13,5 <> 1.Joh. 4,19 <> 1.Joh. 3,1 <> Röm. 5,5 <> 2.Tim. 1,7 <> Röm. 12,21 <> Röm. 8,37 <> Mt. 18,22 <> Phil.4,13)

Das baut Deinen Glauben auf:
Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und es auch sind
Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen
Wir haben keinen Geist der Verzagtheit empfangen, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem
In ihm sind wir mehr als Überwinder
Alles vermag ich durch den, der mich dazu bevollmächtigt: Christus

_______________________________

16.02.2021
„Die Liebe … lässt sich nicht zum Zorn reizen …“ (1.Kor. 13,5)

„Ich bin dagegen – dass ich dafür bin, dagegen zu sein!“ Verwirrend, nicht war? Zumindest auf den ersten Blick – oder besser: wenn man’s zum ersten Mal so hört! Man gewinnt dieser Tage den Eindruck: Hauptsache dagegen. Und raus auf die Straße. Demo ist angesagt!
Es ist relativ einfach, „gegen etwas zu sein“. Schwieriger ist es, zu formulieren, was man eigentlich genau will. Noch erheblich anspruchsvoller: Wie genau kann man es denn anders machen? Und anders allein reicht ja nicht mal. Es geht nicht um ein „Verschlimmbessern“! Das kommt nicht selten dabei heraus. Nein. Veränderungen, die wirklich weiterbringen, entwickeln sich nur aus einer positiven Motivation. Dagegen sein reicht nicht! Wofür bist Du? Was treibt Dich an? Was willst Du erreichen? „Die Liebe sei nicht geschauspielert …“ beginnt Paulus seine „Bergpredigt“ in seinem Brief an die Römer. „Ziel aller Unterweisung (im Glauben an Jesus) ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungeheucheltem Glauben“. Es geht um die Liebe, die den himmlischen Vater dazu bringt, seinen einzigen Sohn für diese Welt zu opfern. Es ist die Liebe, die den Sohn nicht ruhen lässt, bis er die erlösenden Worte spricht: „Es ist vollbracht!“ Und das wiederum ist die gleiche Liebe, die durch den Heiligen Geist in unsere Herzen ausgegossen ist. Die uns in eine immer tiefere Gemeinschaft und Vertrautheit mit Gott führen will. „Darum bete ich dass die Liebe überfließend sei in alle Erkenntnis und Einsicht …“ Und „… dass ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid …“ um „die erleuchteten Augen des Herzens“ zu bekommen, die uns zu einem Lebensstil der Versöhnung befähigen. Weil wir sehen, was „hinter dem Horizont“ ist. Einblicke haben in Gottes Welt. Gottes neue Welt. Die da kommt. Und schon da ist. Hier … und hier … und da … und dort … Ja, „siehe, das Reich Gottes ist mitten unter Euch“ – Ja, sogar: „inwendig in Euch!“ Weil Reich Gottes schon da ist, wo Jesus ist. Wenn er in unserem Herzen wohnt, ist Reich Gottes gegenwärtig. In Dir. Und durch Dich will es sich ausbreiten. „Die Liebe … die sich nicht zum Zorn reizen lässt“ ist ein Merkmal SEINER Gegenwart: „Lasst eure Freundlichkeit alle Menschen spüren: Der HERR ist nahe!“ Wir beherzigen den Rat des Jakobus: „Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ Und lassen uns motivieren durch Paulus: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem!“

Danke, Herr Jesus, dass wir nicht einfach nur gegen etwas sein müssen! Du befreist uns dazu, ein deutliches: ‚Ich bin dafür‘ zu sprechen. Ja, wir sind FÜR DICH und damit entschlossen, dem Bösen keinen Raum zu geben, sondern Böses mit Gutem zu überwinden. Bitte mach uns zu „Werkzeugen Deines Friedens!“ AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Kor. 13,5 <> Röm. 12,9 <> 1.Tim. 1,5 <> Joh. 19,30 <> Röm. 5,5 <> Phil. 1,9 <> Eph. 3,17 <> Eph. 1,18 <> Lk. 17,21 <> Phil. 4,5 <> Jak. 1,19 <> Röm. 12,21)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen
Das Reich Gottes ist mitten unter euch
Das Reich Gottes ist inwendig in euch
Lasst eure Freundlichkeit alle Menschen spüren: Der HERR ist nahe!
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem
Wir haben keinen Geist der Verzagtheit empfangen, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit
Die Liebe sei ungeheuchelt

------------------------------------------

12.02.2021
„Die Liebe … sucht nicht ihren eigenen Vorteil …“ (1.Kor. 13,5)

„Ich übernehme ihren Fall!“ Man spürt es sogar durchs Telefon - der Anwalt ist begeistert. „Wir haben den Fall so gut wie gewonnen!“ Und er setzt noch einen drauf: „Wir geben uns nicht mit einem Vergleich zufrieden. Das kann ich Ihnen jetzt schon sagen: Nach diesem Prozess sind Sie ein gemachter Mann!“ Und ich auch – die letzten Worte hat er aber nur gedacht. Der Jurist. Der Anwalt ist eben doch nicht „nur“ auf den Vorteil des Klienten ausgerichtet. Aber was ist falsch an einer „Win-Win“-Situation? Ist nicht unser ganzes Leben so angelegt. Geben und Nehmen. Gehört doch zusammen. Und das „Was habe ich davon?“ ist ja durchaus eine legitime Frage…
„So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe.“ Evangelium pur! Kürzer geht’s nicht. Alles drin: Gott liebt Dich. Du gehst verloren. Er sendet seinen Sohn. Er gibt ihn „dahin“ – will heißen: Gott opfert seinen Sohn als Lösegeld für die Menschen. Alle Menschen. Auch für Dich! Du brauchst nicht mehr bezahlen. Deine Rechnung ist beglichen. Du vertraust Dein Leben dem an, der für Dich gestorben ist und die Rechnung bezahlt hat – das nennt die Bibel: glauben! – Du empfängst das ewige Leben. „Willkommen Zuhause!“ so wird Dich der Vater Jesu Christi – der nun auch Dein himmlischer Vater ist - begrüßen! Denn: „Wer den Sohn hat, der hat das Leben …“
„Die Liebe … sucht nicht den eigenen Vorteil.“ Sie hat allein das Wohlergehen des anderen im Blick. Koste es, was es wolle. In diesem Fall sogar das Leben des einzigen Sohnes. „S o hat Gott die Welt geliebt …“ In diesem „s o“ liegt das einzige Verstehen dessen, was LIEBE ist: „Gott ist Liebe“. Und diese Liebe ist die „Dahingabe“. Die Opfergabe des Sohnes. Stell Dir vor: Ein unendlich reicher und mächtiger Präsident erfährt eines Tages von der Entführung eines Neugeborenen. Der Entführer ist der schlimmste Terrorist, den man sich vorstellen kann. Es gibt nur einen Weg ihn auszuschalten: Seine Forderung muss erfüllt werden. Er bietet an: Leben für Leben. Das Leben des Neugeborenen gegen das Leben des Präsidentensohnes. Dieser ist Erbe des mächtigsten Imperiums, das man sich vorstellen kann. Der Neugeborenen stammt aus einer Familie aus den Slums Kalkuttas und ist zudem durch einen Gendefekt sowieso nur höchsten ein paar Tage lebensfähig. Was meinst Du: Zahlt der Präsident? Gibt er das Leben seines Sohnes, des Erben und erfolgreichen, äußerst beliebten – und schon fest berufenen – Nachfolgers im Präsidentenamt, diesem brutalen und skrupellosen Menschenschlächter in die Hände? Das sichere Todesurteil! Anstelle eines nicht lebensfähigen Säuglings aus ärmlichsten Verhältnissen? Nun stellen wir uns weiter vor: Du bist dieser Säugling aus Kalkutta. Der Gendefekt ist die (Erb-)Sünde. Und es steht die Entscheidung an: Der Sohn Gottes oder Du? „So hat Gott die Welt geliebt …“ Diese Liebe hat nichts mehr mit Emotionen zu tun. Es ist eine Entscheidung. Und dann ein entschlossenes Tun! LIEBE sieht nur den anderen. LIEBE kennt keinen Spiegel. Das höchste Glück des anderen ist „Alternativlos“. Und damit einzige Motivation. Jetzt nochmal die Frage: Zahlt der Präsident? Gott hat es getan! Für Dich! „Es ist vollbracht!“ „Er hat den der von keiner Sünde wusste für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM die Gerechtigkeit Gottes werden.“ Wird „ER, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben … uns mit ihm nicht auch a l l e s schenken?“

Seid gesegnet und bleibt behütet – Shalom

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Kor. 13,5 <> Joh. 3,16 <> 1.Joh. 4,16 <> 1.Joh.5,12 <> Joh.15,13 <> Joh. 19,30 <> 2.Kor. 5,21 <> Röm. 8,32)

Deinen persönlichen Glauben stärkende Bibelstellen:
Gott ist Liebe
Er hat den der von keiner Sünde wusste für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM die Gerechtigkeit Gottes werden
ER, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken
So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe

-----------------------------------------------------------

11.02.2021
„Die Liebe … prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie handelt nicht ungehörig …“ (1.Kor. 13,4-5)

„Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick!“ Tja, Kalorien sind ja bekanntlich die kleinen Wesen, die nachts – während man schläft – alle Kleidungsstücke enger nähen … Na gut, aber was tun, wenn das „dicke ICH“ sich bemerkbar macht?
Auch Paulus hat des „dicke ICH“ im Blick, wenn er über die Liebe schreibt. Das „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist eben gerade keine Aufforderung zur „Selbstliebe“. Nach dem Motto: „Um andere lieben zu können muss ich erst mal mich selbst lieben.“ Allzu oft blieb es dann beim Letzteren. Und die Suche nach der „eigenen Mitte“, der Selbst-verwirklichung und der Selbst-annahme wird zur Sucht. Zur Selbst-SUCHT. Eine immer nur noch auf sich selbst bezogene (westliche) Gesellschaft lässt grüßen. Im Schatten von „demokratischen“ Präsidenten und offensichtlichen Diktatoren erhebt sich der Narzissmus zur Volksreligion: Wer ist der Größte, Schönste und Beste? Aber, was nützt das alles, wenn es keiner mitkriegt?
Wie jetzt? Keiner kriegt da was mit? Ja, das ist die eigentliche Denke. Der Denkfehler. Da ist ja einer, der das alles mitkriegt. Der sehr wohl auf alles achtet. Und zugleich auch ganz – aber wirklich: ganz, ganz anders – sieht: „Der Mensch sieht, was vor Augen ist – Gott aber sieht das Herz an!“ Der tiefste Abgrund der Sünde zeigt sich im Narzissmus als „praktischer Atheismus.“ Selbst wenn Glaube an Gott propagiert wird oder sogar eine Bibel demonstrativ in die Kamera gehalten wird, - man verhält sich trotzdem so, als ob Gott nicht existiert. Ohne Gottesfurcht. Macht sich selbst zum Mittelpunkt des Universums. Dahinter steckt Menschenfurcht. Menschengefälligkeit. Ist letztlich Götzendienst. Und steht unter dem Fluch Gottes: „Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt …“ Und Jesus fragt die geistlichen Eliten seiner Zeit: „Wie könnt ihr glauben, wenn ihr Ehre voneinander nehmt?“ Ob Fromm oder säkular: Geht es um das „dicke ICH“, hat es nichts mit LIEBE zu tun. Denn „die LIEBE … prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie handelt nicht ungehörig…“ Sie ist unfähig, sich auf Kosten anderer zu bereichern. Auch und schon gar nicht an Ehre, die anderen zusteht. Wenn andere „niedergemacht werden müssen“, damit man selbst im besten Licht steht.
Setzen wir doch dem „dicken ICH“ – um der Liebe willen ein „ER-ich“ entgegen. Indem ER (Gott) zuerst kommt, empfängt unser „ich“ seinen angemessenen Platz. Ohne überfordert zu sein – und ohne zu kurz zu kommen, denn: „Habe diene Lust am HERRN, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt!“

Shalom und Euch allen einen ermutigenden und liebevollen Tag!

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Kor. 13,4-5 <> 1.Sam. 16,7 <> Jer. 17,5 <>Joh. 5,44 <> Ps. 37,4)

Das stärkt Dich im Glauben:
Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus
Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist
Wir haben nicht empfangen den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit
Habe deine Lust am HERRN, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt

----------------------------------------------------------

10.02.2021
„Die Liebe … eifert nicht …“ (1.Kor. 13,4)

Das kommt in den besten Familien vor. „Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.“ Schon im ersten Buch der Bibel. Ich denke an Jakob, den Erbschleicher. Patriarch eines orientalischen Familien-Clans. Vater von zwölf Söhnen. Von vier Frauen. Und da erzähl mal einer: Er hatte sie alle gleich lieb … träum weiter. Die Geschichten von Neid und Missgunst, Eifersucht und Verbitterung sind Hollywoodreif. Und das alles wird schonungslos in der Bibel ausgebreitet. Besser kriegt es die Boulevard-Presse auch nicht hin. Und keine Vorabend-Soap. So ist das Leben! Ich liebe die Bibel dafür, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Das Buch Gottes ist aus dem Leben für das Leben geschrieben. Und weil es unsere Menschlichkeit so schonungslos beschreibt, ist das, was sie dazu zu sagen hat, ja so wichtig für uns: Gott wird Mensch, teilt mit uns das menschlich allzu menschliche und offenbart den Weg zu Gott. Sein Name: Jesus. Seine Berufung: Christus. Das heißt so viel wie: Von Gott beauftragt und bevollmächtigt. Seine Abstammung: Sohn Gottes. Sein Auftrag: Retten. Heilen. Schützen. Zum Leben führen. Sein Wesen: Liebe. Denn „Gott ist Liebe.“ Und – jetzt kommt’s – „Die Liebe eifert nicht!“ Insofern hat Eifersucht also nichts mit Liebe zu tun. Letztlich geht es doch nur wieder um uns selbst. Bei jeglicher Form von Eifersucht. Zeigt also dann doch nur unsere Hilfsbedürftigkeit, unsere Erlösungsnotwendigkeit auf. Aber genau darin, worin sie unseren Mangel beschreibt – als Mangel darin, zur Ehre Gottes leben zu können (nämlich „SEIN Wesen, SEINE Liebe widerzuspiegeln) – zeigt sie den Weg zur Errettung auf: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass ER seinen einzigen Sohn sandte, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ Diese Liebe Gottes ist ein Angebot. Zugegeben: Alternativlos. Aber dennoch bleibt der Einlade-Charakter offensichtlich. Keiner wird gezwungen. Liebe kann nicht zwingen. Liebe befähigt immer zur freiwilligen Entscheidung. Du darfst kommen. Du kannst das Angebot annehmen. Du darfst den Segen Gottes empfangen. Aber: Du musst nicht. „Die Liebe eifert nicht!“ Sie schafft Raum, das Gute zu wollen und zu tun. So ist Gott! „Zur Freiheit hat uns Christus befreit…“ Jesus sagt: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Denn „Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen, um durch ihn alles zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.“ Und damit ist die Eifersucht entmachtet. Sie muss nicht mehr „mit Eifer suchen was Leiden schafft“. Denn sie ist gefunden worden. Durch den der mit Eifer gesucht hat – und zwar DICH! „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ Jesus sagt: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hört und mir auftut, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten.“

In diesem Sinne - Shalom – Ich wünsche Euch allen einen friedevollen, ermutigenden Tag.

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Kor.13,4 <> 1.Joh. 4,16 <> Joh. 3,16 <> Gal. 5,1 <> Joh. 10,10 <> Kol. 1,19-20 <> Lk. 19,10 <> Offb. 3,20 - Eingangszitat: Franz Grillparzer)

Das baut Deinen persönlichen Glauben auf:
Gott ist Liebe
Zur Freiheit hat uns Christus befreit
Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben
Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hört und mir auftut, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten

-----------------------------------------------------

09.02.2021
Die Liebe ist langmütig und freundlich …“ (1.Kor. 13,4)
„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Packungsbeilage und fragen sie ihren Arzt oder Apotheker …“ Dieser Hinweis darf nicht fehlen. Nicht nur im Vorabendprogramm – beim Werbeblock – wird man beständig damit zugetextet. Man muss sich ja absichern. Besonders die Pharmaindustrie. Schließlich weiß man seit Paracelsus, dem genialen Alchemisten des 16. Jahrhunderts: „Alles ist Gift. Allein die Dosis macht den Unterschied.“
Da wir als Christen, Leute, die Jesus nachfolgen, uns ja auch täglich füllen lassen sollen – mit dem Wort Gottes („Lasst das Wort Christi reichlich in euch wohnen …“) und besonders mit der Liebe Gottes (damit Jesus allezeit in unserem Herzen wohne!)
Die LIEBE - wie ist die denn einzunehmen? Und: Kann man hier auch überdosieren? Was für Risiken und Nebenwirkungen sind denn bekannt? Was würde wohl im Beipackzettel stehn?  (sehr frei nach 1.Kor. 13,4-7): Einnahmezyklus: 3 x täglich – eigentlich aber: so oft wie möglich
Einzeldosis: Individuell abzustimmen, je nach geistlicher Reife (einzunehmen mit Milch oder Schwarzbrot) Indikation/ Anwendung: Bei Mangelzuständen bzgl. der erfahrenen Nähe und des Beistandes Gottes, Zweifeln, Sorgen, Ängsten und so ziemlich allem, was das Leben schwer macht Wirkungsspektrum: Fördert Geduld mit sich und anderen; Bewirkt ermutigendes Miteinander im Gespräch und bei allem, was man (gemeinsam) tut; Formt eine angenehme Wesensart; Schafft Rücksichtnahme und setzt große Hilfsbereitschaft frei …Nebenwirkungen (durchaus erwünscht): Dämpft die Freude an Selbstbezogenheit, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen oder nur den eigenen Vorteil im Blick zu haben; Antriebslosigkeit und Interessenverlust an Schadenfreude, Missgunst und Neid; Unfähigkeit, nachtragend zu sein oder gar bitter zu werden; Erfolglosigkeit im planen und Umsetzen von Dingen, die andere in peinliche oder beschämende Situationen bringt; Macht blind für die Fehler anderer; Lähmt die Fähigkeit, andere zu verurteilen.
Einnahmedauer: Von nun an bis in Ewigkeit Erfahrungen und Referenzen: Seit mehr als 2.000 Jahren liegen jederzeit nachprüfbare Berichte und Statistiken vor, die die unbedingte Wirksamkeit in oben ausgeführter Weise bestätigen. Soweit wohl der Begleittext zu diesem „Medikament“ …
„Wir haben nicht empfangen den Geist der Furchtsamkeit, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit!“ Und: „… die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist…“ Darum betet Paulus: „… dass eure Liebe immer noch reicher an Einsicht und Verständnis wird, damit ihr beurteilen könnt, worauf es ankommt. Dann werdet ihr rein und ohne Tadel sein für den Tag Christi, reich an der Frucht der Gerechtigkeit, die Jesus Christus gibt, zur Ehre und zum Lob Gottes.“

Einen von Herzen reich mit dieser Liebe Gottes angefüllten Tag wünscht Euch allen mit einem herzlichen SHALOM

Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Kor. 13,4 <> Kol. 3,16 <> Eph. 3,17 <> 1.Kor. 13,4-7 <> 2.Tim. 1,7 <> Röm. 5,5 <> Phil. 1,9-11)

Das baut Deinen Glauben auf – ermutigende Worte Gottes für Dich heute:
Lasst das Wort Christi reichlich in euch wohnen
Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist
Wir haben nicht empfangen den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit
Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus
Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher an Einsicht und Verständnis wird, damit ihr beurteilen könnt, worauf es ankommt
…dass wir mit Kraft gestärkt sind am inneren Menschen durch den Heiligen Geist, so dass Christus durch den Glauben in unseren Herzen wohne und wir in der Liebe eingewurzelt und gegründet sind

---------------------------------------------

05.02.2021
„Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft“ (5.Mose 6,5)

„Sie sollen doch nur Vernunft annehmen!“ Christine klingt recht verzweifelt, als sie nun ihren Gesprächspartner direkt ansieht. „Ich bin Politiker, sagt der: „… und das seit mehr als 20 Jahren! Ich darf nichts annehmen …“
Ein „Du sollst“ oder „Wir müssen“ bewirkt ja oft das Gegenteil. Die Klappe geht runter. Alles, was irgendwie als Verpflichtung rüberkommt, wird schon mal sofort ausgeblendet. Wir sind doch nicht irgendwer. Mit uns kann man doch reden. Wir wollen mit einbezogen werden, wenn etwas zu entscheiden ist. Sind auf gar keinen Fall bloße Befehlsempfänger. Und von Gott schon gar nicht! „Er hat sich mir noch nicht vorgestellt!“ behauptete allen Ernstes ein bekannter Europaabgeordneter in einem Interview auf die Frage, ob er an Gott glaube. Ja, hat Gott das denn nötig, sich uns vorzustellen? Werden da nicht vielleicht ein wenig die Rollen vertauscht? Könnten wir Gott denn schaden oder gar bestrafen, wenn wir ihm den „Glauben“ verweigern? Ist dadurch seine Ewigkeit auch nur um einen Sekundenbruchteil weniger ewig? Wer nimmt denn „Schaden an seiner Seele“, wenn wir einem oder etwas Anderem erlauben, „unser“ Gott zu sein? Und Du darfst Dir sicher sein: Der „Thron“ im Zentrum Deines Lebens wird nicht zum Altmöbel, den keiner mehr haben will, wenn Du Gott nicht die Ehre gibst, die ihm zusteht. Als genialen Schöpfer Deines Lebens. Als HERRN, der Anfang, Weg und Ziel Deiner Existenz bereits in LIEBE vorbereitet hat, lange bevor dieses Universum in’s Leben gerufen wurde. Durch SEINEN Ruf. SEIN mächtiges Schöpferwort. SEIN erhabenes „Es werde …“ durchdringt die unendlichen Weiten der Ewigkeit. Bis heute. Was also, wenn Du IHN nicht anerkennst? Nicht von ganzem Herzen suchst? Wessen Schaden ist es? Schneller als Du „piep“ sagen kannst, haben Sorgen, Ängste, Zwänge, Süchte – wie sie auch immer heißen mögen, ihren Herrschaftsanspruch auf den Thron Deines Lebens geltend gemacht. Was treibt Dich an? Ist Ziel und Mitte Deines Lebens? Die Suche nach Anerkennung, Einfluss, Geld oder Wohlstand, Sicherheit? Alkohol, Zigaretten oder sogenannte Party-Pillen? Hast Du immer noch nicht genug davon, ständig der „Möhre vor Deiner Nase“ nachzulaufen, obwohl Du doch längst weißt, dass es Dich nicht zur „Ruhe Deines Lebens“ bringen wird? Vielleicht ist ja dieses e i n e „Du sollst“ gar keine neue Last, sondern Einladung zum Leben? Vielleicht liegt ja in dem „Lieben können“ die Freiheit – und der Friede – den Du suchst? Ist das „Gott, Deinen HERRN, lieben – von ganzem Herzen, mit all Deiner Seele, all Deiner Kraft“ – ja vielleicht die „Tür zum ewigen Leben“. Zum „Leben in seiner ganzen Fülle“, wofür Jesus gekommen ist, um es gerade Dir zu schenken. Und die Bibel setzt noch eins drauf: Ja, selbst das „Gott lieben (können)“ ist ein Geschenk. Denn die Fähigkeit dazu hat der ewige Gott – Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist – in Dein Herz gelegt. „…denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ So wie die LIEBE von Gott zu Dir kommt, will sie durch den Heiligen Geist zu IHM zurückfließen. Als ein mächtiger Strom, der Freude, Güte, Friede, Heiligkeit, Glauben, Treue, Hoffnung, Langmut, Freundlichkeit, Sanftmut, Gerechtigkeit und so vieles mehr – in Fülle – freisetzt und hinterlässt. Früchte, die Du ernten darfst. Das Geschenk liegt bereit. Für Dich. Komm! Komm und hole es Dir! Und dann pack es aus: Du wirst aus dem Staunen nicht mehr herauskommen …

O Herr - Jesus, Du mein König - wenn ich das alles bedenke, dann will ich nichts anderes mehr tun als Dich zu lieben! Danke, dass Du Dich von uns lieben lässt! AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 5.Mose 6,5 <> Mt. 16,26 <> Joh. 10,10 <> Röm. 5,5 <> Gal. 5,22)

Das baut Deinen Glauben auf – ermutigende Worte Gottes für Dich heute:
Jede gute und vollkommene Gabe kommt von dem Vater der Lichter
Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt
Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben
Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid – ich will euch erquicken
Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist
Wir haben nicht empfangen den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit
Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir.

-------------------------------------------------------

04.02.2021
„Ich und der Vater sind eins!“ (Joh. 10,30)

Kennst Du das auch? Mal so richtig den „Fettnapf“ getroffen? Eine supercoole Bemerkung. Ein absoluter Brüller. Ein wahnsinnig kluges Zitat – es hätte von Dir sein können (smile!) – oder eine 1.000.000 Euro Quizfrage einfach so gewusst … Aber keiner lacht. Keiner zieht – wenigstens innerlich – den Hut vor Dir. Kein anerkennendes Nicken. Stattdessen Schulterzucken. Wenn überhaupt. Vielleicht ja auch eher: die kalte Schulter. Eine gewisse Peinlichkeit macht sich breit. Oder dieses Gefühl, man betritt einen Raum, und plötzlich verstummen die Gespräche … oder noch schlimmer: Es wird „getuschelt“ …
Volltreffer! Etwa so müsste dies bei seinen Zuhörern angekommen sein: „Ich und der Vater sind eins!“ Jesus sagt das Unsagbare! Absoluter Tabubruch! Jetzt hat er’s wirklich übertrieben. Definitiv zu weit gegangen. Das hätte ihm nicht passieren dürfen! Wirft man ihm jedenfalls vor. Hat kein Verständnis für das, was er hier sagt. Deswegen wird Jesus zukünftig auch solche tiefen und verborgenen Wahrheiten nur noch seinen Jüngern anvertrauen. Im kleinsten Kreis. Kurz vor seiner Gefangennahme. In den sogenannten Abschiedsreden. Wie z.B. dies hier: „Wer mich sieht, sieht den Vater!“ Oder: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater als allein durch mich.“
Nun aber zu dem eigentlichen Ärgernis: Jesus stellt sich auf die gleiche Stufe wie Gott selbst. Das Urbekenntnis des Glaubens aus 5. Mose 6,4: „Höre Israel – der HERR ist unser Gott – der HERR ist einer“, wird von Jesus in Frage gestellt? Das wäre doch Gotteslästerung! Stimmt! Wenn Jesus eben genau das so täte. ABER: Jesus stellt nicht „in Frage“ – er offenbart das Wesen des EWIGEN. In seiner Person. Immer wieder schon hatte er an dem, was er tat, den Charakter Gottes aufgezeigt: „Der Sohn kann nichts aus sich selbst heraus tun. Nur, was er den Vater tun sieht – das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Er spricht in der Offenbarungsformel Gottes – als er sich Mose vorgestellt hat: „ICH BIN!“ Und vertieft dies zugleich: „ICH-BIN der gute Hirte“ oder „ICH-BIN das Brot des Lebens“ oder „ICH-BIN die Auferstehung und das Leben.“ Und jetzt betont er die tiefste Wesensgemeinschaft mit dem EWIGEN: „Ich und der Vater sind eins!“ Fasse es, wer es fassen kann: Jesus ist Gott selbst. „Das Wort wurde Fleisch …“ Der unfassbare, ewige, allmächtige Schöpfer kommt in das begrenzte, enge und dem Tode verfallene Mensch-sein. Zeigt gerade in dieser unvorstellbaren Erniedrigung SEINE „unaussprechliche“ Liebe zu seinen Geschöpfen. Und schafft damit einen Zugang zur ewigen Herrlichkeit. Dem ewigen Leben. Und so ist JESUS die ausgestreckte Hand Gottes. In seine ganze Schöpfung hinein. Zur gesamten Menschheit aller Jahrhunderte – Generationen vor und nach uns … Gottes offene Hand zu DIR! Und nicht nur seine Hand ist weit geöffnet. Auch seine Arme. Am Kreuz – ausgebreitet für DICH. Und sein Herz? Es sehnt sich danach, DICH willkommen zu heißen. Im Vaterhaus der Ewigkeit. Wohnort: Herz Gottes. Mietverhältnis: Unkündbar. „Ich und der Vater sind eins!“ Darum: „Wer den Sohn hat, der hat das Leben!“ Und darum bete ich, dass der Sohn – der Christus – dass Jesus durch den Glauben in Deinem Herzen wohne …“ Komm nur: Du bist erwartet!

