„Sammeln Sie Treuepunkte?“

Treue lohnt sich! Stimmt das? Ist nicht unsre alltägliche Lebenswirklichkeit eine andere? Unsre „Einmal-Industrie“ und „Weg-Werf-Gesellschaft“ hinterlässt einen gewaltigen Müllhaufen. Die Meere ersticken im Plastik …

Und oftmals wird auch so mit Menschen umgegangen. Lebensabschnittspartner und „solange es gut geht“ treten an die Stelle von Beziehungen mit dem festen Vorsatz, auch Lebenskrisen gemeinsam zu meistern. Darf etwa jemandem Gewalt angetan werden, nur weil er „illegal“ ist? Na dann: Laut biblischer Botschaft sind alle Menschen „illegal“! Sie haben ihr Lebensrecht verloren, weil alle Menschen gesündigt haben und vor ihrem Schöpfer hoffnungslos verschuldet sind. Alle Menschen haben ihr Lebenskonto maßlos überzogen! Die Bibel sagt: „Der Lohn für die Sünde ist der Tod!“ (Röm. 3,23)

Die „gute Nachricht“ ist: Gott ist treu! Er steht weiterhin zu uns schuldig gewordenen Menschen – ER rettet die, die sich der Schuld ihres Lebens stellen und seine Hilfe erbitten. Gottes Wort verspricht: „Sind wir auch untreu, so kann Gott sein Wesen doch nicht verleugnen – er ist treu!“ Gott hält zu uns. Treue hat einen Namen: Jesus Christus! Durch Jesus sagt Gott uns sein Wohlwollen, seine Vergebungsbereitschaft und einen Neuanfang zu: „Gehört jemand zu Jesus Christus, so ist er ein neues Geschöpf geworden. Das Alte ist vergangen. Siehe, Neues ist geworden“ (2. Kor. 5,17)

Und weil ER treu ist, lohnt es sich auch für uns treu zu sein! Treue kann man nicht kaufen – Treu-zu-sein kann man nur verschenken und damit wirklich zeigen: „Du bist es wert!“    

In diesem Sinne also: „Sammeln Sie Treuepunkte!“

Bernd Niemeier, Pastor in Bockum-Hövel

für „Augenblick mal“

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21,6

„Suche Frieden und jage ihm nach!“

Psalm 34,15

Und schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Ein ereignisreiches Jahr. Haben sich unsre Träume erfüllt? Was für Veränderungen haben uns erfreut? Was hat uns schockiert? Welche Herausforderungen haben wir „gemeistert“? Was bleibt? Sind wir den „Ruf zur Quelle“, mit dem uns die Jahreslosung 2018 eingeladen hat, nachgekommen?

„Die menschliche Liebe ist ein Tropfen – die Liebe Gottes ein Ozean!“ Aber es reicht nicht, am Ufer der Liebe Gottes zu stehen.

Wir müssen uns beugen – herabneigen – das Wasser schöpfen und trinken.

Nur so wird die Quelle des lebendigen Wassers auch in uns zu einem Strom der Liebe Gottes, die uns selbst und viele andere erquickt und Leben spendet.

Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, wie die Schrift es sagt, von dessen Leib werden fließen Ströme lebendigen Wassers!“

(Joh. 7,38)

Dieses lebenspendende Wasser ist bitternötig in einer immer rascher vergehenden Welt(ordnung). Die Hoffnungslosigkeit und Resignation nimmt in vielerlei Hinsicht rapide zu. Gesucht werden Menschen der Hoffnung. Menschen, die eine Vision haben für sich und ihre Mitmenschen, für ihr Umfeld in Familie, Arbeitsplatz – in den großen und kleinen, alltäglichen Herausforderungen. Leben gestalten, wie Gott es gedacht hat. Dazu sind wir als Christen berufen. Wenn nicht wir, wer dann? Wer sonst kann aus der unerschöpflichen Quelle eines unendlichen und großzügigen Gottes schöpfen, wenn nicht wir, die wir den Schöpfer des Universums „Vater“ nennen dürfen?