Euch allen einen reich gesegneten und ermutigenden Tag – mit einem herzlichen Shalom – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 10,30 <> Joh. 14.6.8 <> 5.Mose 6,4 <> Joh. 5,19 <> Joh. 10,11 <> Joh. 6,35 <> Joh. 11,25 <> 1.Joh. 5,12  Gebet nach Eph. 3,16 beiden Bibelworten für heute auch noch: Offb. 3,20 <> Joh. 1,12)

Ermutigende Bibelworte für Dich heute:
Wer mich sieht, sieht den Vater
ICH-BIN der Weg und die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater als allein durch mich
Höre Israel – der HERR ist unser Gott – der HERR ist einer
Der Sohn kann nichts aus sich selbst heraus tun. Nur, was er den Vater tun sieht – das tut gleicherweise auch der Sohn
ICH-BIN der gute Hirte
ICH-BIN das Brot des Lebens
ICH-BIN die Auferstehung und das Leben
Wer den Sohn hat, der hat das Leben
Siehe, ich sehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hört und mir auftut, zu dem gehe ich ein
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben

------------------------------------------

03.2021
„… niemand vermag sie aus meiner Hand zu rauben. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen.“ (Joh. 10,28-29)

„Er sitzt und spricht!“ Ein legendäres Zitat aus Loriots „Papa ante Portas“. Ja, das ist schon was, wenn die Kleinen selbständig werden. Krabbeln. Robben. Schon mal aufstehen. Auf eignen Füßen stehen. Naja – was man halt so lernen muss – in jungen Jahren. Und wie gut ist es, wenn einen jemand bei der Hand nimmt. Bei den ersten eigenen Schritten. Im Idealfall: Ein Elter (kein Rechtschreibfehler!) lässt los und schickt Sohnemann - oder Prinzessin! – auf seine erste Reise. Ein oder zwei Schritte nur. Dann ist der oder die andere Elter (jetzt kennen wir das Wort ja schon) da und fängt den „Marathonläufer“ – wart mal nen paar Jahrzehnte ab! – mit weit geöffneten Armen auf …
So, und jetzt stell Dir vor: Dein himmlischer Vater macht es genauso mit Dir! Nur geht es nicht um das Laufen lernen im wörtlichen Sinn. Aber übertragen kommt das schon hin! Die ersten Male beim lauten Beten (besonders vor Leuten, die Dich gut kennen). Oder beim Erzählen, wie du Jesus kennengelernt hast. (auf Frommdeutsch: Zeugnis-geben). Beim Einstieg in die Mitarbeit einer Gemeinde. Oder bei Deinem ersten Predigtdienst … Und ganz besonders natürlich auch, bei Deinen ersten zaghaften Versuchen, auf die Stimme Gottes zu hören – wenn Du nach dem persönlichen Geführt-werden durch Jesus suchst. Einen Glaubensschritt in Angriff nimmst. Oder eine geistliche Wüste durchquerst. Die Zusage des HERRN: Niemand kann Dich aus SEINER – Jesus – Hand rauben! Und NIEMAND aus des Vaters Hand reißen! Niemand. Zwei ausgezeichnete Gründe, sich geborgen und sicher zu wissen. Denn erstens, der Vater selbst hat Dich Jesus übergeben – „zu treuen Händen!“ sozusagen. Und es gibt keine teureren und treueren Hände als die von Jesus: „Siehe, in meine Hände habe ich Dich eingezeichnet!“ Und zweitens, ist es der Vater, der größer ist als alles. Wer wollte sich mit ihm anlegen? - O.K. anlegen schon! Der Teufel hat tatsächlich die Machtfrage gestellt. Dabei hofft er auf Deine Mitwirkung. Denn in dem Maße, wie Du die guten Gebote und Wege Gottes verlässt, räumst Du ihm – dem Bösen – Macht über Dein Leben ein. Ist wie eine Unterschrift, die Du – oftmals ja ohne es zu wollen (wie wenn man das Kleingedruckte nicht gelesen hat) ihm gibst. Überlässt ihm Deine PIN. Dadurch hat er gewisse Ansprüche. Die sind – leider – berechtigt! Nun gibt’s aber ein Evangelium – eine Gute Nachricht. Eine Rettungsbotschaft: Du vertraust Jesus Dein Leben an. Er hat am Kreuz für Dich die „Fremdrechnung“ – also für die Anrechte, die Satan an Dich hat – bezahlt. ERLÖSUNG. Du bist ausgelöst. Freigekauft. Denn: Wie viele ihn – Jesus – aber aufnahmen, denen gab er das Recht fortan als Kinder Gottes zu leben … die an seinen Namen glauben.“ Und dann gilt Dir diese gewaltige Zusage der „zwei Hände“: „Niemand kann Euch aus meiner Hand rauben!“ Und: „… niemand kann euch aus der Hand meines Vaters reißen!“ Denn: „… Mein Vater ist größer als alles!“ Weder List – rauben - noch bloße, brutale Gewalt – entreißen - kann Dich aus den Händen des ewigen Gottes herausholen. Die beiden „riesigen“ Hände haben die Deine – ziemlich „Kleine“ - ganz fest umschlossen. Viel, viel stärker als Du jemals zupacken könntest (Dein maximales Training in der Mucki-bude mit eingerechnet!), halten sie Dich fest. Und Jesus sagt: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden!“ Gesegnet ist, wer sich IHM anvertraut. Und dann ist es, wie beim Laufen lernen: Du bist von Ewigkeit her geborgen. Unendlich festgehalten. Und wenn Du mal stolperst – na, wenn schon: Da sind doch die zwei Hände, die Dir aufhelfen und aus denen Dich niemand reißen kann. In Ewigkeit. VERSPROCHEN!

Herr Jesus, wer könnte besser um die Dinge des Lebens wissen als Du? Wahrer Mensch und wahrer Gott. Dir vertrauen wir uns an – für Zeit und Ewigkeit! Heute und Morgen und Übermorgen und überhaupt! Danke für Deine großen Hände! AMEN

Shalom – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 10,28-29 <> Jes. 49,16 <> Joh. 1,12-13 <> Mt. 28,18 – zusätzlich: Mt. 11,28 <> Joh. 16,33 <> Offb. 3,20)

Deine ermutigenden Bibelzitate für heute:
Siehe, in meine Hände habe ich dich eingezeichnet
Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen sein. Ich will euch erquicken
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben
In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden
Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden
Siehe, ich sehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hört und mir auftut, zu dem gehe ich ein

------------------------------------------------------

02.02.2021
„und niemand wird sie aus meiner Hand rauben …“ (Joh. 10,28)

„Wünschen Sie eine Reiserücktrittsversicherung?“ So manch einer würde sich diese Frage gern stellen lassen. Ob im Reisebüro oder beim Abarbeiten der Checkliste für Onlinebuchungen – momentan kann man lediglich hoffen, dass „Reisefreiheit“ irgendwann wieder stattfindet …
Bei Jesus brauchst du weder eine „Rücktrittsversicherung“ noch sonst irgendeine. Um sicher das Ziel Deines Lebens zu erreichen, brauchst Du nur IHN auf allen Deinen Wegen. Und genau das hat er zugesagt. Zugesichert. Fest versprochen. „Ich werde Dich niemals verlassen!“ Und: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Und: „Ich bin gewiss, der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch sicher zum Ziel bringen bis zum Tag Jesu Christi.“
Seine Zusage in der Rede als guter Hirte, setzt hier aber noch einen besonderen Akzent: „Niemand wird sie aus meiner Hand rauben!“ Jesus ist kein Träumer. Viel zu hautnah hat er die Bosheit des Teufels erleben müssen. Den „Lügner und Mörder von Anfang an“ – den „Dieb, der nur kommt, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen“. Jesus hat er – im wahrsten Sinne des Wortes – auf’s Kreuz gelegt. Das schien ihm der einzige Weg zu sein, seine Macht und sein Reich der Zerstörung weiter aufrecht zu erhalten. Jesus muss weg – war sein höchstes Ziel. Und als er die politischen und religiöse Empörung weit genug „angeheizt“ hat, war es dann soweit: Jesus wird gekreuzigt! Der Sohn Gottes stirbt. Das Beste daran: Kaum einer begreift, dass hier der Sohn Gottes vor den Toren der heiligen Stadt Jerusalem verblutet und erstickt … Und als in der Hölle die Korken knallen – der Satan auf seinen größten Triumph einen ausgibt – haucht Jesus sein Leben aus: „Es ist vollbracht!!!“ Was denn jetzt? Vollendet ist Gottes genialer Plan zur Rettung aller Menschen. Denn „Gott will – immer noch – dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ Der Wahrheit, die uns in der Person des ewigen Gottessohnes Jesus begegnet: „ICH BIN die Wahrheit!“ Und zu dieser Wahrheit gehört, dass jeder, der IHM sein Leben anvertraut, gerettet wird und in Gottes herrliche Zukunft gehen darf. Als Kind Gottes. Als Erbe Gottes und Miterbe Jesu Christi. Brief und Siegel drauf! Von Gott selbst. Das steht „schwarz auf weiß“ in Gottes heiligen Buch, der Bibel. Und das ist besiegelt durch den „Geist der Wahrheit“, der uns in alle Wahrheit leitet. In Ewigkeit wird ER bei uns sein. Und eben dieser Geist bezeugt auch, dass „wir Gottes Kinder sind“, dass „und nichts zu trennen vermag von der Liebe Gottes in Christus Jesus“ und dass „ER, der das gute Werk in uns begonnen hat, es auch zum Ziel bringt“! Ja und AMEN: „Niemand wird euch aus meiner Hand rauben!“ NIEMAND. Nichts und niemand. Das steht fest! Jetzt geht es für Dich nur um das be-und er-greifen. BE-GREIFE dies einzigartige Angebot des Gekreuzigten: „Wer den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden!“ Und ER-GREIFE S E I N E Hand, die Dich niemals wieder loslassen wird: „Fürchte dich nicht! Denn ich habe dich bei deinem Namen gerufen: Du bist MEIN!“

Shalom – seid gesegnet und bleibt behütet – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 10,27 <> Hebr. 13,5 <> Mt. 28,20 <> Phil. 1,6 <> Joh. 10,10 <> Joh. 19,30 <> 1.Tim. 2,4 <> Joel 3,5 / Röm. 10,13 <> Jes. 43,1)

Deine ermutigenden Bibelzitate für heute:
Ich werde Dich nicht verlassen noch versäumen
Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende
Ich bin gewiss, der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch sicher zum Ziel bringen bis zum Tag Jesu Christi
Es ist vollbracht
Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen
ICH BIN der Weg und die Wahrheit und das Leben
Wer den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden
Fürchte dich nicht! Denn ich habe dich bei deinem Namen gerufen: Du bist MEIN

 

-------------------------------

29.01.2021
„… und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit …“ (Joh. 10,28)

„Ohne mich wäre der ortsansässige Schlüsseldienst schon pleite!“ Gernot sieht gar nicht glücklich aus. Er steht vor seiner Wohnungstür und kommt nicht rein. Schlüssel vergessen. Hoffentlich! Ja, denn Schlüssel verloren, wäre um einiges schlimmer …
Man kann ja so ziemlich alles mal verlieren. Das allermeiste ist – relativ leicht – ersetzbar. Jesus redet von einem höchst tragischen Verlust: „Ein wohlhabender Mann besaß einen großen Hof mit Äckern, die reiche Ernten brachten, so viel, dass seine Scheunen die Erträge nicht fassen konnten. Da sagte er sich: 'Ich weiß, was ich mache! Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen. Auf diese Weise habe ich genug Platz, um alles zu lagern. Und dann werde ich mich zurücklehnen und mir sagen: Mein Freund, du hast für Jahre genug eingelagert. Genieße das Leben. Iss, trink und sei fröhlich!' Aber Gott sagte zu ihm: 'Wie dumm von dir! Du wirst noch heute Nacht sterben…“ Man kann also „alles richtig machen“ – zumindest in den Augen der Nachbarn und Freunde und aller, die Erfolg und Reichtum schätzen – und doch völlig verkehrt liegen! Denn „der Mensch sieht, was vor Augen ist – Gott aber sieht das Herz an!“ Und da geht es um ganz andere Werte. Andere Prioritäten. „Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und verlass dich nicht auf deine eigene Klugheit!“ Jesus lobt den, der sein Lebenshaus auf den Fels baut, indem er im Hören und Tun das Wort Gottes in’s Zentrum seines Lebens stellt. Andernfalls endet das Leben im Desaster: „Über die Wege der Gottesfürchtigen wacht der Herr, die Wege der Gottlosen aber führen ins Verderben.“ Zu einem entsetzlichen Verlust: Du verlierst Dein Leben! Dein Ziel liegt jenseits des Horizontes der 70 oder 80 oder auch 100 Jahre auf diesem Planeten. „Dem Menschen ist die Ewigkeit in’s Herz gelegt.“ Du bist geschaffen, um in Gottes herrlichem Reich zu leben. Allezeit. Immerwährend. ER hat Dich in’s Leben gerufen: Du bist kein Zufall der Natur oder der Evolution. Du bist geliebt – gewollt – herrlich gemacht. >> DU einzigartiger Gedanke des EWIGEN << Du bist geliebt, um zu lieben. Und das ewige Leben zu empfangen. Dafür ist Jesus gekommen. Dafür ist er gestorben und auferstanden. Hör SEINEN Ruf: „Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ Und das EWIG. „Ich gebe ihnen das ewige Leben!“ sagt der gute Hirte. Und er verspricht weiter: „… und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit!“ IHM – JESUS – kannst Du nicht verloren gehen. Wer mit ihm verbunden ist – alle, die Jesus als HERRN und Erlösen angenommen haben – kann nicht verloren gehen in Ewigkeit, denn „Nichts kann uns von seiner Liebe trennen. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder unsere Ängste in der Gegenwart noch unsere Sorgen um die Zukunft, ja nicht einmal die Mächte der Hölle können uns von der Liebe Gottes trennen. Und wären wir hoch über dem Himmel oder befänden uns in den tiefsten Tiefen des Ozeans, nichts und niemand in der ganzen Schöpfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die in Jesus Christus, unserem Herrn, erschienen ist.“ Und wie sollte Gott, „der nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont hat … uns mit IHM dann nicht auch alles andere schenken?“ Herzlich willkommen im Club derer, die nicht verloren gehen in Ewigkeit!

Abba, lieber Vater – danke, dass wir Gottes Kinder heißen dürfen und in Deiner Liebe geborgen sind für Zeit und Ewigkeit. Danke, dass Du uns niemals allein lässt! Danke für JESUS! AMEN

Shalom – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 10,28 <> Lk. 12,16-21 <> 1.Sam. 16,7 <> Spr. 3,5 <>Mt. 7,24-27 <> Ps. 1,5 <> Pred. 3,11 <> Joh. 14,19 <> Joh. 10,27-28 <> Röm. 8,38-39 <> Röm. 8,32 <> 1.Joh. 3,1)

Deiner ermutigenden Bibelworte für heute:
der Mensch sieht, was vor Augen ist – Gott aber sieht das Herz an
Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und verlass dich nicht auf deine eigene Klugheit
Über die Wege der Gottesfürchtigen wacht der Herr, die Wege der Gottlosen aber führen ins Verderben
Ich lebe und ihr sollt auch leben
Ich gebe ihnen das ewige Leben
Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes die in Jesus Christus, unserem Herrn, erschienen ist
Gott, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat – wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles andere schenken?
Seht, welche Liebe und der Vater gegeben hat, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und es auch sind

----------------------------------------------

28.01.2021
„… und ich gebe ihnen das ewige Leben …“ (Joh. 10,28)

„Zu Gast auf einem schönen Stern“ und „Das war’s“. Die Auslage der Buchhandlung war ein Blickfang. Zwei Autobiografien, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten: Ein Theologe und ein weltberühmter Schauspieler schauen auf ihr Leben zurück. Allein die Wahl ihres jeweiligen Titels sagt schon alles. Wie würdest Du Deine Memoarien überschreiben? Lediglich Rückschau oder erwartungsvoller Blick nach vorn?
Jesus sagt: „Ich gebe ihnen das ewige Leben!“ Wem? „Meinen Schafen“ Gibt es Besonderes zu beachten? Ja! „Sie hören meine Stimme!“ und „Ich kenne sie!“ Wenn das so ist, entscheidet sich letztlich alles daran, ‚ob Du ein Schaf bist, das hören kann‘ …
Schafe sind im Allgemeinen nicht unter den Top Ten der intelligentesten und beliebtesten Tiere zu finden. Ihr Ruf ist eher mäßig. Ganz schlecht weg kommt das „schwarze“ Schaf. Jesus setzt einen anderen Akzent: Schwarze Schafe – besonders herzlich willkommen! Die, die am wenigsten Ansehen haben, sind extra gesegnet! Lies mal nach, wen Jesus beglückwünscht in der Bergpredigt (Mt.5). Die, die wenig Einfluss haben, gehören zu den VIP’s Gottes. „Erinnert euch, liebe Schwestern und liebe Brüder, dass nur wenige von euch in den Augen der Welt weise oder mächtig oder angesehen waren, als Gott euch berief. Gott hat das auserwählt, was in den Augen der Welt gering ist … Er hat das Schwache erwählt … Er hat das erwählt, was von der Welt verachtet und geringgeschätzt wird, und es eingesetzt …“ Paulus hebt das besonders heraus. Und dabei steht ihm die Zusage Jesu vor Augen: „Nicht ihr habt mich erwählt, ich habe euch erwählt. Ich habe euch dazu berufen, hinzugehen und Frucht zu tragen, die Bestand hat, damit der Vater euch gibt, was immer ihr ihn in meinem Namen bittet.“ Dies sind „Meine Schafe“ … die „meine Stimme hören“. Die „sich demütigen unter die gewaltige Hand Gottes“ – die sich mit dem Demütigsten aller Menschen verbinden lassen, „der es nicht wie einen Raub ansah – den er unbedingt festhalten musste – Gott gleich zu sein, sondern sich ganz davon lossagte, um Mensch zu werden und als Mensch zu leiden und schließlich den elendigen Verbrechertod am Kreuz zu sterben …“ Das ist Jesus! Und der sagt: „Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen.“ Eben: „Ich gebe ihnen das EWIGE LEBEN!“ Darum lohnt es sich „ein Schaf zu sein“! Dann „War’s das“ eben noch nicht! Sondern wir schauen auf eine Zukunft, die ER uns bereitet hat. Die EWIG ist. Eingeladen zur „Hochzeit des Lammes“. Mit bleibenden Wohnrecht „im Hause des HERRN“. Eine Zukunft, die schon begonnen hat! Denn „das Reich Gottes ist inwendig in euch!“ Weil „der Christus – Jesus Christus – durch den Glauben in unseren Herzen wohnt…“ Johannes Hansen schreibt davon in einer Meditation zu Psalm 126: „Jetzt schon träumen wir von diesem Land! Mit wachen Sinnen und in guter Hoffnung üben wir Zukunft ein, widerstehen der Bosheit und verkünden SEIN Heil!“

Shalom – seid gesegnet und ermutigt – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 10,28 <> Mt.5,3-12 <> 1.Kor. 1,26-28 <> Joh.15,16 <> 1.Petr.5,6 <> Phil. 2,5-8 <> Mt. 11,28 <> Offb. 19,7 <> Ps. 23,6 <> Lk. 17,21 <> Eph. 3,16)

Ermutigende Bibelstellen für Dich heute:
Nicht ihr habt mich erwählt, ich habe euch erwählt. Ich habe euch dazu berufen, hinzugehen und Frucht zu tragen, die Bestand hat, damit der Vater euch gibt, was immer ihr ihn in meinem Namen bittet
Demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, dass er euch erhöht zur rechten Zeit
Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen, mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des HERRN allezeit
Ich bete … dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne
Das Reich Gottes ist inwendig in euch

--------------------------------------------------

27.01.2021
„… und sie folgen mir …“ (Joh. 10,27)

Und: Wie viele „Follower“ hast Du? Bei Instergram, Tik-Tok oder YouTube – je mehr „Likes“, desto angesagter bist Du. Das kann sich richtig lohnen. Da kann man bei reich werden. Man muss es nur richtig anstellen. Eine coole Idee haben … Ein Fußballstar führt z.Zt. mit mehr als 1 Milliarde „Nachfolgern“ die weltweiten Listen an. Ach, Du bist gar nicht bei Facebook und co.? Na, da kann ich Dich trösten: Das war Jesus auch nie! Allerdings die Milliarde Follower hat er locker auch: „Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Wesen und um die Ältesten her, und ihre Zahl war zehntausendmal zehntausend und vieltausendmal tausend…“ Und nicht nur die unzählbaren himmlischen Wesen – die gesamte sichtbare und unsichtbare Welt Gottes verehrt den Sohn des Ewigen, den Messias Israels, den Retter der ganzen Welt – den Löwen aus dem Stamm Juda: König aller Könige und Herr aller Herren. ER ist und bleibt das LAMM Gottes. Und seine Follower hat er mit seinem Blut erkauft – sie sind SEIN Eigentum. Und niemand vermag sie aus seiner Hand zu rauben. „Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unseren Sünden mit seinem Blut und uns zu einem Königreich gemacht hat, zu Priestern vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ Ein Lobpreis, der in Ewigkeit nicht abklingt. Eine Herrlichkeit, die Raum und Zeit erfüllt. Bis in’s Innerste des entferntesten „Schwarzen Loches“ vordringt. Und selbst darin noch nicht einmal die Größe der Hand Gottes erfasst hat, der diese Welt so sanft und liebevoll darin geborgen hält. Wie töricht klingt da die Aussage des ersten Kosmonauten – Juri Gagarin – als er 1961 nach der ersten Erdumrundung im Orbit wieder festen Boden unter den Füßen hatte: „Ich habe da oben keinen Gott gesehen!“ Ein Zitat, dass ihm übrigens von seiner kommunistischen Regierung in den Mund gelegt wurde … Wie anders spricht die Bibel von Jesus: ER -„Christus ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Er war bereits da, noch bevor Gott irgendetwas erschuf, und ist der Erste aller Schöpfung. Durch ihn hat Gott alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist. Er machte alles, was wir sehen, und das, was wir nicht sehen können, ob Könige, Reiche, Herrscher oder Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn erschaffen. Er war da, noch bevor alles andere begann, und er hält die ganze Schöpfung zusammen.“ Daher folgt: „Da wir nun einen großen Hohen Priester haben, der durch den Himmel gegangen ist - Jesus, den Sohn Gottes … Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit!“ Ein Follower von Jesus zu sein, eröffnet diesen Horizont der lebendigen Hoffnung. IHM nachzufolgen, auf SEINE Stimme zu hören – als von IHM erkannt und auf persönlichste Weise Angesprochene: Welch ein Gewinn! „Christus ist mein Leben und Sterben (d.h. in Ewigkeit bei und mit Jesus zu sein!) ist mein Gewinn …“ schreibt Paulus. „… und sie (alle – einschließlich des Völkerapostels!) folgen mir …“ sagt Jesus. Wer? Na, die Schafe! Warum? Weil sie die Stimme des HERRN – Ihres HERRN – kennen! Was drängt sie dazu? Einzig die unfassbare Liebe des guten Hirten. Der sein Leben für die Schafe lässt und eine ewige Freiheit – die Herrlichkeit der Söhne und Töchter Gottes – zu erschaffen! Leben und volles Genüge. Weißt Du, wer der ist, der Dich einlädt SEIN „Follower“ zu sein?

Herr Jesus – Deine Einladung ist - mit unendlichem Abstand – das größte, herrlichste, faszinierendste, unfassbarste, köstlichste, kostbarste - und was weiß ich noch alles – Geschenk, dass mir jemals gemacht wurde. Ja! Ich nehme an! Danke, dass Du mich zu einem VIP in Deinen Augen erklärst. „Das Höchste meines Lebens ist – Dir folgen, HERR! AMEN

Shalom – bleibt behütet und seid reich gesegnet in IHM, der Euch liebt – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 10,27 <> Offb. 5,11 <> Offb. 1,5-6 <> Kol. 1,15-17 <> Hebr. 4,16 <> Röm. 8,19.21)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unseren Sünden mit seinem Blut und uns zu einem Königreich gemacht hat, zu Priestern vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen
Christus ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Er war bereits da, noch bevor Gott irgendetwas erschuf, und ist der Erste aller Schöpfung.
Durch ihn hat Gott alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist. Er machte alles, was wir sehen, und das, was wir nicht sehen können, ob Könige, Reiche, Herrscher oder Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn erschaffen
Er war da, noch bevor alles andere begann, und er hält die ganze Schöpfung zusammen
Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit
Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes
Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes

----------------------------------------------

26.01.2021
„… und ich kenne sie … “ (Joh. 10,27)

Auf diese Reise hatte er sich lange vorbereitet. Sogar etwas die Sprache gelernt. Schließlich war er Professor. Im Land seiner Träume angekommen, erkundigt er sich nach dem Weg zum Hotel. Besonders höflich, wie es im fernen Osten üblich ist, verbeugt er sich tief vor dem freundlich lächelnden älteren Herrn. Dann die Anrede – er hatte gelernt, dass man mit „Entschuldigen sie bitte“ anfängt – auf japanisch: „Ken-to-me!“ Also nimmt er allen Mut zusammen: „Ken-to-me!“ Weiter kommt er nicht – sofort antwortet der Einheimische: „Ja, wie hei-tu-denn?“
Das musst Du Jesus definitiv nicht sagen. Er kennt Dich bereits mit Namen. Schließlich hat er Dich bei Deinem Namen gerufen: „Fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst … Du gehörst (ja schon) zu mir!“ Diese uralte Zusage an das Volk Israel ist durch Jesus Christus für uns zur erfahrbaren Wirklichkeit geworden. Dennoch vermutete ich sie nicht an dieser Stelle. Jesus spricht von den „Schafen – seinen Schafen – die seine Stimme hören …“ Viel näher liegt doch hier der Hinweis auf die faszinierende Fähigkeit dieser Herdentiere, „ihren“ Hirten zu erkennen. Und zwar an der Stimme. Also, dass Jesus darauf anspielt, dass SEINE Schafe IHN kennen. Aber das sagt er hier eben gerade nicht! Sondern: ER kennt sie! ER kennt Dich! Lange bevor Du Dich für ein Leben mit Jesus entschieden hast, hat ER sich für Dich entschieden: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt …“ Nathanael hört den Ruf Jesu als er unter dem Feigenbaum – ganz für sich – betet. Petrus empfängt seine Berufung nach einem überwältigenden Versorgungswunder. Fische die Fülle. Nach einer völlig deprimierenden und erfolglosen Nachtschicht. Durchaus üblich in der Fischereibranche. Zachäus wird durch Jesus von seinem Baum gerufen. Matthäus – ein Kollege aus dem verhassten Gewerbe der Steuereintreiber – hört Jesus und verlässt sein altes Leben „stante pede“ – stehenden Fußes. Das mit der Berufung war in den früheren Jahrtausenden auch nicht anders. Abraham wird von Gott auf seine Kinderlosigkeit hin angesprochen. David – als Nesthäkchen der Familie – von allen als „Null“ geachtet (Ist ja nur der kleine rothaarige Bruder) … Tja – „der Mensch sieht was vor Augen ist – Gott aber sieht das Herz an“. Und auch Josephs beeindruckende Karriere als zweiter Mann im mächtigen Pharaonenreich des 2. Jahrtausends vor unsrer Zeitrechnung, begann als verachteter, kleiner, vom Vater verhätschelter Junge, der verhasste Bruder. „… und ich kenne sie …“ sagt Jesus. „…und ich kenne Dich …“ spricht der Erlöser zu Dir! Heute! Ja, meinst Du denn, er würde mit den Umständen Deines Lebens nicht fertig? Oder er hätte einen Fehler gemacht, als ER Dich beim Namen rief? Können die Brüche und Abwege Deines Lebens ihn überraschen? Oder gar ausbremsen? Reut den EWIGEN – der Himmel und Erde gemacht hat – der Ruf, mit dem er Dich anspricht? „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er’s euch gebe.“
Ein Hit aus den 70-gern des vorigen Jahrhunderts fällt mir ein: „Put your hand in the hand of the man who stilled the water … „Lege Deine Hand in die Hand dessen, der das Wasser beruhigt – Lege Deine Hand in die Hand dessen, der den See stillt … Lege Deine Hand in die Hand des Mannes aus Galiläa“
Jesus sagt „… und ich kenne sie …“ Die Schafe. SEINE Schafe. Es ist Zeit diese - SEINE - Hand (neu?) zu ergreifen. Es ist nicht Deine Kraft, die Dich hält, sondern SEINE. Freue Dich darüber, dass ER Dich kennt. Und liebt. Und dass ER Deine kleine Hand mit SEINER ewigen Hand umschließt: Du bist mein – höre ich SEINE Stimme zu mir sprechen. Und Du? Hör doch mal, was er Dir zu sagen hat …

Shalom – seid gesegnet und bleibt behütet – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 10,27 <> Jes. 43,1 <> Joh. 15,16 <  aus Joh.1 / Lk. 5 / Lk 19 / Mt 9 / 1.Mose 15 / 1.Sam. 16 (16,7)/ 1.Mose 37ff <> Joh. 15,16 <> Songtext: J.Baez/L.Norman 1971)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst
Ich habe dich bei Deinem Namen gerufen: Du bist mein
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er’s euch gebe
Der Mensch sieht, was vor Augen ist – Gott aber sieht das Herz an
Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir und ich gebe ihnen ewiges Leben

--------------------------------------------

22.01.2021
„Meine Schafe hören meine Stimme …“ (Joh. 10,27)

Die Plakate sind bunt. Lächelnde Gesichter. Die großen Buchstaben sind weithin gut lesbar. Es wird viel versprochen … Bald ist es wieder soweit – im „Superwahljahr 2021“! Bist Du dabei? Wirst Du wählen gehen? Von Deinem Grundrecht Gebrauch machen? Deine Stimme abgegeben? Wem wirst Du sie geben? Für wen das Kreuzchen machen? Wann hast Du überhaupt zuletzt Deine Stimmbänder in Schwingungen versetzt? Wofür Deine Stimme erhoben? „Errette, die man zum Tode schleppt, und entzieh dich nicht denen, die zur Schlachtbank wanken!“ Der E I N E, der seine Stimme erhoben hat, tat es nicht „laut auf den Gassen und Plätzen“. Dennoch sehr wirkungsvoll. ER ist der, der „das geknickte Rohr nicht zerbreche und den glimmenden Docht nicht auslöschen“ wird. Und dessen Wort Gewicht hat. Und Dauer. „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen!“ ER hat seine Stimme für DICH erhoben. Ist für Dich eingetreten. Als Du auf dem Weg des Verderbens warst. Ohne Hoffnung. Ohne Perspektive. Ein Moslem glaubt, dass er beim jüngsten Gericht über ein zweischneidiges Schwert laufen muss. Er hofft, dass all seine guten Taten ausreichen, um die bösen, sündigen Dinge auszugleichen. Und dass Allah ihm gnädig ist, sodass das Schwert ihn nicht zerteilt. Was glaubst Du? Was erhoffst Du? Wie stehst Du da am jüngsten Tag? Der E I N E hat seine Stimme für Dich erhoben. Und genau das hat ihn das Leben gekostet. Auf brutalste Weise hat man IHN, den Sohn Gottes, zum Schweigen gebracht. Aber: Jesus ist auferstanden. Der Messias Israels lebt. „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“ Und die Stimme des Erlösers erschallt in dieser Welt. Bis heute. „So ihr seine Stimme hört, verstockt euer Herz nicht!“ Noch immer steht Jesus vor der Herzenstür: „…so jemand meine Stimme hört und mir auftut, zu dem werde ich eingehen …“ Und das ist die Gemeinschaft zum ewigen Leben: „…das Festmahl mit ihm halten – und er mit mir!“ Der gute Hirte ruft! „Meine Schafe hören meine Stimme …“ sagt Jesus. Sie zu hören ist Gnade. Ihr zu folgen, Deine Entscheidung! Aber bedenke: Das Geschenk ist riesengroß! In der kommenden Welt. Und natürlich auch schon im Hier und Jetzt. Bereits dem Volk Israel wird versprochen: „Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der HERR, der dich (beständig) heilt!“ Und uns gilt die ganze Güte Gottes noch umfänglicher. Durch Jesus strahlt uns die ganze Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft Gottes an. „ER, der seinen einzigen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ Was hindert Dich, SEINE Stimme zu hören? Jesus sagt: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben!“

Jesus, lieber Herr, Du bist faszinierend. Ich staune über Dich. Ich danke Dir, dass ich Deine Stimme hören darf. Ja, Du hast die Worte des ewigen Lebens. Und ich komme zu Dir, um das Leben und volles Genüge zu empfangen! AMEN

Shalom – seid gesegnet und ermutigt – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 10,27 <> Spr. 24,11 <> Jes. 42,3 <> Mk 13,31 <> Hiob 19,25 <> Ps 95,7 <> Offb. 3,20 <> 2.Mose 15,26 <> Joh. 6,68 <> Joh. 10,10)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Errette, die man zum Tode schleppt, und entzieh dich nicht denen, die zur Schlachtbank wanken
Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt
So ihr seine Stimme hört, verstockt euer Herz nicht
Siehe, ich sehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hört und mir auftut, zu dem werde ich eingehen und das Festmahl mit ihm halten – und er mit mir
Ich bin der HERR, der dich (beständig) heilt
ER, der seinen einzigen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken
Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volles Genüge haben
Du hast Worte des ewigen Lebens. Und wir haben erkannt und geglaubt, dass du der Sohn des lebendigen Gottes bist

----------------------------------------------------------------

21.01.2021
„Meine Schafe hören …“ (Joh. 10,27)

„Määääh!“ Zwei Schafe unterhalten sich. „Nein danke!“ Das angesprochene schüttelt heftig den Kopf: „Ich bin doch nicht blöd! Soll doch heute der Bauer mal selbst machen!“ Intelligenz sieht anders aus. Sollte man meinen. Aber: Schafe haben durchaus einige höchst faszinierende Eigenschaften. Und auch wenn sie in unserem Sprachgebrauch nicht gut wegkommen – in der Bibel ist das anders.
In Psalm 100 gibt es einen Jubelgesang darüber, dass „wir Schafe SEINER Weide sind!“ Und auch die bekannteste Poesie der Heiligen Schrift spricht von Schafen: „Der HERR ist mein Hirte!“ Und genau darauf bezieht sich Jesus nun in seinem Streitgespräch mit den Frömmsten der Frommen. Die beeindruckende Fähigkeit „hören zu können“ stellt er heraus. „Meine Schafe hören …“ Nun ist ja das Hören eines, der fünf natürlichen Sinne des Menschen. Bei Blinden besonders ausgebildet, da sie die wohl wichtigste Orientierungshilfe der optischen Wahrnehmung, irgendwie anderweitig ausgleichen müssen. Wie komplex jedoch das „Hören-können“ funktioniert, erschließt sich allerdings wohl erst demjenigen, der damit Probleme hat. Altersbedingt. Krankheitshalber. Oder als eine Einschränkung, die von Geburt an besteht. Und hier gibt’s eine gute Nachricht: Genau davon spricht Jesus hier nicht! Es geht um ein anderes „Hören“. „Wer Ohren hat, der höre!“ So schließt Jesus oft seine Predigten. Besonders wenn es um Gleichnisse geht. „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“ Damit fordert Johannes in der letzten Schrift der Bibel – der Offenbarung – seine Leser, seine Gemeinden heraus, der Stimme des „guten Hirten“ zu folgen. In diesem Fall der des Auferstandenen. Des Weltenrichters. Des Wiederkommenden Herrn aller Herren und König aller Könige. „Meine Schafe hören …“ Dieses „Hören-können“ ist ein Geschenk. Jesus bietet es jedem an, der zu ihm kommt: „Kommt her zu mir, alle die ihr von den Lasten eures Lebens erdrückt werdet – ich will euch den inneren Halt geben, den ihr zu einem gelingenden Leben braucht. Lernet von mir …“ Und zu diesem „Lernen“ bist Du herzlich eingeladen. Deswegen geht es beim Christ-sein nicht um Kirchenbesuch oder das Einhalten frommer – möglichst sogar selbstverleugnender – Regeln. Mit Jesus verbunden sein. Mit Jesus verbunden bleiben. IHM nachfolgen. Von IHM lernen. Darum geht’s. Die Bibel nennt dies Jüngerschaft. Was bedeutet: Bei Jesus in die Schule gehen. Und weil wir schon groß sind – Du bist berufen zum Studentenleben. Zuhören – Verinnerlichen – und entsprechend handeln. Gesegnet ist, wer zuhören kann! Nämlich dem guten Hirten. Gesegnet ist, wer gehorchen kann. Und wenn aus dem Zuhören und dem Gehorchen ein Gehören wird … Dann kommt das Evangelium zu seiner eigentlichen Wirkung. „Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet der vertraut …“ Nämlich Jesus. Dem guten Hirten. Der auch Dein guter Hirte sein will. David Jongi Cho – Pastor der größten Kirche der Welt in Nordkorea – bringt es auf den Punkt. Nach dem Geheimnis seines Lebens und Dienstes gefragt sagt er: „Ich bete und gehorche!“ Schafe haben eine faszinierende Eigenheit: Sie können „hören“. Sei nicht blöd – sei ein Schaf! Ein Schaf auf SEINER Weide. Hör SEINEN Ruf und KOMM! „Meine Schafe hören …“ sagt Jesus.

Danke, Jesus, dass Du uns rufst und einlädst. Und egal, was man von uns denken mag – wir sind glücklich, Deine Schafe zu sein! Und Hören zu können! Halleluja! AMEN

Shalom – seid gesegnet und ermutigt – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 10,27 <> Ps 100,4 <> Ps 23,1 <> Mt 11,15/13,9 <> Offb. 2,7 <> Mt. 11,28 <> Röm. 1,16  unten zitiert zusätzlich: Offb. 3,20 <> Joh. 1,12)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Erkennet, dass der HERR Gott ist
ER hat uns gemacht zu … Schafen seiner Weide
Der HERR ist mein Hirte – mir wird nichts mangeln
Wer Ohren hat, der höre
Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen sein. Ich will euch erquicken
Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die da rettet jeden, der glaubt – zuerst die Juden, dann aber auch alle Nicht-Juden
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hört und mir auftut, zu dem gehe ich ein
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben

-------------------------------------------------

20.01.2021
„… Ich mache einen Weg in der Wüste – Wasserströme in der Einöde …“ (Jes.43,19 d)

Na, ein Bauprojekt im Niemandsland – lange Zeit fragte man sich ja: Wurde beim BER auf Sand gebaut? Oder auf Lehmboden? Jetzt ist er ja längst aus den Schlagzeilen raus – endlich fertig! Gottes Bauprojekte haben – Gott sei Dank (!) – einen ganz anderen Charakter … weil anderes Fundament! SEIN Volk soll zurückgeführt werden. Aus Babylon. Mitten durch die Wüste. Gottes Logistik lässt nichts zu wünschen übrig. Hügel? Kein Problem. Sie werden eingeebnet. Tiefe Täler – werden halt aufgefüllt. Wasserknappheit? Für den Schöpfer kein Hindernis. „Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann“, dichtet Paul Gerhardt kurz nach dem 30-jährigen Krieg im 17. Jahrhundert. Und wenn keine Wege da sind? Dann macht Gott sie eben. Extra für dich! Weil du es ihm wert bist! „… weil du in meinen Augen kostbar bist und wertvoll und weil ich dich liebe…“ spricht der Ewige, der sich mit dem Namen „ICH BIN DA“ vorgestellt hat.
Deine Wüste heißt Sinnkrise? Wofür lebe ich eigentlich? Was soll das alles? Gott hat schon kräftig gebaut. Sein Weg wird dir gebahnt. Er weiß ja, dass du festsitzt und aus deiner Resignation nicht rauskommst. Darum kommt er zu dir! Schau mal: Jesus ist in diese Welt gekommen, um dich zu suchen. Du magst in einer Zuschauerposition sein. Beste Aussichten. Aber das Leben geht an dir vorüber. Das Leben spielt sich woanders ab. So ging es Zachäus auf seinem Baum. Obgleich er „alles“ hatte – er war ja reich, reich an Gütern – hatte er nichts. Nichts, was er sich erträumt hat. Jesus kommt zu ihm: „Heute muss ich in deinem Haus zu Gast sein!“ sagt er dem verhassten Zöllner. Der steigt von seinem Baum herunter, öffnet sein Lebenshaus und nimmt Jesus auf. Die beste Entscheidung seines Lebens! Denn die Bibel sagt: „Wer auch immer ihn – gemeint ist Jesus – aufnimmt, der bekommt von Gott die Vollmacht, fortan als ein Sohn, oder eine Tochter Gottes zu leben …“ Und das bedeutet doch Plan, Zukunft und Hoffnung. Das heißt, du darfst ewig leben. Im Reich Gottes. Vertraut mit dem Vater, dem Schöpfer, dem Urgrund allen Lebens.
Oder heißt deine Wüste Versagen? Du hast etwas in deinem Leben – oder dein Leben selbst – in den Sand gesetzt? Vor die Wand gefahren? Schau nur: Gott schenkt dir einen Neuanfang: „Gehört jemand zu Jesus Christus, so ist er wie ‚von neuem geboren‘; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden!“ Und das an jedem neuen Tag. Du darfst immer und immer wieder beginnen. Dein himmlischer Vater ist ‚stolz‘ auf dich. Freut sich an dir und über dich! Überlass ihm die Schuld deines Lebens und empfange seine Reinheit, seine Gerechtigkeit: „… denn er hat den, der von keiner Sünde wusste – das ist Jesus – für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM die Anerkennung als geliebte Söhne und Töchter Gottes bekommen!“
Also, Gott baut einen Weg durch die Wüste – wie auch immer sie für dich heißen mag. Deine Situation hat er auf SEIN Herz genommen. Komm nur! Komm! Du wirst erwartet …
Danke, Vater, für das Leben, das du gibst – Ich bin so froh mit Jesus in meinem Lebenshaus! AMEN
Herzlichst Euer Bernd Niemeier
(Bibeltexte: Jes.43,19 <> Jes.43,4 <> Lk.19,1-10 <> Joh.1,12 <> 2.Kor.5,17 <> 2.Kor.5,21
Gebet: aus einem Lied von Judy Baily)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
… weil du in meinen Augen kostbar bist und wertvoll und weil ich dich liebe…
Wie viele ihn (Jesus) aber aufnahmen, denen gab er (Gott) die Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben
Seht doch: Welch eine Liebe uns der Vater erwiesen hat, dass wir Gottes Kinder heißen sollen und es auch sind
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur – Das Alte ist vergangen. Siehe: Neues ist geworden
Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste (Jesus) für uns zur Sünde gemacht, damit wir in IHM die Gerechtigkeit Gottes werden

---------------------------------------------------------------

19.01.2021
„… erkennt ihr es denn nicht ?“ (Jes.43,19 c)

„Ich sehe was, was du nicht siehst!“ Das war oft eine gute Abwechslung zur „Freddy der Esel“-Kassette. (Ja, damals gab es noch Kassettenrekorder im Auto!) So manche Reise mit den Kleinsten wurde so einigermaßen erträglich … Ob es dem himmlischen Vater mit uns manchmal genauso ergeht? Auch eine Lebensreise bringt etliche Situationen mit sich, die uns ungeduldig werden lassen. „Wie lange noch?“ ist eine häufig gestellte Frage in der Bibel.
Manchmal antwortet auch Gott auf unser Fragen mit: „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ Bei Abraham war es so. In seiner tiefsten Sinnkrise führt ihn der Ewige ins Freie und lässt ihn Sterne zählen. „So zahlreich wird deine Nachkommenschaft sein“, verspricht Gott dem kinderlosen Nomaden. Oder Elia. Ausgepowert. Eingeschüchtert. Perspektivlos. Hoffnungslos. Enttäuscht. An sich selbst zweifelnd – obwohl er in gewaltiger Weise von Gott gebraucht wurde. Als Prophet. Als Bote Gottes. Mit dem tiefen Verlangen, dass alles so schnell wie möglich zu Ende ist – Elia wünscht sich zu sterben – zieht er sich in die Wüste zurück. „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ sagt Gott auch ihm. Und ruft Elia zu einer neuen Gottesbegegnung. ER selbst, der Ewige, verheißt Zukunft und Hoffnung.
Als Petrus nur seine Schwielen an den Händen sieht, mit Rückenschmerzen und dicken Augenringen in den Sonnenaufgang blinzelt, da kommt die Bitte von Jesus bestimmt „etwas ungelegen“: „Fahr mich bitte etwas vom Ufer weg!“ Aber so ist das, wenn Gott uns seine Sicht der Dinge zeigen will. Er bittet um einen Gefallen. So wie die Frau am Jakobsbrunnen: „Gib mir zu trinken!“ Oder als sich die Jünger der riesigen Menschenmenge gegenübersahen und Jesus sagt: „Gebt ihr ihnen zu essen!“
„Ich sehe was, was du nicht siehst!“ Gottes Perspektive reicht weiter. ER blickt tiefer. Und ER öffnet den Horizont: „…erkennt ihr’s denn nicht?“ Gottes Blickwinkel erschließt sich nur dem Glaubenden, „denn ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen…“ Dann aber wird klar: Seine Gedanken sind unendlich viel höher als unsere; und seine Wege führen unendlich viel weiter als unsere. Denn SEINE Gedanken sind zum Heil, uns Zukunft und Hoffnung zu schenken. Und mit den „Augen des Herzens“ lässt sich das erkennen. Wer darum betet, wird nicht enttäuscht.

Abba, Du unser liebender Vater, bitte gib uns den Geist der Weisheit und der Offenbarung, Dich zu erkennen. Heute, mitten in unserem Alltag, begegne uns und lass uns schauen, was Du uns bereitet hast, um uns zu ermutigen. AMEN

Shalom – Ich wünsche Euch einen frohmachenden Tag, denn „wir sind in Christus Jesus geschaffen worden, zu den guten Werken, die Gott im Voraus für uns gemacht hat, dass wir darin leben können.“

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Jes.43,19 <> 1.Mose 15,1-6 <>1.Kön.19 <> Lk. 5,1-11 <> Joh. 4,1-26 <> Mt. 14,16 <> Hebr.11,6<>Jes.55,8-9<>Jer. 29,11<> Eph. 1,18 Segen: Eph. 2,10)

Weitere Glauben stärkende Bibelstellen
Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit
Ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken
ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch Zukunft und Hoffnung schenke
Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch
Siehe, jetzt ist die willkommene Zeit – jetzt ist die Zeit des Heils
ER gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr wisst, zu welcher Hoffnung er euch berufen hat
Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die er zuvor bereitet hat, dass wir darin leben können

 

-------------------------------------------------------

17.01.2021
HERR, bis an den Himmel reicht Deine Güte
und Deine Treue bis an die Wolken.
Deine Gerechtigkeit gleicht den Bergen Gottes,
Dein Richten ist tief wie das weite Meer.

Menschen und Tieren stehst Du mit Deiner Hilfe bei.

Wie köstlich ist Deine Huld, o Gott:
Die Menschenkinder stehen im Schatten Deiner Flügel
und fühlen sich geborgen.
Du lässt sie an der Fülle Deines Hauses sich laben
Und tränkst sie vom Bache Deiner Wonnen.

Denn: Bei Dir ist des Lebens Quell,
in Deinem Licht schauen wir das Licht.

© für Psalm 36 (nach Martin Buber)

Euch allen einen gesegneten und ermutigenden Sonntag - hört doch einmal sehr bekannte Psalmworte in einer Übertragung, die dem Urtext sehr "nachempfunden" wird ... Seid gesegnet und bleibt behütet

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

----------------------------------------------------

15.01.2021
„… jetzt wächst es auf …“ (Jes.43,19 b)

„Die intellektuelle Kapazität eines Agrarökonomen verhält sich reziprok proportional zum Volumen seiner subterranen Einlagen.“ Will heißen: „Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln!“ Was natürlich ein absolut unerlaubtes Vorurteil ist! Auch im vergangenen Jahr gab es erhebliche Ernteausfälle. Nein! Diesmal war’s nicht „Corona“! Sondern ein weiterer Sommer mit viel zu wenig Regen. Ein altes Chorlied fällt mir ein: „Alles Leben strömt aus Dir!“ Ja – „An Gottes Segen ist alles gelegen!“ Das Motto des bis 1990 existierenden Bauernstaates, dass ohne Gott die Ernte eingebracht wird, ist längst widerlegt. Gott hat als Schöpfer nie aufgehört zu wirken. „Ohne Regen vom lieben Gott geht die ganze Welt bankrott!“ Und die philosophische Denke, dass ein Schöpfer alles nur in Gang gesetzt habe – wie ein Uhrmacher seine Uhr – und jetzt läuft alles nach Plan ab, hat mit der biblischen Botschaft absolut nichts zu tun. Das schöpferische Wort Gottes durchdringt immer noch seine Welt. Schafft fernste Galaxien und bringt immer wieder neue Farben, Formen und Vielfalten hervor. Und dieser schöpferische – unendlich kreative – Gott wirkt in unsere Welt hinein. Im Kleinen – persönlichen – wie auch im Großen, weltumspannenden oder globalen, ja universalen. Und zwar: JETZT. Das entspricht SEINEM Wesen. Das ist sein Name, mit dem er sich Mose vorgestellt hat: „Ich bin der ICH BIN!“ Er, der Himmel und Erde erschaffen hat – durch sein Wort; Er ist derselbe, gestern und heute und in alle Ewigkeit. Er, der sich uns bekannt gemacht hat in seinem Sohn Jesus, dem Christus – Er ist der EWIGE. Ohne Anfang und ohne Ende. Unvorstellbar für uns, seine Geschöpfe, die nur „zeitlich“ denken können. Daher ist Gott für uns nur „begreifbar“, als der, der sich uns offenbart. Und diese Offenbarung können wir nur im Erleben seines Handelns festmachen. Also nur in der Gegenwart. Vergangenes können wir beschreiben und – wenn wir klug sind – Lehren daraus ziehen … Aber das Manna von gestern macht mich heute nicht satt! Erleben und erfahren lässt sich Gott nur in der Gegenwart. Und so können wir den Namen Gottes auch übersetzen mit „ICH BIN DA“. Ja, Gott ist für dich da! Er kümmert sich um dich. Du bist ihm wertvoll: „Alle eure Sorge werft auf ihn, denn IHM liegt an euch!“ Und auch: „Siehe, jetzt ist die willkommene Zeit – jetzt ist die Zeit des Heils!“ Immer auch ist es das JETZT, dass zur Entscheidung ruft: „Heute, so ihr seine Stimme hört, verstockt euer Herz nicht“ Der AUFBRUCH IN DIESE NEUE ZEIT geschieht JETZT! Darum ist jeder Tag eine Einladung Gottes. ICH-BIN-DA lädt dich ein, HEUTE zu beten, zu vertrauen, neu anzufangen. Das Entscheidende geschieht SCHON JETZT. Und Jesus sagt: „Siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch!“ Gott ist gut! Wer’s glaubt, dem beweist er’s!

Abba, lieber Vater, unsere Sicht ist begrenzt – Deine Augen sehen auch das Verborgene. Unsere Hoffnungen sind so zerbrechlich – Deine Verheißungen bestehen ewiglich. Bitte erleuchte die Augen unseres Herzens und weite unseren Blick. Du bist der Ewige und Du bist jetzt für uns da. Und Du lässt heute für uns wachsen, um uns Leben und volle Genüge zu schenken. Wir ehren Dich! Und danken Dir, indem wir Dir hier und jetzt unser Herz öffnen, um mit Dir in Deine Zukunft zu gehen. AMEN

Shalom – seid gesegnet und bleibt behütet, denn „das Wort von ICH-BIN-DA ist zuverlässig und was er zusagt, das hält er gewiss“!

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Jes.43,19 <> 2.Mose 3,14<>Hebr.13,8<>1.Petr.5,7<>2.Kor.6,2<>Ps. 95,7-8<> Lk.17,21 Segen: Ps. 33,4)

Weitere Glauben stärkende Bibelstellen
Ich bin der „ICH-BIN-FÜR-DICH-DA“
Jesus Christus ist derselbe, gestern und heute und in alle Ewigkeit
Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch
Siehe, jetzt ist die willkommene Zeit – jetzt ist die Zeit des Heils
Das Reich Gottes ist mitten unter euch
Das Reich Gottes ist inwendig in euch
Der HERR ist nahe
Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig und was er zusagt, das hält er gewiss

 

--------------------------------------------------

14.01.2021
„Siehe, ich wirke Neues …“ (Jes.43,19)

Den einen fasziniert dieser Gedanke. Er kann es kaum abwarten. Einem anderen geht es dabei gar nicht gut. Schon wieder Veränderungen. Man hatte sich doch gerade eingerichtet. Vermutlich hat es mit einer bestimmten Veranlagung zu tun: Dem einen ist das Glas immer halbvoll, während dem anderen halt die Hälfte fehlt: Das Glas ist halbleer. Letztlich entscheidet die Sicht der Dinge. Also: „Was vor Augen ist!“ Obwohl schon Paulus festgestellt hat, dass das „Unsichtbare“ hingegen „ewig“ ist. Also das, worauf es eigentlich ankommt.
Nachdem „Corona“ längst in der zweiten Welle ist, stellen wir fest: Es bleibt alles anders. Dabei hat die gegenwärtige Krise tatsächlich eine „dienende“ Funktion. Sie macht etwas deutlich, was wir alle wissen: Das Leben besteht aus ständigen Veränderungen. Die Frage ist nur: Wer verändert was und in welche Richtung?
Wer verändert? Ich denke, dass die biblische Botschaft diesbezüglich eindeutig ist: „ICH bin der Ewige – und sonst keiner -, der das Licht bildet und die Finsternis schafft … ich, der Ewige bin es, der das alles wirkt.“
Was wird verändert? Unsere gewohnten Lebensabläufe. Alltagsroutinen sind auf einmal gar nicht mehr so selbstverständlich. Wir spüren die Diskrepanz zwischen dem, was wir Reden und dem, was wir wirklich leben, umso deutlicher. Welche inneren, tragenden Werte hat unser Zusammenleben wirklich? Und wieviel davon muss – der Situation geschuldet – aufgegeben werden? Wie lange? Und ist das überhaupt nötig? Veränderungen erfordern Kraftanstrengung! Fällt die weg, ist der ursprüngliche Zustand schnell wieder erreicht … Will man das? Geht man von der Chaostheorie aus, verändert sich alles zum Negativen. Finsternis muss man nicht anschalten – sie ist einfach überall dort, wo kein Licht (mehr) ist.
In welche Richtung ist Veränderung sogar dringend notwendig? Nutzen wir die Chance zur Neubesinnung und Neuorientierung auf das Wesentliche? Geht es uns darum, uns neu auf Gottes Ziele hin ausrichten zu lassen? Wenn wir uns bewusst sind, dass Jesus wiederkommt, wissen wir: Die Herren dieser Welt gehen – unser HERR kommt: „Der HERR ist nahe!“ Das wiederum bedeutet: Wir stellen uns dem Wirken Gottes ganz zur Verfügung. Lassen uns hineinnehmen in SEIN Werk. Erkennen dankbar die Berufung an, die er uns, gerade auch in dieser Zeit, geschenkt hat: „Denn wir sind SEIN Kunstwerk, in Christus Jesus geschaffen, zu guten Werken, die ER zuvor bereitet hat, dass wir darin leben sollen.“ Und: „Ich bin gewiss, dass ER, der in uns angefangen hat das gute Werk, ER wird es auch zum Ziel bringen (und fertigstellen) bis zu dem Tag, an dem Jesus wiederkommt.“
Dann können wir uns freuen – und in diesem Sinne auch Hermann Hesse zustimmen: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ -, denn der Bewirker des Neuen ist ja „derselbe, gestern und heute und in alle Ewigkeit!“ Darum können wir zuversichtlich Schritte in das Morgen wagen. Wir wissen doch: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen. Und ganz gewiss an jedem neuen Tag!“ Dieser schöpferische Gott, von dem Dietrich Bonhoeffer zum Jahreswechsel 1944/1945 so faszinierend aus dem Gefängnis in Berlin-Tegel schreibt, der sagt uns zu: „Siehe, ICH wirke Neues…“

SHALOM Euch allen einen, behüteten und ermutigenden Tag! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Jes.43,19 <> Phil.4,5 <> Jes.45,6-7<> Eph.2,10 <> Phil. 1,6 <> Hebr.13,8
Segen: Mt.20,28)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Der HERR ist nahe
Denn wir sind SEIN Kunstwerk, in Christus Jesus geschaffen, zu guten Werken, die ER zuvor bereitet hat, dass wir darin leben sollen
Ich bin gewiss, dass ER, der in uns angefangen hat das gute Werk, ER wird es auch zum Ziel bringen bis zu dem Tag, an dem Jesus wiederkommt
Jesus Christus ist derselbe, gestern und heute und in alle Ewigkeit
Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende
Siehe, ich mache alles neu

---------------------------------------------------

13.01.2021
„Denkt nicht an das Frühere – dem Vormaligen sinnt nicht nach …“ (Jes.43,18)