Darum fordert uns auch die Jahreslosung für 2019 auf: „Sucht Frieden und jagt ihm nach!“ (Ps.34,15) Geben wir uns nicht mit „Halbherzigem“ zufrieden. Es geht um den SCHALOM, der Gottes Willen entspricht: „Wohlergehen, Ganz-sein, Heil-sein, Glück, Zufriedenheit“ letztlich: ein umfassendes Gelingen menschlichen Lebens. Ja: „Gott will, dass DEIN Leben gelingt!“ SEIN Ziel für DICH ist: ewiges Leben. Ein Leben in Frieden und Wohlergehen, dass hier und jetzt beginnt und in Ewigkeit nicht aufhört. Weil: Ungetrübte, heilige Gemeinschaft mit Gott durch seinen Sohn, unseren Messias und Erlöser, Jesus Christus!

Darum haben wir als Motto für unser Jubiläumsjahr – die EFG Bockum-Hövel wird im kommenden Jahr 100 ! – den Psalm 100 gewählt. Und daraus den Vers 2: „Dienet dem HERRN mit Freuden!“ Von der Quelle kommend suchen wir den Frieden Gottes für alle Menschen und mit allen Menschen. Darin dienen wir dem EWIGEN, dem HERRN mit Freuden. Nehmen wir die Weihnachtsbotschaft ernst. Mach’s wie Gott – werde Mensch!

In diesem Sinne eine reich gesegnete, besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und ein gnadenreiches, mit Gottes gutem Segen reich gefülltes Jubiläumsjahr 2019.

Pastor Bernd Niemerer

„Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist…“   (Eph. 6,18)

„Betet ohne Unterlass“ – es gibt mehrere Möglichkeiten, diesen Ausspruch (miss-) zu verstehen. Immer wieder begegnen mir Menschen, die diesem „Ideal“ hinterherjagen ohne es je zu „schaffen“. Will Gott uns deprimieren und entmutigen? Sollen wir alle unser Leben radikal verändern und ins Kloster gehen?

Übrigens hat man auch da gemerkt, dass der Garten unbearbeitet bleibt und die Wäscheberge nur still weiterwachsen, wenn man „nur“ betet. Also: Beten „und“ Arbe(i)ten! Bleibt es also nur ein frommer (unerfüllbarer) Wunsch – eine von scheinbar vielen biblischen Anordnungen, die nicht zu leisten sind? „Betet ohne Unterlass“. (1. Thess. 5,17)  

Vielleicht ist einfach nur die „innere Haltung des Herzens“ gemeint - ein „betendes Herz“ sich zu bewahren? Oder in einem ständigen „inneren Zwiegespräch“ mit Gott zu leben? Selbst das kann auf Dauer sehr anstrengend sein! Obwohl ich meine, dem Wesen des biblischen Wortes aus dem 1. Thessalonicher Brief hiermit schon recht nahe zu kommen.

„Beten heißt ja, in einer geschenkten Beziehung zu leben“ (Paul Imhof)

Also auch: Dranbleiben. Dem Gespräch mit Gott Raum und Zeiträume geben. Die innere Sensibilität bewahren, mit dem durch den Heiligen Geist unsichtbar gegenwärtigen auferstandenen Herrn Jesus Christus zu sprechen und mit ihm zu rechnen. Damit kommen wir der Anweisung des Apostels im Epheserbrief, wie er oben abgedruckt ist, auf die Spur. Dieses Beten zu „jeder Zeit“ meint eben auch nicht, ständig mit einem gesenktem Kopf, gefalteten Händen und geschlossenen Augen herum zu laufen. Vielmehr ist der Zeitbegriff interessant, den Paulus verwendet. Die griechische Sprache des Neuen Testaments kennt zwei unterschiedliche „Zeiten“. „Chronos“ ist der (messbare) Zeitraum, eine Zeitspanne.

Wir kennen den „Chronometer“ (= Uhr) und die „Chronologie“ (=unsere Geschichtsschreibung).

Das Wort, welches der Apostel verwendet ist jedoch „kairos“. Dieser Begriff jedoch meint den „von Gott (fest-)gesetzten Zeitpunkt“. „Als die Zeit („kairos“) erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn …“ (Gal. 4,4)

So auch hier: Zum Gebet geeignet ist jeder von Gott gesetzte Zeitpunkt. Das hindert nicht unsere Möglichkeit, Gott durch Gebet in all unsere Alltagssituationen mit einzubeziehen. Meint aber auch eine innere Haltung der hörenden Abhängigkeit zu Gott hin, um seine Impulse wahrzunehmen.