„Die Schatzsuche gelingt nur bei Vollmond. Und denken sie dabei auf keinen Fall an rosa Elefanten!“ Mal ehrlich: Wann habt ihr das letzte Mal an rosa Elefanten gedacht? Allerdings werden den Schatzsuchern nun gerade diese nicht mehr aus der Birne gehen!
So manches würden wir gern vergessen. Oder besser gesagt: Vergessen können. Geht aber nicht. Zu schmerzhaft oder zu peinlich … sind diese Erinnerungen. Und dabei leben wir doch alle nur im „Hier und Jetzt“. Wieso beansprucht das Vergangene Zugriff auf unsere Zukunft?
Es gibt aber auch Dinge, die wollen wir nicht vergessen. Wie schön es doch mal war. Wir denken an die „gute alte Zeit“, die es so nie gab. Diese Erinnerungen halten wir fest. Oder halten sie uns fest? Halten sie uns auf Abstand von der Zukunft, die Gott für uns bereithält?
Aber Moment mal! Werden wir nicht auch aufgefordert, eben gerade nicht zu vergessen: „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“ Und sind nicht die Feste, die wir feiern, gerade dazu wichtig. Wir wollen uns der guten Taten, der Wohltaten Gottes erinnern. Wollen seine Güte und Freundlichkeit feiern. Ja, natürlich wollen wir das. Solange das Erinnern im Dienste Gottes steht – also solange uns die Rückbesinnung, Kraft und Mut, Zuversicht und Freude für das Kommende gibt. Nur darum geht es im Reich Gottes. ER geht uns immer voran. Immer wieder öffnet ER uns eine Tür. ER hat immer Ziele, Visionen für uns. „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir!“ Die Segnungen, die du heute erlebst, haben immer nur den Charakter einer Einladung. „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeglicher geistgewirkten Segnung der himmlischen Welt in Christus…“ Denn „ER, der seinen einzigen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, wie sollte er uns mit IHM nicht auch alles schenken?“ Darum kann der Apostel Paulus so vehement darauf verweisen: „Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“ Denn „wir sind ja gestorben und unser Leben ist verborgen mit dem Messias in Gott.“ Darum lohnt sich das Vergessen. Ja, unsere Vergangenheit ist seiner vergebenden Gnade, seiner heilenden Barmherzigkeit anvertraut. Und unsere Zukunft liegt in seinen segnenden Händen. Wir sind gewiss: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ Oder mit den Worten von Dietrich Bonhoeffer: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Shalom – möge der Friede Gottes Euch durch einen ermutigenden und behüteten Tag führen, denn „Der Ewige ist dein Hirte – dir wird es an nichts fehlen!“

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Jes.43,19 <>Ps.103,2<> Hebr.13,14<>Eph.1,3<>Röm.8,32<>Phil.3,13-14<>Kol.3,3<>Ps.139,5 Segen: Ps. 23,1)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat …
 … der da vergibt alle deine Sünde und heilt alle deine Gebrechen
Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeglicher geistgewirkten Segnung der himmlischen Welt in Christus
 ER, der seinen einzigen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, wie sollte er uns mit IHM nicht auch alles schenken?
 Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus
 Wir sind gestorben und unser Leben ist verborgen mit Christus in Gott
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir
Der Ewige ist mein Hirte – mir wird es an nichts fehlen

--------------------------------------------------

12.01.2021
„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch“ (1.Petr. 5,7)

Scheinwerfer an. Rechts. Links. Abblendlicht. Fernlicht – beim TÜV soweit alles o.k? Hat die Gemeinde ihre Scheinwerfer auch an? Ist sie gut orientiert? Und besonders: Ist sie gut sichtbar? Scheine-Werfer sind ja in der Kirche auch wichtig. Nicht nur bei der Kollekte …
Als Christen sind wir vielfach „Schein-Werfer“ – Und damit meine ich jetzt nicht unsere Bereitschaft, anderen vom „Licht der Welt“ weiterzusagen. Nein, ich beziehe mich auf das sehr bekannte Wort des Apostels Petrus: „Alle eure Sorgen w e r f t auf ihn …“ Hand auf’s Herz: Wie ernsthaft wirfst Du wirklich a l l e D e i n e S o r g e n auf Jesus? Manchmal denke ich an die ersten missglückten Versuche des „Weitwurfes“. Damals in der Schule. Bundesjugendspiele standen mal wieder an. Jede Menge Gelegenheit, sich zu blamieren. Für mich jedenfalls. Der sogenannte „Weitwurf“ ging nach hinten los: Entweder war es nicht „der Rede wert“, weil sich die paar Zentimeter kaum messen ließen; oder ich war so ungeschickt, dass ich das Wurfgeschoss schon beim Schwungholen fallen ließ … Wie weit wirfst Du Deine Sorgen? Landen sie wirklich b e i J e s u s? Unter seinem Kreuz? Und besonders: Lässt Du sie ihm dann auch?
Die Losung dieses Jahres lautet: „Ich glaube – hilf meinem Unglauben“. Und tatsächlich ist es nur ein kleiner Schritt zwischen diesen beiden. Aber doch entscheidend! Das Gegenteil von Furcht, Angst, Sorge ist eben nicht Furchtlosigkeit oder Sorglosigkeit, sondern VERTRAUEN. GLAUBE. „Fürchte Dich nicht, glaube nur!“ sagt Jesus - zutiefst und berechtigterweise – verzweifelten Eltern, die gerade vom Tod ihrer Tochter erfahren haben. Als Jesus das Trauerhaus betritt, schmeißt er zuerst einmal „allen Unglauben“ raus. „Mut ist Angst, die gebetet hat“ (Corrie Ten Boom)
Darum lautet die Einladung zum Vertrauen heute für Dich: Mach aus Deinen Sorgen ein Gebet! Aber, lauf dann nicht „hinterher“, um nun doch Deine eigene Lösung des Problems herbeizuführen. VERTRAUE. Jesus ist da. ER hat Dich gehört. Und IHM liegt an Dir. Sein Herz hat sich für Dich ganz weit geöffnet. Der Name Gottes – so wie er sich Mose vorgestellt hat – kann übersetzt werden mit: ICH-BIN-FÜR-DICH-DA. Jesus, der Sohn Gottes wird uns vorgestellt als der IMMANU-EL. Der „GOTT ist MIT UNS“. Und als Jesus am Kreuz ausruft: „Es ist vollbracht!“ ist wirklich der Vorhang des Tempels zerrissen. Du darfst kommen. Ins Allerheiligste. Zum Thron der Gnade hinzutreten. Und der, der Dir zuhört ist Dein Vater. Dein himmlischer Vater, der zu Dir sagt: „Ich werde Dich niemals verlassen!“ Und: „Ich werde es nicht versäumen, Dir zu helfen!“ Und Jesus sagt: „Kommt her zu mir alle, die ihr von den Lasten eures Lebens erdrückt werdet!“ Und: „Euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet!“ Also: Sei kein Schein-Werfer! Wirf Deine Sorgen auf IHN – und darauf kannst Du Dich verlassen: SEIN Herz ist groß genug für Dich! Und SEINE Hand reich gefüllt, mit dem, was Du brauchst! ER gibt so gerne!

In diesem Sinne eine reich ermutigende und segensreiche Woche – Shalom Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: 1.Petr. 5,7 <> Joh. 8,12 <> Mt. 5,14 <> Mk. 9,24 <> Lk. 8,50 <> Joh. 19,30 <> Hebr. 4,16 <> Jos. 1,5 / Hebr. 13,5 <> Mt. 11,28 <> Mt. 6,8)

------------------------------

08.01.2021
Er ruft mich an und ich antworte ihm! (Ps. 91,15)

„Wenn das Beten sich lohnen tät, was meinst Du, was ich dann beten tät!“ Wieder einmal geht mir diese beeindruckende Liedzeile durch den Kopf. Wolfgang Niedecken singt auf „Kölsch“. Ein BAP-Song der 80-ger Jahre. Lohnt sich Beten? Oder müsste man nicht sogar so weit gehen, wie John Wesley – der Gründervater des Methodismus? Er formuliert bereits im 18.Jahrhundert: „Gott tut nichts, außer als Antwort auf Gebet!“ Der 91. Psalm macht Mut: „Er ruft mich an und ich antworte ihm!“ Gottes Sehnsucht nach Dir ist so groß, dass er Dir eine Generalvollmacht ausstellt. Jesus hat ein Lieblingsthema – er wartet nur sehnsüchtig darauf, von seinen Jüngern danach gefragt zu werden. „Herr, lehre uns beten …“ Und dann legt Jesus los! Er spricht von dem Freund, der einem in Not geratenem Freund selbstverständlich – jederzeit – hilft. Er beschreibt den himmlischen Vater, der seinen Kindern gute Gaben zu geben weiß. Ja, er geht sogar noch einen Schritt weiter: Der Vater verschenkt sich selbst. Er gibt freimütig SEINEN Geist. Und damit das göttliche Leben. Wer danach durstig ist, der darf kommen und „das Wasser des Lebens empfangen – umsonst!“ Letztlich dürfen wir mit Jesus vor den Vater treten und seine Vertrautheit mit IHM ermutigt uns, mitzusprechen: ABBA – lieber Vater! Liebender Vater! „Bittet und es wird euch gegeben! Sucht und ihr werdet finden! Klopft an und es wird euch aufgetan!“ Also lohnt sich das Beten! Und wie! Manchmal allerdings fehlen uns die geistlichen Sinne, um Gottes Handeln zu erkennen. Hin und wieder kommt es auf unser „Dranbleiben“ an: „Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat“. Immer aber wissen wir, dass wir vor seinem Gnadenthron willkommen sind und „Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe!“ Also: Stell Dir vor, Du betest und Gott antwortet! Denn das ist die Gegenwart des Reiches Gottes – eine Wirklichkeit, in der wir schon hier und jetzt – in aller Unvollkommenheit – leben dürfen.

Shalom – Euch allen einen zuversichtlichen, erfrischenden Tag, denn „Das Reich Gottes besteht nicht allein in Worten, sondern in Kraft!“

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Ps. 91,15 <> Lk.11,2-13/Mt. 7,7-11 <> Hebr.10,35 <> Hebr. 4,16 Segen: 1.Kor. 4,20)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Bittet und es wird euch gegeben
Sucht und ihr werdet finden
Klopft an und es wird euch aufgetan
Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat
Lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit
Das Reich Gottes besteht nicht allein in Worten, sondern in Kraft

-------------------------------------------------

06.01.2021
Siehe, ich verkündige euch große Freude …     (Lk. 2,10)

Die Botschaft der Engel hallt noch nach – zumindest bis zum sogenannten 3-Königs-Tag – obwohl … ja, obwohl in diesem Jahr alles anders ist. Soeben ist der Lockdown verlängert und sogar verschärft worden. Das normale Leben findet nicht mehr statt. Was ist überhaupt noch „normal“? Was ist, nachdem die Leiharbeiter ihre Arbeit auf dem Feld wieder aufgenommen haben, die Wissenschaftler aus fernen Landen ihre Theorie bewiesen haben, der Stallgeruch aus den Kleidern gewichen, und auch der letzte verbliebene Esel sich fragt: Was denn jetzt? Große Freude? Eben war sie noch da – beim Anblick des Sterns über dem Stall – im Ohr und in den Herzen der im Niedriglohnsektor beschäftigten Tierpfleger … Was bleibt, wenn der Alltag zurückkehrt? In welcher Ecke Deines Herzens versuchst Du, die Botschaft von Jesus – Deinen Glauben, Deine Hoffnung - irgendwie festzuhalten? Und wenn ja – wie denn? Einmauern? Oder als Kunstwerk ausstellen? Tja, in der Tat – manches an unserem Glaubensleben wirkt so exotisch – eigentümlich, abgehoben … wie eben „nicht von dieser Welt“ …
Und genau das ist es auch: Nicht von dieser Welt! Es ist aus der Welt Gottes. Und nur darum sind Zukunft und Hoffnung garantiert. In den Gedanken und Absichten Gottes: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch denke: Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, dass ICH euch gebe Zukunft und Hoffnung!“ Ja, Zukunft hat nur Zukunft – oder ein „DANACH“ – wenn es von Gott kommt. Alles, was wir uns Gutes tun können, bleibt in guten Wünschen und Durchhalteparolen stecken. Aber Gott kann – und will – uns zu neuen Ufern aufbrechen lassen. Eben in SEINE Zukunft und zu SEINER Hoffnung. Und die hat einen Namen: Jesus Christus! „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten …“ Die Freude, die darin begründet ist, IHN zu kennen – IHM nachzufolgen – IHM zu dienen: Teil SEINER erbarmenden Liebe in dieser Welt zu sein, diese Freude ist es wert geteilt zu werden. Das ist „GROSSE Freude“ – das ist Weihnachten – das ist „JESUS MITTENDRIN“ – das ist „die Freude am HERRN, die unsere Stärke“ ist – Komm und sieh, und glaube: Du wirst schon sehn: Diese Freude kann sich sehen lassen!

Seid gesegnet und bleibt behütet - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Lk. 2,10 <> Jer. 29,11 <> 1.Petr. 1,3 <> Neh. 8,10)

 

-----------------------------------------------

02.01.2021
Shalom Shalom - sehr herzlich grüße ich Euch in 2021! Was können wir besseres tun, als "aufzuschauen" - hin zu Jesus, "dem Anfänger und Vollender des Glaubens" - ER, "derselbe gestern und heute und auch in alle Ewigkeit!" Und so will ich Euch ermutigen mit einem Zuspruch des Propheten Jesaja - Seid gesegnet und bleibt behütet!
Herzlichst Euer Bernd Niemeier

 -----------------------------------------------------

Heiligabend 2020
Seid gesegnet mit einer Meditation – PsalMutigER – zum „Psalm 103 (1-5.8)“
(© ShaloMessage-BeNie – Bernd Niemeier 12/2020 <23.12.2020>)

Segne
Ja – SEGNE
Denn gesegnet bist Du
Und zum Segnen befreit
Zum Segnen berufen
Darum: SEGNE - ja SEGNE
Segne – Du, meine Seele
Segne – Du, mit all Deiner Lebendigkeit
Mit den Gefühlen - Emotionen
Mit all dem Verstehen-können
Mit jedem Gedanken – all Deiner Seelenstärke
Mit all Deinem Wollen, Können und Sein
Segne IHN
Den Unbeschreiblichen
Den Unaussprechlichen
Den Schon-immer-da-Seienden
Segne IHN – den EWIGEN
Jedes Gen singt SEIN Lob
Jede Zelle – jedes Organ – jeder Muskel
Jeder Tropfen Blut und jeder Herzschlag
Rühme den ICH-BIN DA
Denn das ist sein Name
Von alters her
In alle Zeiten

Segne ja segne
Du, zum Segnen Begabter
Segne den ICH-BIN-DA-für-dich
Darum gib Raum dem Erinnern
Setz Zeichen der Freude
IHM
Der Sein Wesen Dir zeigt
Dich mit Gutem erfreut
Sich Dir treu erwiesen
Erweist
Ja – ER weiß
Nimmt Dir all Dein Verfehlen
Trägt Dir Unmut nicht nach
Öffnet neu Dir die Türen
Hält Verzeihen bereit
Nimmt die Folgen der Krümmung
Deiner Seele hinweg
Dass Du frei wirst von Schmerzen
Von der Last – die Dich drückt
Gibt Dir mehr als Du bittest
Weiß um all Deine Not
Darum schafft er Auslösung
Er befreit Dich vom Tod
Der so nahe Dir weilt
Dich sucht er zu ergreifen
Doch sein Drängen bleibt leer
Hat doch ER Dich gefreit –
Losgezahlt Deinen Preis
Deinen Platz eingenommen
Dir Zugute ist kommen
Dessen Gunst Dir sich zeigt

So erneuert sich auch
Was Du sehnlichst Dir wünscht
Wird auch welk Deine Blüte
Schöpft ER Frischung für Dich
Macht ganz neu Dir Dein Leben
Gibt Dir Kraft jetzt zu Sein
Schaut mit Freude Dein Reifen
Schafft Dir ewiges Heim

 

Bist zum Segnen berufen
Oh so SEGNE – ja IHN
SEGNE treu Seine Wahrheit
Dessen Name Dir Trost
ICH-BIN-DA hat gesprochen
So verlass Dich darauf
Und: Vertrau – meine Seele

ER ist reich an Erbarmen
Freundlich Dir – voller Gunst
Freu Dich – oh meine Seele
Steh auf
Lauf

Shalom – Friede und Zuversicht erfülle Euch in diesen Tagen der Weihnacht – so anders und doch so vertraut, weil der EINE da ist – derselbe gestern und heute und in alle Ewigkeit: Jeschua – Jesus, der Immanu-EL: „Der ICH-BIN-DA ist nahe!“ (Phil. 4,5) Seid gesegnet und bleibt behütet
Herzlichst Euer Bernd Niemeier

-------------------------------------------------------------

 23.12.2020
Die "Verdeutschung" der Psalmen des jüdischen Philosophen Martin Buber gibt den sprachlichen Reichtum der "Gebete" oder "Gotteslieder" in der ursprünglichen hebräischen Sprache besonders gut wieder! Etwas ungewöhnlich, die uns oftmals so vertrauten Psalmen so zu hören - aber voll des inspirierenden Geistes, der uns den lebendigen Gott offenbart: Weihnachten eben: "Das WORT wurde Fleisch und zeltete unter uns ... "
Shalom Shalom Seid gesegnet und bleibt behütet!  Herzlichst Euer Bernd Niemeier

------------------------------------------------------------

18.12.2020
Vertraut auf den Herrn für immer, denn der Herr ist der ewige Fels. (Jes. 26,4)

Selbst zwischen Freunden kann es mal „knirschen“ – Vertrauen kann auch schon mal „so richtig angekratzt sein“. Zwischen EU und England – „Brexit und kein Ende“ lässt grüßen – und auch die Dauerfreundschaft zu den USA – definitiv keine Selbstläufer mehr … Das Vertrauen zu Gott kann auch mal „ins Wanken“ geraten: Durch Ereignisse und „Schicksalsschläge“, die man nicht versteht. Vertrauen will man ja, aber Gefühle sind hartnäckig. Einmal enttäuscht – das kann dauern – wenn überhaupt – bis das kleine Pflänzlein „Vertrauen“ wieder aufblüht … Darum solch ein Wort des Propheten Jesaja an seine Zeitgenossen und an uns heute: „Vertraut!“ Entscheidet Euch dafür! Macht Euch fest bei Gott! Stellt Euch auf den Felsen, den kein Orkan und Hurricane und Tsunami oder sonst irgendetwas umstoßen kann! Dieser „Fels“ ist Gott selbst und sein Wort, das Jesus uns verkündet hat. Wer darauf sein Vertrauen setzt wird in Ewigkeit sicher und geborgen sein! Und wenn das für die Ewigkeit gilt, wieviel mehr für uns, die wir noch gebunden sind an Zeit und Raum! ER, der überwunden hat; Jesus, der gesagt hat: „In der Welt leidet ihr Bedrängnisse (Angst), aber seid getrost (seid ermutigt!): Ich habe die Welt überwunden!“ ER, dem alle Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden. ER, der auch für Dich persönlich als Sieger auferstanden ist am Ostermorgen; ER ist der „Fels, der in die Zeiten hineinragt“ (frei nach Martin Buber, 1878-1965) Diese Tür des Vertrauens öffnet sich immer wieder neu für diejenigen, die in dem „Kind in der Krippe“ zugleich den „Mann am Kreuz“ sehen und glauben, was er sagt: „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ Und „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen: Du bist mein!“
Shalom – Seid gesegnet und bleibt behütet! Herzlichst Euer Bernd Niemeier
(Bibeltexte: Jes. 26,4 <> Mt. 7,24-27 <> Joh. 16,33 <> Mt. 28,18 <> Jer. 31,3 <> Jes. 43,1)

--------------------------------------------------------

16.12.2020
Ich bin das Brot des Lebens … (Joh. 6,35)

Damit hatte wohl keiner gerechnet! Wie hat er das gemacht? Sie haben um ihren Meister herum-gestanden. Immer wieder wechselte der Blick, zwischen dem, was Jesus in den Händen hielt und der unüberschaubar großen Menschenansammlung, hin und her. Und als der Nazarener sie dann losschickte … Kennt ihr in solchen Momenten die verzweifelte Suche nach diesem großen Loch, in dem man am liebsten verschwinden möchte? „Ich gehöre nicht dazu!“ Aber jetzt … waren sie auf einmal „Helden“. 5 Brote und 2 Fische. Mehr als 5.000 Menschen. Soeben sammeln sie die Reste ein – 12 Körbe voll!
Wer mit Jesus unterwegs ist, erlebt „peinliche“ Situationen. Auch heute noch. Etwas mit Jesus zu unternehmen – etwas für Jesus zu tun, ist immer ein Glaubenswagnis. Ein „sich-einlassen“ auf unsicherem Boden. „Vertraue auf den Ewigen mit deinem ganzen Herzen – verlass dich nicht auf deinen Verstand.“ Das ganze 11. Kapitel des Hebräerbriefes berichtet von Menschen, die genau das getan haben. 5 + 2 : 5.000 = 12 … Die Logik, die das erklären kann, muss erst noch erfunden werden. Oder eben entdeckt. Enthüllt. Geoffenbart! Ja, das ist es. Es geht um Offenbarung. Das Wirken Gottes, dass mit unseren natürlichen Sinnen nicht zu erfassen ist. „Es soll … durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR.“ Ja, was denn überhaupt? Letztlich alles, was für unser Leben wesentlich ist. Alles, was unser Leben wieder „auf Kurs bringt“. Zu den Zielen Gottes mit uns. Zum ewigen Leben. Also dem Leben aus Gottes unerschöpflichen Energiereserven. Das schon hier und jetzt beginnt. Das auch nur im hier und jetzt ergriffen werden kann, um dann bis in die neue Welt Gottes hineinzureichen.
Darum ist ER aus der Welt Gottes zu uns gekommen. Natürlich – übernatürlich! Natürlich, weil er als Mensch geboren wird. In Bethlehem. Dem „Haus des Brotes“. Die Geburtsstadt des großen Königs Israels – David – darum ist er auch ein „Sohn Davids“. Auch von seiner „natürlichen“ Abstammung her erfüllt er alles, was Gott durch die Jahrhunderte hindurch durch seine Propheten ansagen ließ. Er wird Mensch unter Menschen. Dies macht ihn zum „Menschensohn“, der der Welt das Lebensbrot zu geben vermag! Zugleich ist sein Kommen absolut übernatürlich: Vom Heiligen Geist gezeugt ist ER derjenige, dem Gott den Geist „ohne Einschränkungen“ – ohne Maß – gibt: „…gesalbt mit Heiligem Geist und Kraft zog er umher und tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel überwältigt waren …“ Er bezeugt und verweist auf die Notwendigkeit „… von neuem geboren zu werden … aus Wasser und Geist!“ Ansonsten kann man weder das Reich Gottes sehen, geschweige denn hineinkommen. ER selbst ist auch der „Täufer im Heiligen Geist“ und wird so zum „Brot des Lebens“!
Darum geht es in diesem Stall. In Bethlehem. Um das Brot des Lebens. Um Jesus. Ihn zu kennen – IHN zu „Haben“ entscheidet über Tod und Leben, Sinn und Zukunft – Teilhabe an Gottes neuer Welt. „Wer den Sohn Gottes hat, der hat das ewige Leben! Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht!“ Wie aber kann man denn Jesus HABEN? Zum HABEN gehört das EMPFANGEN und AUFNEHMEN – ja, in gewisser Weise sogar: es sich einzuverleiben! „Wer IHN aufnahm, dem gab Gott Vollmacht, seine Kinder zu werden …“ Und das heißt: „an Seinen Namen zu glauben!“ Und Jesus ist „das Brot des Lebens“ – dass er uns so nahe kommt, dass wir ihn „aufnehmen“ können: ER will in Deinem Herzen wohnen!“ Das ist Weihnachten: Gott kommt zu DIR! Öffne Deine Tür!

„HERR, komm in mir wohnen – Du Brot des Lebens – mach mich satt! AMEN“

Shalom – Seid gesegnet und bleibt behütet! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 6,35 <> Mt.14,13-21<> Spr.3,5 <> Joh. 3,36 <> Apg. 10,38 <> Joh.3,3.5 <> 1.Joh. 5,12 <> Joh. 1,12)

 ---------------------------------------------------------

15.12.2020
Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun … (Joh. 14,12)

Selbst mit Luftanhalten – es ist nicht zu übersehen. Der Spiegel ist gnadenlos ehrlich. Und wie ist das mit dem „lichten Haaransatz“? Ist das eigentlich vererbbar? Auch die Nase – wenn man ganz genau hinsieht … „Ganz wie Dein Vater!“ Na, wer hört das schon gerne? Und wenn es um „innere Werte“ oder Charakterzüge geht, kann das auch schon mal echt „hart“ sein… Wer will schon gern „verglichen“ werden – mit seinem Vater?
Jesus wollte das. Mehr als alles andere. Immer wieder verweist er auf seinen Vater. Weiß sich zutiefst mit ihm verbunden. Ist ganz und gar auf ihn fixiert. Focussiert. „Ich und der Vater sind eins!“ Und: „Wer mich sieht, der sieht den Vater!“ Erstaunlich: Er hat – zumindest in seinem irdischen Leben - seinen Vater nie gesehen! So von Angesicht zu Angesicht. Aber die Gegenwart seines Vaters war ihm – buchstäblich – ins Gesicht geschrieben. Strahlte gleichsam aus allen Knopflöchern hervor. Wie einst Mose, von dem es heißt: „Er vertraute auf den Unsichtbaren so, als sähe er ihn.“ Worin zeigt sich bei Jesus diese beeindruckende Nähe zu seinem „himmlischen“ Vater? Antwort: Durch das, was er tut! Und Jesus selbst erklärt: „Der Sohn kann nichts aus sich selbst heraus tun. Nur was er den Vater tun sieht, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Jesus argumentiert weiter: „Wenn ihr mir auch nicht aufgrund meiner Worte vertrauen wollt, dann kommt ihr aber nicht umhin, es aufgrund meiner Werke zu tun!“ Und nun spricht Jesus von den Werken seiner Freunde. Also derer, die ihn kennen. Ihm nachfolgen. In der biblischen Sprache: „Wer an mich glaubt …“ Diejenigen, die Jesus so aussendet, wie er selbst vom Vater ausgesandt worden ist, werden von ihm selbst bevollmächtigt, „SEINE“ Werke zu tun. Und damit durch ihr Handeln weit über sich selbst hinaus zu weisen. Nämlich auf Jesus. Und der ist wiederum ein unübersehbarer Wegweiser auf den VATER. Den Schöpfer. Den der Himmel und Erde gemacht hat. Und von dem es heißt, dass „ER die Welt – und damit alle Menschen – so sehr liebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie alle dahin gegeben hat, dass niemand verloren gehen muss, sondern – durch das Vertrauen auf Jesus – das ewige Leben empfangen kann.“ Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910) formuliert: „Es geht kein Mensch über diese Erde, den Gott nicht liebt.“ Wie werden diese Werke charakterisiert, die Jesus getan hat? Zum einen heißt es: „Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre!“ Der Teufel als „Vater der Lüge“. Jesus steht für die Wahrheit. „Wer aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.“ Durch seine Worte werden Menschen zum Leben „in der Wahrheit“ – zum Leben mit Gott – befreit. „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“ Und zweitens: „Jesus – gesalbt mit Heiligem Geist und mit Kraft – zog umher und tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel überwältigt waren …“ Als Menschen, die mit Jesus verbunden sind – „an ihn glauben“ – tun wir es ihm gleich: Auch wir „lassen unser Licht leuchten vor den Leuten, dass sie unsere guten Werke sehen, und unseren Vater im Himmel preisen.“ Übrigens: So wie Jesus die „Werke des Vaters“ tut, tun wir gleicherweise SEINE Werke. Denn er hat nicht aufgehört, Gutes zu tun und zu heilen. Wiederherzustellen. Zu versöhnen. Und genau dazu sind wir auch gerufen. Und bevollmächtigt. Daran werden wir erkannt: „Herzlichen Glückwunsch allen, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden!“ Und das nicht nur zu Weihnachten … Allerdings ist das ein guter Zeitpunkt, damit anzufangen – oder erneut durchzustarten. Vergiss nicht: Du hast Jesus an Deiner Seite!