Wir werden an jemanden erinnert – Gottes Geist ermutigt uns zu einem stillen Gebet; wir schauen die Nachrichten im Fernsehen – uns wird bei einer Meldung auf einmal bewusst: dafür könntest du eigentlich beten; eine Bekannte ruft an und erzählt eine persönliche Not – wir haben den „Eindruck“: lass uns doch dafür beten.

Alles „normale“ Situationen, wie sie sich täglich unzählbare Male ereignen… durch den Heiligen Geist werden sie auf einmal zum „kairos“, zum „von Gott gesetzten Zeitpunkt“ des Gebets. Und es bleibt unverfügbar.

Einmal berührt uns eine Situation nicht – das ist o.k., denn das Heil der Welt ruht nicht auf unseren Schultern – und einmal ist der Impuls von Gott da.

Dann bete!

Das ist der „Kairos“. Jetzt kann sich „Beten und Flehen im Geist“ ereignen. Gebet in seiner ganzen Vielfalt: Danken, Loben, Klagen, Anbetung, Bitte, Fürbitte, Segnen, Beten im Geist … „Beten im Geist ist in der Bibel übrigens oft ein Fachausdruck für das „Sprachen- oder Zungengebet“, also ein Beten in einer für den Betenden unbekannten Sprache (des Geistes) – eine Sprache, die der Beter nicht gelernt hat, aber als Gnadengabe des Gebets gebrauchen kann, um mit Gott zu sprechen. Sozusagen „von Herz zu Herz“, unter Umgehung des Verstandes.

Paulus spricht auch von dem „unverständlichen Seufzen“ (Röm. 8,26-27). Manches können wir einfach nicht „in Worte fassen“. Und so wie es dem einen dann hilft, auf vorformulierte Gebete – etwa die Psalmen der Bibel, Liedtexte oder andere geistliche Texte – zurückzugreifen, so kann z.B. derjenige, dem die Gabe des Sprachengebets geschenkt ist, auf diese Weise beten. Der Apostel hat diese Art des Betens übrigens sehr zu schätzen gewusst (vgl. 1. Kor. 14, 5 + 15), stellt es aber in den gesamten Zusammenhang des persönlichen Gebets. So wird es nicht überbetont oder gar als einzige „richtige“ Art des Betens herausgestellt. Ein jeder bete, wie es ihm "ums Herz ist." Wichtig ist der „kairos“ und das persönliche Geführt-werden darin durch den Heiligen Geist. So haben wir Teil an Gottes heilsamen Wirken in dieser Welt. So wird das „jederzeit“ zu einem spannenden Unterwegs- sein mit Gott. Im Hören auf seine „Zeitpunkte“ erfahren wir SEINE Wertschätzung, SEINEN Willen, uns zu gebrauchen und uns zu einem Teil seiner heilvollen Absichten zu machen, die ER in unserem Leben, unserer Familie, unserer Gemeinde, unserer Stadt, unserem Land und mit dieser ganzen Welt hat. Lassen wir uns ermutigen zu Betern und Beterinnen zu werden, „jederzeit mit Bitten und Flehen im Geist“ – ich träume davon, so ähnlich wie es Paul Beasly Murray in Worte gefasst hat.

Ich träume von einer betenden Gemeinde

wo man das Beten als besonderes Geschenk

und nicht als Pflicht sieht

wo man erwartet, dass Gott unsere Gebete erhört

wo Männer und Frauen zusammen beten

wo Familien zusammen beten

wo man in kleinen Gruppen zusammenkommt,

um die Ausbreitung des Reiches Gottes

im Gebet voran zu bringen

wo die Mitglieder für- und miteinander beten

wo die Leiter oft zusammen beten

wo man für die Gottesdienste betet

wo man die Sorgen der Welt nicht vergisst.

(Paul Beasley-Murray)

Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen von Herzen Gottes Segen und viel Freude beim Entdecken: Gott ist nie weiter entfernt als ein Gebet!