In diesem Sinne ein herzliches Shalom – Gottes Segen euch allen in dieser so besonderen Advents- und Weihnachtszeit 2020 - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 14,12 <> Joh. 10,30 <> Joh. 14,9 <> Hebr. 11,27 <> Joh. 5,19 <> Joh. 10,37 <> Joh. 3,16 <> 1.Joh. 3,8 <> Joh. 8,32 <> Apg. 10,38 <> Mt. 5,16 <> Mt. 5,9)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Nicht uns – HERR – nicht uns! Sondern Deinem Namen gib Ehre
Ich und der Vater sind eins
Wer mich sieht, der sieht den Vater
Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre
Glückselig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder genannt werden
So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie euren guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen

--------------------------------------------------------

11.12.2020
„Nachdem Gott vorzeiten … geredet hat … hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn …“ (Hebr. 1,2)

Stell dir einmal vor: Du kommst beim Spazierengehen an einem Haus vorbei. Drinnen alles hell erleuchtet. Viele junge Menschen sind darin. Ihre Bewegungen sind etwas sonderbar. Alle gleichzeitig, aber doch irgendwie, jeder für sich … Und dann wird Dir klar: Sie tanzen. Zu einer unhörbaren Musik. Du fragst Dich: Warum höre ich die Musik nicht? Und dann erst siehst Du die Ohrhörer …
„Zu mir hat Gott nicht geredet!“ Ein oftmals gehörter Einwand. Ich vergleiche das gerne mit der oben geschilderten Situation. Natürlich redet Gott. Ständig. Aber, wenn wir nicht „eingestöpselt sind“, erscheint uns alles „unlogisch“. Fremd. Eigenartig. Wir können ja die „Melodie des Lebens“ nicht hören – wenn wir keine Ohrhörer haben.
Dieser Ohrhörer ist JESUS. Durch ihn hat Gott zu dieser Welt gesprochen. Und ohne auf IHN zu hören, wird uns Gottes Botschaft nicht erreichen. „Dies ist mein geliebter Sohn! Auf ihn sollt ihr hören!“ Damit wird klar: Ohne Jesus geht es nicht. Und durch Jesus hat Gott endgültig gesprochen. Es ist SEIN Wort, dass im Leben und im Sterben letzte Gültigkeit hat. „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich!“ Ohne Jesus oder an IHM vorbei gibt es kein Reden Gottes. ER ist d e r Prophet des lebendigen Gottes – das Wort Gottes in höchsteigener Person. ER ist „das Wort“, das von Gott gesandt ist, und ganz gewiss ausführt, wozu es geschickt wurde. ER ist „das Wort“, das uns Heilung bringt. Somit hat die Bibel eine einzigartige Bedeutung: „… Ihr forscht in den Schriften … und sie sind es, die von mir zeugen …“ sagt Jesus. Nur durch die Bibel hören wir den Sohn Gottes. Nur in diesen Worten begegnet uns der, der von Anfang an war. Und der bis in alle Ewigkeit sein wird. „Wer den Sohn hat, der hat das Leben …“ Und: „… Wer an mich glaubt“, sagt Jesus, „der wird leben …“ Denn „ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben!“ Darum ist „unser Glaube der Sieg, der die Welt überwunden hat!“

„Komme, was mag. Gott ist mächtig. Er vermag das dunkle Gestern in ein helles Morgen zu verwandeln. Zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.“ (Martin Luther King)

Dem, der uns liebt und uns von unsern Sünden gewaschen hat, in seinem Blut,
und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater.
Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Hebr. 1,2 <> Mk. 9,7 <>Joh.14,6<>Joh.5,39<>1.Joh.5,12<>Joh.10,14<>1.Joh.5,4
Segen: Offb. 1,5-6)

-----------------------------------------------

10.12.2020
„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns …“ (Joh. 1,14)

„Rettungsgasse bilden ist angesagt“, geht es mir noch durch den Kopf. Bremslichtermeer. Alles vor uns blinkt gelb. Auch ich betätige den Warnblinker. Dann geht nichts mehr auf der A 2. Es dauert gar nicht lange, dann sieht man im Rückspiegel Blaulicht. Martinshörner sind zu hören. Und als ein Rettungswagen nach dem anderen durch die Rettungsgasse fährt, wird deutlich: Da muss etwas sehr Schlimmes passiert sein. Unmittelbar vor uns.
„Und das Wort wurde Fleisch …“ Auch dieses Zitat aus dem Prolog des Johannesevangeliums lässt erahnen, dass es sich um etwas von größter Wichtigkeit handelt. Und Dringlichkeit. Es duldet keinen Aufschub. Es muss direkt und unter Einsatz aller verfügbaren Mittel eingegriffen werden. Gottes „Blaulichtaktion“ trägt einen Namen: JESUS. Wie notwendig dieser Rettungseinsatz ist, wird von Seite zu Seite, die wir im Buch der Bücher umblättern, deutlicher: War es zuerst nur die „verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis“, so folgt als nächstes bereits der erste Mord. Diese Epoche endet mit der Reset-Taste Gottes: Der Sintflut. Noch einmal bekommt die Menschheit eine Chance. Wieder ist es der Hochmut der Menschen, der mit dem Turmbau alles zum Einsturz bringt. Aber Gott hat nicht aufgehört, die Menschen zu lieben: „Es geht kein Mensch über diese Erde, den Gott nicht liebt!“ Und so: „ …sandte ER sein Wort und heilte sie.“ Er befreit das versklavte jüdische Volk aus Ägypten und stellt sich vor: „Ich bin der HERR, dein Arzt!“ Die tödliche Pandemie der Menschheit lässt sich aber so nicht aufhalten. Zu tief sind die Wunden. Zu groß der Schaden, den die Gottlosigkeit bewirkt hat. „Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn …“ Und mit IHM wird Gott selbst in diese Welt hineingeboren. Geboren, um zu sterben. Zu sterben, um den Preis der Erlösung zu zahlen. Das „Wort“, durch das die Welt erschaffen wurde, wird Mensch unter Menschen. In diesem Wort begegnet uns der HERR, der Dich heilt. „Heile Du mich, so bin ich geheilt – rette Du mich, so ist mir geholfen!“ Oder „…sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund!“ Und „Wenn Du willst, so kannst Du mich heilen!“ Jesus antwortet jedem, der zu ihm kommt. Kein Ruf bleibt ohne Antwort. Keine Bitte unerhört. „Ich will“, sagt Jesus, „sei geheilt!“ Und „Dein Glaube hat Dir geholfen!“ Denn: „Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden!“ In welchem Bereich auch immer Du Heilung und Hilfe brauchst – Die Rettungsgasse ist gebildet. Das Martinshorn Gottes wird rasch lauter. Siehst Du das Blaulicht schon? Es gilt Dir! Hilfe ist unterwegs: „ER sandte sein Wort und heilte sie!“

Shalom – Euch allen einen gesegneten, ermutigenden und behüteten Tag, denn „der Name des HERRN ist eine feste Burg. Zu ihm läuft der Gerechte und ist geborgen!“

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Joh. 1,14 <> 1.Mose 3,1<> Zitat: Friedrich von Bodelschwingh <>Ps. 107,20<>
2.Mose 15,26 <>Gal.4,4<>Jer. 17,14<> Mt.8,8 <> Mt.8,2.3 <> Mt. 9,22<> Joel 3,5 Segen: Spr. 18,10)

--------------------------------------------

09.12.2020
Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. (Eph. 2,10)

Was hat ein LKW mit Glauben zu tun? Nun – mal davon abgesehen, dass das Evangelium den „Mühseligen und Beladenen“ gilt (smile!!) … Ein solches Transportfahrzeug hat ja schon ziemlich große Rückspiegel. Natürlich ist die große Frontscheibe wichtig, um nach vorne – in Fahrtrichtung – klare Sicht und Übersicht zu haben. Vorausschauend Fahren ist angesagt. Dennoch sind die großen Rückspiegel außerordentlich wichtig. Nicht nur beim Rückwärtsfahren. Die gesamte Länge des LKWs muss im Blick behalten werden, um sicher fahren zu können. Könnte man so formulieren: Je mehr Last transportiert werden muss, desto wichtiger die „Rücksicht“?
Das gilt auch für unser Leben mit Jesus. Je mehr Lasten wir mit uns rumschleppen, desto größer werden unsere Rückspiegel. Weil man nach hinten besonders aufpassen muss. Kommt es daher, dass so viele Christen „Vergangenheit-lastig“ leben? Manchmal regelrecht einen „belasteten“ Eindruck machen?
Wenn Paulus hier davon spricht, dass wir als „Kunstwerke“ geschaffen sind in Christus Jesus, dann weist alles eben gerade nicht nach hinten – in die Vergangenheit. Die ist doch durch Jesus für uns „bewältigt“ worden. „Unser Gewissen ist gereinigt – durch das Blut Jesu – von den toten Werken“ – also das, was die Vergangenheit uns aufnötigen will. Und: „Wir sind erlöst – durch das teure Blut Jesu – von dem auf Eitelkeit (oder Familientradition, Religion oder Menschenfurcht) aufgebauten Lebenswandel der Eltern, Großeltern etc. Der Blick nach vorne ist entscheidend. Gott hält Zukunft und Hoffnung bereit. Jesus nachfolgen geht nur im Hier und Jetzt. Darum: Lasten ablegen. Rückspiegel auf das absolut notwendige verkleinern und vorwärts … Dem nach, der „derselbe ist gestern und heute und in alle Ewigkeit – Jesus Christus“! Aber eben nicht im Lebensstil, sondern von SEINEM Wesen her, dem zu allen Zeiten immer wieder ein „freundliches“ – weil von der Liebe durchdrungenes – Gesicht gegeben werden muss. Durch uns. SEINE Nachfolger. Und dies geschieht aufgrund der GUTEN WERKE. Und jetzt kommts: Die nämlich, hat Gott bereits vorbereitet. Sie kommen nicht aus uns selbst, sondern sind „reife Früchte unseres Glaubens“. Wir leben in „SEINER Berufung“, sind ausgestattet mit SEINEN Gaben, um die Werke zu tun, die ER (immer noch) tut. Durch den Tröster, den Heiligen Geist. Durch den er uns gerade auch heute führen will. Und somit dürfen wir „in den guten Werken leben, die ER (Gott) für uns vorbereitet hat.“ Und dieses Versprechen gilt: „Treu ist, der Euch berufen hat – ER wird es auch tun!“ Denn, „der in Euch angefangen hat das gute Werk, DER wird’s auch vollenden!“ Darum segnen wir einander: „Der Gott des Friedens, der den großen Hirten der Schafe – unseren HERRN Jesus Christus – durch das Blut eines ewigen Bundes, aus dem Tod herausgeführt hat, DER befähige Euch zu jedem guten Werk, INDEM ER SELBST in uns wirkt, was vor IHM wohlgefällig ist – durch Jesus Christus.“ Ja – und Amen dazu.

Shalom – herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Eph. 2,10 <> Hebr. 9,14 <> 1.Petr. 1,18-19 <> Jer. 29,11 <> Hebr. 13,8 <> Gal. 5,22 <> Eph. 1,18 <> 1.Petr. 4,10-11 <> Joh. 14,12 <> Röm. 8,14 <>1.Thess. 5,24 <> Phil. 1,6 <> Hebr. 13,20-21)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit
ER erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid
Welche der Geist Gottes leitet, die sind Gottes Kinder
Wer an mich glaubt, wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird Größere als diese tun
Ich bin gewiss, der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis zum Tag Jesu Christi
Treu ist, der euch berufen hat – er wird’s auch tun

 

----------------------------------------------------

08.12.2020
Bernd Niemeyer: So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. (Mt. 5,16)

Es ist Samstagabend. Beste Sendezeit. Millionenpublikum. Zu hören: ganz leise „Klickgeräusche“. Der junge Mann steht vor einem Fahrrad. Alle sehen das. Er nicht. Er ist blind. „Das ist ein Fahrrad!“ Die zwei oder drei anderen Gegenstände, die zu erraten sind, identifiziert er ebenfalls – absolut sicher – durch sein persönlich antrainiertes Echolot. Erstaunlich. Welch faszinierende Methode, wenn die „natürlichen Augen“ eben keine Orientierung geben (können).
Nun gibt es in der Bibel ein großes Versprechen Gottes: „Wer den Namen des HERRN anrufen wird, wird gerettet werden!“ Aber wie kommt man „in den Genuss“ dieser Verheißung? Und so fragt der Apostel Paulus, der sich auf die o.g. Einladung Gottes bezieht, weiter: „Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben?“ Und eben auch nichts „gesehen“ … Wie orientiert man sich, wenn es um „geistliche Dinge“ geht? Am besten natürlich mit LICHT. Und so verweist Jesus eben auch auf „das Licht“. Aber er spricht von „eurem Licht“. Und bezieht sich damit nicht auf sich selbst. Obwohl Jesus ja „das Licht der Welt“ ist. Es geht hier aber um „EUER LICHT“. Das soll hell leuchten. Und wer sollte klarer auf Jesus hinweisen können als die, die IHN kennen? Mit IHM leben - mit IHM unterwegs sind? Hin auf das große Ziel! Was aber ist das Licht, mit dem die Jesus-Nachfolger leuchten sollen? Es sind EURE GUTEN WERKE! Wie denn jetzt? Sind wir nicht „allein“ aufgrund unseres Glaubens errettet? Das ist doch die (revolutionäre) bahnbrechende Entdeckung der Reformatoren – Luther, Zwingli, Calvin und wie sie alle heißen mögen … Gerade eben NICHT aufgrund der Werke – wie sie die damals „herrschende“ Kirche von ihren Untertanen forderte (wohlgemerkt: Im Namen Gottes!) – sondern „allein der Glaube an Jesus“ rettet! Ja, das ist so!! Das nennt man „Rechtfertigung“. Die Gerechtigkeit durch das Vertrauen auf Gottes Versprechen. Übrigens keine Erfindung von Jesus oder erst des Neuen Testaments – also dem zweiten Teil unserer christlichen Bibel. Abraham war der erste Gerechtfertigte allein aus Glauben. Jesus hat dieses Gnadenwerk Gottes lediglich auf ein Fundament gestellt, das fortan allen Menschen – nicht nur Juden – angeboten wird. Somit offen steht. Und die Herzenstür Gottes für uns weit auftut. Und die „guten Werke“? Sie sind „nur“ eine Frucht der empfangenen Gnade. Eine Frucht, die selbstverständlich wächst. Das haben Früchte so an sich. Stimmt die Umgebung, das Klima und die Pflege, darf man getrost eine gute Frucht – eine gute Ernte erwarten … Geistlich gesprochen: Stimmt die „Gemeinschaft (am Evangelium, im Heiligen Geist, untereinander)“ und hat die Liebe Gottes genug Raum, ihre Wirkung zu entfalten – und bleiben wir durch Gebet und Bibel auch persönlich mit Jesus verbunden … dann „sprießen“ die GUTEN WERKE. Sind letztlich nur Ausdruck dessen, dass Jesus in Deinem Herzen lebt. Das wird erkannt. Da kannst Du sicher sein! Das wird erkannt und wird ein unübersehbarer Hinweis sein, auf den Gott, der diese Welt so sehr liebt, dass er seinen Sohn gegeben hat. Und: „Wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ Und womit wird Gott – unser himmlischer Vater – mehr geehrt, als damit, dass Menschen wissen, wen sie anrufen können! Und es auch tun! Die Orientierung dazu: „Deine guten Werke“! Die Frucht Deines Lebens mit Jesus. Danke, dass Du – ja, Du - ein solches Licht angezündet hast – ein solches Licht bist, dass das Lob des himmlischen Vaters reichlich vermehrt! ER ist es wert! Absolut!

Danke, liebender Vater, für die Lebenserfüllung, die Du uns dadurch schenkst, dass wir zu Deinem Lob etwas beitragen können! Wir lieben Dich von Herzen – Und DANKE für Jesus! AMEN

Shalom – habt einen ermutigenden, Lichtreichen Tag - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Mt.5,16 <> Röm. 10,13-14 <> 1.Mose 15,6 <> Gal. 5,22 <> Phil. 1,5 + 2,1 <> Röm. 8,32)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird gerettet werden
Abraham glaubte dem HERRN – und er rechnete es ihm an als Gerechtigkeit
Gott, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahin gegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken
[06:25, 8.12.2020] Bernd Niemeyer:

-------------------------------------------

04.12.2020
Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.      (1.Joh. 1,7)

Gunnar wollte sie eigentlich nur – klimaneutral – entsorgen. Also schraubt er die alte Taschenlampe hinten auf. Nimmt die Batterien raus. Er muss schon etwas kräftiger schütteln. Und da purzelt ihm ein 10 – Mark-Schein entgegen … fein säuberlich zusammengefaltet hat der sein Survival-training doch recht gut absolviert. Erstaunlich. Nach all den Jahren. Gunnar faltet ihn auseinander und erinnert sich: Die alte Taschenlampe war sein Ersatzportemonnaie, bei seiner letzten Radtour … o.k. es war schon ein paar Tage her. Genaugenommen etwa – wann gab es überhaupt noch D-Mark? Als er kürzlich die „alte Superleuchte“ nach langer Zeit mal wieder brauchte, hat sie nicht funktioniert … Na, kein Wunder! Jetzt ist ihm alles klar: Batterie blockiert - kein Energiefluss - kein Licht – logisch!
Ist deshalb unser Christsein manchmal so „farblos“? Ohne Leuchtkraft. Ist die Stromzufuhr unterbrochen? Und wir versuchen – krampfhaft – zumindest so zu tun, als ob wir „genug Saft hätten“? Einer der größten Kritiker des Christentums – übrigens, sehr wohl mit „christlicher Sozialisation“: immerhin Pfarrersohn(!) – Friedrich Nietzsche (1844-1900) bemängelte, dass die Christen, obwohl sie an die Erlösung glaubten, so unerlöst aussehen. Und tatsächlich könnte man den Eindruck gewinnen, wenn man erst mal Jesus nachfolgt, ist alles viel schwerer … als ob man sich das Himmelreich mit reichlich „schlechter Laune“ verdienen müsste. Natürlich hat man die „Miesepeterigkeit“ ja nur – und ausschließlich – über sich selbst. Über seine eigene Unerlöstheit. Und eine gewisse „Opfermentalität“ ist da auch mit bei. Vielleicht sogar ein ganz leichtes „sich-als-Märtyrer-empfinden“? Dabei liegt es vielleicht ja nur daran, dass wir irgendwie nicht so richtig mit der Kraftquelle verbunden sind? Was ist denn Dein „alter 10-DM-Schein“ – zwischen Dir und der Kraft Gottes? Welche Last schleppst Du immer noch mit Dir herum? Für Deine Vergangenheit gibt es nur einen Ort: Das Kreuz Jesu! „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur – das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ Konkret heißt das: eigene Schuld – die Dir bewusst wird – vor Gott bekennen, Vergebung erbitten und dann auch „annehmen“, indem Du Jesus für die Vergebung Deiner Sünden dankst: „Den Dankbaren zeigt Gott den Weg seines Heils!“ Danken ist ein Akt des Glaubens. Und SEIN Wort gilt Dir: „So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, die in Christus Jesus sind.“ Ebenso gilt aber auch, dass Du denen vergibst, die Dir gegenüber schuldig geworden sind. Ansonsten bleibt „der „10-DM-Schein“ ein „Kraftzufuhr-Verhinderer“, denn Jesus lehrt zu beten: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“  – Vorausgesetzt wird eine grundsätzliche Herzenshaltung, die dem Anderen mit Barmherzigkeit, Vergebungsbereitschaft und Nachsicht begegnet. Und damit wäre eigentlich besser zu übersetzen: „… wie auch wir (bereits) vergeben haben unseren Schuldigern.“ Das Kreuz ist tatsächlich auch die „Lichtquelle“ selbst, denn „das Wort vom Kreuz ist denen eine Dummheit – eine Narretei - die verloren werden; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.“ Gottes Leuchtkraft. In Dir. Durch Dich. Orientierung auf Jesus hin. Wegweiser zum ewigen Leben. Womit wir nun auch wieder bei Friedrich Nietzsche sind. Irgendein „Schlaumeier“ hat’s an die weithin sichtbare Hauswand geschrieben: „Gott ist tot!“ Daneben stand: Nietzsche. Gewissermaßen als Unterschrift – der Urheber des Zitats. Nun hatte allerdings jemand ergänzt. So stand nun wiederum darunter: „Nietzsche ist tot!“ Unterschrieben: „GOTT“ … Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt …“ Bleib doch einfach fest mit IHM verbunden – dann bist Du ein Widerschein SEINES Lichtes!

Shalom und seid gesegnet und bleibt behütet – herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  1. Joh. 1,7 <> 2.Kor.5,17 <> Ps. 50,23 <> Röm. 8,1 <> Mt. 6,12 <> 1.Kor. 1,18 <> Joh. 8,12)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur – das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden
Wer Dank opfert, der preist mich und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes
So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, die in Christus Jesus sind
Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Denn das Wort vom Kreuz ist denen eine Torheit, die verloren werden; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft
CH-BIN das Licht der Welt – Wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben

---------------------------------------------------
03.12.2020
Ihr seid das Licht der Welt.   (Mt. 5,14)

Kaum zu glauben: junge Delfine spielen mit einem Kugelfisch! Spielen? Ja, irgendwie schon. Allerdings findet der Kugelfisch das gar nicht lustig. Und gibt bereitwillig sein überaus giftiges Sekret ab. Zur Freude der Delfine, die sich daran „tierisch“ berauschen … Aproppos „Delfine“ – zusammen mit den Fledermäusen verfügen sie wohl über das sensibelste Gehör. Mit Ultraschall orientieren sie sich meisterhaft. Ein absolut cooles Echolot-System! Somit sind sie gar nicht auf irgendwelche Lichtquellen angewiesen …
Wir schon! Und wie! In unsrer Welt ist (fast) alles auf das Sehen-können ausgerichtet: Werbung, Verkehrsregeln, Kommunikation – alles spricht uns überwiegend über die Augen an … Auch unsere Orientierung in geistlicher Hinsicht „funktioniert“ so! Paulus spricht von den „erleuchteten Augen des Herzens“ – sie vermitteln uns Einsichten und Erkenntnisse, die unseren „natürlichen“ Augen verschlossen bleibt. Sind aber dennoch genauso real. Es ist der „Geist der Weisheit und Offenbarung, der dieses „Herzenszeugnis“ bewirkt: „Der Heilige Geist gibt Zeugnis unserem (menschlichen – wiedergeborenem) Geist, dass wir Gottes Kinder sind …“ Somit ist „Glauben“ die Gewissheit des Herzens, die „geschaut“ werden kann: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Und Mose zeigt uns, was das in der Lebenspraxis bedeutet: „…denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.“ Diese Orientierungsquelle steht nicht allen Menschen zur Verfügung. Jesus sagt Nikodemus, dem Theologieprofessor: „Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!“ Und quasi im gleichen Atemzug, nimmt er seine Jünger in Pflicht: „IHR seid das Licht der Welt!“ Sie sind es ja, die sich mit ihrem ganzen Leben auf Jesus eingelassen haben – die dem „Licht der Welt“ persönlich begegnet sind und nun „in SEINEM Licht“ leben. So ist ihr Licht letztlich nur der Widerschein dessen, der nun „in ihren Herzen wohnt“. Und damit ist ihre Aufgabe auch schon umfassend beschrieben: Sie müssen sich rechtzeitig „wegducken“, damit Jesus gesehen werden kann. „…in Herz und Sinn und allem Wesen sei Jesus und sonst nichts zu lesen!“ heißt es in dem bekannten Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“. Im Übrigen sagt Jesus eben nicht: „Ihr MÜSST …“ sondern „Ihr SEID …“ Ja, Ihr SEID es schon. „Ihr SEID schon rein, um des Wortes willen, dass ich (Jesus) zu euch geredet hab!“ „Ihr SEID meine Zeugen …“ Und „Ihr SEID ein Brief Christi …“ Alles Hinweise darauf, was durch die „neue Geburt“ bereits geschehen ist. Die vertrauensvolle Verbindung zu Jesus ist alles, worauf es ankommt! Und dann wirkt Jesus selbst. In uns. In Dir! Ja, in DIR – denn „Ist jemand in Christus, so ist er ein neues Geschöpf! Das Alte ist vergangen – siehe Neues ist geworden.“ Und nun sind wir „SEIN Werk – geschaffen in Christus Jesus zu den guten Werken, die ER (Gott) vorbereitet hat, dass wir darin unser Leben führen!“ Du wunderst Dich noch? Über das, was Jesus für Dich getan hat? Und was ER aus Dir gemacht hat? Und macht? Jetzt … und morgen … und an jedem Tag, der noch kommt … Du bist Teil SEINES wunderbaren Lebens in dieser Welt! Und Du bist ein Wegweiser – auf Jesus hin! Du – Licht der Welt: Leuchte! Du – Abglanz SEINER Liebe und Herrlichkeit …

So, ich hör jetzt hier auf, sonst find ich kein Ende, über den zu reden, der das Licht der Welt ist! „JESUS – lieber HERR: DANKE!“ AMEN

Shalom – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Mt. 5,14 <> Eph. 1,17-18 <> Röm. 8,16 <> Hebr. 11,1.27 <> Joh. 3,3 <> Joh. 8,12 <> 1.Joh. 1,7 <> Eph. 3,16 <> Joh. 15,3 <> Apg. 1,8 <> 2.Kor. 3,3 <>  2.Kor. 5,17 <> Eph. 2,10)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
ER … gebe Euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung
ER … erleuchte die „Augen eures Herzens“, damit ihr wisst, zu welcher Hoffnung er euch berufen hat
Ihr seid schon rein, um des Wortes willen, das ich (Jesus) zu euch geredet habe
Ihr seid meine Zeugen
Ihr seid ein Brief Christi
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur – das Alte ist vergangen: Siehe – Neues ist geworden
Denn wir sind sein Werk – geschaffen in Christus Jesus, zu den guten Werken, die ER (Gott) vorbereitet hat, dass wir darin unser Leben führen sollen

-------------------------------------------------

02.12.2020
CH-BIN das Licht der Welt – Wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.      (Joh. 8,12)

So werden Neulinge eben begrüßt. In Oxford. An dieser Elite-Uni. Natürlich nur im Film. Von 1940! Stan und Olli wurden in den Irrgarten geschickt. Mit dem Einbruch der Dunkelheit wird’s da drinnen so richtig unheimlich. Besonders weil die „zukünftigen Kommilitonen“ sie entsprechend „be-geistern“ – also besser „um-geistern“. „Stan – schau mal nach, was hinter der Hecke ist!“ Der völlig verängstigte Filmpartner von Oliver Hardy bekennt nun weinerlich: „Ich will gar nicht wissen, was hinter der Hecke ist!“
Gehörst Du auch zu denen, die erst gar nicht wissen wollen, was auf sie zukommt? Ist ja durchaus eine „Strategie zur Lebensbewältigung“ – Die Augen vor allem Unangenehmen verschließen. Probleme am liebsten nur „flüchtig“ zur Kenntnis nehmen. Oder, wie wär’s damit: Comme ci comme ca  – na, so ist das Leben halt! Man muss es so wie so nehmen, wie’s kommt. Oder gehörst Du zu denen, die sich ziemlich genau über ihre Zukunft Gedanken machen. Prognosen, Diagnosen oder auch die ein oder andere esoterische Vorausschau interessieren Dich schon – sehr? Natürlich nur so zum Spaß. >> Horoskope. Macht doch jeder. Und weiß doch jeder, dass dies reiner Humbug ist. Aber neulich hat meine Nachbarin erzählt … traf genau zu! Und das ist mir auch schon mal passiert … Außerdem kann man ganz anonym diese Hotline anwählen … Ist schon erstaunlich, was die da alles aus ihren Tarot-Karten über Dich wissen …?!?<<
Die Bibel spricht übrigens gleich im 3. Kapitel des ersten Buches (1.Buch Mose / Genesis) davon: „Ihr werdet wissen, was Gut und Böse ist …“ Ach ja, und ganz nebenbei: „…Ihr werdet sein wie Gott!“ Die Schlange verspricht viel. Und Menschen sind nur zu anfällig, wenn es um die Erweiterung der Erkenntnisfähigkeit geht: „Wie denn, Du hast noch nie gekifft? Und Du warst noch nie mal so richtig betrunken?“ – Oder wenn es um die Vergrößerung des eigenen Einflusses geht. Machtspielchen und Manipulation ausüben – macht doch auch jeder, auf seine Weise. Zumindest, der dazu die Gelegenheit hat … Wusstest Du, dass die Bibel in diesem Zusammenhang von „Zauberei-Sünde“ spricht? Also so ganz „ohne“ ist es eben nicht. Besonders in Gottes Augen! Es eröffnet so ganz nebenbei die Tür zu einer Wirklichkeit, die meist mit guten, wissenschaftlich erscheinenden Argumenten geleugnet wird. Aber schon Goethe (1749-1832) lässt seine Doktor Faustus bekennen: „Die Geister, die ich rief, werde ich nicht wieder los!“
Was ist zu tun? Nun, zu den drei oben durchdachten Bewältigungsstrategien, bietet Jesus eine vierte: „Ich bin das Licht der Welt!“ In IHM, dem Sohn Gottes, kommt endlich Licht in’s Dunkel. Nämlich: ER selbst. Und nun geht es nicht mehr um ein Konzept. Oder ein Prinzip. Es geht um eine Person. Und um eine Beziehung. Eine geschenkte Beziehung zu Gott, dem Schöpfer. Dem HERRN über Himmel und Erde, Licht und Finsternis, Schuld und Vergebung, Gericht und Begnadigung … Das Licht des Lebens, nach dem alles strebt. Von dem alles ausgeht und zu dem alles hingezogen wird. Dort wird unsere tiefste Sehnsucht nach Sicherheit, Geborgenheit für heute und morgen, gestillt. ER weiß, was „hinter der Hecke“ ist – und bietet Dir SEINE Hand: „Beständig wird der HERR Dich führen. Deine Seele sättigen an Orten der Dürre und Deine Gebeine stärken. So wirst Du selbst zu einer Quelle, der es nie an (Lebens-)Wasser fehlt.“ Denn „Was kein Auge je gesehen, was kein Ohr je gehört – was in keines Menschen Herz gedrungen ist: Das hält Gott für die bereit, die IHN lieben!“ Und Jesus verspricht: „Wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben!“ Jetzt und für immer! Da kann die Finsternis noch so toben – SEIN Wort gilt! Denn „ER ist (und bleibt) derselbe, gestern heute und in alle Ewigkeit!“ Und die will ich unbedingt mit IHM verbringen! Dur auch?