Pastor Bernd Niemeier

(Unmittelbar einen Tag vor dem überkonfessionellen Event: „DU-BIST-GELIEBT“ am Bahnhof Hamm)                    

„Hätte, hätte, Fahrradkette …“ – Rein technisch:  Kein Problem! Auch die Ärzte hätten Zeit und Kompetenz. Aber: keine Spenderorgane. Die Zahl der Organspenden ist rückläufig! Und man könnte doch so einfach helfen… Organspende – obwohl 80 % prinzipiell dafür sind, haben davon weniger als die Hälfte einen „Organspendeausweis“

Und wieder einmal ist Gott um ein vielfaches großzügiger! Dass wir Menschen „ein neues Herz“ brauchen, beschreibt die Bibel von Anfang an: „Das Herz des Menschen ist böse von Jugend auf…“ Damit das Leben gelingen kann und nicht am Ziel Gottes mit unserem Leben vorbeibrettert, brauchen wir ein gänzlich „anderes Herz“ – frei von Egoismus und Selbstsucht. So wird Gott zum größten Organspender in unserem Universum. ER reißt sich seinen einzigen, ewig geliebten Sohn vom Herzen: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ Der Sohn Gottes – das ist Jesus, der Christus, muss sterben für unsre Schuld. Nur so kann er Organspender werden und uns SEIN vollkommen sündenfreies Herz zum Tausch anbieten, denn „Gott hat ihn, der von keiner Sünde wusste für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch ihn Gottes Gerecht-Sprechung empfangen – und das ist: „ein neues Herz“ – ein neues Leben – eine zweite Chance. Warum wird Gott für uns zum „Organspender“? Es gibt nur einen Grund: Liebe!  „Du bist geliebt“ – das ist die Botschaft morgen Nachmittag – von 13-20 Uhr vor dem Bahnhof in Hamm. Am Willy-Brandt-Platz 1 treffen sich morgen Christen aus vielen Kirchen und Gemeinden, um diese Botschaft weiterzusagen. Mit dabei etliche Bands, Hip-Hopper, Poetry-Slam und spannende Lebensberichte von Menschen, die erfahren haben: „Du bist geliebt!“ Komm und sei dabei – morgen ab 13 Uhr vor dem Bahnhof!

Bernd Niemeier, Pastor in Bockum-Hövel

für  „Augenblick mal“

„Die Herrlichkeit des HERRN bleibe ewiglich, der HERR erfreue sich seiner Werke“

Psalm 104, 31

Zugegeben: Der Psalm 104 ist ganz schön lang. Und auch die sehr detaillierten Beschreibungen der Schöpfung scheinen den heutigen Erkenntnissen nicht mehr gerecht zu werden. Aber trotzdem: Wann haben Sie diesen Psalm zuletzt einmal so gebetet? Oder betend gelesen? Es kann einen nicht unberührt lassen, wenn man dieses ehrfürchtige Staunen nachempfindet und sich selbst neu zur Anbetung des Schöpfers führen lässt!

Kein Copyright – weder vorneweg noch hintendran; sowohl der Komponist als auch der Texter wollen nicht genannt werden. Für „Eitelkeiten“ ist hier kein Platz. Nichts soll ablenken von der Genialität des EINEN. Des einzigen Namens in diesem gewaltigen, Milliarden von Lichtjahren großen Universums. Den auch keiner auszusprechen vermag.

Man weiß es schlichtweg nicht. Wie sind diese vier hebräischen Buchstaben – JHWH in unsrer Sprache – richtig auszusprechen? Die jüdische Tradition umgeht dies weise. Man spricht an der Stelle immer von „dem Ewigen“ oder von „Adonai“, was schlichtweg: HERR bedeutet.

Neun mal wird JHWH in diesem Psalm genannt – in der jüdischen Bibel (dem ersten Testament / „Altes Testament“) insgesamt über 8.000 mal. Dieser eine, einzigartige, unverwechselbare, herrliche, heilige, unsterbliche, darum ewige Gott, der sich Mose mit Namen vorgestellt hat – und der uns als Vater unsres HERRN und Retters Jesus begegnen will; ER allein ist zu loben.