Shalom – der Friede Gottes geleite Euch durch diesen Tag – im Licht des HERRN! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Joh. 8,12 <> 1.Mose 3,5 <> Jes. 58,11 <> 1.Kor.2,9 <> Hebr. 13,8)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Beständig wird der HERR Dich führen und deine Seele sättigen an Orten der Dürre und deine Gebeine stärken. So wirst Du sein wie ein bewässerter Garten, dem es nie an Wasser fehlt
Was kein Auge je gesehen, was kein Ohr je gehört – was in keines Menschen Herz gedrungen ist: Das hält Gott für die bereit, die IHN lieben
Jesus Christus, derselbe, gestern heute und in alle Ewigkeit

-------------------------------------------

01.12.2020
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen.      (Joh. 1,5)

Komm doch mal mit! Es ist noch dunkel. Eine Nacht am Ufer des großen Flusses. Dort im Schilf:  Eigentlich ein sicherer Ruheort? Von wegen! Die mächtigen Nilkrokodile suchen hier Schutz. Und das aus gutem Grund. Ihnen – denen man tagsüber nicht zu nahekommen sollte (außer man bietet sich als „Festmahlzeit“ an – nachts ist alles anders. Diese Wechselblütler sind auf Licht angewiesen, um Energie zu tanken. Ohne Licht sind sie hilflos – können sich kaum bewegen … Das wissen übrigens auch einige übermütige Teenies aus der Nachbarschaft. Junge Nilpferde treiben ihren – sicherlich sehr schmerzhaften – Schabernack mit ihnen … Tja, nachts ist alles anders!
Finsternis muss man nicht anschalten. Abwesenheit von Licht reicht völlig aus. Überall, wo kein Licht ist, herrscht Finsternis! Daher hat Finsternis keine Macht über das Licht. Sondern genau andersherum: Finsternis fürchtet das Licht. In gewisser Hinsicht ist Finsternis also ein „Lückenfüller“! Mehr nicht. Aber auch nicht weniger. Um Finsternis zu vermeiden, muss – ja   M U S S  - Licht vorhanden sein.
Nun beschreibt uns die Bibel, wie sich die Finsternis unsrer Welt bemächtigt hat. Mit der Einverständniserklärung des obersten Hüters des Lichts – also der ganzen Schöpfung. Dazu hatte Gott ja den Menschen – ADAM – bevollmächtigt. Hatte als einziges Gebot die Liebe ausgesprochen. Die Liebe zu Gott und zueinander – zur Schöpfung, dem Wunderwerk SEINER Hände inbegriffen. Dem Wesen der Liebe ist das Wohlergehen, die Freude des Anderen höchstes Gebot. Was dem Geliebten wichtig ist, kann ein Liebender nicht verachten … Und eben darin hat der Mensch versagt. Beachtet Gottes Herzenswunsch – sein Gebot – eben nicht. Unterschreibt auf diese Weise seine Kündigung der Wohneinheit „Garten Eden“ – und wird Mitbewohner von dem, der in der Finsternis haust: Der Teufel, die Schlange – oder im letzten Buch der Bibel auch offenbart als „der alte Drache“. Damit ist Finsternis zur Normalität geworden. In dieser, unserer Lebenswelt. Nun das ABER Gottes. ER kommt selbst in diese – seine eigene – Welt. Und damit das Licht. Und die Finsternis muss weichen – muss sich vor dem Schöpfer beugen. Ja, die Macht Gottes zeigt sich darin, dass ER durch alle Finsternis hindurch zu uns Menschen kommt. Denn in der Finsternis ist ja bereits der   (Fin) STERN (is)   zu sehen. Der Stern von Bethlehem, der die Ankunft des Sohnes verkündet. Das „Licht der Welt“ ist zu uns gekommen. Und jeder, der es ergreift, wird Teilhaber dieses Lichtes. Und damit des Wesens Gottes. Und damit wiederum des EWIGEN LEBENS. Das Leben, das den Tod überwunden hat, kann von keiner Finsternis je wieder ergriffen werden. Darum ist es so wichtig, SEINEN Namen zu kennen. Und ihn anzurufen. Sein Name ist JESUS. Und „jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird errettet werden!“ Außerdem gilt Dir Gottes Versprechen: „Weil Du meinen Namen kennst – will ich Dich schützen!“ Und Jesus sagt: „ICH-BIN das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt … wird das Licht des Lebens haben!“
Danke, himmlischer Vater, für Jesus – Und: Danke, Jesus, Du Licht meines Lebens! AMEN

Shalom – seid reich gesegnet – Im Licht des HERRN miteinander verbunden grüßt herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Joh. 1,5 <> 1.Mose 3 <> Offb. 12,9 <> Joel 3,5 / Röm. 10,13 <> Ps. 91,14 <> Joh. 8,12)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird errettet werden
Weil er meinen Namen kennt – will ich ihn schützen
ICH-BIN das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben

------------------------------------------------

27.11.2020
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.   (Joh. 1,4)

Früh – schon lange vor dem Tagesanbruch waren sie auf Tour. Es geht steil bergauf. Der Bergführer führt sie sicher zum höchsten Punkt. Der unbedeckte Sternenhimmel bewirkt eine gespannte Vorfreude. Es ist sehr frisch. Die meisten sitzen in Decken eingehüllt und warten … auf den Sonnenaufgang. Ein einmaliges, faszinierendes Erlebnis: Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Schatten der Nacht verdrängen und nach und nach alles in ein gleißendes Licht getaucht wird!
Fast hört man es. Das Schöpferwort: „Es werde Licht!“ Ein altes Kirchenlied – das eigentlich erst durch Cat Stevens (und dem meisterhaft gespielten Klavierpart von Rick Wakeman) – so richtig bekannt wurde, kommt mir in den Sinn: „Morning has broken - like the first morning …“ (Es wurde Morgen wie am ersten Morgen) Im Licht der Sonne blüht alles auf. Selbst Depressionen haben weniger Macht, ihre miese Stimmung zu verbreiten …
„Das Leben ist das Licht des Menschen …“ Und das ist ein Geschenk. David staunt: „Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin!“ Und dieser „Fürst unter den Liederdichtern“ erkennt deutlich den Zusammenhang von Licht und Leben: „Denn bei dir ist die Quelle des Lebens – und in deinem Licht sehen wir das Licht!“ So wie man das Licht sehen kann, kann auch das Leben selbst geschaut werden. „Und das Leben ist erschienen - das können wir bezeugen. Wir haben es gesehen, und wir verkünden es euch – das ewige Leben, das beim Vater war und unter uns erschienen ist.“ Johannes ist erfüllt von dieser Erfahrung. Und das, obwohl er inzwischen ein alter Mann ist. Zurückschauend auf Erlebnisse, die … „in einem andern Leben“? – weil schon so lange her, gewesen sind? Ja, vielleicht. Aber dennoch so real. So wirklich, wie sonst nichts auf dieser Welt. Für ihn jedenfalls. Den Jesus-Jünger. Dem Verfasser des vierten Evangeliums, der Offenbarung (die fälschlicherweise immer „Johannes“-Offenbarung genannt wird) und von drei seelsorgerlichen Briefen. Sie haben alle die Zeit überdauert. Sind bis zu uns – immerhin 2.000 Jahre später lebend – gekommen. Wir halten diese Zeugnisse als Bibel in unseren Händen. Und lesen darin von dem Leben. Dem Licht des Lebens. Das zu uns gekommen ist. Und jeder, der mit diesem Licht in Berührung gekommen ist, will mehr davon. Wird ergriffen von einem unstillbaren Durst nach diesem Leben. Diesem Licht. Dieser einzigartigen, faszinierenden Person: JESUS. „Ich bin das Licht der Welt!“ sagt er von sich. Und lädt ein: „Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Daher dringt die Botschaft des Bürgerrechtlers Martin Luther King (1929-1968) noch heute bin in die Herzen vor. Tröstet Verzweifelte. Unterdrückte. Ausgegrenzte. Abgeschriebene. Looser … und alle, denen die Ungerechtigkeiten dieser Welt schlichtweg „zum Halse heraushängen“ – die es nicht mehr aushalten, wie Menschen an anderen Menschen ihre sadistischen Triebe ausleben … sie einfach zu Untermenschen erklären und sich selbst zu Göttern machen … Und so, wie am ersten Tag, das Licht die Finsternis vertreibt, wird es auch wieder sein: „…Und wenn unsere Nacht dunkler ist als tausend Mitternächte, gibt es eine große segnende Kraft, die Gott heißt. Er vermag das Dunkle gestern in ein helles Morgen zu verwandeln - zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit!“
Noch immer blinzle ich der aufgehenden Sonne entgegen: Ja, „in IHM war das Leben …“ – Nein! Nicht „war“. Sondern: IST! In IHM ist das Leben. Hier und jetzt! Ergreife es – ER ist so nahe …

Herzlichst Euer Bernd Niemeier - Shalom

(Bibeltexte:  Joh. 1,4 <> Ps. 139,14 <> Ps. 36,10 <> 1.Joh. 1,2 <> Joh. 8,12  - Zitat: Martin Luther King)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens – und in deinem Licht sehen wir das Licht
Und das Leben ist erschienen - das können wir bezeugen. Wir haben es gesehen, und wir verkünden es euch – das ewige Leben, das beim Vater war und unter uns erschienen ist
Ich bin das Licht der Welt - Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben

-----------------------------------------------

26.11.2020

Mache dich auf – werde licht! (Jes. 60,1)

Fehlstart! Bei Olympia ganz besonders schlimm für den, der’s verursacht. Es gilt: Wenn das noch mal passiert, war’s das! Die andere Seite: Wenn man den Startschuss nicht hört. Oder zu spät. Auch dumm gelaufen. Denn bei den Bruchteilen von Hundertsteln einer Sekunde, auf die es ankommt, hat man dann kaum noch eine Chance …
„Auf – jetzt geht’s los!“ Der Prophet ruft. Wir sollten besonders hellhörig sein: Jetzt ist die Zeit! Kennst Du das? Man wartet sehnsüchtig auf etwas. Und wenn es dann soweit ist, kommt’s gerade … na sagen wir mal: UNGELEGEN! Trifft es uns völlig unerwartet? Stecken wir zu fest in unserer Alltagsroutine? Wir wollten doch nur gerade noch…? Oder nur schnell mal eben...? Was passt denn jetzt nicht? Dieser Ruf Gottes? Weil es ein Weckruf ist? Haben wir uns zu sehr an den Komfort einer „Schlummer-Taste“ gewöhnt? Und an einen sanft lauter werdenden – mit lieblicher Melodie ja sowieso! Aber: In ein brennendes Haus ruft man nicht flüsternd. Und wenn es lebensbedrohlich wird, reicht eine „sanfte Therapie“ meist nicht.
Jetzt ist es soweit. Ja, freut ihr euch denn gar nicht, dass es endlich soweit ist? Aber wir feiern doch jedes Jahr „Advent“ – also: „Ankunft“. Da wird traditionell von der Wiederkunft Jesu gesprochen. Das machen wir so! Seit 2.000 Jahren! Das gehört dazu! Zu unsrer Alltagsroutine – im Jahreszyklus. Und dieses Jahr KEIN Weihnachten? Zumindest nicht so, wie wir’s gewohnt sind? Alles ist anders. Da müsste man ja mal - - - über Weihnachten nachdenken etwa? „Mache Dich auf – werde licht!“ Ein Text, der gerne zur Weihnachtszeit zitiert wird. Ein Weckruf. Genau wie die Erschütterungen, die uns momentan global – weltweit – ereilen. Letztlich aber ja von Gott angekündigt. In den heiligen Schriften. In der Bibel: Geburtswehen der neuen Welt Gottes. Hast Du Dein Licht schon angezündet? „Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, dass sie eure guten Werke sehen und Euren Vater im Himmel preisen!“ Jesus zeigt seinen Jüngern, was es heißt, inmitten dieser Welt – inmitten dieser Zeit – zu leben. (1) Mutig: Hab keine Angst davor, Dich zu der lebendigen Hoffnung – zum Evangelium, zu Jesus Christus - zu bekennen! Auch wenn Du belächelt wirst. In anderen Ländern „kostet“ es erheblich mehr. „Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir.“ (2) Zielbewusst: Die HERREN dieser Welt gehen – unser HERR kommt! Und wieder Paulus: „Wir sind gestorben – aber unser Leben ist verborgen mit Christus in Gott.“ Denn: „Wenn wir mit IHM – mit Jesus - leiden, werden wir auch mit IHM mitverherrlicht werden.“ Und damit als „Überwinder“ vor Gott stehen. Menschen der Hoffnung, die in den Erschütterungen dieser Zeit „auf dem Weg“ geblieben sind. Jesus sagt: „ICH-BIN der Weg!“ (3) Einladend: Auf dem Weg zum großen Ziel versäumen wir nicht, die mitzunehmen, die sich zum „Licht der Welt“ rufen lassen. Die dann wiederum mit uns zusammen „hell erleuchtete Wegweiser“ zum ewigen Leben sind. Gesegnet, um ein Segen zu sein. „Und wenn ich nur einem einzigen Menschen den Weg zur Erlösung zeigen konnte, hat sich mein Leben gelohnt!“ Das Zitat des Bürgerrechtlers und Pastors Martin Luther King (1929-1968) lässt aufhorchen. Und ermutigt. Also: „Mache Dich auf!“ Es gibt bestimmt (mehr als) einen, der auf Dich wartet. Dem Du zu einem „Licht“ werden kannst. Weil Du weißt: „Mein Erlöser lebt!“ Und: „Dein Licht kommt – und die Herrlichkeit des HERRN geht auf … auch über Dir!“ Schließlich ist „Advent“!

Seid gesegnet und bleibt behütet! Mit einem herzlichen SHALOM grüßt Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Jes. 60,1 <> Mt. 5,16 <> Gal. 2,20 <> Kol. 3,3 <> Röm. 8,17. 37 <> Joh. 14,6 <> Joh. 8,12 <> Hiob 19,25)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, dass sie eure guten Werke sehen und Euren Vater im Himmel preisen
Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir
Wir sind gestorben – aber unser Leben ist verborgen mit Christus in Gott
Wenn wir mit IHM leiden, dass wir auch mit IHM verherrlicht werden
Wir überwinden weit durch den, der uns geliebt hat
ICH-BIN der Weg und die Wahrheit und das Leben
ICH-BIN das Licht der Welt. Wer mit nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben
Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt

----------------------------------------

25.11.2020

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finsteren Lande, scheint es hell. (Jes. 9,1)

Man nehme eine „mRNA“. Diese wird – gewissermaßen – als „vergiftete“ Erbinformation in das Corona-Virus einschleust. Damit ist es seiner „zerstörerischen Kraft“ beraubt. Bewirkt aber trotzdem, dass – wenn es mit dem menschlichen Immunsystem in Berührung kommt – wirksame Gegengifte produziert werden, die dann – im Falle eines wirklich (lebensbedrohlich) krankmachenden Befalls mit dem „echten“ Corona-Virus, dessen Angriff auf unseren Körper wirkungslos macht. Oder zumindest erheblich abschwächt … Diese eine Methode – es gibt sicherlich noch andere Ansätze – um einen Impfstoff zu entwickeln, ist momentan das „Licht“, das denen scheint, die im finsteren Land des „Corona“ wohnen …
Während wir heute mit einem „unsichtbaren“ Feind kämpfen, hatte es Israel damals – im 8.Jahrhundert vor Christus, als Jesaja seine Botschaft niederschrieb – mit einer furchtbaren militärischen Todesmaschinerie zu tun. Die Assyrer kannten nur ein Ziel: Unterwerfung! Terror, Angst und Schrecken gingen ihrem brutalen, menschenverachtendem und gnadenlosen Morden voraus. Verzweiflung, Leichengestank und verseuchtes Land folgten ihnen nach. Dabei mordeten sie so brutal und öffentlich wie nur möglich, denn die ganze Welt sollte vor ihnen erzittern. (Ähnlichkeiten mit aktuellen Ereignissen sind absolut NICHT zufällig!) … Dies ist die Methode von allen Despoten und Herrschern zu allen Zeiten!
Diesen zutiefst verängstigten und verzweifelten Menschen in Israel – zuerst natürlich, denen im Norden, also in Galiläa – sagt der Prophet seine Botschaft. „Es wird nicht dunkel bleiben …“ Ihr seid bei Gott nicht vergessen. Euch gilt das Erbarmen Gottes, der Euch – ja, gerade Euch – „Zukunft und Hoffnung geben will“. Diese Hoffnung trägt einen Namen. Genau genommen sind es vier Namen. Ehrennamen. Ehrentitel. Jeder enthält etwas „Menschliches“ und etwas „Göttliches“. Es sind die Namen des Messias. Des Gesalbten. Des Retters Israels und des Erlösers der ganzen Weltgemeinschaft: „Wunderbarer Ratgeber“ – „Gottes Held“ (oder „Starker Gott“) – „Ewig-Vater“ und „Fürst des Friedens“! Gerade den letzten Namen haben sich viele „Diktatoren“ gerne selbst geben lassen … (Kein Kommentar darüber, wer sich heutzutage so feiern lässt!) Hier aber wird es ausgesprochen über ein … über einem … - ja, über einem Baby!!! Einem Neugeborenen. Einem Sohn … dem, der sich selbst einmal „Sohn des Menschen“ oder „Menschensohn“ nennen wird. Der, der „wahrer Gott“ U N D „wahrer Mensch“ sein wird. Der die „Berufungsbetitelung“: ‚Immanu-EL‘ – „Gott ist mit uns“ - tragen wird. Der CHRISTUS. Der Gesalbte Gottes. Messias. ER ist „das Licht, das in die Welt gekommen ist“. Unscheinbar. Ein Säugling. Ein Neugeborenes. Auf IHM ruht die Hoffnung der Welt.
Ja, Gottes Rettung kommt klein und unscheinbar. Darum verachte nicht die Tage der kleinen Anfänge! Auch in Deinem Leben nicht. Denn: Was Gott anfängt, das bringt ER auch zum Ziel. Und wenn es noch so unscheinbar ist – oder so unsichtbar, wie die mRNA der Gen-Forscher und Virologen – Gottes Rettung kommt. Sie ist schon da. Hat einen Namen: JESUS. Und darum: „Ich bin gewiss, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, DER wird’s auch zum Ziel bringen bis zum Tag Jesu Christi!“ Ja und AMEN dazu!

In dieser Gewissheit des Vertrauens auf Jesus – Seid gesegnet und bleibt behütet! Shalom – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Jes. 9,1 <> Jer. 29,11 <> Jes. 9,5-6 <> Joh. 3,19 + 12,4 <> Phil. 1,6)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
ICH-BIN das Licht der Welt. Wer mit nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben
Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch denke – Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, dass ich euch Zukunft und Hoffnung schenke
Ich bin gewiss, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis zum Tag Jesu Christi

-----------------------------------

24.11.2020

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.   (Ps. 36,10)

Das Lied hatte von je her eine gewisse Faszination für mich. Die Jazzharmonien, mit denen man es musikalisch arrangieren konnte – besonders aber auch die Bilder, die beim Singen des Textes vor den inneren Augen auftauchen: „…auf den Stufen vor Deinem Thron …“ Wir treten hinzu, zum Thron der Gnade. Haben eine Audienz beim Schöpfer. „Du – oh HERR – bist die Quelle des Lebens …“ Und wenn man bei „Quelle“ nicht gerade an ein Kaufhaus aus vergangenen Zeiten denkt … Das hat schon was! Frisches, sprudelndes Wasser! „Wie ein Hirsch lechzt nach frischem Wasser“, geht es mir durch den Sinn. Auch wir Menschen sind mit einem unglaublichen Durst unterwegs. Dem Durst nach Leben. Unstillbar brennt dieses Verlangen. Man erkennt es, wenn man einander in die Augen schaut. Interessant: Im biblischen Hebräisch ist das Wort für „Quelle“ das Gleiche, mit dem man auch dieses zentrale Sinnesorgan des Menschen benennt. Das Auge ist die Quelle. „Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein“, sagt Jesus. Man weiß heute, dass die Eindrücke, die wir „visualisieren“ – also über das Sehen – aufnehmen, eine enorme Macht über unser ganzes Leben ausüben. Weshalb dieses alte Kinderlied: „Pass auf kleines Auge, was du siehst …“ nicht ganz Unrecht hat. Leider ist es vielfach als „Erziehungshilfe“ für gestresste Eltern missbraucht worden – dennoch weiß jeder, dass ein Horror-Film (nicht nur) vor dem Schlafengehen keine „guten“ Träume hervorbringt … Die Bibel leitet uns an, guten Bildern Zugang zu unserer Seele zu verschaffen. Dies hat sogar entscheidenden Einfluss darauf, welche Richtung unser Leben nimmt. „Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Deinen Worten. Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Deinen Taten. Achte auf Deine Taten, denn sie bestimmen Dein Schicksal…“ lautet eine Weisheit aus dem jüdischen Talmud. Das trifft auf „verbilderte Gedanken“ in einem viel höheren Maße zu. Darum lohnt es Jesus anzuschauen. Anbetung ist genau das: Jesus anschauen. Sich an ihm erfreuen. Ihm, dem Sohn Gottes auf diese Weise Zugang zu unserem inneren Menschen gewähren. IHN gleichsam – in uns aufzunehmen. Jesus trinken. „Durch das Anschauen seiner Herrlichkeit“ – das Anbeten Seiner göttlichen Person – selbst einen Verwandlungsprozess zu durchlaufen: „… verwandelt von einer Herrlichkeit zur Anderen!“ So, wie wir von IHM „Gnade um Gnade nehmen“ und IHN gewissermaßen „TRINKEN“. Von IHM, von SEINER Gegenwart, ganz ausgefüllt werden. Trinken aus der Quelle. Das „lebendige Wasser“. „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe“, sagt Jesus „in dem wird dieses Wasser selbst wieder zu einer Quelle, die ins ewige Leben quillt!“ Johannes, der Evangelist ergänzt in seinem Evangelium: „Dies sagte er aber von dem Geist, den jeder empfangen sollte, der an ihn glaubt.“ Und genau das wird uns im 36. Psalm vor Augen geführt: „Bei DIR ist die Quelle des Lebens – und in Deinem Licht sehen wir das Licht!“ Das Licht des Lebens. JESUS! – Hast Du heute schon getrunken?

Shalom – Ich wünsche Euch eine „durstige“ neue Woche – nach mehr von Jesus: ER wird Euch satt zu trinken geben – hat ER ja versprochen. Und wenn nicht in der Adventszeit – wann denn dann? Seid gesegnet und bleibt behütet! Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Ps. 36,10 <> Ps. 42,1 <> Mt. 6,22 <> 2Kor. 3,17-18 <> Joh. 1,16 <> Joh. 4,13 <> Joh. 7,39)

--------------------------------------------

22.11.2020

Zum letzten Sonntag diese Kirchenjahres - dem Ewigkeitssonntag - grüße ich Euch mit einem PsalMutigER -
einer Meditation zum Psalm 23:
Jesus ist "der gute Hirte" IHM vertrauen wir uns an im Leben und im Sterben ....
Shalom, seid gesegnet und bleibt behütet!

Adonai
der Ewige
der ewige Name
der Name
des EWIGEN
ICH-BIN-DA
FÜR DICH
der HERR
der HERR ist
der HERR ist mein!

Ein Hirte ist der HERR für mich
Erbarmt sich meines Mangels
der HERR allein
ER hirtet mich
ER bürgt mit SEINEM Namen

Der ICH-BIN-DA
der sorgt für mich
SEIN weiden ist mir alles
die Auen grün – die Wasser still

ER führet mich
erfrischt mich auch
aus SEINEN ew’gen Quellen
an Leib und Seele tränkt er mich
gibt Ehre SEINEM Namen

Sein Leiten gibt mir Sicherheit
geborgen auf den Wegen
durch SEINEM Namen schütz er mich
steht treu zu mir
umgeben

Auch dunkle Pfade schrecken nicht
ist ER an meiner Seite
ER hütet mich
ich fürchte nichts
kenn ich doch SEINEN Namen
DU bist für mich
DU tröstest mich
DEIN Stecken und Dein Stab
ist mir vertraut
ich fürchte nichts
ich kenne DEINEN Namen

Vor mir ein Tisch
im Angesicht
im Blickfeld meiner Feinde
sie drängen mich
missgönnen mir
und können doch nicht schaden

denn gern geseh’n bin ich bei Dir
Liebhaber meiner Seele
Salbst Du mein Haupt
Ja, krönest mich
mit Deinen Königsgaben
an Deinem Tisch
da fehlt mir nichts
Du sparest nicht am Leben
Das Du mir schenkest
ewiglich
Ich kenn ja Deinen Namen

Nur Gutes und Barmherzigkeit
soll’n mir Begleiter sein
auf meinem Wege
hier und jetzt
auf allen meinen Pfaden

Nun bleibt für mich
Das eine nur
Der EINE hat geladen
Zu SEINEM Hause
allezeit
ich komm
ich bleibe
AMEN

In diesem Sinne Euch allen einen ermutigenden und reich gesegneten Sonntag im Shalom unseres guten Hirten Jesus

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

------------------------------------------------

20.11.2020

„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.“ (1.Joh. 4,18)

„Nicht immer sind bequeme Stühle ein Ruheplatz für die Gefühle …“ Da diese in einer Zahnarztpraxis stehen, wird man Eugen Roth schnell zustimmen können. Einen Gang durch das Tropenhaus – Abteilung Vogelspinnen – wird auch nicht jeden begeistern. Mich persönlich reizt die herrliche Aussicht über unsere Hauptstadt aus der Reichstagskuppel definitiv nicht … Wie immer Deine Ängste heißen – selbst wenn man die teilweise kuriosen Namen aussprechen kann – eigentlich wollen wir sie nicht. Und doch gehören sie zu unserem Leben. Sind seit dem Sündenfall sogar überlebenswichtig; warnen sie uns doch vor Gefahren für Leib und Leben. Aber eben erst NACH dem Sündenfall der Menschheit. Nach dem Vertrauensbruch zum Schöpfer. Zum liebenden Vater. Dem Ursprung allen Seins. Seitdem nimmt Angst eine Spitzenposition ein. Bestimmt unser Leben. Trotz „Angst ist ein schlechter Berater“ sind doch unsere Entscheidungen überwiegend davon geprägt. Nur keiner gibt’s zu. Die Wartelisten der Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten sind überlang. Therapiekonzepte für die Behandlung von Angststörungen und Panikattacken sind äußerst gefragt.
„Mut ist Angst, die gebetet hat!“ Corrie Ten Boom kann aus ihrer Lebenserfahrung schöpfen. Die Niederländerin hat ihre Lehrjahre dazu in einem deutschen KZ absolvieren müssen. Schlimmste Entwürdigungen und der Tod aller Angehörigen gehörten dazu. Und damit ja auch immer wieder die Begegnung mit ihren Ängsten. Sehr reale Ängste übrigens. Ihre Botschaft: Beten hilft! O.K., das glauben ja viele. Und als Christen ist das doch selbstverständlich. Oder? Kann man Ängste denn wirklich so einfach „wegbeten“? Und wer das nicht hinkriegt – glaubt der nicht richtig? Nun, das ist doch genau, was Corrie Ten Boom nicht sagt. Es geht nicht um einen Automatismus. Oben Gebet rein – unten ‚Ängste weg‘ raus. Eben nicht. Weit gefehlt. Beten ist nicht die Wundermedizin. „Furcht gibt es nicht in der Liebe …“ Es ist die Liebe, die der Furcht Grenzen setzt. Und je näher wir dieser Liebe kommen, desto mehr müssen – ja, MÜSSEN – die Ängste weichen. Gebet ist nur der Weg. Nur das Instrument. Nur das Werkzeug. Das Handwerkszeug eines Jesusnachfolgers. Gebet ist Ausdruck unserer Beziehung zu Gott. Und damit unsere Eintrittskarte in die Gemeinschaft der Liebe. „Gott ist Liebe – Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ Darum geht’s. Mit Gott verbunden bleiben. „Alle eure Sorgen werft auf ihn …“ Auch und besonders eure Ängste. Gebt der Liebe Gottes eine Chance, ihr heilendes und befreiendes Werk zu tun. Die Liebe Gottes hat einen Namen: Jesus Christus. Und Jesus Christus in’s persönliche Leben einladen – IHM die Herrschaft über all unsere Lebensbereiche anzuvertrauen – das ist der erste Schritt. Damit wird die Angst entmachtet. Hat ihren Alleinherrschaftsanspruch verloren und muss sich dem HERRN aller HERREN beugen. Dann wird das Gebet zu einer Quelle der Ermutigung. Und die Angst muss der Zuversicht weichen: Mut ist Angst, die gebetet hat, denn „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die Liebe triebt die Furcht aus.“ Und: Hast Du heute schon gebetet?

Seid gesegnet und bleibt behütet - Shalom Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: 1.Joh. 4,18 <> 1.Joh. 4,16 <> 1.Petr. 5,7)

--------------------------------------------

19.11.2020

Und Gott sprach: „Es werde Licht …“   (1.Mose 1,3)

Wo es Mangelware ist, wird es als Lockmittel eingesetzt. In der Tiefsee etwa. Oder nachts. Gibt’s zu viel davon, muss man sich schützen. Es kann gebrochen werden. Dennoch: Wir brauchen es. Es sind Wellen. Oder sind es Strahlen? Alles Leben richtet sich danach aus. Drängt zum Licht. Was aber ist das eigentlich: Licht? Professoren beschreiben dies Phänomen – lassen hochwertigste Computer umfangreiche Berechnungen ausführen – aber was Licht letztlich ist? Bibelleser wissen zumindest, wo es herkommt: „GOTT sprach ‚Es werde‘“ heißt es im ersten Buch der Bibel – der Genesis – des Buches der Entstehungen. Es ist das Wort Gottes. Der Schöpfer spricht: … und es ward Licht!“– „ER spricht und es steht da!“ - „Der das Nicht-Seiende ruft, dass es sei…“ - Somit ist „alles, was man sieht, aus nicht zu Sehendem geworden.“ Mit unfassbarer Geschwindigkeit breitet es sich seitdem aus. Knapp 300.000 Km pro Sekunde. Im Jahr sind das unvorstellbare 9,4 Billionen KM (das ist eine 1 mit 12 Nullen). = 1 Lichtjahr eben.
Licht ist göttlichen Ursprungs. Wohlgemerkt: Licht ist kein Gott. Sondern Gott hat das Licht erschaffen. Durch sein schöpferisches Wort. Da man ein Wort spricht, geht also alles Licht – und damit alles Leben – aus dem Munde Gottes hervor. Es geht um dieses schöpferische Wort. Die biblische Sprache – Hebräisch – umfasst 22 Buchstaben. Der erste – das sogenannte ALEPH – ist in gewisser Weise Gott vorbehalten. Das ursprachliche Wort für Gott beginnt mit diesem Buchstaben. Ebenso etliche weitere Begriffe, die eine unmittelbare Beziehung zum Schöpfergott haben. „Vater“ z.B. „Eins-Sein“ (oder auch die Zahl „eins“), „Mensch“, „Erdboden“, „Erde“ und auch „Wahrheit – Treue – Beständigkeit – Glaube“. Auch das Wort ‚Licht‘ beginnt in der hebräischen Schreibweise mit diesem „göttlichen“ Buchstaben. „Das Leben war das Licht des Menschen“, schreibt Johannes im Eröffnungskapitel seines Evangeliums. Und es geht aus seinem Munde hervor. Wie das WORT. Von dem der Mensch lebt. Und das nicht leer zum Schöpfergott zurückkehrt, „sondern ausführt, wozu es gesandt worden ist!“ Gott selbst ist Licht und wohnt im Licht – dem Licht, da niemand hinzutreten kann. Dem Licht, zu dem er uns ruft. Durch Jesus, den Sohn Gottes. Das Licht, das in die Welt gekommen ist und dem keine Finsternis widerstehen kann. Gott sprach – und Gott spricht. HEUTE. „Es werde Licht!“ Ob es um die dunklen Stunden Deiner Seele, das dunkle Tal Deines Lebensabschnittes oder die Finsternis geht, die sich momentan über diesen Globus ausbreitet. SEIN schöpferisches Wort ist Dir näher, als Du glaubst. Vom deutschen Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe heißt es, dass er in seiner Todesstunde nach „mehr Licht“ rief – Sein größtes Meisterwerk „Faust“ lässt grüßen … Wir wissen, dass das Licht des Lebens uns nahe ist: Nur ein Gebet weit entfernt. Bleib nicht im Dunkeln hocken – Lade doch einfach das LICHT ein:

Herr Jesus, Licht des Lebens, sei willkommen in meinem Leben. Bitte sprich Dein schöpferisches Wort und entzünde in mir Dein Licht. Danke! AMEN

Shalom - Euch allen einen lichtvollen Tag - und bleibt behütet - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: 1.Mose 1,3 <> Ps. 33,9 <> Röm. 4,17 <> Hebr. 11,3 <> Joh. 1,4-5 <> 5.Mose 8,3 <> Jak. 1,17 <> Joh. 8,12 <> Röm. 10,8)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Wenn er spricht, so geschieht's; wenn er gebietet, so steht's da
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern durch jedes Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht
Ich bin das Licht der Welt – Wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben
 Das Wort ist Dir nahe – in Deinem Munde und in Deinem Herzen

-----------------------------------------------

18.11.2020

„Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“ ( Mt 6,33)

„Ich habe jetzt vier Jahre auf diese 10 Minuten hingearbeitet – und es hat geklappt“, so der Gewinner einer olympischen Goldmedallie in einer Ruderdisziplin. Ich staune, welche Motivation sich gewinnen lässt, wenn man ein lohnendes Ziel vor Augen hat. Andererseits: Fehlt das Ziel, nützen auch die besten Voraussetzungen nichts. Ohne Vision lebt’s sich schwer. Die biblische Bestandsaufnahme dazu: „Wo keine Vision (Offenbarung) ist, wird das Volk wild und wüst; aber wohl dem, der auf die Weisung achtet!“ Jesus ruft zu einem „visionären“ Leben. Ein Leben mit Ziel; ein Leben für Gott. Er selbst hat so gelebt. Diese Vision seinen Nachfolgern vorgelebt. Reich Gottes – das ist der Lebensraum, in dem Gott allein regiert. Wo sich SEINE heilvolle Herrschaft voll entfalten kann. So lehrt Jesus seine Jünger beten: „Dein Reich komme!“ Und: „Dein Wille geschehe“. Und zwar: „Wie im Himmel“ – also so, wie es in Gottes unmittelbarer Gegenwart schon jetzt ununterbrochen, allezeit, geschieht – „so auch auf Erden“ – also schon hier und jetzt. Inmitten unsrer so zerbrechlichen Existenz. Durch die dunkelsten Schatten der Vorläufigkeit strahlt schon Gottes ewiges Licht. Leuchtet auf. Durchflutet die Welt. Wer es sieht – ja, wer es nur erahnen kann, der wird die Faszination dieses Königreiches sein Leben lang nicht mehr los. Vielleicht kann sie überspielt werden. Oder verdrängt – um dann doch irgendwie so weiterzuleben, wie bisher. Tief im Herzen wissend, dass die Sehnsucht nach Gottes Reich nur vordergründig mit den Dingen dieser Welt betäubt kann … Gott hat die Ewigkeit in unser Herz gelegt. Alles in uns schreit – dürstet nach diesem Leben. Dieses „Reich Gottes“, von dem Jesus spricht, ist nicht erst nach dem Tod zu erwarten. Ganz anders: Wer hier und jetzt nicht Einlass in dieses Reich sucht, hat sein Leben vertan, vergeudet, „verpennt“ … Hier und jetzt muss am „Kreuz“ Zugang zum Reich Gottes erbeten werden. Muss die „Geburt von oben“ zu dem neuen Leben aus Gott, sich ereignen. Die Verheißung ist groß: „Wer den Namen des HERRN anrufen wird, wird gerettet werden.“ (Joel 3,5 auch zitiert in Apg. 2,21 u. Röm. 10,13) Der Olympionike hat vier Jahre auf diese 10 Minuten hingearbeitet. Geht es um das Reich Gottes, braucht es ein ganzes Leben der Vorbereitung. Allerdings ist die Zeit dazu individuell errechnet. Geschenkt – um verantwortet zu werden … Schwer vorstellbar, wenn es nicht geklappt hätte, mit der Medallie. Aber irgendwie wär das Leben auch so weitergegangen. Doch anders sieht es aus, wenn es mit dem Zugang zum Reich Gottes nicht klappt … Wer Jesu Worte beherzigt – im wahrsten Sinne des Wortes: „in’s Herz lässt!“ – dem steht das Reich Gottes offen! Welch eine Einladung! Bist Du dabei?
Shalom - seid gesegnet und bleibt behütet in diesen besonderen Tagen - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: Mt. 6,33 <> Spr. 29,18 <> Pred. 3,11 <> Joel 3,5 <> Mt. 7,24-27)

--------------------------------------------

17.11.2020
Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme herzu und nehme das Wasser des Lebens - umsonst! (Offb. 22,17)

„Ein Theoretiker ist jemand, der praktisch nur denkt!“ Und genau das reicht nicht! Auch wenn es sehr gut ist, einen genauen Plan zu haben. Aber irgendwann kommt alles Überlegen an sein Ende - ist das letzte Argument vorgetragen - hat der Computer die letzte Hochrechnung abgeschlossen. Darüber nachzudenken, wie Brot schmeckt, hat noch keinen satt gemacht. Eine Wegbeschreibung auswendig zu lernen, bringt keinen ans Ziel …
Und genau dann ist es gut, das „KOMM!“ zu hören. Einer ist bereits da. Der EINE erwartet Dich. Dort. Ruft Dich zu sich. Ruft Dich in die Geborgenheit SEINER Nähe. Unter den Schutz SEINER Flügel. Das ist es, was rettet – Zukunft und Hoffnung schafft. Die Gegenwart des HERRN. Noahs Arche war nur eine „sichtbare Gestalt“, durch die der EWIGE gerettet hat. Und so ist die Gemeinde Jesu in dieser Zeit nur die „sichtbare Gestalt“ der rettenden Gnade Gottes. Für uns überwiegt ja das „Sichtbare“, „Fühlbare“ – unseren natürlichen Sinnen Erkennbare. Und so, wie es sicherlich auch in der Arche stank und das friedliche Miteinander der Reisegesellschaft wohl eher die Ausnahme war, mag ja auch in der Gemeinde Jesu der ein oder andere Wohlgeruch vermisst werden … und Partystimmung ist auch nicht immer angesagt! (Obwohl wir miteinander unterwegs sind zur großen Hochzeitsfeier …!)
Mose wiederum erfuhr, dass es sich nicht immer gut anfühlt, wenn Gott ein Date vereinbart hat. Dennoch war es auch hier das „KOMM!“, das ihm vor dem Despoten Standfestigkeit verlieh. Er vertraute dem „Unsichtbaren so, als wenn er ihn sähe.“ Schließlich haben wir auch Petrus gesehen, der dem Ruf Jesu folgt. Einmal völlig unvermittelt – in die Nachfolge. Dann aber auch auf seine Eigeninitiative. Das Vertrauen – den Glauben, den Jesus „in Wirksamkeit setzt“, indem ER Petrus ruft: „KOMM!“ Und der Chefapostel – der er damals noch nicht war – stieg aus … aus seinem Boot, aus seinem (gewohnten) Leben, aus seinen eigenen Zukunftsplänen (modern gesprochen: aus seinem Lebensentwurf!) … Übrigens: auch gläubige Menschen stecken oftmals in ihren – frommen – Lebensplanungen fest. Wie gut, dass Jesus ruft: „Komm!“ Es ist noch nicht zu spät, zum Aussteigen. Auf den Ruf Jesu zu antworten. Und das nicht als Theoretiker, sondern äußerst praktisch … Denn der endzeitliche Ruf wird immer lauter. Manche hören ihn bereits. Andere haben noch nicht so geübte Sinne. Erschütterungen – besonders, wenn sie immer globaler werden, gehören sicherlich zu den „Geburtswehen“ der neuen Welt Gottes. Und durch diese Erschütterungen hindurch erschallt ein Ruf: „Komm!“ „KOMM!“ „K O M M!“ Die letzte Phase unserer Weltgeschichte wird von einem Ruf durchdrungen. Der Geist Gottes und die vorbereitete Braut des Messias erheben gemeinsam ihre Stimme. Diese Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Andere stimmen mit ein. Jeder, der es hört. Und noch einmal wird die Tür zum Reich Gottes geöffnet. In nie dagewesener Weise: „Wer will, der komme herzu …!“ „Jeder, der den Namen des HERRN anruft wird gerettet werden!“ Das Wasser des Lebens quillt aus den durchbohrten Händen des Messias. Der Gottessohn verschenkt es. Noch gilt die Einladung. „Kommt! Es ist alles bereitet!“ Noch strömt das lebendige Wasser, das in jedem der trinkt, zu einer Quelle wird. Noch empfängt jeder den verheißenen Heiligen Geist. Und wird selbst jemand, „aus dessen Leib Ströme lebendigen Wassers fließen“ … Noch sind die „größeren Werke“, die Jesus verheißen hat, nicht vollendet … „KOMM!“ Du bist erwartet!

Oh Jeschua, geliebter HERR – Jesus, mein König und mein Gott, lass diese Stunde der Gnade nicht an uns vorüber gehen. Wir brauchen Dich – Du willst uns gebrauchen … Nicht uns, HERR. Nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre! AMEN

Shalom – der Friede Gottes geleite Euch durch diesen Tag! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Offb. 22,17 <> Hebr. 11,27 <> Mt. 14,29 <> Joel 3,5 /Röm. 10,13 <> Mt. 22,4 <> Joh. 7,38 <> Joh. 14,12 Gebet: Ps. 115,1)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Jeder, der den Namen des HERRN anrufen wird, wird gerettet werden
Wer an mich glaubt, wie die Schrift es sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen
Wer an mich glaubt, wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird Größere als diese tun
 Nicht uns – HERR – nicht uns! Sondern Deinem Namen gib Ehre

----------------------------------------------------

13.11.2020
Komm herüber und hilf uns!“ (Apg. 16,9)

Licht am Ende des Tunnels? Oder eher der Tunnel am Ende des Lichtes? Mit wieviel Hoffnung Paulus sich wohl schlafen gelegt hat? In der kleinen Hafenstadt „am Ende der Welt“… Denn vermutlich hatte er Troas nicht „gebucht“. War eher zweite Wahl. Oder besser noch dritte! In die Provinz Asia wollten sie – oder auch nach Bithynien. Und – wie wir Paulus kennen – hatte er bestimmt genau überlegt, wie das Evangelium am schnellsten zu den Menschen dort kommt. Immer dort predigen, wo man viele erreicht, die dann wiederum zu „Evangelisten“ werden, indem sie einfach von dem erzählen, was sie mit Jesus erlebt haben. Ein Prinzip übrigens, dass bis heute sehr gut funktioniert. So hat z.B. auch der Gründungsvater unsrer Bibel - und Gemeindebewegung (ab 1834) bereitwillig Auskunft gegeben: „Jeder Christ ein Missionar!“ Entgegen dem landläufigen Verständnis von Kirche, dass lediglich durch (bezahlte) hauptberuflich Tätige das Evangelium bekannt macht… Ist jemand „von Christus erfasst“, braucht die Notwendigkeit, dies mit anderen zu teilen nicht extra angeordnet zu werden. Eins ist doch klar: „Es geht kein Mensch über diese Erde, den Gott nicht liebt!“ (Friedrich von Bodelschwingh 1831-1910) Daher ist jeder eingeladen, die Versöhnung Gottes anzunehmen: „Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der mit keiner Schuld belastet war, für uns und an unsrer statt als schuldig zu verurteilen erachtet, damit wir, durch unser Vertrauen auf ihm, die Anerkennung vor Gott finden, die wir nötig haben!“ Und eben diese Botschaft zu verkünden ließ der Heilige Geist – der Geist Jesu Christi – nicht zu. Zumindest in der Gegend, die Paulus ausgeguckt hat. Wohlgemerkt: Ausgesucht unter Gebet und Bitten, dass Gott Gelingen dazu geben möchte. Wie man seine eigenen Pläne und Wege eben Gott anbefiehlt und darauf hofft, dass alles gut geht. Aber: Erstens kam es anders – und zweitens: als man denkt! Und so schläft Paulus nun in Troas. Vielleicht in irgendeiner Hafenspelunke. Oder wo auch immer er und sein Missionsteam untergekommen ist. Und jetzt kommts: Genau da wollte Gott ihn haben. Erst hier kann ER seine gewaltigen Pläne offenbaren. Ja, Gottes Gedanken sind immer „zu groß“, als dass wir sie erfassen könnten. Daher bleibt manches unverständlich – der ein oder andere Bruch unsrer Biografie; dieser oder jener Umweg: „Denn seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken und seine Wege nicht unsere Wege …“ So auch SEINE Ziele: „So viel höher als der Himmel über der Erde ist …“ Allein der „Friede Gottes“, der eben diese Qualität des „höher-seins als es unsere Vernunft(sgründe) erfassen könnten“, vermag uns Gewissheit der Führung Gottes zu schenken. „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch denke – spricht der HERR – Gedanken des Friedens … euch Zukunft und Hoffnung zu schenken!“ Und so träumt Paulus in dieser Nacht. Und weiß: Es ist der HERR, der ihn ruft! Das: „Komm herüber und hilf uns!“ ist SEIN Ruf, absolutes Neuland zu betreten. Damals – für Paulus: „Komm aufs Europäische Festland, um Jesus bekannt zu machen!“ – für Dich heute: … ich weiß es nicht. Wovon träumst Du? Wo schlägt Dein Herz? Welchen Ruf Gottes hast Du in Deinem Herzen? Aber bedenke den Ruf: KOMM! ER ist schon da! Du bist erwartet …

Shalom – seid reich gesegnet! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte: Apg. 16,9 <> 2.Kor. 5,20-21 <> Jes. 55,8-9 <> Phil. 4,7 <> Jer. 29,11 ><> ERmutiger für heute auch noch: Offb. 3,20 <> Offb. 22,17)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn, bewahren
Denn ich weiß wohl, was für Gedanken ich über euch denke – spricht der HERR – Gedanken des Friedens … dass ich euch Zukunft und Hoffnung schenke
Lasst euch versöhnen mit Gott
Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit Gottes werden
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an – so jemand meine Stimme hören wird und mir auftut, zu dem werde ich eingehen und das Mahl mit ihm halten
Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme und nehme das Wasser des Lebens umsonst

 
-------------------------------------------------
 
12.11.2020
Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot …   (Mt. 14,29)


„Wie sie sehen, sehen sie nichts!“ Der Chemieprofessor schaut in ratlose Gesichter. „Aber warum sie nichts sehen, werden sie gleich sehen!“ Nun, das Warum war offensichtlich – nicht bei den Studienanfängern, sondern bei der kleinen Gruppe verängstigter Fischer. Sie konnten nichts sehen, weil Sturm und Wellen ihnen pausenlos die Sicht nahmen. Obwohl doch mit der Schiffsfahrt auf dem galiläischen Meer vertraut – diesmal war‘s wirklich heftig. Sie sahen nichts. Hatten sogar die Orientierung verloren. Und als sie kurzzeitig durch die peitschenden Regenwände hindurch etwas erkennen konnten, war es alles andere als beruhigend. Eine Stimme hörten sie. Inmitten dieser chaotischen Zustände. „Fürchtet euch nicht! Ich bin‘s!“ Petrus war der erste, der’s begriff: „Das ist Jesus!“ Den hatten sie – auf eigenen Wunsch – ja am anderen Ufer zurückgelassen. Jetzt kommt er ihnen, auf dem Wasser gehend, entgegen. „HERR“, Petrus hört wohl seine eigene Stimme nicht – zu ohrenbetäubend ist der Lärm: „HERR, wenn Du es bist …“ Keine Frage. Hier ruft jemand in äußerster Verzweiflung: „…wenn Du es bist…“ Ja, was dann? Was könnte Ihnen, den berufserfahrenen und – wohl buchstäblich - mit allen Wassern gewaschenen Seeleuten, jetzt noch helfen? „HERR, wenn Du es bist … dann sag, dass ich Dir auf dem Wasser entgegenkommen soll!“ Heute noch, während ich knapp 2.000 Jahre später diese Begebenheit in der Bibel nachlese, kann ich sie sehen. Die Fragezeichen über den Köpfen der anderen Freunde von Jesus. In diesem Boot. Dem Nussschälchen angesichts der gewaltigen Wellen, den meterhohen Wasserwänden, die pausenlos auf sie zurasen. Erschöpfungssyndrom? Er hat den Verstand verloren. Unser Petrus. Jetzt tickt er aus! Und dann die Stimme von Jesus: „Komm!“ Was jetzt? Wie denn? Petrus soll zu Jesus kommen? Jesus stoppt diesen vorlauten – und zumindest momentan etwas überspannten – Chefjünger nicht? Er unterstützt das auch noch. Und: Petrus steigt aus! Er verlässt das sichere Boot. Na gut: Sicher ist ja wohl übertrieben. Aber zumindest „vertraut“. Vertraut war es ihm schon. Und jeder, der mal eine lästige Gewohnheit los werden wollte, weiß, wovon ich spreche. Ja! Petrus geht aufs Wasser. Und er läuft auf dem Wasser. Jesus entgegen. Und das ist das Entscheidende. Er läuft JESUS entgegen! Weil Jesus ihn gerufen hat. Weil Jesus das „KOMM!“ ausgesprochen hat. Jesus ruft zu sich. Sogar das verwegene „HERR, wenn du es bist …“ findet ein Echo. Im Herzen Jesu. Der Sohn Gottes beantwortet das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wird. „Auf Dein Wort hin…“ hatte Petrus schon einmal etwas Ungewöhnliches gewagt. Nun wieder. Glauben heißt ja, auf Gottes Wort hin handeln. Und SEIN Wort an Dich heißt auch heute: „KOMM!“ ER, der Dich ruft, ist treu. Zutiefst vertrauenswürdig. Ihm können wir uns mit unseren „kühnsten“ Träumen anvertrauen. Unsere mutigsten Bitten sind bei ihm gut aufgehoben. Darum „lasst uns mit Kühnheit (ein anders Wort für das eher vertraute: Freimütigkeit): „Darum lasst uns mit Kühnheit zum Thron der Gnade treten, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe!“ Und wenn ER sagt: „KOMM!“ Dann trau Dich! Du weißt doch – Corrie Ten Boom hat’s mal so gesagt: „Mut ist Angst, die gebetet hat!“ Und immerhin ist ER es, der Deine Hand ergriffen hat – also: „KOMM!“

Shalom - Euch allen einen reich gesegneten und ermutigenden Tag – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Mt. 14,29 <> Lk. 5,5 <> Hebr. 4,16 ><> ERmutiger für heute: Mt.11,28 u Offb. 22,17)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute: … aber auf Dein Wort hin …
Darum lasst uns mit Kühnheit zum Thron der Gnade hinzutreten, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe
Kommt her zu mir, ihr alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken
Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme und nehme das Wasser des Lebens umsonst

------------------------------------------------------

11.11.2020
Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch abmüht und belastet seid! Bei mir werdet ihr Ruhe finden!    (Mt. 11,28)

Wen sieht Jesus? Was sieht Jesus? Wie sieht Jesus? Welche Menschen hat er vor Augen, als er diese legendären Worte ausspricht? Obdachlose in einer Nacht mit starken Minusgraden? Einen Trinker, der mit glasigem Blick auf seine leere Weinflasche starrt? Eine Frau, die stolz auf das Foto ihrer damals noch minderjährigen Tochter zeigt und traurig sagt: „Ich hab seit Jahren nichts mehr von ihr gehört!“ Wen sieht Jesus? Den erfolgreichen Geschäftsmann im Armani-Anzug, der weiß, dass Geld nicht satt macht – kein Kaviar und Champagner die schmachtende Seele erreicht? Oder die Frau von Welt, bewundert und respektiert – keiner verachtet sie so sehr, wie sie sich selbst? Wen sieht Jesus? Was sieht Jesus?  ER hebt seine Augen und sieht DICH! Seine Augen leuchten Dir entgegen. Sein Blick geht direkt in’s Herz. Von Herz zu Herz. In seinem Herzen brennt eine Sehnsucht: Kommt her zu mir! Nur wenn Du kommst, kannst Du bekommen - nur wenn Du aufbrichst, kannst Du empfangen. Empfangen, was Dein Herz ersehnt. Was Deine Seele satt macht. Was Dir Leben im Überfluss gibt. „Herr, wohin sollten wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens, und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Das könnten Deine Worte sein, mit denen Du antwortest. Du wärst nicht der erste, der   s o   mit Jesus selbst in’s Gespräch kommt. Und Du wirst nicht der Letzte sein, der so das Leben findet … Komm! ER ist schon da! Du bist erwartet. Aus dem Vaterherzen Gottes erklingt Sein Ruf. Premiumqualität. Absolut exklusiv: Komm! „Komm hier herauf! – Und … ich sah eine Tür im Himmel, die war offen!“ Ja, „der Geist und die Braut sie sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme herzu und nehme das Wasser des Lebens – umsonst!“

Mein Herr und mein Gott – ja, ich komme, denn Du allein hast die Worte des Lebens. Gib mir Dein lebendiges Wasser: Ich dürste nach Dir!             AMEN

Seid gesegnet und bleibt behütet! Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Mt. 11,28 <>  Joh. 6,68-69 <> Offb. 4,1 <> Offb. 22,17)

--------------------------------------

10.11.2020
Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen     (Mt. 4,19)

Irgend so ein paar Übereifrige gibt’s ja immer! Die waren schon im gechlourten Wasser der Schwimmhalle, bevor der Schwimmlehrer aus der Umkleide kam. (Ja, damals gabs noch Schwimmunterricht …) Und es machte schon einen Unterschied, ob er selbst auch „in die heiligen Fluten des Badetempels“ stieg oder nur vom Rand her seine Anweisungen gab.
Dieser kleine Unterschied: „Geh!“ oder „Komm!“ Der Ruf in die Arche war eben keine Hand, die einen Weg wies, selbst aber „im Trocknen“ blieb, sondern Einladung von dem, der schon DRIN war: Gott selbst. „Noah“ – oder wie immer Du auch heißen magst – „KOMM in die Arche!“ Ebenfalls wird Mose nicht ins Ungewisse geschickt. Der EWIGE - der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs – hat ihn nicht nur beauftragt und bevollmächtigt – was ja durchaus schon gewaltig genug wäre – nein(!) – ER erwartet ihn auch beim Date mit dem Pharao. Diesem selbsternannten Sohn des Sonnengottes Das war damals für Autokraten durchaus üblich! (Ähnlichkeiten mit heute lebenden Personen – na, ihr wisst schon …) Also Mose: „Komm zum Pharao!“ Dort wirst Du ERWARTET. Was auch immer Du als Deine Berufung empfindest – Gott erwartet Dich an den Orten der größten Herausforderungen! So wie der Gott Israels Mose erwartet hat. ER war bereits da. Der ICH-BIN-DA. Das ist ja sein ewiger Name. Unsichtbar. Aber dennoch in der Kraft SEINES Wortes – dem Befehl, den er Mose gab – und in der Wirkkraft seiner Shechina - seiner Gegenwart, die sich durch den Stab des Mose manifestierte.
Nun ruft Jesus: „Folgt mir nach!“ Der Sohn Gottes sammelt Menschen um sich, in denen ER die Auserwählung seines himmlischen Vaters erkennt. Und: Er ruft sie nicht zuerst zu einer Aufgabe. Das macht ja den Unterschied. Gott kann es sich leisten! ER ruft nicht die Begabten – ER begabt die Berufenen. Und diese Berufenen hören immer zuerst das Einladende: „Komm!“ „Komm zu mir!“ Es ist ein Ruf in die Gemeinschaft mit dem Gottessohn. Markus hebt dies in seinem Evangelium besonders hervor: „Er (Jesus) rief die, die er bei sich haben wollte … dass sie beständig bei ihm sein sollten.“ Darum ist jeder Ruf zu Jesus immer zuerst ein „Komm!“ ER will Dich bei sich haben! ER will DICH! Du bist ihm wichtig. Dabei geht es ihm nicht um irgendwelche besonderen Fähigkeiten oder Begabungen. Oder Deine Arbeitskraft. DU bist ihm unendlich kostbar. Weil Du DU bist. Ein einzigartiger Gedanke Gottes. Geschaffen und berufen als und zum Ebenbild Gottes. Du lebst zur Ehre Gottes. Bist Teil SEINER Herrlichkeit!
Falls Du Dich jetzt gerade umschaust und denkst: Von wem redet der da? Ich spreche von DIR! DU bist der geliebte Mensch! DU bist SEIN Werk – genauer: SEIN Kunstwerk: Geschaffen in Christus Jesus zu den guten Werken, die ER (Gott) vorbereitet hat, dass Du darin Deine Lebenserfüllung findest. Darum ist der Ruf Jesu immer eine Einladung: „Komm!“ – Dann erst: „Folge mir nach!“  - was so viel bedeutet wie: „Lerne von mir - Ich zeige Dir den Weg des Lebens und führe Dich sicher zum Ziel!“ Paulus betont: „Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.“ Und Johannes ergänzt in seinem ersten Brief: „Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.“  Darum „Komm!“ Du bist erwartet!