Die ganze Schöpfung atmet seine Gegenwart. Die starken Äste der Bäume, die sich im Wind wiegen - das mächtige Brausen der Meereswellen – das bedrohliche „Asche-Husten“ eines Vulkans – der Balztanz eines Vögleins und das Wimmeln der Bakterien unter dem Elektronenmikroskop: Jede Bewegung auf unserem Planeten hat nur einen tieferen Grund: Das Lob des Schöpfers! „Alles, was atmet, lobe den HERRN!“ (Ps. 150,6)

Das absolut unzeitgemäße Gerede vom „Schöpfer“ stört Sie? Die moderne Wissenschaft, die doch „bewiesen“ hat, dass das ganze Universum aus einem „Urknall“ hervorgegangen ist, wiederlegt doch das „sentimentale“ Loben eines Gottes?

Auch die Entstehung der „Zeit“ hat doch der jüngst verstorbene, weltbekannte Wissenschaftler Steven Hawkins auch ohne Gott bestens erklärt … Na, wenn schon – selbst wenn das stimmen würde (was nicht stimmt!!) – was soll’s? Die Bibel sagt, dass die „(Ehr-)Furcht vor Gott“ der Anfang der Erkenntnis und der Weisheit ist.

Und: „In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.“ (Kol. 2,3)  Diese selbe Bibel stellt übrigens auch eine erschreckende Diagnose: In der Verweigerung des Dankes an den Schöpfer manifestiert sich die Ur-Sünde des Menschen. Im Gegenzug nimmt Gott die Entscheidung des Menschen „nur“ ernst – er respektiert sie – mit fatalen Folgen.

Nachzulesen in Rom. 1,18-32. Nun   k a n n   der Mensch Gott und die Genialität seiner Schöpfung gar nicht mehr erkennen … Und er ist „verflucht“ und dazu „verdammt“, sich und seine Existenz auf anderen Wegen zu erklären. Woher komme ich? Wohin geht die (Lebens-)Reise? Wozu lebe ich?  „Der natürliche Mensch kann es nicht verstehen.“ (1.Kor. 2,14)

Grau ist alle Theorie – aber ohne geht es auch nicht … (Daher die „Evolutions-THEORIE“)  „Einige Wissenschaftler hatten sich zusammengefunden. Sie waren inzwischen so weit, dass sie eine „friedliche“ Einigung mit Gott suchten: „Wir brauchen dich nicht mehr. Wir haben die Prinzipien der Schöpfung nun so sehr ausgeforscht: Wir können genauso wie du alles erschaffen!

Wir fordern dich heraus zu einem fairen Wettstreit. Dem Sieger soll die Welt fortan gehören“

„O.K.“ sprach Gott, dann legt mal los!“ Die Wissenschaftler bauten eine enorme Apparatur auf, legten alle Instrumente bereit und alle Materialien.

Jetzt wollten sie gerade loslegen: Sie nahmen den Staub der Erde

… „Halt, halt,“ sprach Gott, „es soll ja fair sein. Nehmt bitte euren eigenen Staub … – der da ist ja auch schon von mir geschaffen worden!“

Ich glaube an den EINEN, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darinnen ist geschaffen hat. Ich kann diesen Psalm beten und staunen.

Ich kann die Botschaft begreifen: Wir sind geschaffen zum „Lobpreis seiner Herrlichkeit!“ (3 x in Eph.1,3-14): 

„Der HERR erfreue sich SEINER Werke“ denn „Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen!“ (Eph. 2,10)  

Halleluja!

In diesem Sinne, ein reich gesegnetes Erntedankfest 2018.

Bernd Niemeier

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Stilletag am 8. Dezember 2018 in der EFG Bochum-Linden – Ein Rückblick und eine Einladung

2018 stilletag gruppeEinen ganzen Tag lang Schweigen, nichts sagen! Wer mich kennt, weiß, wie schwer das für mich ist. Eine Auszeit jetzt, wo doch noch so viel zu tun ist? Und wird es dann nicht verdammt laut in mir… und es kommen Dinge hoch oder Gott sagt etwas zu mir, das ich so gar nicht hören will und in meinem Alltag erfolgreich unterdrücke? Und mit 40 Teilnehmer*innen, wie soll da Ruhe und Stille einkehren?Da war aber auch noch eine andere Stimme in mir, ein tiefes Bedürfnis und Verlangen, mich von Gott berühren und Ihn zu mir sprechen zu lassen.

22.12.2018


Bunt zusammenwachsen

Präsidium und Bereichsleiter des BEFG haben bei einem Klausurtag die Entwicklung des Bundes im Blick auf die Internationalität der Gemeinden besprochen..

16.01.2019