Danke Herr Jesus – Du hast das alles schon im Blick. Die guten Werke für uns sind vorbereitet. Wir selbst sind die ersten Nutznießer, Empfänger Deines Segens, den Du durch uns zu anderen lenkst. Danke, dass dabei auch unsere ausgedörrte Seele mehr als satt wird!    AMEN

Euch allen einen ermutigenden Wochenanfang – Seid reich gesegnet und bleibt behütet! Shalom – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Mt. 4,19 <> 1.Mose 7,1 / 2.Mose 6,11 / 7,26 / 9,1 / 10,1 <> Mk. 3,13.14 <> Ps. 139,14 <> Eph. 2,10 <> 1.Kor. 1,9 <> 1.Joh. 1,3          Gebet nach Eph. 2,10)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin
Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen
Gott ist treu durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn

----------------------------------------------------

06.11.2020
Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen     (Mt. 4,19)

„Und das ist noch nicht alles …“ Seine ohnehin schon überlaute Stimme, schwoll noch weiter an: „Ich leg noch was drauf!“ Dieser Bär von einem Mann hatte ein großes Mikrofon um seinen Hals gehängt. Mit beiden Händen hielt er nun eine vollgepackte Einkaufstüte in die Luft. „Na, wer kann denn da nicht gleich zugreifen – junger Mann – was sagen Sie dazu?“
Tja, sie sind wirklich die Besten. Man muss früh aufstehen, um den Hamburger Fischmarkt live zu erleben. Unweigerlich muss ich an „Menschenfischer“ denken. Was Petrus wohl gedacht hat, als Jesus ihm diese Zukunftsperspektive eröffnete? Und alles fing damit an, dass Jesus sein Boot als Kanzel nutzen wollte. Eine ganze Nacht erfolglos gearbeitet, hatten sie. Diesmal war ihnen nichts ins Netz gegangen. Totmüde, hungrig und die Schwielen an den Händen waren auch nicht zu übersehen. Ein guter Morgen sieht anders aus. Dachte Petrus jedenfalls. Aber: Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden! Jedenfalls fuhr er Jesus in seinem Boot etwas vom Ufer weg. Und dann sagt der junge Rabbi zu ihm: „Wirf Dein Netz noch einmal aus?“ Petrus hört sich noch sagen: „Meister, auf Dein Wort hin…“ Später erinnert er sich nur, dass er den jungen Nazarener in einem völlig anderen Licht gesehen hat. „Herr, geh weg von mir. Ich bin ein sündiger Mensch!“ Vollkommen unvorbereitet trifft ihn diese Erkenntnis. Er begreift, dass er absolut nichts vorzuweisen hat, was den Sohn Gottes – denn als solchen hat er ihn hier erkannt – beeindrucken könnte. Aber: „Fürchte dich nicht! Von nun an wirst Du Menschen fangen.“ Jesus nachfolgen – sein Student zu werden, das wär schon was. Aber weißt du auch, wen du da berufst, Jesus. Ich hab nicht mal die Hauptschule geschafft. Und mit dem Sprechen vor anderen Leuten, hab ich‘s nicht so. Mein vorlautes Mundwerk ist das eine, aber da ist nicht viel dahinter. „Fürchte dich nicht …!“ Und tatsächlich: Immer wenn Petrus auf sich geschaut hat, ist’s danebengegangen. Später wird er sich direkt vor Jesus „bepeinlichen“ – bei seinem Gang über das Wasser… Jesus wird ihn zurechtweisen, als er ihn einmal „belehren“ wollte: „Weiche hinter mich, Satan, denn du sinnst auf das, was menschlich ist …“ Und eben nicht göttlich. Und er – Petrus – wird Jesus in der schlimmsten Stunde Seines Lebens allein lassen. Ja, IHN sogar verleugnen. Letztlich jedoch wird nur alles dazu führen, dass Jesus SEINE Berufung bestätigt. „Simon, Du Sohn des Johannes, liebst Du mich?“ Seine immer kleinlauter werdenden Antworten finden das Herz des Messias: „Weide meine Lämmer!“ Jesus ist der, „der das gute Werk, dass er in euch angefangen hat, zum Ziel führt…“ Und Gott können seine Berufungen nicht gereuen. Denn: „Treu ist er, der euch gerufen hat, er wird’s auch tun.“ Darum: „Befiehl dem HERRN deine Wege und vertraue ihm, er wird es wohl machen.“ Denn „wir wollen auf Jesus schauen, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens…“ Wir schauen auf IHN, denn „ER ist derselbe, gestern und heute und in alle Ewigkeit!“  Sein Wort trägt durch: „…aber auf DEIN Wort hin …“ Allen Widerständen zum Trotz. Der Glaubende erfährt das große „DENNOCH“ Gottes!

Du Gott und Vater unseres HERRN Jesus Christus, bitte gib uns den Geist der Weisheit und der Offenbarung, um Dich immer mehr zu erkennen. Erleuchte die Augen unseres Herzens, dass wir die Hoffnung Deiner Berufung erkennen und Dich ehren. Mit unserem ganzen Leben!    AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  (auch: Lk. 5,1-11)<>Mt.14,30<>Mt.16,23 <> Joh.21,15-17 <> Phil.1,6 <> 1.Thess.5,24 <> Ps.37,5 <> Hebr.12,2<>Hebr. 13,8         Gebet: Eph.1,17-18)

-------------------------------------------------

05.11.2020
Geh hinein und rede mit dem Pharao, dem König von Ägypten …   (2.Mose 6,11)

„Sie werden mit dem nächsten freien Mitarbeiter verbunden …“ O.K., denke ich so, während ich in der Warteschleife ausharre, demnach scheint es also auch unfreie Mitarbeiter zu geben? Und wer die Arbeitsverhältnisse in einem sogenannten „Call-Center“ kennt, könnte da so seine Vermutungen anstellen … Überhaupt ist es ja mit unsrer Freiheit oftmals gar nicht so weit her. Die vielfältigen Abhängigkeiten unsres „normalen“ Lebens werden uns durch die „Corona-Krise“ deutlich vor Augen geführt. Allerdings sind die in keiner Weise vergleichbar mit denen, die in anderen Ländern erlebt werden. In Belarus z.B. oder Hongkong … Oder in den meisten Staaten Afrikas, wo Armut, Hunger, Mangel an medizinischer Versorgung, Terror und was nicht alles, durch die weltweite Pandemie erst so richtig Leben und Hoffnung zerstören. Auch die Lebensumstände der Israeliten im Königreich „Mizrajim“ – dem heutigen Ägypten – waren katastrophal. Oder wie fändest Du das, wenn Dir Dein Neugeborenes von der Mutterbrust gerissen wird – und Du bekommst es nur wieder, wenn’s ein Mädchen ist … Ganz zu schweigen von der 7 x 24-Stunden Arbeitswoche. Und den drastischen Maßnahmen bei Nichterfüllung der Arbeitsaufträge. „Geh zu dem Chef von’s Janze!“ Mose war definitiv nicht zu beneiden. Weder die Öffentlichkeit noch das Wohlwollen, das heutige Gewerkschaftler - zumindest in den heutigen demokratischen Ländern – erfahren, war ihm vergönnt. Stattdessen musste er mit einem Gott – zumindest einem, der sich für Gott hielt (Ähnlichkeiten mit heute lebenden Personen wären nicht beabsichtigt und rein zufällig!) – verhandeln. Da kann das „Geh hin!“ durchaus schon mal schwerfallen. Könnte ja auch eine Reise ohne Wiederkehr sein … Aber nun kommt’s – wer sich noch an den ERmutigER gestern erinnert, ist vorgewarnt: Da steht im hebräischen Urtext – also der jüdischen Tora – gar nicht: „Geh hinein!“ Sondern: „Komm!“ „Komm und rede zum Pharao …“ Und um jegliche Auf-oder Abschreibe-Fehler auszuschließen: Noch drei Mal heißt es im zweiten Buch Mose: „Komm – zum Pharao“! Und auch hier geht es darum: Gott ist schon da! Der Ewige schickt nicht hin – vielleicht sogar in eine gefährliche Situation … ER ist schon da! Natürlich ist er schon da! Es gibt ja keinen Ort, an dem Gott nicht schon da wäre. Weder kann man sich vor IHM verstecken – David buchstabiert das staunend (und letztlich erleichtert) in Ps 139 durch. Noch schickt er in’s Ungewisse. Selbst die „schwersten Wege“ ist er schon VORAUS-gegangen. Oder wie deutest Du Gethsemane für Dich? Dort erleidet Jesus – stellvertretend – alle Ängste, ja die tiefste Todesfurcht, für Dich. Oder den langen Weg zur Kreuzigung. Bis hin zu seinem – völlig unverschuldeten – gewaltsamen Verbrechertod … öffentlich zur Schau gestellt. „Sollte Gott, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, Dir damit nicht auch alles andere schenken?“ ER will, dass Du gesegnet bist mit jeglicher geistgewirkten Segnung der himmlischen Welt in Christus.“ Und eine davon lautet: „Siehe ich bin bei Dir alle Tage bis an der Welt Ende!“ Darum: „Komm!“ Du bist erwartet. ER, der Dich liebt, ist schon da. Und auch, wenn es ein „unangenehmer“ Weg ist, der vor Dir liegt: Dort, an dem Ort, den Du (vielleicht) am meisten fürchtest, wartet ER schon. Auf Dich! Und übrigens, das gilt auch und ganz besonders in diesem – traditionell „trüben“ - Monat, der uns an Tod und Sterben erinnert – die Vergänglichkeit unseres Lebens vor Augen führt. Auch dort – jenseits der Schwelle – bist Du erwartet … Denn „Nichts vermag uns zu trennen von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist, unserm Herrn!“

Shalom - Euch allen einen reich gesegneten und ermutigenden Tag – Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  2.Mose 6,11 <> Röm. 8,32 <> Eph. 1,3 <> Mt. 28,20 <> Röm. 8,38-39)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Gott, der seinen einzigen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat, mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus
Siehe, ich bin bei euch alle Tage - bis an der Welt Ende
Nichts vermag uns zu trennen von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist, unserm Herrn

-----------------------------------

04.11.2020
Und der HERR sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus …   (1.Mose 7,1)

Fußball hat eine lange Tradition! Sagt man. Sogar biblische Wurzeln? Sagte nicht einst der Herr zu Noah: „Geh du in den Kasten – ich sorg‘ für den Sturm!“? Nein, so steht‘s da wohl eher nicht! So kommt’s in der Bibel nicht vor! Dennoch ist der Versuch aller „Ehren wert“, die schönste Nebensache der Welt auf das „Buch der Bücher“ zurückzuführen…
Überhaupt tun wir gut daran, zu schauen: Was steht da wirklich? Manchmal – gar nicht mal so selten – sind es die kleinen Wörtlein, die doch eine große Wirkung haben. Wie z.B. im o.g. Fall: „Geh in die Arche!“ Gottes Anweisung an Noah ist eindeutig. So scheint es. Ich stutzte, als ich in der alt-ehrwürdigen „King-James-Bibel“ las. Diese – in der angelsächsischen Tradition stehende - Bibelübersetzung ins Englische, hat dort fast noch eine größere Wertschätzung, als in unserem Kulturkreis die Lutherbibel. Und darin heißt es: „Come … into the ark“ – also: „Komm!“ satt: „Geh!“ In allen gängigen deutschen Bibelausgaben wird mit „Geh!“ übersetzt. In der biblischen Offenbarungssprache (Hebräisch) steht jedoch: „Komm!“ Diesmal haben die Britten „die Nase vorn“ – zumindest, was den genauen Wortlaut der Übersetzung betrifft. Gut, dass wir trotz „Brexit“ auf diese Segnungen des anglo-amerikanischen Sprachraums nicht verzichten müssen …  – Also: „Komm in die Arche!“ Der Unterschied ist „klein, aber o-ho!“ Liest man nämlich: „Geh!“, ist man rein empfindungsmäßig ganz anders herausgefordert, als beim „Komm!“ Hin zu gehen, selbst wenn es ein „Gesandt-sein“ als von einer höheren Autorität Beauftragter ist, birgt seine Gefahren. Sind diejenigen, zu denen man gesandt ist, freundlich? Ist das, was man auszurichten hat, willkommen? Anders verhält sich das „Komm!“ Zeigt es doch auf, dass der Auftraggeber selbst auch dort ist. Er lädt ein. Hat gewissermaßen den Raum – die Situation – schon vorbereitet. Wenn Gott also zu Noah spricht: „Komm in die Arche!“ ändert sich atmosphärisch eben unendlich viel. Der Ewige ist schon da. Er wartet „in der Arche.“ Dann ist das Hineinkommen ein Nach-Hause-Kommen. „Ich werde zurückkehren in’s Haus des HERRN …“ Dorthin wo nach Psalm 23 bereits eine ewige Heimat geschaffen ist. Für Dich. Wo Du die Geborgenheit für Dein Leben findest, nach der Du Dich zutiefst sehnst. Gerade in diesen Tagen der Unsicherheit. Des Novembers 2020, den Du für Dich ja vielleicht auch eher „NO – vember“ buchstabierst, weil Du Dich fragst: Wie soll das alles werden? „Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch denke – so spricht der Ewige – Gedanken des Friedens, um alles zum Guten zu wenden und nicht zum Unheil, dass ICH euch Zukunft und Hoffnung schenke!“ Darum: „Komm!“ „Komm in die Arche!“ Ob Du nun Noah heißt oder wie auch immer: DU wirst erwartet. Es ist alles vorbereitet – im Vaterherzen Gottes: Für Dich! Wo bleibst Du?

Herr Jesus, wir treten voll Zuversicht hinzu zum „Thron Deiner Gnade und wir empfangen Barmherzigkeit und Hilfe zur rechten Zeit. Dafür bürgst Du mit Deinem Namen: Jesus! Vielen Dank Dir!     AMEN

Seid gesegnet und bleibt behütet - Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibelzitate im Andachtstext: 1.Mose 7,1 <> Ps. 23,6 <> Jer. 29,11 Gebet: Hebr. 4,16)

Glauben stärkende Bibelstellen / Deine ERmutiger für heute:
Nur Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang. Und ich werde zurückkehren in’s Haus des HERRN (für) allezeit
Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch denke – so spricht der HERR – Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, dass ICH euch Zukunft und Hoffnung schenke
Lasst uns nun mit Zuversicht hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe

---------------------------------------------

01.11.2020
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm. 12,21)

Nichts blieb ungesagt! In der Öffentlichkeit. Der Amtsinhaber ließ keine Gelegenheit aus, die Fehler und Unzulänglichkeiten seines Herausforderers anzuprangern. Auch dessen Familie wurde regelrecht „in den Dreck“ gezogen. Schon längst spielte die Wahrheit nur noch eine untergeordnete Rolle. „Fake News“ – so heißt es wohl heute – waren an der Tagesordnung. Was kümmerts? Am Ende zählt doch nur der Erfolg. In diesem Falle, der Sieg der Präsidentschaftswahl! Wie gesagt: Er kämpfte mit allen erlaubten und unerlaubten Tricks – kämpfte mit äußerst harten Bandagen … Entgegen aller Voraussagen gewann sein Herausforderer die Wahl überraschend deutlich und – und der machte seinen „ärgsten“ Feind zu seinem Vize-Präsidenten! „In dieser schwersten Krise unseres Landes brauchen wir die allerbesten Leute!“ Sicherlich die beste Art, sich seiner Feinde zu entledigen: Mach sie doch einfach zu Deinen besten Freunden!
Allerdings ist dieser Weg kein Zuckerschlecken. Nichts für Softies. Oder Sozialromantiker. Menschen sind wie sie sind. Und jemand ohne „Hintergedanken“ ist schwer zu finden. Deshalb hat sich Jesus nie „den Menschen anvertraut, denn „er wusste, was in den Menschen ist“. Und Paulus, auf den das o.g. Bibelzitat zurückgeht, auch. Da brauchte er nur in den Spiegel zu schauen, die damals – zugegebenermaßen – noch längst nicht so leistungsfähig waren. Trotzdem hat er die „Fratze des Bösen“, die ihn da anschaute, deutlich erkannt: „Das Gute, das ich eigentlich will, tue ich nicht. Stattdessen tue ich, was ich eigentlich hasse …“ Udo Lindenberg singt: „Eigentlich bin ich ganz anders – ich komm nur viel zu selten dazu!“ Was im Klartext heißt: Wer das Böse besiegen will, muss bei sich selbst damit anfangen. Da sind sie wieder, die drei Finger, die auf mich zurückzeigen, während ich mit meinem Zeigefinger doch auf den Andern verweisen will … Im O-Ton Jesu: „Was willst du den Splitter aus dem Auge deines Nachbarn ziehen, während du doch selbst ein „Brett vor dem Kopf“ hast … - ach nein: lediglich: „…einen Zimmermannsbalken in der Zentraloptik …“
Gibt es bei dieser Gemengelage denn einen Weg aus dem Schlamassel? Fest steht: Ohne Opfer geht es nicht! Einer muss bereit sein, auf seine Rechte zu verzichten; Muss die Demut aufbringen, zu Schweigen, wo es doch so viel zu sagen gäbe. Anzuklagen gäbe. Einer muss ertragen, was andere zumuten. Nur so kann Böses überwunden – besiegt – werden. „Der Weg nach oben führt nach unten“, so ein Buchtitel (Autor: Derek Prince), dass man bei den Bestsellerlisten der populären Erfolgsratgeber vergeblich sucht. Ebenso wird das Zeichen oder Symbol, das dafür steht, heutzutage kaum noch mit diesem Inhalt in Verbindung gebracht: Das Kreuz! Darum ist „das Wort vom Kreuz denen, die „sich retten lassen“ Gottes Kraft!“ Und deshalb will der Apostel keinen anderen Orientierungspunkt durch seine Predigt setzen als „Allein Jesus – und ihn als den Gekreuzigten!“ Und darum ist es allein der „Geist des Gekreuzigten“ durch den wir das neue Leben empfangen, dass von Liebe, Annahme und Vergebung geprägt ist. Und damit dem Bösen jegliches Existenzrecht entzieht. Unter dem Kreuz hat niemand mehr recht. Hier gilt nur das eine: Dankbare Anerkennung dessen, der überwunden hat. Und zwar „durch sein Blut“! „Durch dessen Wunden wir geheilt sind“. Für Zeit und Ewigkeit. Hoffnung für eine krisengeschüttelte Welt. Zukunftsplanung für ein Morgen, wo das Böse nichts – absolut NICHTS – mehr zu melden hat. „Gott sei Dank – der uns den Sieg gibt durch (unser bedingungsloses Vertrauen auf) unseren HERRN Jesus Christus!“

Shalom – Seid gesegnet und bleibt behütet: „Mag auch die Nacht finsterer sein als 1.000 Mitternächte: Gott ist mächtig. Er vermag das dunkle gestern in ein helles Morgen zu verwandeln. Zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit!“ (Martin Luther King, 1929-1968)

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Röm. 12,21 <> Joh. 2,25 <> Röm. 7,15.19 <> Mt. 7,1-5 <> 1.Kor. 1,18 <> 1.Kor. 2,2-5 <> Offb. 12,11 <> Jes. 53,5 <> 1.Petr. 2,24 <> 1.Kor. 15,57)

------------------------------------------------------

30.10.2020
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.   (Micha 6,8)

„Drei Dinge braucht der Mann …“ Na – wer kennt’s noch? Loriots geniale Werbung für „Feuer, Pfeife, Stanwell.“ Mit seinen niedlichen „Knollennäschen-Männern“ und den einprägsamen Dialogen - heute längst verbotene Tabakwerbung im Öffentlich-Rechtlichen. Das Wesentliche auf drei – einprägsame, und damit leicht zu merkende – Punkte zu bringen, ist aber eine durchaus schon ältere Erfindung. Bereits Micha von Moreschet setzt im 8. Jahrhundert vor unsrer Zeitrechnung dieses rhetorische Stilmittel ein. Seine Botschaft ist eindeutig: Eine Volksgemeinschaft, die das Ziel aus den Augen verloren hat, hat keine Zukunft! „Wenn ein Volk das prophetische Wort nicht annimmt, verliert es jeden Halt.“ Diese Weisung Gottes kommt aus seinem erbarmenden Wesen. Ist Ausdruck tiefsten Mitgefühls und hingebungsvoller Liebe. Zugleich letztes Stoppschild und Chance, das bevorstehende Unheil noch abzuwenden. Es geht nicht so weiter! Das Ende der Fahnenstange ist erreicht! Jetzt gilt es, die Mauer am Ende des Weges nicht mehr zu leugnen. Rechtzeitig umzukehren. Dass die Mauer nachgibt, ist nicht zu erwarten. Micha erinnert an die Basics. Auf welchen Absprachen fußt das gesellschaftliche Miteinander? Worauf kann man sich verlassen? Was glaubst Du? Wie können die „Paukenschläge“ - gerade auch dieser Woche – uns zum Guten führen? Zu dem Guten – dem allein wahrhaftig Guten: zu Gott? Rückbesinnung ist in diesem Fall der größte Fortschritt! Und jetzt kommen die drei Punkte: Gottes Wort halten, Liebe üben, demütig vor Gott leben. Zuerst geht es um unsere Gottes(er)kenntnis. Und zuletzt um unsere Herzenshaltung vor IHM. „Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit!“ Also von allem, was zum Gelingen des Lebens führt. Dazwischen – also letztlich das, was das Lebens ausmacht: Die Liebe. Als gelebte Nächstenliebe. „Der Glaube, der durch die Liebe zur Tat wird.“ Wo es um das Wohl und den Schutz des anderen geht. Ja, sogar soweit, eigene Freiheiten einzuschränken, um des anderen willen. In diesen Tagen besonders gefragt, wenn es um das Einhalten von Schutzkonzepten angesichts der sich rasant ausbreitenden Pandemie handelt. Und es steht uns gut an, wenn wir als Christen einmal nicht bestehenden Entwicklungen hinterher-hasten, sondern den prophetischen Lebensstil entfalten, der uns in der Apostelgeschichte vor Augen gestellt wird: Dem HERRN entgegen. Denn: „Der HERR ist nahe!“ Darum: „Seid nüchtern und besonnen zum Gebet (für alle Menschen, besonders der Verantwortungsträger (1.Tim.2,1-2)) … und habt eine hingebende (= engagierte) Liebe – nicht nur – untereinander …“ Darin zeigen wir uns als „Menschen der Hoffnung“. Zuversichtliche Leute, die auch angesichts schwerer Zeiten, fröhlich glauben und leben. Denn sie wissen um Gottes Gedanken – nicht nur über Israel, sondern über der ganzen Weltgemeinschaft: „Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu schenken.“ Dafür bürgt Gott mit seinem Namen, der doch aus Ehrfurcht davor oft nur mit „HERR“ wiedergegeben wird. Diese vier Buchstaben des Urtextes - JHWH – kann man auch umschreiben oder übersetzen als: „ICH-BIN-DA“ Oder „Ich bin der, der für dich da ist!“ Und damit wir alle Scheu verlieren, uns IHM anzuvertrauen, begegnet uns dieser Schöpfer-Gott in seinem Sohn. Somit ist JESUS der Name für uns, durch den der EWIGE uns das DU anbietet. Um das zu erkennen, lohnt es sich über alle Massen, die Bibel zu lesen. Sie zu kennen – uns an SEIN ewiges Wort zu halten – ist somit Anfang und Einladung zu einem Leben mit Fundament und Hoffnung. Lebendiger Hoffnung. „Glaube an den HERRN Jesus, so wirst Du und Deine ganze Familie Zukunft gewinnen!“ Komme was mag. Wie auch immer die „Paukenschläge“ heißen … Bau Du Dein Lebenshaus auf den Felsen Jesus, den Gesalbten!

Danke, Herr Jesus, dass durch Dich alles, was uns in unserem Leben begegnet, zum Guten führen wird! Wir nehmen Dich beim Wort! AMEN

Herzlichst Euer Bernd Niemeier

(Bibeltexte:  Micha 6,8 <> Spr. 29,18 <> Hiob 28,28 /Spr. 9,10 <> Gal. 5,6 <> 1.Petr. 4,7-9 <> Jer. 29,11 <> Apg. 16,31      Gebet: siehe auch Röm. 8,28)

-------------------------------------------------
04.10.2020
Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit (Ps. 145,15)

„Man braucht immer genau die Geduld, die man gerade nicht hat!“ Warten ist nervig. An der Supermarktkasse funktioniert bei jemandem die EC-Karte nicht – Stau bis sonst wo. Du mittendrin. Oder: Nur mal eben ein Rezept bestellen. Warteschleife. Besetztzeichen. „Bitte rufen sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal an!“ Anders ist allerdings, wenn man etwas ER-WARTET. Ein Versprechen wird eingelöst. Oder: Die Raubtierfütterung im Zoo. Gleich geht’s los. Der Tierpfleger ist schon gesichtet worden …
Die ganze Schöpfung wartet. Mensch und Tier sind abhängig von der Güte des Schöpfers. „Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.“ Die Augen sind auf das Erwartete gerichtet. Oder besser noch: Auf den Erwarteten. Denn: „Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.“ Es geht um eine Begegnung mit dem Schöpfer. Im Empfangen SEINER Gaben kommt er selbst zu uns. Zu mir. Zeigt SEINE Liebe. Sein Fürsorgen. SEIN Versorgen. „Unser täglich Brot …“ steht auf seiner täglichen „to-do-Liste. Und zwar ganz oben. Dabei allerdings hat er nicht nur die Vollbeschäftigung unseres Verdauungstraktes im Blick. Geist, Seele und Leib. So sind wir geschaffen. Und so will er uns versorgen. Ein Schöpfer, der uns Vater ist. Durch Jesus. Und der verspricht: „Euer Vater weiß was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.“ Und weil er sich seiner ganzen Schöpfung annimmt, bekommt das Warten einen ganz anderen Charakter. Wir ER-warten. Und zwar IHN selbst. Wenn wir Gottesdienst feiern ER-warten wir seine Gegenwart. In den Zeichen des Abendmahls ER-warten wir seinen spürbaren Segen in Heilung, Vergebung und im Empfangen neuer Kraft für die nächste Wegstrecke. Im Hören auf SEIN Wort ER-warten wir Weisung, Ermutigung, Korrektur… Bekommen wir diesen Charakter der ER-Wartung auch in unseren Alltag hinein. In die 24 Stunden Tag für Tag, die uns gegeben sind? Jesus warnt vor einer Frömmigkeit, die auf bestimmte Gewohnheiten und Rituale ausgerichtet ist. Gottesdienst ist Lebenshingabe – Lebensgottesdienst: „Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung. Es soll wie ein lebendiges und heiliges Opfer sein,
das ihm gefällt. Das wäre für euch die vernünftige Art, Gott zu dienen. Und passt euch nicht dieser Zeit an. Gebraucht vielmehr euren Verstand in einer neuen Weise und lasst euch dadurch verwandeln. Dann könnt ihr beurteilen, was der Wille Gottes ist: Ob etwas gut ist, ob es Gott gefällt
und ob es vollkommen ist.“(Röm. 12,1-2) Das ist „gelebte ER-wartung“. Und damit ein Einüben der Zukunft. Denn: Die ganze Schöpfung wartet. ER-wartet. Erwartet letztlich SEIN Kommen. Das Israel es aussprechen kann: „Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN.“ (Ps. 118,26) Und dass unsere Gebete endlich erhört werden: „Maranatha – unser HERR komm!“ Dass das Seufzen der Vergänglichkeit vorübergeht und die Geburtswehen der neuen Welt Gottes endlich das Ersehnte hervorbringen: Eine neue Schöpfung. Und darin auch das Offenbarwerden der Söhne und Töchter Gottes. ERNTEDANK ist auch Vorausschauen. Vorausfeiern. Vorausfreuen. Vorausfiebern auf die Welt Gottes. Und dann bekommt „warten“ einen anderen Charakter: „Das Warten der Gerechten wird Freude sein!“ (Spr. 10,28) Weil in diesem Warten unsere Augen gerichtet sind auf IHN. Der da kommt. Und schon da ist. Mit Israel heben wir zusammen „unsere Augen auf den, der da wohnt in den Himmeln – bis SEINE Gnade sich vollendet.“ (Ps. 123) Auch an uns. Und seiner ganzen Schöpfung. Darum: „Lasst alle Menschen eure Freundlichkeit erleben – der HERR ist nahe!“ (Phil. 4,5)

Shalom und ein reich gesegnetes ERNTEDANKFEST – Herzlichst Euer Bernd Niemeier

Social Share: